Wenn man beim Verkaufen Paypal angibt wegen Käuferschutz, aber gleichzeitig die Rücknahme nicht als Privatverkäufer akzeptiert ...wie ist hier die Rechtslage?

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2 Antworten

Noch ergänzend zu haikoko:

Und zur Gewährleistung. Manche Verkäufer meinen, dass der Ausschluss eines Rückgabe- oder Gewährleistungsrechts gleichzusetzen ist mit Schrottverkauf und Sperrmüllveräußerung. Sie irren sich. Weil es hier gar nicht um ein "Rückgaberecht" geht, sondern um eine Mängelrüge. Ein Artikel hat so beschrieben zu werden, wie er wirklich ist. Für nicht angegebene Mängel gilt kein Gewährleistungsausschluss.

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Die Rechtslage für Privatverkäufer ist eindeutig: Wenn kein Sachmangel vorliegt und der Artikel mit allen eventuellen Schäden korrekt im Angebot beschrieben wurde, kann der Käufer keine Nachbesserung / keinen Ersatz / keine Erstattung beanspruchen. Es gilt das BGB:

https://dejure.org/gesetze/BGB/433.html

Leider setzt sich Paypal auch bei Privatverkäufern vielfach über diese Rechtslage hinweg und erstattet an Käufer.

Verkäufer haben dann nur die Möglichkeit zivilrechtlich hinter Geld oder / und Ware herzulaufen, d.h. einzuklagen.

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