Frage von jaswf, 82

Wenn man angst hat vor einer Krankheit und sich ständig sorgen macht, bekommt man diese dann auch?

Hi
Habe letztens gehört, dass wenn man Angst hat vor einer bestimmten Krankheit, dass man diese dann eher bekommt (hier auf gute frage.net). Kling vielleicht paranoid, aber ich zb habe angst vor krebs , da ich in den letzten 2 monaten öfters plastik dämpfe eingeatmet habe. Habe jetzt ein leichtes stechen (ganz leicht) im oberen bereich der brust und manchmal kopfschmerzen (das beides seit ca. 3 tagen). Denke jetzt immer seit einer woche daran, dass ich vielleicht krebs haben könnte, es bleibt immer im hinterkopf. Werde in 4 Monaten 14, und bin männlich (falls das wichtig ist). manchmal habe ich auch so ein kitzeln im hals, sodass ich husten muss. aber dieses husten kommt nicht aus der lunge, sondern eher künstlich beigeführt. Rede mir ständig ein, dass ich kein krebs habe etc aber hab irgendwie immer angst, aufgrund dessen, dass ich plastikdämpfe eingeatmet habe.. kann mich vielleicht jemand beruhigen oder so ? :D oder habe ich wirklich krebs ?
danke im vorraus :)

Antwort vom Psychologen online erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zu Ihrer Frage. Kompetent, von geprüften Psychologen.

Experten fragen

Antwort
von pingu72, 34

Nein, Krebs kann man nicht durch Gedanken oder Angst bekommen!

Wenn du aber giftige Dämpfe eingeatmet hast solltest du unbedingt (!!!!) zu einem Arzt gehen! Du könntest von so etwas zB einen chronischen Reizhusten bekommen (ist mir passiert!). Damit ist auf keinen Fall zu spaßen, also bitte ab zum Doc!

Antwort
von Boddah91, 24

Hallo,

keine Sorge, nur durch die Angst, an einer Erkrankung zu erleiden, bekommt man diese noch lange nicht. ;) Allerdings führt die Angst dazu, dass man gewisse "Symptome", die eigentlich gar keine sind, fehl-interpretiert, und sich dann immer mehr reinsteigert.

Durch die Medien, insbesondere das Internet, sind eben auch dem medizinischen Laien sehr viele Informationen über typische Symptome von gewissen Erkrankungen (wie z.B. Tumorerkrankungen) leicht zugänglich - allerdings hat der medizinische Laie eben häufig nicht die Fähigkeiten, einzuschätzen, wie hoch das Risiko für diese Erkrankungen in seinem spezifischen Fall ist. Naja, und manchmal kann er es einschätzen, aber bekommt das Gefühl, dass da was sein könnte, trotzdem nicht los. 

Ich glaube, dass die meisten Leute das Problem kennen, das du grade duchmachst. Wenn du wirklich nicht mehr ruhig wirst, kannst du zur allergrößten Not auch zu deinem Arzt gehen und das Problem ansprechen. Ich würde an deiner Stelle einfach versuchen, dir klar zu machen, dass man durch viele Informationen über Krankheiten auch viel an sich selbst wieder erkennt. Und, ganz wichtig ist zu verstehen, dass es auch mal funktionelle Schmerzen etc. gibt - das heißt, man hat mal ein Stechen, ein Ziehen, ein Drücken etc. im Kopf oder im Bauch (oder wie in deinem Fall ein Kitzeln im Hals), ohne dass da direkt was Pathologisches dahinter steckt. Das ist ganz normal - bloß weil du vorher was über eine Erkrankung gelesen hast, bei der das auch vorkommt, heißt es noch lange nicht, dass du die hast - du achtest einfach nur sehr auf die Symptome, von denen du weißt, dass diese bei der Krankheit auftreten. ;)

Dass du 100 % gesund bist kann ich dir natürlich nicht garantieren, doch zumindest die Symptome die du beschreibst wirken auf mich eher wie solche funktionellen Beschwerden, denen du vermutlich zu viel Bedeutung beimisst. Ich würde dir dazu raten, zu entspannen, und daran zu arbeiten, deinen Körper und deine Beschwerden realistischer einzuschätzen zu können. Ist sicherlich leichter gesagt als getan, aber versuch einfach mal, dir darüber Gedanken zu machen. Falls es nicht reicht, kannst du zur Not, wie erwähnt, immer noch zu deinem Arzt gehen und dich beraten lassen. In Hinblick auf die Dämpfe, die du eingeatmet hast kann es (kommt auf die Dämpfe an) durchaus sein, dass es auch sinnvoll ist, sich bezüglich einem erhöhten Risiko beraten und ggf. untersuchen zu lassen - bis da allerdings Pathologien auftreten dauert es meist mehrere Jahre / Jahrzehnte, so dass deine Symptome aktuell hiermit bestimmt nichts zu tun haben.

Kommentar von jaswf ,

danke, du hast mir echt geholfen :)

Kommentar von Boddah91 ,

Schön, das freut mich sehr. :)

Antwort
von Nikita1839, 30

Geh doch einfach zum Arzt. Und nein, durch Angst vor einer Krankheit bekommst du die nicht einfach. Das Risiko auf Krebs sind bei JEDEM 25%, und je nach Lebensstil 20-30%. Personen die mit Strahlumg arbeiten zB ca. 27%. Dem Krebs ist es egal ob du Angst hast odet nicht

Antwort
von dedeagle, 31

Es stimmt schon, dass es Krankheiten gibt, die ausgelöst werden, wenn man öfters denkt, man hätte sie. Aber ich bin mir sicher das du gerade einfach nur unter Panik stehst. Du kannst ja zum Arzt gehen, um sicher zu gehen das es dir gut geht.

Ich hatte sowas auch mal, dass ich dachte ich hätte eine spezielle Krankheit. Als ich nicht mehr dran gedacht hatte, hab ich die Auffälligkeiten nicht mehr empfunden. Endergebnis: Die Krankheit hatte ich nie.

Mit freundlichen Grüßen,

dedeagle

Antwort
von Steffile, 25

Wieso Krebs, das kann auch eine normale Vergiftung sein. Wenn du dich krank fuehlst solltest du zum Arzt statt rumzuraetseln, dafuer ist der doch da.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community