Frage von Juergen1405, 121

Wenn man an Jesus Christus glaubt, ist es dann möglich es auszuhalten, wenn so viele Seelen verloren gehen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gernehelfen1993, 67

Das erst wichtigste ist ja das du gerettet bist, du kannst nicht mehr als ihnen von Gott zu erzählen und sie einzuladen usw. zwingen kannst du ja niemand nur für sie beten.

Kommentar von Abahatchi ,

Ja, das verstehe ich auch nicht, dasz trotz Einladung so viele nicht gerettet sein werden, weil sie Re ablehnen.

Kommentar von gernehelfen1993 ,

Vor Gott kann dann niemand sagen ich wusste von nix, mir hat niemand was erzählt. Darum geht es. Ob die das ablehnen oder nicht, du hast es versucht.

Kommentar von Abahatchi ,

Sag ich doch, ich habe mit meinem vorherigen Kommentar von Re Zeugnis abgelegt und wer nun Re ablehnt, kann später nicht behaupten, er hätte nie etwas von Re gehört. 

Ob sie nun Re ablehnen oder nicht, ich hatte es versucht.

Antwort
von RonnyFunk, 26

Gott wollte sich damit nicht abfinden, dass Menschen nicht zu ihm können. 

Er hat alles getan, dass alle Hindernisse beseitigt sind, sogar seinen Sohn dafür gegeben.

Aber es ist immer noch nicht seine Art, Menschen zu ihrem Glück zu zwingen.

Daher muss er es ertragen, dass Menschen ihn ablehnen, von ihm in Ruhe gelassen werden wollen.

Problematisch ist nur, wenn man denen, die von Gott in Ruhe gelassen werden wollen, erzählt, welche Risiken und Nebenwirkungen das hat, bekommt Gott noch den Vorwurf, dass er Menschen in die Hölle kommen lässt.

Alles frei nach dem Motto "Ich möchte von Gott in Ruhe gelassen werden, aber dass es ohne Konsequenzen ist"

Die Logik von Atheisten kann ich nicht verstehen.

Antwort
von Aleqasina, 60

Es gibt zwei Denkrichtungen.

Die eine sagt, eine "ewige Verdammnis" ist unvereinbar mit der Liebe Gottes. Daraus folgt, dass doch irgendwie alle gerettet werden.

Die Gegenmeinung ist, dass nur der Glaube an Christus zur Erlösung führt. Wenn es nicht so wäre, dann könnte man ja gedankenlos in den Tag hinein leben und bräuchte sich nicht zu bekehren und um ein konsequentes Leben im Glauben zu bemühen. Der Nachteil dieser Denkweise ist leider oft ein verbissen missionarisches Auftreten, was dann doch nicht so gewinnend wirkt.

Was wirklich wahr ist, werden wir jetzt nicht ergründen können.

Für uns sollte die Konsequenz sein, unseren
Glauben hier und jetzt freudig, ohne Angst und Verbissenheit zu bekennen und zu leben. Das ist am überzeugendsten.

Kommentar von Quesnay ,

Keine dieser "Denkrichtungen" kann sich auf die Bibel stützen. Bitte Römer 9 Vers 6-23 nachzuschlagen und mit Verstand zu lesen:

Gott bestimmt willkürlich, wen er errettet und wen er ewiglich verdammt. Nicht Glaube oder gute Werke, allein der Wille Gottes entscheidet: "Er erbarmt sich, wessen er will, und er verstockt, wen er will." Dies tut er, um seine Macht und Herrlichkeit unter Beweis zu stellen. (Offenbar hat er das nötig.)

Jetzt die wirklich gute Nachricht: Wie so Vieles in der Bibel ist auch dies nur ein Produkt menschlicher Phantasie.

Kommentar von Aleqasina ,

Wie so Vieles in der Bibel ist auch dies nur ein Produkt menschlicher Phantasie.

Genauer gesagt: hier des indogermanisch geprägten Prädestinationsglaubens des im Hellenismus erzogenen Paulus.

Kommentar von RonnyFunk ,

"Die eine sagt, eine "ewige Verdammnis" ist unvereinbar mit der Liebe Gottes. Daraus folgt, dass doch irgendwie alle gerettet werden."

Diese blendet aus, dass zum einen Liebe mit Zwang unvereinbar ist und zum anderen Gott nicht jemand zu seinem Glück zwingt.

"Die Gegenmeinung ist, dass nur der Glaube an Christus zur Erlösung führt. Wenn es nicht so wäre, dann könnte man ja gedankenlos in den Tag hinein leben und bräuchte sich nicht zu bekehren und um ein konsequentes Leben im Glauben zu bemühen. Der Nachteil dieser Denkweise ist leider oft ein verbissen missionarisches Auftreten, was dann doch nicht so gewinnend wirkt."

Nun, ein "verbissen missionarisches Auftreten" ist ein Nachteil der Denkweise, man müsste sich bei Gott revanchieren und die Liebe zu Gott beweisen. Wenn man die Haltung hat "Gott missioniert und ich darf ein wenig mitspielen" und seinen Anteil nicht zu wichtig nimmt, wird missionieren nicht verbissen.

Antwort
von Chaoist, 50

Aus einer ähnlichen Überlegung heraus, gründet sich der Missionierungsdrang vieler gläubiger Menschen. Es gilt die Welt zu retten.

Gleichzeitig haben sie genug mit sich selbst zu tun. Es gilt als erstes sich selbst zu retten. Wie soll denn jemand der selbst nicht schwimmen kann, die Welt vor dem Untergang bewahren?

Daher denken die meisten gläubigen wohl einfach nicht an all "die Seelen die verloren gehen", und falls doch, dann mit diesem tollen Beispiel eines Euphemismus.

Diejenigen die versuchen die Seelen zu retten, geben es tatsächlich ab einem gewissen Zeitpunkt auf, da sonst die Gefahr besteht, dass sie selbst verloren gehen. Manche argumentieren auch damit, dass sie 100 andere Seelen retten können, während sie an einer Scheitern.

Kommentar von Whitekliffs ,

Wie kommst du drauf, dass Christen es aufgeben, weil sie sonst selber verloren gehen?

Ich kann sowieso gar niemanden retten und das verlangt Christus auch gar nicht von mir. Denn nicht ich, sondern ER ist der Retter.

Aber ich darf mit offenen Augen durch diese Welt gehen und hier und da von Jesus erzählen und auf die Möglichkeit der Rettung hinweisen.

Was der Einzelne damit macht, ist dann seine persönliche Sache.

Kommentar von Chaoist ,

Wie kommst du drauf, dass Christen es aufgeben, weil sie sonst selber verloren gehen?

Aus persönlicher Erfahrung im privaten Umfeld. Es gab tatsächlich diese Diskussion, in der empfohlen wurde nicht zu engen Kontakt mit diesen "ungläubigen" zu haben.

Antwort
von josef050153, 15

Deshalb sollst du ja missionieren um sie zu gewinnen.

Es ist aber deshalb auszuhalten, weil die Entscheidung eines anderen Menschen nicht meine Verantwortung ist. Gott nimmt den Menschen in seiner Entscheidungsfreiheit sehr ernst; so ernst, dass er ihn auch in die Hölle schickt, wenn er sich gegen Gott entscheidet.

Antwort
von Netie, 20

Wenn du dem Auftrag nachkommst das Evangelium weiter zu sagen und für die Menschen zu beten, hast du alles in deiner Macht mögliche getan.

Die Verantwortung, dass Menschen sich zu Gott wenden durch das Bekennen ihrer Sünden, wird nicht von dir gefordert, sondern ist die Verantwortung jedes einzelnen der die Botschaft gehört hat.

Somit kannst du als Christ ohne Druck im Glauben deinen Weg gehen.

Antwort
von nowka20, 11

würde auch nur eine seele verlorengehen, wärde die schöpfung widersinnig

keine seele geht verloren (es sieht nur für uns so aus)

Kommentar von RonnyFunk ,

Für die Gemeinschaft mit Gott gehen schon etliche Seelen verloren... Du scheinst sie ja auch nicht zu wollen, aber nimmst Gott es übel, dass er deinen Willen respektiert?

Kommentar von nowka20 ,

keine seele geht für gott verloren.

es sieht nur so aus für menschen, die das geistige in der welt nicht fassen können oder nicht wollen

Antwort
von Fantho, 11

Der Denkfehler liegt bereits in der Annahme, dass man nur über und durch Jesus Christus zu Gott gelangt, womit

  • Nichtchristen bereits 'verdammt' sind
  • Nichtgläubige in die Hölle 'geschickt' werden
  • Gott nur Christen akzeptiert
  • zumindest jene, welche an Jesus Christus glauben
  • Gott somit sektiererisch ist und somit
  • Gott auch nicht allliebend sein kann bzw. ist
  • Jesus Christus zu wichtig nimmt; fast noch wichtiger als Gott...

Wer dieser Ansicht ist, hat nicht verstanden, was Allliebe Gottes bedeutet, sondern benutzt Gott für sein eigenes Kartenhaus, welches auf seiner eigenen Kultur fundiert...

Aus diesem Grund besitzt die Frage eine fehlerhafte Voraussetzung und sollte anstatt Jesus Christus durch für alle Menschen einzigen Allmächtigen Gott ersetzt und begonnen werden...

Nun denn: Wer an Gott glaubt, für den kann das auch ein Trauriges sein, zu sehen, wie andere Seelen 'verloren' gehen. Aber man kann dies aushalten, denn Gott sendet seine Liebe und Energien auch diesen zu, und zweitens ist es Aufgabe dieser Seelen, ihren Weg zu gehen und zu meistern...

Gruß Fantho

Antwort
von quopiam, 46

Es ist noch nicht raus, ob überhaupt eine Seele verlorengeht. Möglicherweise ist die Hölle ja leer... Gruß, q.

Kommentar von Garfield0001 ,

Du hast vollkommen recht. "ist" tut sie noch. aber irgendwann wird Gott seine liebe zurück ziehen müssen. und an dem Ort ... das wird die Hölle sein

Kommentar von quopiam ,

Möglich, daß es die Hölle gibt, ja. Aber niemand weiß, ob Gott jemanden dahinschickt. Gott muß nichts. Seine Gerechtigkeit und seine Fähigkeit, sich  zu erbarmen sind vielleicht viel größer als alle Menschen denken (können). Lehrt übrigens auch eine katholische Kirchenlehrerin. Ich bin also in guter Gesellschaft *fg*. Gruß, q.

Kommentar von RonnyFunk ,

Quopiam, ein paar Fragen

  • Können Menschen Gott ablehnen?
  • Akzeptiert Gott diese Entscheidung?
  • Würde Gott Menschen, die es nicht wollen, dazu zwingen, Gemeinschaft mit ihm zu haben?

Wenn Du diese Fragen beantwortet hast und Dir klar ist, Hölle bedeutet, dass von Gott nichts zu merken ist, dürfte Deine Frage geklärt sein.

Kommentar von RonnyFunk ,

"Möglicherweise ist die Hölle ja leer..."

Wenn nur die dort wären, die sie Deiner Meinung nach verdient hätten....

Antwort
von martinzuhause, 39

in der natur geht nichts verloren. egal was die götter dazu sagen

Kommentar von Garfield0001 ,

woher weißt du das?

Kommentar von martinzuhause ,

weil ich da einige der götter persönlich kenne und die mir das bestätigt haben

Kommentar von RonnyFunk ,

Also ich kenne nur einen Gott und der sagt mir, dass die anderen nur Betrüger und Hochstapler sind...

Kommentar von martinzuhause ,

ich kann ja nun auch nichts dafür das du nur einen gott kennst. ich kenne da mehrere und die haben mir alle bestätigt das deiner nur einer unter tausenden ist.

da ist ja wohl eindeutig das du da etweas falsches glaubst.

Kommentar von RonnyFunk ,

Martinzuhause, 1000 Löffel können kein Messer ersetzen. Viel Spaß bei Deinen Experimenten....

Kommentar von martinzuhause ,

aber was nutzt einem das messer wenn man nur suppe zum essen hat. ?

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