Wenn Richter Täter freispricht und STA Berufung einlegt?

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2 Antworten

Die Berufung ist eine neue Tatsacheninstanz. Das heißt, alle Beweise aus der ersten Instanz müssen erneut begutachtet und alle Zeugen neu gehört werden. Die neuen Richter am Landgericht/Oberlandesgericht müssen sich in der gleichen Weise ein Bild von dem Geschehen machen wie der Richter der ersten Instanz.

Wenn es zu einer Berufung kommt, dann ist es also sehr wahrscheinlich, dass man als Zeuge erneut geladen wird.

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der STA kann nur Berufung einlegen wenn sich neue Fakten ergeben haben die im Urteil nicht bewertet wurden. Nur aus Zeitvertreib gibt es keine Berufung

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Kommentar von LenaFatih
13.10.2016, 21:48

Danke für die Antwort. Wie wahrscheinlich ist es, dass es nochmal zu einer Vorladung kommt?

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Kommentar von Zuko540
13.10.2016, 22:17

der STA kann nur Berufung einlegen wenn sich neue Fakten ergeben haben die im Urteil nicht bewertet wurden.

Da stimmt nicht, es ist möglich bei der Berufung neue Beweise und so einzubringen, aber es muss nicht sein.

Nur aus Zeitvertreib gibt es keine Berufung

Das macht die Staatsanwaltschaft auch nicht aus Zeitvertreib.

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Kommentar von privatfoerster
14.10.2016, 03:37

Bist Du jetzt im Zivilrecht stecken geblieben? Aber auch das sieht es nicht einmal so in der Form vor.

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