Frage von Nowka 14.11.2009

wenn man an das schalten und walten des schicksals glaubt, kann es dann noch todesangst geben?

  • Hilfreichste Antwort von coeleste 14.11.2009

    du bist dein schicksal.je mehr du es in die hand nimmst,desto mehr geht todesangst weg

  • Antwort von Albrecht 14.11.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Glauben an ein Schalten und Walten eines Schicksals, das sich unabänderlich vollzieht und zukünftiges Geschehen auf notwendige Art bestimmt, wird Fatalismus genannt. Daraus folgt nicht zwangsläufig, keine Angst mehr zu haben.

    Ich nehme Willensfreiheit an, also die Möglichkeit, durch eigene Entscheidungen den Ablauf des Lebens innerhalb eines gewissen Spielraums zu beeinflussen.

    Die bloße Annahme, etwas geschehe unausweichlich, beseitigt keine Angst. Wenn jemand meint, es müsse z. B. aufgrund von Naturgesetzen notwendig zu einem Unglück/einer Katastrophe kommen, kann trotzdem starke Angst vor den schrecklichen Folgen auftreten. Die rationale Folgerung aus einer fatalistischen Weltanschauung ist, was jemand tue, sei für das Ergebnis gleichgültig. Das Ergebnis selbst kann aber dabei immer noch Angst einflößen.

    Es gibt beim Fatalismus den weitergehenden Schritt, das sich notwendig vollziehende Schicksal zu bejahen, als Hinnehmen des Unabänderlichen oder als freudige Verherrlichung des Schicksals („amor fati“ – Liebe zum Schicksal - hat der Philosoph Friedrich Nietzsche als Zeichen menschlicher Größe betrachtet). Dies kann Angst abschwächen, aber sie nicht völlig ausschalten, denn sie ist eine natürliche Reaktion.

    Stoiker haben anscheinend durch Auseinandersetzung mit der Frage des Todes und Affektkontrolle (in ihrer Ethik spielt Seelenruhe eine große Rolle) in manchen Fällen erreicht, dem Tod mit mehr Fassung und Gelassenheit zu begegnen. Allerdings ist auch dann durch unerwartete plötzliche Ereignisse das Auftreten von Angstgefühlen nicht völlig ausgeschlossen. Und in Extremsituationen gibt es Grenzen der Beherrschtheit.

  • Antwort von Tobias87 15.11.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Natürlich. Als Determinist meint man zwar, dass alles, was geschieht, notwendig geschieht und durch vorige Ereignisse vorherbestimmt ist. Da man aber kein allwissender Beobachter ist, weiß man nicht im voraus, welche Ereignisse einem für die Zukunft vorherbestimmt sind, und damit erscheint die Zukunft offen und unsicher. Und selbst wenn man wüsste, dass es einem vorherbestimmt ist, zum Zeitpunkt X auf Art Y zu sterben, hätte man zwar keine Angst, davor zu sterben, aber womöglich doch, wenn Zeitpunkt X nahe rückt.

  • Antwort von knusperfrau 14.11.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Solch eine Frage aus Deinen weisen Tasten?Bin irritiert.Wer ans Schicksal glaubt,macht es sich zu einfach!

  • Antwort von omikron 14.11.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Was ist Schicksal?

    Ist das Zufall oder sitzt da einer an Steuerknüppeln?

  • Antwort von GALLARIAOY 15.11.2009

    Wenn man diese Frage beantworten will, sollte man erst einmal die folgenden Fragen beantworten:Was ist Bewusstsein? Woraus besteht Bewusstsein? Stehen die irdischen Menschen vor einen Bewustseinswandel? Stehen die Jahreszahlen 2012 – 2020 mit diesem Bewustseinswandel in einem Zusammenhang?

    Immer öfter wird, auch in der Presse, von einem Bewustseinswandel gesprochen, ohne das exakt definiert wird, was man darunter zu verstehen hat. Es wird zwar über Bewusstsein gesprochen, ohne dass denen, die dieses Wort benutzen, so recht bewusst zu sein scheint, was Bewusstsein ist, und woraus es besteht. Und im Zusammenhang mit dem Bewusstseinswandel, wird auch immer öfter die Jahreszahl 2012 genannt, die aus einem Aztekenkalender abgegriffen wurde, wo ausgesagt wird, dass im Jahre 2012 eine Epoche zu Ende gehen wird, und eine neue ins irdische leben Einzug halten wird. Und am 14.12.2004 berichtet die Bildzeitung, unter dem Titel:

    >>Erde stürzt in Magnet-Chaos! Elektronik fällt aus! Tiere laufen Amok!<<! Dass US-Forscher dramatisch warnen: >>Das Magnetfeld der Erde verschiebt sich schnell wie noch nie. Gleichzeitig wird es immer schwächer! Uns drohen weltweite Stromausfälle, erhöhte Krebsgefahr für Menschen. Tiere (z.B. Zugvögel verlieren jede Orientierung). Dass, was dann auf Seite 7 der Bildzeitung berichtet wird, ist nur ein Teil einer Wahrheit, die seit geraumer Zeit bekannt ist, und in dem Buch von: >WILLIS HARMANN: >Bewusstsein im Wandel < wird bereits ausführlicher behandelt wird. Das die Änderung des Magnetfeldes der Erde sich auch auf uns menschlich Irdische auswirkt, gilt als nachgewiesen. Die weltweiten Stromausfälle, die die Bildzeitung postuliert, haben mit der Änderung des --> Erdmagnetfeldes wenig bis nichts zu tun. Und am 14.12.+15.12.2005 stand in der Bildzeitung: >Weltuhren wieder nachgestellt, Erde dreht sich langsamer!< --> Magnet- Chaos schon in 50 Jahren? Von ATTILA ALBERT Das Magnet Feld-Chaos --> Noch nie verschob sich der magnetische Nordpol so schnell (40 Km pro Jahr)! „Sollte er sein jetziges Tempo beibehalten“, so „Spiegel Online“, „könnte er in 50 Jahren in Sibirien angelangt sein. “Bisher liegt er in Kanada“. --> Dr. Joseph Stoner (41), Orgon State Unniversity: „Eine Umpolung ist überfällig. --> Magnetischer Nord- und Südpol tauschen ihre Plätze, das Kraftfeld dreht sich um. Im Schnitt geschieht dies alle 500.000 Jahre.“ --> Gehen in 50 Jahren alle Uhren rückwärts? --> .... „Noch ist die Magnetstörung nur in Polarkreisnähe zu stark.
    Forscher müssen dort Spezialuhren tragen.“ --> Muss ich um meine Gesundheit fürchten? Medizin-Experte Professor Hademar (64): „Der Magnet-Einfluss ist schon jetzt eine enorme Attacke auf die Immunkraft. .... Sind diese Meldungen auch wissenschaftlich belegbar!?? Man muss sagen, leider JA! Die Zeichen mehren sich, die darauf schließen lassen, dass tatsächlich ein Bewusstseinswandel bevor steht, den die irdischen Menschen in dieser Art noch nicht erlebten. Hinzu kommt dann auch noch dieser Weltuntergangsfilm, der Möglichkeiten aufzeigt, die zumindest in einigen Weltregionen auftreten können, und bereits ja auch schon auftraten. Dass etwas auf uns irdische Menschen zukommt hat dieser JESUS aus Nazareth sinngemäß in folgende Worte geformt: >Wenn ihr zu Lebzeiten nicht sterbet, werdet ihr nicht erfahren, was HIMMEL ist<.. Wir sollten dieses Thema sachbezogen, ohne religiösen Dogmen, einmal so behandeln, dass wir alle etwas WISSENDER werden! GALLARIAOY

  • Antwort von Nowka 15.11.2009

    danke an alle, die sich mit meiner frage beschäftigt haben. das war sehr lehrreich für mich

    gruß nowka

  • Antwort von riara 14.11.2009

    Dann muesste man natuerlich noch wissen, wie das Schicksal tickt. Etwa so wie Idi Amin in dem Film 'Last King of Scotland', der hat das Datum seines Todes getraeumt und war sich dessen so sicher, dass er wohl keine Todesangst hatte.

    Wenn Du ploetzlich eine Waffe am Kopf hast oder beim Schwimmen eine Dreiecksflosse hinter Dir entdeckst. dann ist das schon eine andere Geschichte. Ich denke man kann an Schicksal glauben, das Problem ist nur, dass man immer erst 'danach' sagen kann, "Das war Schicksal", wenn Du das vorher weist, dann sag mir bitte die Lottozahlen fuer naechste Woche...:-)

  • Antwort von Hikari 14.11.2009

    Ich sage nein. Wenn man ganz fest daran glaubt, es sei den du meinst den Tod an sich, davor kann man immer angst haben, außer die Leute in Indien die haben den Glaube wieder geboren zu werden.

  • Antwort von funkyzeit 14.11.2009

    Dann erst recht, wenn du dem Schicksal ausgeliefert bist

  • Antwort von newcomer 14.11.2009

    festige dein Selbstwertgefühl, das wäre wichtiger

  • Antwort von diemeggie 14.11.2009

    ja.

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