Frage von lachs4709, 46

Wenn man gegen Hausgeldabrechnung stimmt, stimmt man dann gegen Tagesordnungspunkte bei der Verwalterversammlung oder gegen Beschlüsse?

Antwort
von schleudermaxe, 30

..... nein, warum auch? Es soll doch erst ein Beschluß gefaßt werden und bei Deinem NEIN gibt es eben zumindest eine NEIN-Stimme. Nur, die reicht ja nicht aus, oder übersehe ich etwas?

Und eine Verwalterversammlung kenne ich gar nicht. Was ist das?

Kommentar von lachs4709 ,

Ja, du hast was übersehen. Wenn es so einfach wäre, hätte ich bestimmt mit nein gestimmt. ich konnte aber überhaupt nicht abstimmen, da ich kein Eigentümer mehr bin für hausgeldzahlungen von 2014 und 2015 hat der neue Eigentümer am 7.4.16 abgestimmt. Ich bin hilflos und machtlos ausgeliefert. Hier stimmt überhaupt nichts. Eine Kanalverstopfung wurde mir in die Schuhe geschoben. Es wurde nicht nach der Teilungserklärung abgerechnet. Heizung und Wasser wurden geschätzt etc.

Keine einzige Position stimmt hier. Ganz im Gegenteil. Ich war bis 31.3.15 Eigentümer und es wurde mir am 21.5.15 nochmals auf meine Hausgeldabrechnung vom 1.1.15 bis 31.3.15 eine Rohrvertopfung in diesen zeitraum eingerechnet obwohl diese Rohrverstopfung da nicht passierte.

Genauso Rohrverstopfung vom 14.1.15 wurde in den zeitraum 1.7.14 bis 31.12.14 eingerechnet obwohl dies da nicht passierte. Und um das ganze zu verstecken wurde einmal Sanierung geschrieben und das andere mal Reparatur.

Kommentar von schleudermaxe ,

... ach ja, ich erinnere mich an die seitenlangen Anmerkungen von Dir und Deine Penetranz, etwas von den Usern hier anzunehmen.

Daran hat sich dann ja bis heute nichts geändert. Nimm einfach zur Kenntnis, daß Du aus der WEG raus bist und Dein Nachfolger alleine ist zuständig.

Und da der ja genehmigt hat, ist er ja an diesem Tag auch alleine für die Nachforderung zuständig..

Kommentar von lachs4709 ,

Achso.

Meinst Du jetzt Nachforderung des neuen Eigentümers an mich?

Weshalb bekomme ich dann vom Hausverwalter letzte Woche eine Klage vom Gericht zugestellt wenn der neue ET für die Nachforderung zuständig ist??

Jetzt bin ich aus der WEG raus und bekomme Klagen. Also bin ich doch nicht raus - oder doch?

Kommentar von schleudermaxe ,

... ein Verwalter hat keine Potenz für so eine Klage.

Wer bitte ist der Kläger und wie lautet der Antrag?

Kommentar von lachs4709 ,

Also der Kläger ist der Hausverwalter mit seinem Anwalt. Er klagt eine Hausgeldabrechnung von fast 1600Euro gegen mich ein.

Kommentar von lachs4709 ,

Verwalterversammlung steht so in meinem Notarvertrag. Ich kenne es aber auch als Eigentümerversammlung und habe es so noch nie gelesen. Aber man lernt ja nie aus.

Die Nein Stimme würde schon ausreichen, wenn ich das binnen 1 Monatsfrist anfechte - kein Problem. Miteigentumsanteile müssen stimmen, dafür gibt es eine Teilungserklärung. Selbst wenn 100 mit ja stimmen und einer mit nein, bekommt der eine Recht was in der TE steht.

Antwort
von Luigi1705, 29

Nehme stark an, Du meinst einen Einspruch während der Eigentümerversammlung gegen die vorgelegte Hausgeldabrechnung wahrrnehmen zu wollen? Diese Abrechnung wurde zu diesem Zeitpunkt von den gewählten Beiräten geprüft. Daher wird Deine Nichtzustimmung zur Abrechnung unbedeutend. Es sei denn, Du hast darin einen Formfehler entdeckt. Diesen müsstest Du dann aber ausführlich schildern und belegen.

Kommentar von lachs4709 ,

Gewählte Beiräte gibt es leider nicht, bzw. vielleicht wurden die noch schnell vorher gewählt was ich nicht weiß.

Es wurde nicht nach der Teilungserklärung abgerechnet. Miteigentumsanteile stimmen nicht, Fläche stimmt nicht, eine kanalverstopfung wurde mir in die schuhe geschoben, obwohl es einen Beschluss gibt wo drin steht, dass die untere Mieterin Feuchttücher verwendet hat.

Bis 31.3.15 war ich noch Besitzer der Wohnung. Am 21.5.15 war eine zweite Rohrvertsopfung, welche mir der Verwalter auch in Rechnung stellte. Sowohl die abrechnung 2014 und 2015 wurden beide am 7.4.16 hinter meinem Rücken beschlossen, obwohl ich den neuen Eigentümer angeschrieben habe, dass er zustimmen soll.

Es geht ja nicht um meine Nichtzustimmung. Wäre ich Eigentümer gewesen, hätte ich ja dagegen vorgehen können und das ganze anfechten können. Aber so kann ich überhaupt nichts machen. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln. Man ist hier unschuldig ausgeliefert in Deutschland, das ist das Problem und kann sich nicht wehren.

Antwort
von Heidrun1962a, 25

Du meinst sicher die Eigentümerversammlung.

Du kannst gegen einen einzelnen Punkt stimmen, wenn dann die Anderen aber anders abstimmen, dann wird es anders gemacht.

Kommentar von lachs4709 ,

Falsch.

Wenn ich gegen die anderen stimme, dann kann ich vors Gericht gehen und dann wird es so gemacht wie es die Teilungserklärung vorsieht. Da sich der Verwalter verpflichtet hat im Verwaltervertrag nach dieser abzurechnen.

Da ich aber überhaupt nicht abstimmen konnte und nicht abgestimmt habe, weil kein Eigentümer, bin ich hilflos und machtlos ausgeliefert.

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