Wenn man bei nem Vorstellungsgespräch gefragt wird "Sind Sie schwanger?" und es auch tatsächlich ist
sollte man dann antworten: "Ich bin zwar momentan schwanger, aber wenn ich die Stelle bekomme, treibe ich mein Kind selbstverständlich ab!" ? weil Lügen is zwar in dem Fall erlaubt, aber dann wird man später in der Probezeit wieder gekündigt, weil da ja keine Gründe angegeben werden müssen seitens des AG.
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>aber wenn ich die Stelle bekomme, treibe ich mein Kind selbstverständlich ab!"<
Wenn ich Deine potentielle Chefin wäre, und Du mir auf meine Frage so etwas antworten würdest, würde ich Dich postwendend rausschmeißen
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solche fragen musst du nicht beantworten
Kommentar von psyk111psyk111 31.08.2010FALSCH! Wenn sie vorher auf eine evtl. Gefahr für Mutter oder Kind bei Ausübung der Arbeit hingewiesen wird und diese tatsächlich besteht, MUSS sie wahrheitsgemäß antworten.
Kommentar von PeterSchuPeterSchu 31.08.2010Das hat aber nix mit dem Bewerbungsgespräch zu tun. Dort ist eine solche Frage gar nicht erst erlaubt.
Kommentar von psyk111psyk111 31.08.2010Habe doch gerade den Ausnahmefall erklärt. Das gilt genauso für ein Bewerbungsgespräch.
Kommentar von PeterSchuPeterSchu 31.08.2010Nein. Nur weil irgendwann mal der Schutz bei gefährdenden Arbeiten in Frage kommt, darf die Bewerberin nicht schon bei der Bewerbung ausgeschlossen werden.
Kommentar von psyk111psyk111 31.08.2010Es geht hier nicht um irgendwann. In vielen Branchen, z.B. ALLE medizinisch-pflegerische Berufe, Apothekenangestellte und alle Berufe in denen regelmäßig mit gefährlichen Stoffen umgegangen wird(darunter fällt sogar die Putzfrau), greift diese Ausnahme.
Kommentar von susie105susie105 04.09.2010Das ist nicht richtig, man muss diese Frage NICHT beantworten, und man darf sogar lügen.
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Wenn Sie dem Arbeitgeber verschweigen dass Sie schwanger sind, ist das ausdrücklich erlaubt. Genauso ist es erlaubt auf die Frage nach einer bestehenden Schwangerschaft zu lügen.
Ob eine Probezeit vereinbart wurde, ist unerheblich. Wenn Sie dem Arbeitgeber nach Ihrer Einstellung mitteilen dass Sie schwanger sind, kann der Arbeitgeber Sie, trotz Probezeit, nicht entlassen.
Wenn der Arbeitgeber plant Sie mit für eine Schwangere Person ungeeigneten Tätigkeiten zu beschäftigen, sind Sie, schon im Interesse des Kindes, dazu verpflichtet den Arbeitgeber sofort nach Ihrer Einstellung über Ihre Schwangerschaft zu informieren.
Peter Kleinsorge
Kommentar von Sunny7777Sunny7777 01.09.2010Es entspricht der Gesetzeslage und der Rechtsprechung. Der Arbeitgeber ist aber der Kasper. Deshalb greife ich bei Neueinstellungen grundsätzlich zu befristeten Verträgen. Ich habe kein Großunternehmen. Die verkraften das besser. Wie SwissLady schon schrieb, Fairness sollte sein.
Kommentar von KleinsorgeKleinsorge 01.09.2010Sunny, in diesem Punkt unterscheiden sich unsere Auffassungen. Ich bin ebenfalls ein Befürworter von Fairness, bei dieser Fragestellung würde ich mich an Stelle der werdenden Mutter an die gesetzlichen Erfordernisse halten.
Bei allem Verständnis für die Sorgen und Nöte des Arbeitgebers, ein faires Verhalten der Frau kann dazu führen, dass eine Schwangerschaft einem befristeten Berufsverbot, allerdings ohne jedes Einkommen, gleichkommt. Ich wäre gespannt wie die Agentur für Arbeit darauf reagieren würde, wenn die erfahren würden, dass die Frau dem Arbeitgeber mitgeteilt hat dass sie schwanger ist und den Job, natürlich nicht wegen der Schwangerschaft, nicht bekommen hat.
Ich halte es ebenso wie Du für ein probates Mittel wenn ein kleinerer Arbeitgeber bei Neueinstellungen, an Stelle einer Probezeit, einen befristeten Vertrag vorschaltet.
LG Peter Kleinsorge
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Du musst solche Fragen nicht beantworten.
Aber meist ist man in einer Probezeit und da kann dann ohne Grund gekündigt werden.
Irgendwann merkt man das ja,
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Insofern die Arbeit Gefahr für Mutter und Kind birgt, ist die Frage zulässig und muss wahrheitsgemäß beantwortet werden. Jedoch musst Du vorher darauf hingewiesen werden, das die Frage ausschliesslich zum Schutze von Mutter und Kind gestellt wird. Ansonsten ist die Frage unzulässig.
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Diese Frage ist unzulässig und darf nach Belieben beantwortet werden.
Kommentar von psyk111psyk111 31.08.2010FALSCH! Wenn sie vorher auf eine evtl. Gefahr für Mutter oder Kind bei Ausübung der Arbeit hingewiesen wird und diese tatsächlich besteht, MUSS sie wahrheitsgemäß antworten.
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du darfst ruhig erzählen,dass du nicht schwanger bist,es dürfen solche fragen bei einem vorstellungsgespräch nicht gestellt werden
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Ich würde immer angeben, dass ich schwanger bin. Halte ich einfach für fairer.
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Du darfst lügen. Sobald du die Stelle hast und angibst schwanger zu sein, darfst du auch in der Probezeit nicht gekündigt werden so weit ich weiß.
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Diese Frage darf der Arbeitgeber rechtlich NICHT fragen... sonst könntest du dagegen vorgehen...
Kommentar von psyk111psyk111 31.08.2010FALSCH! Wenn sie vorher auf eine evtl. Gefahr für Mutter oder Kind bei Ausübung der Arbeit hingewiesen wird und diese tatsächlich besteht, MUSS sie wahrheitsgemäß antworten.
Kommentar von Loreley085Loreley085 31.08.2010Bei Gefahr muss er darauf hinweisen- stimmt, aber nach "religion, sexualität, schwangerschaft..." darf er nicht fragen.
Kommentar von psyk111psyk111 31.08.2010Er darf auch nach Religion fragen insofern es sich um einen kirchlichen Arbeitgeber handelt. Und de Ausnahmefall bei Schwangerschaft habe ich schon erklärt.
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wer würde nur für eine stelle das kind abtreiben?
Kommentar von KukdieheuKukdieheu 31.08.2010Oh ja da gebe ich dir recht das ist doch krank wer so etwas machen würde also so was habe ich ja noch nie erlebt. Da kann man ja gleich seine eigene Seele verkaufen.
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Diese Frage gehoert zu den unzulaessigen Fragen, weil sie geschlechtsdiskriminierend ist. Die Frage darf aber muss nicht beantwortet werden, wenn sie beantwortet wird darf sie auch falsch beantwortet werden. Falls wirklich schwanger muss dem Arbeitgeber dieses jedoch bei gesundheitsgefaehrdenden Taetigkeiten vor Arbeitsbeginn nachgewiesen werden. Bei normalen Taetigkeiten recht der Nachweis kurz vor der Schonfrist. Es Besteht Kuendigungschutz bei Schwangerschaft. http://www.familienhandbuch.de/cmain/fFachbeitrag/aRechtsfragen/s_1063.html
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Also ich würde niemal antworten das ich mein Kind nur wegen einen Job abtreiben würde. Das klinkt in meinen Augen unglaubwürdig oder ich würde mir denken was ist den dass für eine und würde sie desswegen schon nicht einstellen. Aber das ist schon ne verflixte Lage. Da wüsste ich auch nicht was ich darauf antworten täte aber das auf keinen fall. Ich würde es dan zugeben das ich Schwanger bin denn was bleibt mir schon anderes übrig.
Kommentar von unterderbruecke 31.08.2010am besten man treibt vor dem vorstzellungsgespröäch ab, dann muss man auch nicht lügen?
Kommentar von KukdieheuKukdieheu 31.08.2010Also wie bist den du drauf du willt doch nicht allen enstes ein Kind nur wegen einen Job abtreiben das ist ja unerhört. Aber wie wär es damit man wird erst gar nicht Schwanger und Verhütet besser dann muss man ja auch das Kind nachher nicht mehr abtreiben.
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musst du nich beantworten (aber er wird sich seinen teil denken) Lg
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ich würd ehrlich sein... oder anfangen zu weinen.... kommt sicher besser an als lügen oder gar nichts sagen. und der der gegenüber sitzt is auch ein mensch und hat ein herz.
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lol das würde ich schriftlich von dir haben wollen, würdest du dich bei mir als bankfrau oder als versicherungfritze bewerben würde ich dich sofort nehmen xD
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Ich würde einfach zurückfragen: Und sie? Derartige Fragen dürfen nicht gestellt werden!
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Ja, mit der Antwort hättest du bei den heute üblichen Firmenkulturen womöglich eine gute Chance auf den Job. Du weißt, wie man reinkommt, Glückwunsch!
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Wo liegt eigentlich Dein Problem? Wenn Du eh abtreiben willst (ohne Kommentar), falls Du die Stelle bekommst, merkt Dein Chef auch in der Probezeit nicht, dass Du schwanger bist (weil Du es einfach nicht mehr bist!!!) Die Frage ist also nicht, ob Du lügen sollst, sondern, ob Du für eine neue Stelle abtreiben lassen sollst. Und die mußt Du ganz alleine mit Dir selbst ausmachen
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Eine solche Frage nach der Schwangerschaft ist erst gar nicht erlaubt.
http://www.focus.de/finanzen/karriere/bewerbung/vorstellungsgespraech/bewerbungaid229227.html
Aber die Frage ist natürlich berechtigt. Ein solcher Chef wird später schon Wege finden, um der werdenden Mutter das (Arbeits-) Leben schwer zu machen.
So ist das nun mal in unserem Land, wo alle jammern, dass mal niemand mehr unsere Renten zahlen wird, aber Kinder mehr und mehr keinen Platz haben.
Übrigens gibt es Untersuchungen, nach denen Mütter überwiegend wesentlich effektiver und erfahrener arbeiten... auch im Beruf.
Ja, aber ChefINNEN sind selten, und Chefs sehen es anders.
oh ja das würde ich auch tun deshalb von mir DH!!!