Frage von Mico86, 40

Wenn man sich eine Schaltung baut, die etwas auf einer bestimmten Frequenz sendet, wie schließt man da eine Dipolantenne an?

Wenn man sich eine Schaltung baut, die etwas auf einer bestimmten Frequenz sendet, wie schließt man da eine Dipolantenne an? Nehmen wir an ich habe eine Leitung an der das Signal anliegt. FM Moduliert, Sinus, schön Sauber.

Schließe ich jetzt den einen Teil des Dipols an die Signal Leitung, und den anderen Teil des Dipols an GND?

Antwort
von DG2ACD, 12

Ja, ganz genau.

Beachte aber, dass man sich  mit solch einem Sender schnell feinde machen kann und in Gesetzeskonflikt geraten kann.

Ich gehe davon aus, dass Du weißt was Du da tust. Grundsätzlich ist die Inbetriebnahme von Sendern, die nicht kommerziell hergestellt und für den Markt freigegeben sind, lizensierten Funkamateuren vorbehalten.

Wobei "lizensiert" ist Umgangssprache. Das Teil nennt sich Amateurfunkzeugnis

Antwort
von unhalt, 30

Schließe ich jetzt den einen Teil des Dipols an die Signal Leitung, und den anderen Teil des Dipols an GND?

Jup, genau so.

lg

Kommentar von Mico86 ,

Und wann und wo und wieso kommen dann "Fußpunktwiderstände" ins Spiel?

Kommentar von unhalt ,

Der "Fußpunktwiederstand" ist kein klassischer Widerstand den man als Bauteil kennt und irgendwo anschließt, sondern ist eine Eigenschaft der Antenne selbst. Das Material aus Welchem die Antenne besteht besitzt einen gewissen eigenen Ohmschen Widerstand und dann existiert noch der Strahlungswiderstand der Antenne, welcher mit der Leistung der Antenne zusammenhängt.

Mach dir also darüber erstmal keine Gedanken. ;)

lg

Kommentar von DG2ACD ,

Darf ich geringfügig berichten?

Nicht leistungsabhängig, sondern Frequenzabhängig...

Antwort
von Modem1, 6

Für Amateure ist das Vorbild der Anschluß in einen Kofferadio ,kleine Stabantenne (Frequenzabhängig)über einen C an die Endstufe gekoppelt. Ansonsten wird es komplizierter mit einen Balunübertrager. An diesen kann dann Koaxialkabel angeschlossen werden der zwischen Dipol und Koaxialkabel geschaltet wird zur Anpassung von ca .220 Ohm zu 75 Ohm. Dann wird der Innenleiter über einen Kondensator direkt an die Senderstufe gelötet.Der Außenleiter(Abschirmung) wird an die Masse gelegt.Ganz korrekt wird es beschrienen: Antennenbuch von Rothammel


Antwort
von WissensEngel, 6

Um es einfach zu sagen: Die eine Seite des Dipols muss immer auf Masse (GND) liegen. Auf der anderen Hälfte muss die Spannung in der Frequenz ein und ausgeschaltet werden, in der Du senden willst. Gewöhnlich macht das ein HF-Transistor. Theoretisch könnte man also mit einem Relais einen Sender bauen, in der Praxis erreicht man damit aber leider nicht die notwendige hohe Frequenz. Bei nie niedrigen Frequenzen redet man von NF, also er akkustische Signale. Der Übergang von NF nach HF ist quasi fließend.

Du siehst ein Sender ist also kein Wunderwerk! Etwas komplizierter wird es dann bei den Feinheiten (Anpassung/Optimierung) wie der Kollege schon andeutet. Aber das musst du bei Experimenten erst mal nicht beachten.

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