Frage von misssixty68, 62

wenn meine Mutter ins Pflegeheim muss ,sie besitzt Eigentum mit Restschulden,und ich bei ihr wohne,werde ich dann einfach rausgeschmissen oder muss ich das?

Darlehen bedienen?Was ist wenn die Rente fürs Pflegeheim nicht ausreicht?

Antwort
von Bambi201264, 31

Wenn absehbar ist, dass dieser Fall eintreten wird, solltet Ihr sofort damit anfangen, die Situation zu regeln.

https://www.sovd.de/

Die können Euch eventuell helfen, keine Ahnung. Aber auf gar keinen Fall sollet Ihr abwarten, was passiert, das gibt garantiert nur unangenehme Überraschungen.

Ich würde wohl das Eigentum (Haus?) verkaufen, damit die Restschulden begleichen und sehen, was ich mit dem Rest noch bezahlen kann.

Pflegeheime sind für gewöhnlich sehr teuer.

Ich hoffe, Du hast noch Familie, mit der Du Dich beraten kannst?

Und prüfe vorher, ob es ein Testament gibt und was darin steht.

Antwort
von Joergi666, 25

das sind zunächst zwei verschiedene Sachverhalte. Die Bank will natürlich die Kreditrate haben, wer diese bedient ist der Bank ja prinzipiell egal- wird nicht gezahlt droht schlimmstenfalls die Zwangsversteigerung. Die Kosten fürs Pflegeheim sind dann noch die zweite Sache- hier wird natürlich das verwertbare Vermögen geprüft- sprich auch das Haus.

Antwort
von Alsterstern, 38

Das ist eine ganz schwierige Geschichte. Richtlinien gibt es da nicht. Es gibt bloß immer wieder 'Beispiele', die oftmals alle anders sind und die eigene Situation ist dann doch anders. Hat Deine Mutter eine Pflegestufe?

Kommentar von misssixty68 ,

Pflegestufe 1 Pflegestufe 2 wird beantragt

Kommentar von Alsterstern ,

Und wer pflegt sie zuhause, machst Du das? Wenn sie ins Heim kommt, hat sie ja jemanden, der ihre 'Geschäfte' übernimmt. D.h. DU müsstest die Rechnungen vom Heim bezahlen. Du wohnst dort, also hast Du ein Nutzen, zahlst keine Miete. Gibt es einen Differenzbetrag, weil das Geld nicht reicht, kann man einen Antrag beim Sozialamt stellen. D.h. aber man muss einen mehrseitigen Antrag ausfüllen, wo man 'alle Hosen runter lassen muss'...es muss alles aufgelistet werden was da ist. An Vermögen usw. Ist zu überlegen wie man es dann macht.  

Kommentar von misssixty68 ,

die Wohnung ist noch nicht abbezahlt,Restschuld 80.000,wäre abbezahlt in 5 Jahren

Kommentar von Alsterstern ,

OK, DU musst überlegen, wie Du mit Deiner Mutter alles regelst. Ich weiß ja nicht, ob Du in der Wohnung bleiben willst. Angenommen Du willst ausziehen, dann wird die Wohnung verkauft. Ich meine, besser wird der Gesundheitszustand mit Deiner Mutter nicht. Kannst Du sie pflegen...ich meine weiter pflegen. Vielleicht arbeitest Du ja auch. Überlege zuerst, dass Du alle Geschäfte für Deine Mutter erledigen kannst. D.h. Du musst ihr Betreuer werden. Nicht, dass das eines Tage noch ein staatlicher Betreuer wird. Besprich das mit Deiner Mutter.   

Antwort
von Hoonicorn, 19

Es gibt nur Richtlinien aber keine Gesetzestexte im Sinne von "wenn du klaust - je nach schwere des Diebstahls - Geldschrafte von, Haftstrafe bis". In den Fällen die ich kenne (auch familiär) wird erst das Geld des zu Pflegenden angegangen. Ist das aufgebraucht werden die direkten Angehörigen angegangen. Entweder du als Tochter zahlst, ihre Geschwister, deine Geschwister (im Falle dass es welche gibt) usw. Jedoch ist es keine PFLICHT! Keiner muss da zusagen, die Kosten zu übernehmen, jedoch wenn es keiner macht sagt das Pflegeheim, dass sie dort nicht mehr wohnen kann und sie muss weiterhin von der Familie versorgt werden. Dann hat deine Mutter kein Geld mehr und du trotzdem (nicht negativ gemeint) die "Last" der Pflege. Es kann dir Spaß machen sie zu pflegen - gar keine Frage - aber im Endeffekt, da deine Mutter kein Geld mehr hat, weil alles fürs Pflegeheim aufgewendet werden musste, kann die Rate fürs Haus nicht mehr bezahlt werden und es muss verkauft werden. Außerdem muss deine Mutter (je nach Pflegestufe) aufwendiger betreut werden. In meiner Familie war es so, dass meine Uroma 2 Schlaganfälle erlitten hat, nur noch eingeschränkt bewegungsfähig war und von meiner Oma gepflegt wurde. Sie musste sie aufwuchten (sie konnte stehen aber nicht ohne helfende Hand), in den Rollstuhl setzen usw. Essen konnte sie alleine. Nur langsam aber es ging. 3 Jahre nachdem sie starb erkrankte mein Opa an ALS und meine Oma musste auch ihn pflegen. Am Ende konnte mein Opa gar nichts mehr - nicht mal mehr sprechen. Meine Oma musste ihn sogar mit einem "Kran" aus dem Rollstuhl in den Sessel setzen. Ich will dir damit nur sagen, dass es irgendwann für dich rein körperlich (psychisch mal außen vor) nicht mehr zumutbar ist, dass du 60 Kilo (bei meinem Opa knapp 90) jeden Tag hin und her wuchtest. Du zerstörst deine Bandscheiben usw. da du sie einfach hebst, jedoch nicht weißt wie du das richtig machst. Du kannst nur Anträge auf Kostenübernahme stellen, ob die bewilligt werden ist die andere Frage. Bei meiner Oma wurden beide abgelehnt.


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