wenn man nach einem selbstverursachten Verkehrsunfall ( unter Alkohol ) bereits vom Amtsgericht wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung durch Trunkenheit?

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8 Antworten

kommt ganz auf den Promillegehalt an, über 1,1 ist die Vers. ganz raus. Zwischen 0,5 u. 1,1 wird um die Hälfte gekürzt.

Versicherung und Strafbarkeit sind IMMER 2 verschiedene Instanzen.

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Kommentar von Vermieterinchen
15.01.2016, 12:58

der Verursacher ist halt unsere Tochter und mit versichert. nach dem Familienpriveleg  darf aber nicht innerhalb der Familie gezahlt werden.Aber nur bei grobfarlässig.

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Nein. Zivil und Strafrecht sind unabhängig von einander.

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Kommentar von Vermieterinchen
15.01.2016, 12:56

vieken dank, das ist es, was ich eigentlich nur wissen wollte.

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Ars..karte gezogen:

Karlsruhe - Es war ein langer Streit, nun ist er entschieden:

Betrunkene Autofahrer müssen damit rechnen, bei einem Unfall auf dem
verursachten Schaden vollständig sitzenzubleiben - auch wenn sie
vollkaskoversichert sind. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am
Mittwoch in einem Grundsatzurteil. Demnach darf die Versicherung die
Leistung im Ausnahmefall nicht nur kürzen, sondern auch ganz verweigern,
wenn der Versicherte den Verkehrsunfall grob fahrlässig verursacht hat.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/vollkasko-versicherung-betrunkene-fahrer-muessen-zahlen-a-769960.html

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Kommentar von Vermieterinchen
15.01.2016, 12:54

danke sehr. kommt auf den Vetrag an. Unser kommt  allerdings nur beim kaskoschaden und nur unter Familienprivileg nur bei vorsätzlich nicht auf.

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Wenn Du schon einmal wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt wurdest,dann hast Du nichts daraus gelernt..Das 2. Mal jetzt kannst Du dann nicht fahrlässig bezeichnen Du hast es vorsätzlich getan.

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Kommentar von Vermieterinchen
15.01.2016, 13:00

das ist ein und derselbe Schaden und unsere Tochter hat daraus gelernt und schon viel dafür bezahlt.

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Dein Problem ist, dass bereits das Herbeiführen des Trunkenheitszustandes und die darauffolgende Teilnahme am Straßenverkehr eine vorsätzliche Straftat darfstellen (siehe §316(1) StGB).

Die Körperverletzung war zwar "nur" grob fahrlässig, die Trunkenheit im Verkehr aber vorsätzlich. Und damit ist die Versicherung raus...

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Mist bauen und dann nicht dazu stehen wollen... es wurde vorsetztlich gesoffen, also erübrigt sich der rest der frage.

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Soweit ich weiß, gilt Alkohol bei der Versicherung als Vorsatz bzw. grob fahrlässig.

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Kommentar von Vermieterinchen
15.01.2016, 12:52

unsere Versicherung hat diese Klausel...bei Kaskoschaden unter Berücksichtigung des Familienprivileg, zahlen wir auch bei fahrlässig und grofahrlässig. Es war eine unverzeihliche Sache, aber nicht vorsätzlich.

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wir jedoch finden es grofahrlässig,

Es ist völlig irrelevant, was ihr findet. Eine Alkoholfahrt ist immer Vorsatz. Sonst würde man sich ja nicht alkoholisiert ans Steuer setzen (Ich weiß, dass ich Alkohol getrunken habe, sollte eigentlich nicht mehr fahren, mache es aber trotzdem). Es sei denn, du warst so abgefüllt, dass du keinen klaren Gedanken mehr fassen konntest, also volltrunken warst. Dann kann man regelmäßig keinen Vorsatz an der Fahrt unterstellen, jedoch an dem Umstand, der zur Volltrunkenheit geführt hat.

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