wenn man geringe Ansprüche hat , ist man reicher und zufriedener?

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9 Antworten

Ja, ich persönlich finde, dass das stimmt.

Mehr Geld als tatsächlich benötigt zu haben, macht irgendwie nicht  unbedingt glücklich und zufrieden, sondern beruhigt eher, denn man wird wohl kaum Geldsorgen haben.

Es gibt aber eine Menge "Dinge", die wichtig sind, die es aber nicht zu kaufen gibt.

Peter Handke schrieb einen Roman mit dem Titel  "Wunschloses Unglück".

Darin kommen folgende, für mich sehr weise und wahre, Worte vor:

"Selten wunschlos und ein bisschen glücklich, meistens wunschlos und ein bisschen unglücklich."

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Die Bedürfnisse des Menschen sind unendlich. Diesen Satz lernt man als erstes als Wirtschaftler. Im Klartext: ein Mensch ist nie ganz zufrieden denn wenn man etwas hat möchte man noch mehr bzw. etwas anderes. Wir könnten alle mit unserm Leben glücklich sein. 5,7 Milliarden Menschen geht es schlechter als uns. Trotzdem wollen wir immer mehr Geld, ein besseres Auto und ein größeres Haus

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Da ist sicherlich etwas dran. Wenn du "reich" nicht im Sinne von Geld definierst.

Aber auch wenn, kann ja durch die geringeren Ansprüche durchaus mehr Geld gepart werden, wenn denn genug vorhanden ist.

Ich kenne Menschen, die sehr wenig haben und trotzdem zufrieden mit ihrem Leben sind.

Dazu kommt die Frage, welche Ansprüche gemeint sind und wie diese zu befriedigen sind.

Geld allein machte noch nie glücklich. Es beruhigt lediglich die Nerven.

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Wer alles zugesteckt bekommt, lernt nie selbstständig zu sein, krativ und überlegt zu handeln. Somit geht einem ein ganzes Stück Freude verloren. Denn der Mensch hat die besten Fähigkeiten zum kreativen Planen und Handeln mitbekommen.

Wer das nie anzuwenden braucht, wird unbrauchbar auf diesem Gebiet. Und doch sagt Agur in Sprüche 30 Vers 8:

Armut und Reichtum gib mir nicht, speise mich mit dem mir beschiedenen Brote; damit ich nicht satt werde und dich verleugne und spreche: Wer ist der Herr? Und damit ich nicht verarme und stehle, und mich vergreife an dem Namen meines Gottes.

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Ich denke, wenn man seine Erwartungen nicht optimal hochschraubt, dann lebt man ruhiger und zufriedener. Das Zitat bringt es auf den Punkt =                

"Achte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener.‘‘

Sowohl bei Glück, wie auch bei der Zufriedenheit scheint eine Rolle zu spielen, ob und wie sich der eigene Lebensplan erfüllt.

Es ist so, die Laune wächst mit dem Wohlstand nur begrenzt, die Lebenszufriedenheit schon.

FAZIT= Reich ist nicht, wer viel hat, sondern reich ist, wer wenig braucht. Konsum ist Kompensation, sozusagen ein Schmerzmittel fürs Hirn. Forschungen in der Neurowissenschaft belegen: Glückliche Menschen kaufen deutlich weniger, weil sie bereits glücklich sind.

Ich denke weiterhin, das ist von Wichtigkeit = Wer bin ich? Was kann ich? Was bin ich wert? Wer diese wichtigen Fragen positiv beantworten kann, hat festen Boden unter den Füßen.....mit optimaler Zufriedenheit!

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Das kommt individuell auf die Person an.

Einige Mönche, sind schon mit sehr wenig, glücklich und zufrieden.

Andere mögen es glamourös. Ob dies Personen jedoch wirklich glücklich sind, wage ich zu bezweifeln.

Als gesichert gilt aber, wer hohe Ansprüche hat, wird niemals tief fallen.

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Wenn die Ansprüche wirklich geringer sind und man sich nichts einredet dann ja.

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Glaube ich schon.

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nein, ist man nicht...

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