Frage von Sonnenschwarz97, 174

Wenn man keine Kirchensteuer zahlt kann man dann trotzdem an Ostern und an Weihnachten in die Kirche gehen?

Antwort
von drachenfreund, 76

Jepp, kannst Du. Es ist nichts schlimmes daran, machen viele Leute so.

Vielleicht solltest Du Dir aber mal Gedanken darüber machen, warum Du in die Kirche gehen möchtest obwohl Du kein Mitglied sein willst. Man geht ja auch nicht zur Vereinssitzung der Hasenzüchter, wenn man kein Interesse an der Hasenzucht hat.

Antwort
von Matzko, 17

Egal, ob jemand dieser Gemeinde angehört, Kirchensteuer zahlt oder nicht und auch dieser Religion angehört. Die Kirche (egal ob katholisch oder evangelisch) ist kein geschlossener Verein, in dem man Mitglied sein muss, um Veranstaltungen zu besuchen, sondern die Kirche ist für alle offen und es prüft niemand deinen Glauben, Lebensumstände oder ähnliches. Wenn du Lust hast, kannst du in jeder Kirche Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen.

Antwort
von petrapetra64, 14

klar kann man das. Genau wie man die Kirchen der anderen Konfessionen besuchen kann.

Allerdings finde ich es nicht in Ordnung, die Leistungen der Kirche zu nutzen, aber kein Mitglied zu sein. Ist wie wenn man im Verein irgendwo teilnehmen will, sich aber den Beitrag sparen will.

Ich gehe nur in den Gottesdienst im Rahmen einer Veranstaltung, zu der ich eingeladen bin, Hochzeiten, Taufen oder Konfirmationen oder ähnliches.

Antwort
von TheKrader, 105

In die Kirche kannst du immer... du kannst danach nur nicht mehr kirchlich getraut werden etc.

Antwort
von Dackodil, 33

Du kannst auch jeden Tag in die Kirche gehen.

Lediglich offizielle Leistungen wie Taufe, Hochzeit und Beerdigung werden nicht mehr erbracht.

Antwort
von Tumtrah22, 43

Die Kirche steht für alle offen. Die Frage ist nur, wie lange das vor Ort noch möglich sein wird, wenn immer weniger Menschen auch Kirchensteuer zahlen, mit der hauptsächlich die Arbeit in den Ortsgemeinden finanziert wird.

Antwort
von 666Phoenix, 17

Ja, kannst Du! Falls sie geöffnet hat - denn nicht alle Kirchen haben Open House!

Eine andere Frage wäre: muss man überhaupt Kirchensteuer zahlen? Nein, muss man nicht (nach erfolgter Taufe kannst Du mit 14 Jahren Deinen Kirchenaustritt erklären und musst danach keine Kirchensteuer mehr zahlen)! Die Quote der Einnahmen der Kirchen (hier bloß mal von den beiden großen gesprochen: evangelische und katholische) aus der Kirchensteuer ist verschwindend gering! Ihre Haupteinnahmequellen kannst Du sehr einprägsam dokumentiert in folgenden Büchern nachlesen:

C. Frerk, "Violettbuch Kirchenfinanzen - wie der Staat die Kirchen finanziert", Alibri, 2010, ISBN 978-3-86569-039-5.

Darin u. a.:

Die Kirchensteuereinnahmen betrugen 2008 insgesamt 9,7 Mrd. Euro (4,6 Mrd. Euro für die Evangelische Kirche und 5,1 Mrd. Ur für die katholische Kirche)....Durch die Abzugsfähigkeit der Kirchensteuer von der Einkommenssteuer als Sonderausgabe verzichten Bund und Länder auf rund 3 Mrd. Euro Steuereinnahmen pro Jahr. Durch das staatliche Inkasso der Kirchensteuer, statt eigener Kirchensteuerämter, haben die Kirchen eine Kostenersparnis von rund 1,7 Mrd. Euro. Die Abführung der Kirchenlohnsteuer durch die Arbeitgeber sind weitere rund 300 Mio. Euro kostenlose geldwerte Leistung zugunsten der Kirchen. Das Gesamtvolumen beträgt also rund 5 Mrd. Euro. Insofern wird die Kirchensteuer 2009 in Deutschland zu mehrmals 50% durch staatliche Maßnahmen gestützt."

Die immer wieder falsche und verzerrte Darstellung, dass die Kirchensteuer vornehmlich für soziale Belange eingesetzt werde, ist reine Demagogie. So z. B. werden die Kosten für Caritas und Diakonie nur zu 2% von den Kirchen finanziert.

Und welchen Einfluss die beiden Kirchen in diesem Staat (in dem ja die Trennung von Staat und Kirche gesetzlich fest geschrieben ist) haben, kannst Du bis ins Detail (aufgegliedert nach Branchen, Ländern, Ministerien usw.) in folgendem Buch nachlesen:

C. Frerk, "Kirchenrepublik Deutschland - christlicher Lobbyismus!", Alibri, 2015, ISBN 978-3-86569-190-3.

Antwort
von quantthomas, 20

Man kann sogar jeden Tag in die Kirche gehen. Leider sieht der liebe Gott alles und ER wird möglicherweise versuchen, das verlorene Schäfchen in die Herde zurückzuholen. ER könnte versuchen, dir ein schlechtes Gewissen einzureden. Scherz! ER braucht sowieso dieses Geld nicht!

Antwort
von Herb3472, 39

Kannst Du mir einen Grund sagen, warum Du glaubst, nicht in die Kirche gehen zu können? Glaubst Du, Du musst beim Eintritt den Einzahlungsbeleg vorweisen, oder es träfe Dich ein Blitzschlag, oder der Teufel würde Dich holen, wenn Du die Kirchensteuer nicht bezahlt hättest?

Kommentar von 666Phoenix ,

Verständliche, aber dusslige Frage!

Kommentar von Herb3472 ,

666Phoenix: dusslig bist Du, Du gehst mir schon eine ganze Weile auf den Keks, Du anarchischer Kommunistenverschnitt!

Antwort
von Schnoofy, 42

Da beim Betreten der Kirche meines Wissens weder ein Personalausweis noch ein Steuerbescheid verlangt wird ist es unwahrscheinlich, dass Dir aus diesem Grund der Zugang verweigert wird.

Antwort
von ShinyShadow, 83

Klar kannst du das. Ich versteh nur den Sinn dahinter nicht.

Ich persönlich bin nicht ausgetreten, weil ich mir Geld sparen möchte, sondern weil ich mit dem Verein nichts mehr zu tun haben will... Dann brauch ich an Ostern und Weihnachten da auch nicht hin gehen...

Antwort
von hummel3, 38

Christliche Kirchen stehen für alle Menschen offen. Gottesdienste zu besuchen ist nicht an eine Mitgliedschaft in einer Gemeinde oder "der Kirche" gebunden.

Im Grunde ist damit das Wort Gottes und die jeweils beheizten und schön geschmückten Kirchen für jeden geizigen Menschen unserer Zeit offen zugänglich. - Bleibt nur zu hoffen, dass diese dann irgendwann auch den Inhalten der Gottesdienste etwas abgewinnen können und ihre seitherige Verhaltensweise einmal auf den Prüfstand stellen, um danach dann vielleicht doch der Gemeinde oder Kirche beizutreten. - Im Idealfall sogar aus Glaubensgründen!

Kommentar von 666Phoenix ,

Bleibt nur zu hoffen

Es bleibt v. a. zu hoffen, dass so einigen am Existenzminimum dahin vegetierenden Menschen hier im Lande jemand glaubhaft erklären kann, woher der Pomp und das Glitzerzeug v. a. in den katholischen Kirchen kommt, wo doch deren Bedienstete den Leuten immer Demut und Bescheidenheit anmahnen! Und woher die meisten Pfaffen und Popen ihre körperliche Feistigkeit nehmen.

Christliche Kirchen stehen NICHT für alle Menschen offen, jedenfalls nicht immer und nicht rund um die Uhr! Vielleicht in Deinem göttlichen Dunstkreis von 3km Durchmesser. 

In einer christlichen Kirche in Dublin wurde mir vor einiger Zeit der Zugang verwehrt - wegen Gedenken an "Good Friday", wo die irdischen Lämmer unter sich sein wollten und ihrem Leithammel, dem gekreuzigten Wanderprediger aus Aramäa, ungestört huldigen wollten!

Kommentar von hummel3 ,

Versuchen wir wieder "schlechte Stimmung" zu verbreiten, was christlichen Glauben und Kirche angeht,  Phoenix?? - Geschenkt!

Kommentar von 666Phoenix ,

hummel, ich weiß, dass Du Wahrnehmungsschwierigkeiten hast und (zugegeben, etwas sarkastische) Richtigstellungen von komplett verdrehten und pragmatischen, auf Missionierung abzielenden Behauptungen mit "Verbreitung schlechter Stimmung" verwechselst!

- Auch geschenkt!

Antwort
von wiki01, 51

Seit wann wird am Eingang einer Kirche die Zahlung von Kirchensteuer geprüft? Stehen da neuerdings Rausschmeißer? Oder eine Security? Oder hast du dir das auf die Stirn tätowieren lassen?

Antwort
von Centario, 29

Es ist ein Gotteshaus und Gott erwartet keine Steuer, nur das Haus sollte erhalten werden.


Antwort
von Tommkill1981, 70

Klar das kannst ohne Probleme machen also in die Kirche gehen

Antwort
von Andreaslpz, 53

Natürlich

Antwort
von tevau, 38

Einlasskontrolle gibt es in der Kirche nicht.

Aber warum bist Du nicht Kirchenmitglied? Wenn keiner mehr Kirchensteuern zahlen würde, würden die Kirchengebäude irgendwann für Nagelstudios, Gourmetrestaurants und Maklerbüros genutzt werden. Die Seelsorge würde entfallen, die karitativen Hilfen ebenso, oder sie würden vom Staat übernommen werden müssen - doch der würde dort zuerst kürzen, außerdem werden solche Aufgaben vielleicht besser von Pastoren, Pfarrern und Kirchenmitarbeitern übernommen, die sich dem Menschen verpflichtet führlen, als von Behördenangestellten (wobei ich nicht sagen will, dass dort nicht auch gute Arbeit geleistet würde, aber bei Kirchenmitarbeitern kommt immer noch das Bekenntnis zu christlichen Grundwerten hinzu). Außerdem würde der Staat diese Aufgaben ja auch finanzieren müssen und müsste dazu die (anderen) Steuern erhöhen. Am Ende geht es zu null auf, oder die sozialen Leistungen sinken.

Wer also keine Kirchensteuer bezahlt, ist der nicht im Grunde ein Trittbrettfahrer des Wohlfahrtsstaates?

Und dann ist die Kirche immer auch noch eine wichtige Stimme bei gesellschaftlichen Fragen, die aus Sicht eines christlichen und gerechten Menschenbildes gegen falsche Entwicklungen mahnt.

Man erkennt den Sinn der Kirche im Alltag vielleicht oft nicht. Aber wenn sie nicht mehr da wäre, würde etwas wichtiges fehlen.   

Kommentar von drachenfreund ,

Quatsch, wenn die Kirche einiges aufgeben müsste, geht deswegen noch lange nicht die Seelsorge oder karitative Hilfen verloren.

Hilfe wird immer noch von Menschen geleistet. Ich selbst bin überzeugter Atheist und meide im Normalfall kirchliche Organisationen. Helfen kann man aber trotzdem, man kann sich organisieren, es gibt hilfsbereite Menschen, die ihre Zeit opfern, Getränke und Essen zur Verfügung stellen, etc.

Der Mythos, das der Staat das alles übernehmen müsste, ist Unsinn. Klar, manches könnte der Staat übernehmen, es ist allein Sache der Prioritäten. Meist reicht es aber schon, wenn die Gemeinde Raum zur Verfügung stellt und der Bürgermeister hinter dem Projekt steht, der Rest geschieht ohnehin ehrenamtlich - Auch in der Kirche ist das so.

Seelsorge wird selbst in den Kirchen nicht mehr nur vom Pfarrer geleistet, sondern von jedem Kirchenmitglied. Aber frag mal kirchenferne Mitglieder, wie sehr sie darauf Wert legen. Mein Nachbar hat den Pfarrer hochkant raus geschmissen, als er Krebs hatte. Nicht die feine Art, ich weiß. Seine Freunde hieß er trotzdem willkommen und hat sich von ihnen trösten lassen. Auch hier gilt - Hilfe leistet der einzelne Mensch, nicht die Organisation.

Kommentar von tevau ,

"Hilfe wird von Menschen geleistet." - Dein Argument hat so die Qualität von "Wenn VW pleite geht, hat es keine Auswirkungen, denn die Autos baut ja nicht VW, sondern die Arbeiter".

Dein Argument der freiwilligen Hilfe in improvisierten Räumlichkeiten der Gemeinde hat mehrere Haken:

Ob Hilfe gewährt wird, hängt davon ab, ob sich vor Ort tatsächlich genügend geeignete und ausgebildete Leute finden, die die nötigen karitativen und seelsorgerischen Aufgaben zuverlässig zu übernehmen. Wer garantiert das?

Im Übrigen sind es gerade auch die Kirchengemeinden, die die freiwillige Arbeit organisieren.

Außerdem hängt Deine Idee davon ab, ob die Gemeinde überhaupt die finanziellen Mittel hat, Räumlichkeiten, Ausrüstung etc. zur Verfügung zu stellen.

Deine Idee ist ja lieb und nett, aber fußt auf der Voraussetzung, dass schon alles irgendwie improvisiert werden kann. Das kann vielleicht für zeitweise Flüchtlingsbetreuung gelten, aber Seelsorge? Krankenhäuser? Behinderteneinrichtungen? Kindergärten? Gemeindearbeit? Alles durch unausgebildete Freiwillige in Teilzeit in hoffentlich vorhandenen und finanzierten ungenutzten Gemeinderäumlichkeiten?

Da macht die Kirche heute sehr viel, und das müsste sonst der Staat machen. Ob der das besser kann? Vor allem wäre beim Staat die Finanzierung immer eine Frage der öffentlichen Haushalte, und da können Gelder für soziale Dinge auch mal ziemlich leicht zugunsten anderer Ziele (Straßenbau, Verteidigung, etc.) gekürzt werden. Die Kirchensteuer bleibt dagegen vollständig bei den Kirchen - wenn denn die Menschen sie zahlen!  

Dass sich Dein krebskranker Nachbar nicht vom Pastor hat trösten lassen, sondern von seinen Freunden, ist ja schön und gut und völlig OK. Aber willst Du mit diesem Einzelfall sagen, dass er auch für jeden anderen gelten muss? Es gibt in der Gesellschaft genug vereinsamte Leute - gerade auch alte - die keine Freunde haben, und für die (und nicht nur für die) bietet die Kirche nicht nur seelischen Beistand, sondern in den Kirchengemeinden oft genug auch praktische Hilfe.

Kirche ist für viele Menschen auch ein Fixpunkt, eine Orientierung im Leben. Und dafür muss man nichtmal Kirchgänger sein, um das so zu empfinden. Die Kirche hat einen großen Anteil daran, dass die Gesellschaft zusammengehalten wird, im Kleinen wie im Großen.    

Kommentar von 666Phoenix ,

Seelsorge? Krankenhäuser? Behinderteneinrichtungen? Kindergärten? Gemeindearbeit?

Dazu bedarf es keiner Kirche! Dazu bedarf es eines kompetenten und potenten Staates! Der ist aber hier eben von Kirche und deren Fürsten durchsetzt bis zum Erbrechen!

können Gelder für soziale Dinge auch mal ziemlich leicht zugunsten anderer Ziele (Straßenbau, Verteidigung, etc.) gekürzt werden.

Yapp, das können sie! Und das sollten sie! Denn die Landesverteidigung und der Straßenbau sind Probleme, die weit vor christlicher Seelsorge und göttlichen Missionierungsversuchen zu bewältigen sind! V. a. angesichts der aktuellen Fragen hinsichtlich IS usw.! Oder denkst Du, der Obermotz Deines Kirchensprengels würde auf die Barrikade gehen und Dich mit seinem Leib vor dem IS schützen??

Die Kirche hat einen großen Anteil daran, dass die Gesellschaft zusammengehalten wird, im Kleinen wie im Großen.

Das sollte man glaubhaft erklären können. Erstens, gibt es in einem Staat mit angeblicher Religionsfreiheit nicht "die Kirche"! Zweitens, hat die Geschichte bewiesen, dass es "die Kirche" (v. a.  alle Abarten der christlichen) war und ist, dass sich die menschliche Gesellschaft spaltet und polarisiert!

Kommentar von tevau ,

Na, mit "die Kirche" meine ich die großen Kirchen: ev.-Luth. und die röm.-kath..

Meine Kirche spaltet und polarisiert eher weniger. Vor allem deutlich weniger, als Du es tust. Meine Kirche mahnt eher zu Toleranz, Zusammenleben, Akzeptanz, während Du klar in Feindbildern denkst (und davon hast Du eine ganze Menge)

Es mag ja sein, dass die karitativen Aufgaben der Kirche auch der Staat übernehmen könnte. Aber erstens wäre damit nichts gewonnen, und zweitens dürfte es dem Staat weniger leicht fallen, ehrenamtlich helfende Menschen zu gewinnen. Denn an die örtliche Kirchengemeinde fühlen sich viele Menschen gebunden, an die Sozialbehörde der betreffenden Gebietskörperschaft sicher nicht so sehr...

Und dass die Kirche keine Kampftruppen gegen den IS auffährt, ist wohl außer Frage. Nein richtig, und Autobahnen baut sie auch nicht.

Aber andere Menschen als Du sind durchaus der Meinung, dass es über Verteidigung und Verkehrsinfrastruktur auch andere Aufgaben in einem Gemeinwesen gibt, und dazu gehört auch die Sozialfürsorge. Und meine Aussage ist, dass hierfür die Kirchen einen sehr wertvollen Beitrag leisten.

Natürlich nicht für einen, dessen Horizont in Panzerabwehrwaffen und Beton endet. 

 

 

Kommentar von Zicke52 ,

Seit wann arbeiten in Krankenhäusern, Berhinderteneinrichtungen, Kindergärten unausgebildete Freiwillige, wenn es sich um staatliche Einrichtungen handelt? Ärzte, Krankenschwestern, Kindergärntnerinnen müssen immer eine Berufsausbildung haben und werden für Ihre Arbeit bezahlt, ganz egal, ob sie in öffentlichen oder kirchlichen Einrichtungen arbeiten.

Kommentar von tevau ,

@Zicke52: Ich glaube, Du bringst da was durcheinander:

1. Was hat die Frage "Sozial- und Gesundheitsdienste staatlich oder kirchlich?" mit Ausbildung zu tun? Natürlich sind Erzieher und Krankenpfleger augebildet - egal ob sie in einer staatlichen oder kirchlichen Organisation arbeiten. Keiner sagt hier etwas anderes.

2. Es gibt im karitativen und sozialen Bereich aber auch viele Funktionen, für die der Staat kaum oder gar kein Geld bereitstellt und auch keine Freiwilligendienste organisiert - anders die Kirchen. Angefangen bei Seelsorge, Besuchsdienste für einsame Menschen, Kinder- und Jugendclubs und -freizeiten etc.

3. Bestimmte Hilfsdienste, die von den Kirchen angeboten werden, erfordern eine Ausbildung (z.B. Seelsorge), werden von den (ausgebildeten) Helfern aber freiwillig und unentgeltlich geleistet. Für den Staat wird das dagegen kaum gemacht - nur wenige Leute sind bereit zu sagen "Ich engagiere mich ehrenamtlich in der Behörde für Wirtschaft und Soziales / Gesundheitsamt" etc..

Ehrenamtliches Engagement in der Kirche ist dagegen verbreitet, die Kirche wird von hunderttausenden Menschen als richtige Organisation dafür gesehen.

Wenn dieser Organisation immer mehr das Geld ausgeht, weil die Menschen aus der Kirche austreten und die Kirchensteuer sparen, wie wird dann wohl irgendwann die soziale Landschaft hier aussehen?  

Antwort
von macqueline, 22

Du kannst immer in die Kirche gehen!

Antwort
von Eselspur, 10

Du bist immer bei uns herzlich willkommen!

Antwort
von Lumpazi77, 40

Das kannst Du, allerdings ist das nicht fair

Antwort
von josef050153, 5

Natürlich darfst du das. Du darfst sogar öfter kommen.

Antwort
von Kathyli88, 48

Ja kannst du 

Antwort
von ninijace, 62

Ja unser Nachbar ist auch so ein Fall.
Klar kannst du das machen.
Der Pfarrer wird dich nicht rausschmeißen.
Aber...

Antwort
von GanMar, 40

Ja, am Eingang wird keine Kontrolle des Steuerbescheides vorgenommen.

Antwort
von NSchuder, 35

Du kannst auch jede Woche hin gehen. In der Kirche fragt Dich niemand nach Deinem "Mitgliedausweis".

Aber ein wenig verlogen finde ich es schon, zur Kirche zu gehen, aber keine Kirchensteuer zahlen zu wollen. Das ist ein wenig wie Schwarzfahren oder sich heimlich ins Kino rein schleichen.

Antwort
von alarm67, 33

Woher soll die Kirche wissen, dass Du nicht zahlst???

Hast DU schon mal eine Einlasskontrolle an der Tür einer Kirche gesehen??? Ich nicht!

Antwort
von eyrehead2015, 9

Ja, warum nicht? Ich bin auch nicht gläubig und zahle keine Kirchensteuern und trotzdem gehe ich ab und zu hin.

Antwort
von Sansibar007, 10

Kannst du das  Verantworten? Graubensdiebstahl!^^

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