Frage von MausMitGebiss, 346

Wenn Schwule die Wahl hätten, würden sie sich für ein Heterosexuellendasein mit all seinen Vorzügen entscheiden?

Bevor hier jetzt die Hater kommen. Diese Frage ist nicht anti-homo!

Ich meine es so: Schwule sind in unserer Gesellschaft sowohl vor dem Gesetz als auch sozial benachteiligt.

Wenn ein Schwuler nun wählen könnte zwischen 1: "Ich bin ab jetzt hetero" und 2. "Homo forever"

würde er dann das Heterodasein wählen, weil er es dann leichter im leben hat?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von CalicoSkies, Community-Experte für Gesundheit, Medizin, Sexualitaet, 55

Servus,

Ich bin homosexuell und würde das nicht aufgeben.

Wenn du als Homosexueller mal in dein eigenes Geschlecht verliebt warst oder es sogar noch bist - und du dem anderen Jungen in die Augen schaust und tief in dir spürst, dass es wahre Liebe sein muss und ist - dann würdest du das um keinen Preis der Welt aufgeben :)

Natürlich könnte man jetzt sagen "Wenn man das ändern könnte, würdest du dich ja auch in Frauen verlieben" - aber... nein, denn dann würde ich mich selbst bzw. einen Teil von mir verleugnen :)

PS:

würde er dann das Heterodasein wählen, weil er es dann leichter im leben hat?

Ich will nicht ein möglichst einfaches Leben (möglichst nicht anecken / möglichst nicht aufallen / ...), sondern ich will mein Leben - und da ist meine Homosexualität ein integraler Bestandteil.

Lg

Antwort
von Garlond, 83

Irgendwie verstehen hier viele die Frage nicht.

Wenn ich die Wahl hätte Hetero zu sein, also nicht nur so zu tun und vorzugeben Hetero zu sein, dann würde ich mich für Hetero entscheiden, weil das einfach die Chance erhöhen würde, den richtigen Partner zu finden.

Wenn ich allerdings in einer glücklichen Beziehung wäre, dann sind die anderen Sachen egal, dann würde ich eher Homosexuell bleiben.

Sprich; ich würde mich für das entscheiden, wo ich denke eher glücklich zu werden.

Antwort
von PiaPhragm, 92

Als Homosexueller werde ich deine Frage mit Nein beantworten, aber nicht weil ich "Homo forever" so geil finde, sondern weil es mir schlicht egal ist. Man wird geboren, wie man geboren wird.
Abgesehen davon laufe ich nicht jeden Tag herum und stelle mir mein Leben als heterosexueller Mann vor und dass das Leben "einfacherer" ist lasse ich mal so dahingestellt. 

Kommentar von MausMitGebiss ,

Und dass du ganz konkret und offensichtlich nicht nur von den "normalen" dahergelaufenen Schwulenhassern geächtet wirst, sondern sogar ganz offiziell von unserem Gesetz anders behandelst wirst als ein Heterosexueller ist dir egal? Das muss doch störend sein.

Kommentar von Stella8585 ,

Zwar gerade nicht Thema, aber: Frauen werden auch anders behandelt als Männer. Wir Frauen verdienen z.B. immer noch weniger als Männer in gleicher Position.

Aber ich bleibe trotzdem Frau, Punkt und Amen haha.

Schwulenhasser sind einfach dumm und hassen am meisten sich selbst und sind frustriert und dumm. Es wird immer solche Menschen geben, die aus Dummheit andere hassen oder ablehnen, ob schwul oder groß, klein, dick, dünn, deusch, ausländisch usw.

Kommentar von PiaPhragm ,

Homophobe haben das Problem und nicht ich. Die Gesetzeslage ist zwar etwas frustrierend, da ich aber Prinzip nicht heiraten werde, ist mir z.B. das Thema "Homo-Ehe" kein persönliches Anliegen. 

Gesellschaftlich bin/fühle ich mich gleichgestellt und gleichberechtigt. Einen Unterschied konnte ich nie feststellen. 

Kommentar von Stella8585 ,

Sehr gut, so soll es sein:) DH

Antwort
von Redoxkobold, 52

Ich will mich auch nicht ändern, selbst wenn ich sehe, wie einfach es Heterosexuelle im Gegensatz zu mir oft haben... ich hab jetzt auch ein bisschen Glück, dass ich deswegen noch nie angefeindet wurde oder sonst so sozial deswegen was abbekommen hab... Aber trotzdem ist es für mich gerade (bin 16) einfach unglaublich schwer, jemanden zu finden, der mich auch gut findet und gleichzeitig schwul ist, gerade weil ich halt nicht mit so vielen Menschen in Kontakt komme, die auch schwul sind.

Ich glaub, der Grund, warum ich mich nicht ändern wollen würde ist, dass man damit einfach wichtige Erfahrungen machen kann! Zum Beispiel, sich in manchen Situationen, von denen andere vielleicht noch nie etwas gehört haben, ein dickes Fell zuzulegen, seine Meinung offen zu sagen, egal, was es für Gegenmeinungen dafür gibt oder was die anderen denken. Ich glaub, man lernt einfach wahnsinnig viele Dinge, die heterosexuelle Menschen nie lernen werden können, weil sie sag ich mal zur "normalen Masse" gehören und sich um vieles keine Sorgen machen müssen.

Kommentar von CalicoSkies ,

Schwul sein gehört zu uns dazu und ist ein Bestandteil von uns - wenn sich jemand daran stört, ist das nicht das Problem von "uns Schwulen", sondern das Problem desjenigen, der sich daran stört :)

PS:

Aber trotzdem ist es für mich gerade (bin 16) einfach unglaublich schwer, jemanden zu finden, der mich auch gut findet und gleichzeitig schwul ist, gerade weil ich halt nicht mit so vielen Menschen in Kontakt komme, die auch schwul sind.

Auch wenn das nicht mehr zur Frage passt: Hast du schonmal dbna.de ausprobiert? :o

Ich habe dort ziemlich viele nette Leute kennengelernt :)

Kommentar von Redoxkobold ,

eben, genau das sag ich mir auch immer, wir verstehen uns! 😊😉 Also dbna hab ich probiert und ich hab auch ganz nette Leute kennen gelernt, allerdings waren die mir meistens zu alt und ich bin leider bei sowas immer zu misstrauisch, ob ich da nicht einen pädophilen Psychopath am anderen Ende hab, deswegen hab ichs sann wieder gelassen... 😕 Vielen Dank trotzdem für den Tipp!! 😀👍

Antwort
von kaorichan, 6

Wenn ich die Wahl hätte würde ich sicherlich nicht hetero werden (auch wenn es ein paar Vorteile hätte). Ich würde mich eher für bi- bzw pansexuell entscheiden. Ich mag die Vorstellung einen menschen ungeachtet des geschlechts lieben zu können.

Antwort
von lollollollollol, 76

Die Situation von der gesetzlichen Benachteiligung von Homosexuellen verbessert sich deutlich. In immer mehr Ländern wird beispielsweise die Homo-Ehe erlaubt. Auch gesellschaftlich haben sie durch viele prominente Beispiele und Aufklärung kein schlechtes Ansehen. (zu deinen ersten beiden Punkten) Ich denke, die wenigsten Homosexuellen wären hetero, wenn sie sich dafür entscheiden könnten. Man geht diese Richtung ein, weil man sich zur einen Seite mehr hingezogen fühlt. Wie ich schon sagte: man kann als Schwuler ohne Probleme normal leben, kein Grund also, sich zu ändern.
Ein gewisses Selbstvertrauen ist eben wichtig. Wenn man sich mit seiner Situation und sich selbst "anfreundet", dann sollte es eigentlich keinen Grund geben, sich wegen ein paar gesetzlichen Unterschieden ändern zu wollen.

Kommentar von MausMitGebiss ,

In welchem deutschen Bundesland können Homosexuelle denn verheiratet sein? Kenne kein einziges. Ich rede von einer HEIRAT wie zwischen Mann und Frau.

Kommentar von Abahatchi ,

In welchem deutschen Bundesland können Homosexuelle denn verheiratet sein? Kenne kein einziges. Ich rede von einer HEIRAT wie zwischen Mann und Frau.

Jeder kann einfach heiraten, wozu bedarf es dafür eines Amtes oder einer Amtshandlung? Es sind jene Menschen die verheiratet sein Wollen, die bestimmen, vor welchen "hohen Rat" sie treten, um verheiratet zu sein. Ob Menschen eine Bindung eingegangen sind ist unabhängig von Ämtern oder Behörden. Entscheidend ist, ob sie es sind und nicht ob ein Standesamt es offiziell anerkennt. 

In Nordkorea ist auch noch offiziell Kim Il-sung regierendes Staatsoberhaupt, obwohl er seit 1994 tot ist. Es ist egal was offiziell jemand dazu in Nordkorea bestimmt, er ist kein regierendes Staatsoberhaupt. So sind auch Paare dann ein Paar und eine Familie, wenn sie es so leben und nicht ob es ein Amt bestimmt, nicht bestimmt, anerkennt oder nicht anerkennt.

Es gibt offizielle Familien die eben nicht oder nicht mehr als Familie leben. Sie sind nur noch auf dem Papier eine Familie. 

Ein Papier mit Stempel bestimmt nicht über den Zustand der Wirklichkeit

Grusz Abahatchi

Kommentar von MausMitGebiss ,

Achso... so einer bist du... okay, alles klar. Danke trotzdem.

Kommentar von Abahatchi ,

Achso... so einer bist du...

War das jetzt eine Beschwerde über meine Ansichten oder eine Erkenntnis, dasz ich doch nicht so ein Ekel bin, wie es scheint?

Grusz Abahatchi

Kommentar von lollollollollol ,

Hallo, ich gebe Abahatchi natürlich auch recht. Eine Heirat muss nicht unbedingt offiziell sein. Dennoch meinte ich mit "andere Länder" andere Staaten, nicht Bundesländer. Beispielsweise Irland. Kommen Homosexuelle nicht damit zurecht, dass in Deutschland noch nicht geheiratet werden darf, könnten sie es in Erwägung ziehen, in ein solches Land zu ziehen. (Zumindest für mich stellt dieser Zustand kein Problem dar)

Kommentar von Abahatchi ,

Zumindest für mich stellt dieser Zustand kein Problem dar

Sicherlich ist es schlimm, wenn in einigen Ländern homosexuelle für ihre biologische Veranlagung gejagt werden oder wie beim IS zu Tode gequält werden. Jedoch habe ich bei einigen wenigen das Gefühl, denen ist so ein Papier mit Stempel wichtiger, als die eigentliche Beziehung. Das wäre dann für mich ein falsches Verständnis von einer Liebesbeziehung. 

Es sollte immer erst die gelebte Beziehung im Vordergrund stehen, egal ob man homosexuell ist oder heterosexuell.

Kommentar von lollollollollol ,

Natürlich. Es ging hierbei auch um die (offizielle!) Homo-Ehe und nicht die Verfolgung von Homosexuellen. Persönlich bin ich schon sehr dafür, dass die Homo-Ehe auch in Deutschland erlaubt wird. Selbstverständlich. Aber ich denke, dass man als Schwuler auch in Deutschland leben kann, ohne direkt verheiratet zu sein.

Antwort
von spellon, 91

Ich würde mich für die Bi Vairante entscheiden, dann habe ich maximale Auswahl :-P.

Von außen gesehen müsste er sich eigentlich für die Heterosexualität entscheiden, einfach deshalb weil es Gesellschaftlich und von der Auswahl der Partner unkomplizierter ist. Allerdings scheint es in der Szene recht entspannt zuzugehen (zumindest was man so von außen mitbekommt), was wohl auch seine Vorteile haben kann.

Antwort
von Jako557, 10

Es wäre natürlich einfacher Heterosexuell zu sein, und ich kann mir auch gut vorstellen das sich viele Homosexuelle dafür endscheiden würden. Aber, ich bin nunmal schwul, ich wurde schwul geboren ich lebe mein ganzes Leben lang schwul, also warum soll ich das ändern, nur weil ich es dann einfacher hätte.... ich bin froh das ich Schwul bin. :)

Antwort
von Gashadokuro, 83

keine ahnung frag doch einen

Antwort
von ponyfliege, 71

wahrscheinlich nicht.

aber an der frage erkennt man, wie viel nebel vor dem horizont liegt.

genesis null vers null, falls dir das was sagt.

Antwort
von xMimiEinhornx, 77

Es kommt ja nicht nur darauf an, dass das Leben ach so leicht ist. Jeder hat mal schwere Zeiten. Heutzutage ist Mobbing ja leider stark verbreitet. Mobber finden immer etwas, um jemanden runterzumachen. Klar, als homosexuelle Person hat man es manchmal schwerer, aber so lange man glücklich ist und sich so wohlfühlt, ist doch alles super. Klare Antwort: NEIN, man bleibt so wie man ist, wenn man glücklich ist. Ich finde die Frage etwas seltsam, man kann sich ja nicht aussuchen, auf was man letztendlich steht.

Antwort
von Arxoz, 38

Nein, ich bin zwar nicht homosexuell, aber kann mich gut genug in diese Menschen hineinversetzen.

Ich glaube jedenfalls, dass viele lieber die Herausforderung darin sehen, mit intoleranten Menschen klarzukommen, als sich selbst diesen anpassen zu wollen. Weil es ist einfach ein Teil deiner Persönlichkeit bzw. ein Lebensstil, nicht nur eine sexuelle Präferenz. Und man will der bleiben, der man ist, wenn man keinem schadet, und will sich nicht für andere verändern, nur weil diese es gern hätten, oder weil man es angeblich leichter deswegen hätte.

LG.

Antwort
von Stella8585, 86

Ich bin zwar heterosexuell, aber ich denke,Deine Frage zielt in die falsche Richtung.

Es sollte nicht zur Debatte stehen, ob sich sexuell anders orientierte Menschen umorientieren würden, wenn sie denn könnten, damit sie es einfacher im Leben und mit der Gesellschaft hätten.

Zur Debatte stehen sollte nur, wie und dass diese Benachteiligungen endlich ausgemerzt werden.

Und ich glaube auch nicht, dass die Homosexuellen Deine Frage bejahen würden.

Wenn man Spaß an seiner Sexualität hat und so glücklich sit, kann man sich die andere Variante gar nicht vorstellen.

Wärst Du gern Homosexuell, wenn man Dir dafür viel Geld bieten würde?^^ (Beispiel)


Kommentar von elha98 ,

Darum geht es nicht :D wenn man jemandem viel Geld bietet, dafür dass dieser plötzlich homosexuell wird, dann hat man einfach an der Realität vorbei gelebt, denn es ist nicht möglich, sich aktiv für eine sexuelle Orientierung zu entscheiden. Der Fragesteller geht hier von einer Situation aus, in der Betroffene ihre sexuelle Ausrichtung tatsächlich einmalig ändern könnten, was lediglich ein Gedankenexperiment darstellt. Also zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Kommentar von MausMitGebiss ,

elha98 hat es verstanden :)

Kommentar von Stella8585 ,

Mein Beispiel war genauso ein Gedankenexperiment, da wohl niemand seine sexuelle Orientierung (wenn er sie ändern könnte), dies für Geld tun würde (Pädophilie evtl. ausgenommen). Und ebenso wenig glaube ich eben, dass dies geschehen würde (wenn man denn könnte), wenn man dafür gesellschaftlich anerkannter wäre.

Es ist eben der komplett falsche Ansatz in meinen Augen

Antwort
von Imago8, 19

Haben Heterosexuelle es wirklich leichter?

Gibt es vielleicht auch Vorzüge der Homosexualität?

Kommentar von Minilexikon ,

Ja, die Vorzüge gibt es. Aber: Es ist alles eine Frage der Betrachtung. Wenn man in der Heteronormativät aufwächst und darin bestätigt wird, hetero zu sein, dann findet man das generell erstmal gut. Wenn man schwul ist und sich selbst so akzeptiert, dann merkt man, aus welchen Gründen man "nichts verpasst".

Sagen wir es mal so aus meiner homosexuellen Sichtweise: Heterosexualität hat genauso Vorzüge wie die Homosexualität, aber sie reizen mich überhaupt nicht :D

Kommentar von Imago8 ,

Heterosexualität hat genauso Vorzüge wie die Homosexualität, aber sie reizen mich überhaupt nicht

Sehe ich ähnlich. Der unschlagbare Hauptvorzug der Heterosexualität ist allerdings die höhere Wahrscheinlichkeit, einem anderen Heterosexuellen Menschen zu begegnen. Das täte mich schon reizen.

Oder reizt dich die geringere Auswahl vielleicht sogar? ^^

Antwort
von elha98, 82

1. Stell doch keine Fragen über jemanden, sondern an diese Personengruppe,wenn diese die einzige ist, welche deine Frage beantworten kann.
2. Das wird wohl individuell verschieden sein. Es gibt schließlich nicht den Einheits-Schwulen.

Kommentar von MausMitGebiss ,

die schwulen können hier ja auch antworten ^^

Kommentar von elha98 ,

Ja, aber sie sind tatsächlich die einzigen, die die Frage faktisch beantworten können. Also bringt es nichts, eine Frage über sie zu stellen, höchstens an sie.

Antwort
von Jordh, 64

Aus eigener Erfahrung: Nein. Ich gefalle mir so wie ich bin (zumindest haben die Eigenheiten, die mich stören, nichts mit meiner sexuellen Orientierung zu tun) und möchte auch meine langjährige Beziehung mit einem Mann nicht missen.

Da warte ich doch lieber ein paar weitere Jahre bis zur Öffnung der Ehe auch bei uns, lange kann es (hoffentlich) nicht mehr dauern.

Kommentar von Bikka ,

In Berlin könnt ihr doch Heiraten,schau mal unter Schwulenhochzeit,lg

Kommentar von Jordh ,

Und wieder das ewige Missverständnis. Auf der Webseite ist explizit von einer Verpartnerung die rede, nicht von einer Eheschließung.

Eingetragene Partnerschaft geht – Aber Ehe nicht. Die Ehe ist in Deutschland noch nicht geöffnet (und das wird auch nicht so schnell passieren, solange die CDU das Sagen hat), auch in Berlin nicht.

Antwort
von Marco1978, 18

Hättest du mich das in der Pubertät gefragt: Sofort wäre ich gerne hetero gewesen. Ohne zu zögern.

Aber heute, nach so vielen glücklichen Jahren mit meinem Mann, warum sollte ich das aufgeben, nur um nicht mehr am Rande der Gesellschaft leben zu müssen? 

Uns hier geht es ja vergleichsweise auch als Schwule sehr gut - in Russland oder in Arabien wäre die Antwort wohl definitiv anders...

Antwort
von JackBl, 41

Und Du glaubst heterosexuelle Paare hätten weniger Partnerprobleme?

Ok, sie können auf regulärem Wege kinder bekommen, aber sonst...

Antwort
von TheFreeman, 58

Wenn man in schwierigen oder streng religiösen Verhältnissen aufwächst würde man denke ich (fast) alles tun um wieder "normal" zu sein. Aber mit der Zeit wird einem klar, dass es ein "Hetero ich" nie geben wird. Wenn ich nicht schwul wäre dann wär ich auch nicht "ich".

Aber es gibt viele Leute (besonders in religiösen Familien) die mit ihrer sexuellen Identität erstmal nicht klar kommen. Früher hätte ich bestimmt gern gesagt "Ich bin jetzt hetero". Aber wenn ich so zurück denke hatte ich zum glück nicht die Entscheidung... und das ist auch gut so.

"Homo forever" ;D

Antwort
von beroud, 11

die frage kannst du selbst beantworten, indem du einfach die vorzeichen änderst

würdest du, wenn du könntest, deine heterosexualität aufgeben, um es in einer homosexuellen gesellschaft leichter zu haben...?

ich bin mit mir völlig im reinen, erfreue mich meiner sexualität wie sie eben ist und verspüre nicht den geringsten drang, daran etwas zu ändern - und ich wünsche jedem anderen auf diesem planeten das gleiche

Antwort
von ThomasAral, 80

geht am leichtesten umgekehrt zu beantworten .... also:  du bist eigentlich hetero wirst aber gemobbt wenn dus nicht jeden tag homo treibst ... würdest du es machen ?  oder eher gemobbt werden ....   ich tippe mal auf gemobbt werden.

Kommentar von MausMitGebiss ,

Nein. Wenn ich als krank, gestört, ekelhaft usw. empfunden werde, geächtet werde und mir obendrauf auch noch finanzielle Nachteile entstehen können, würde ich mir wünschen, dass ich einen anderen Start ins Leben gehabt hätte.

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