Wenn man erstmal beim Zoll ist, muss man dort bleiben?

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3 Antworten

Hallo Melona9297,

anders als bei der Bundeswehr gibt es für die Vollzugsbeamten des Zolls, wie auch der Polizei und der Bundespolizei keine Mindestlaufzeit.

Du kannst also direkt nach der Ausbildung/dem Studiums kündigen.

Allerdings ist die Ausbildung/das Studium für den Steuerzahler sehr kostenintensiv. Alleine das Gehalt beträgt für die Anwärter über 1000 Euro, so dass in den 2 Jahren über 24.000 Euro anfallen. Dazu kommen die Kosten für die Ausbildung selbst. Dadurch kommen auf den Steuerzahler für die mehrjährige Ausbildung schnell 50.000 und mehr Euro zusammen.

Dem Steuerzahler sind diese Kosten aber nicht zuzumuten, wenn der frisch gebackene Vollzugsbeamter unmittelbar nach der Ausbildung/dem Studium kündigt. Deshalb wird Vollzugsbeamten die unmittelbar nach der Ausbildung/dem Studium  kündigen, ein erheblicher Teil, der Ausbildungskosten in Rechnung gestellt. Das heißt, auf dem Vollzugsbeamten kommt eine Forderung zu, die sich im fünfstelligen Bereich bewegt.

Hinzu kommt, dass die Behörde nicht verpflichtet ist, Dich nach 8 oder 12 Jahren Bundeswehrzeit wieder einzustellen. Dann hast Du eine Ausbildung zum Vollzugsbeamten mit der Du im Grunde genommen nichts anfangen kannst.

Dementsprechend kann ich von dem Vorhaben vor der Bundeswehr eine behördliche Ausbildung/Studium zu machen nur abraten.

Schöne Grüße
TheGrow

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Kommentar von Melona9297
01.03.2016, 14:57

oh okey das ist krass aber völlig verständlich. Darüber hatte ich gar nciht nachgedacht. Tja dann muss ich mir wohl was anderes überlegen .. :(

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Kommentar von grubenschmalz
01.03.2016, 15:50

Eine Rückforderung von Kosten gibt es nicht. Das ist Quatsch.

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Werde dir doch erstmal klar darüber was du möchtest. Runde Vierecke gibt es nicht. Willst du eine zivil anerkannte Ausbildung, die bekommst du auch beim Bund. Willst du zum Zoll, dann geh zum Zoll. 

Überspitzt gesagt: Ich will Bundeswehrsoldat beim Zoll werden, geht nicht.

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Kommentar von Melona9297
01.03.2016, 14:23

Ich möchte zur Bundeswehr, aber vorher eine Ausbildung machen, die mir Spaß macht und das wäre nunmal der Zoll.  Mit der zivilen Ausbildung wollte ich nur sagen, dass ich ja nicht weiß ob ich eine Stelle beim Bund krieg bei der man sowas machen darf, deswegen würde ich das gern vorher auf eigene Faust machen um nicht von der Bundeswehr komplett abhängig zu sein in Sachen Zukunft

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 dass ich eine Stelle bei der Bundeswehr inklusive Ziviler Aus- und Weiterbildung bekomme.

Verstehe ich dich richtig, du willst kein Zeitsoldat werden, sondern dich zum zivilen Dienst der Bundeswehr bewerben!

 richtet sich dem Zoll zu. Hier interessiere ich mich für den mittleren Zolldienst.

Dies würde keinen Sinn machen, denn du würdest am Ende deiner Ausbildung deinen Beamtenstatus aufgeben um danach bei der Bundeswehr eine zivile Ausbildung zu machen.

  Bei der Bundeswehr verpflichtet man sich ja immer bestimmte Jahre (4,8,12..).

Nein - denn dies würde nur zutreffen, wenn du als Zeitsoldat bei der Bundeswehr beginnen würdest.

Aber scheinbar geht bei deinen Informationen etwas durch einander.

Denke noch mal darüber nach, was du tatsächlich willst.

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Kommentar von Melona9297
02.03.2016, 17:50

Als Zeitsoldat kann man eine zivile Ausbildung machen. Nennt sich saz im Fachdienst

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Kommentar von chokdee
03.03.2016, 08:17

wenig hilfreich

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