Tag,
wenn ich beispielweise schreibe Geburtsort: Türkei, denkt jeder ich bin Türke was kann ich zusätzlich noch angeben in Dokumenten um meine wahre Herkunft bekannt zu machen ohne egoistisch zu klingen?
Problem ist vielleicht auch das mein kleines Völkchen gar kein Land hat und ich weiß nicht so genau was man nun für ein informellen Hinweis in solchen Dokumenten angibt am besten.
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Staatenlose sind Personen, die keine Staatsangehörigkeit besitzen. Sie treten mit dem Entstehen der Nationalstaaten im 19. Jahrhundert und der an sie gebundenen Staatsbürgerschaft zum ersten Mal seit dem Ersten Weltkrieg in Europa in Erscheinung und stellen heute wegen ihres vielfachen Auftretens ein weltweites Problem dar, da sie keine der Rechte genießen, die Staaten ihren Bürgern bzw. Angehörigen zugestehen (vgl. Bürgerrecht). Staatenlos kann man durch Ausbürgerung, Vertreibung oder Auflösung eines Staates und seiner andersgearteten Neugründung werden. In der westlich orientierten europäischen nationalstaatlichen Gesetzgebung nach 1945 darf nach den Vorgaben der Vereinten Nationen und dem Völkerrecht kein Staatsbürger mehr zum Staatenlosen gemacht werden, und die von woanders gekommenen Staatenlosen sind dem Schutz des Staates anbefohlen, in dem sie sich aufhalten.[1] Das kann zur Folge haben, dass eingereiste Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigung absichtlich ihre Ausweis-Papiere vernichten, um nicht in ihre Herkunftsstaaten abgeschoben zu werden (vgl. Sans papiers). Bei Erfüllung einiger Voraussetzungen können sie in Deutschland und anderen Vertragsstaaten des Staatenlosenübereinkommens vom 28. September 1954 (BGBl. 1976 II, S. 474 und BGBl. II 1977, S. 235) den Reiseausweis für Staatenlose erhalten. – Im Unterschied zum Staatenlosen, der in der Regel sehr genau weiß, von welcher Nationalität er eigentlich ist, bezeichnet der Begriff Heimatloser, der im Grimm’schen Wörterbuch von 1871 zum ersten Mal aufgeführt wird, eine eher weltanschauliche Befindlichkeit.

Das Problem teilst Du wahrscheinlich mit vielen anderen Kurden... Aber tröste Dich, Ihr seid nicht allein! Schotten sind auch Briten, ob sie wollen oder nicht... ;-)
Avallyn am 27. Juli 2009 19:57 vielleicht nicht mehr lange ;)
RuleBritannia am 27. Juli 2009 20:01 Wäre schade. Ich liebe unsere britischen Bayern... ;-)

Das Problem ist, dass auch wenn dein "kleines Völkchen" für dich deine Nationalität ist, das nirgendwo anerkannt wird, so lange eben dieses Völkchen nicht anerkannt wird. Und staatenlos stimmt dann vermutlich auch nicht! Du wirst dem Staate angehören, wo Du geboren bist, auch wenn es dir vielleicht nicht gefällt.
Wenn du Kurde bist, bist du ent. Türke oder Iraker.

Warum scheust du dich türkisch anzugeben? Wenn du Kurdin bist, bist du eben Kurdin. Türkisch oder Irakisch. Wo ist das Problem?

Euer kleines Volk wird doch einem Land zugehören - und das schreibst du dann auch als Geburtsland hin! Geburtsort ist die Stadt, in der du geboren bist!
du musst angeben, was in deiner geburtsurkunde oder deinem pass steht. frag deine eltern danach!
Geburtsort ist nicht das land, sondern die stadt/das dorf, in dem du geboren wurdest. du kannst sonstwo geboren sein und eine völlig andere nationalität haben!
Jemand der kein eigenes Land hat, den bezeichne ich selbst als Zigeuner, was aber nicht negativ gedeutet werden soll.
Wenn du in der Türkei geboren bist dann hast du das recht türkischer Staatsbürger zu werden, kommen deine Vorfahren aus einem anderen Land, dann hast du meiner Meinung nach auch das Recht, die Nationalität deiner Vorfahren zu behalten. Aber wenn auch deine Vorfahren nie ein Land besessen haben, dann kannst du gesetzlich auch keinen Anspruch darauf machen nur moralisch. Dann liegt es im Ermessen der Behörden was sie in der Spalte Narionalität eintragen. Du könntest versuchen einen Antrag zu stellen und versuchen vor Gericht zu klagen. Ob du damit durchkommst bleibt allerdings eine Frage.