Frage von politi, 47

Wenn man einen schlimmen Unfall hatte und man ist nach diesem Unfall gelähmt oder hat eine Behinderung, wie ist das eigentlich? Checkt man überhaupt etwas?

Oder ist man nicht da, wenn man behindert ist? Z.b man existiert irgendwie nicht, aber dein Hirn babbelt einfach etwas? Ich kann mir das nicht vorstellen, wenn man zuerst normal denken konnte und nachher einfach behindert wird.

Antwort
von abibremer, 7

Eigene Erfahrung: Ich wußte zwar, dass ich an meinem Arbeitsplatz umgekippt war und dass meine Kollegen den Rettungsdienst gerufen hatten. Ansonsten wachte ich nach langem Komatraum mit voller Blase auf, wollte aufstehen,um zur Toilette zu gehen, was wegen eines Katheters gar nicht nötig war. Als ich anfing, mich im Bett aufzurichten, wurde ich von einem Pfleger wieder in Liegeposition gebracht, der mich fragte, was ich denn vor hätte. Meine Antwort "ins Bad" wurde mit "Sie KÖNNEN gar nicht gehen." quittiert. Dann wurde mir erklärt, dass ich "einen schweren Unfall" gehabt hätte und nun linksseitig gelähmt wäre, was ich erst gar nicht glauben wollte, dann aber nach eigener "Untersuchung" meines linken Armes bestätigt fand. Der "Unfall" war ein heftiger Schlaganfall gewesen.


Antwort
von Yannie3, 22

Gelähmt sein hat erst einmal nichts mit dem klar denken zu tun. Die meisten gelähmten Menschen können denken wie nicht gelähmte. Es kommt immer auf die Behinderung darauf an ob man danach noch was checkt und wenn wieviel und um ehrlich zu sein, uch kann mir das auch nicht so richtig vorstellen. So ist es bei vielen Dingen. Wir verstehen sie nicht, weil wir es nie erlebt haben. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten