Frage von Boeco, 70

Wenn man als GbR im ersten Jahr Verluste eingefahren hat ( das heißt keinen Umsatz ) kann die bezahlte MwSt. Steuerlich geltend gemacht werden?

Steuerliche Geltendmachung MwSt.

Antwort
von Boeco, 43

Danke für die Antwort hefti. Kleinunternehmer sind wird nicht. Umsatzsteuervoranmeldung haben wir abgegeben. Mit MwSt geltend machen meine ich in der tat ob wir von jeglichen Ausgaben die 19% bzw 7% zurück bekommen. Am Freitag haben wir einen Zermin bei unserer Steuerberaterin... Dann wissen wir sicherlich auch mehr. Wurtzelsepp, leider hatte ich nur eine bestimmte Anzahl Zeichen zur Verfügung und musste die Frage so klein wie möglich halten..da muss ma ja nicht gleich so ungehalten werden...:(

Kommentar von wurzlsepp668 ,

unter Details bei der Frage hast Du 1.000 Zeichen ...


da USt-VA abgegeben, wurde die MwSt doch bereits erstattet?

oder steh ich hier irgendwie auf dem Schlauch?

Kommentar von Hefti15 ,

Also, grundsätzlich kannst du davon ausgehen, dass du von allen betrieblichen Aufwendungen die entsprechende Vorsteuer erklären könnt.

Wie gesagt, es gibt dafür Voraussetzungen (z.B. es muss eine entsprechende Rechnung vorliegen) und der betr. Nutzten sollte klar sein, dann wird es möglich sein.

Hast du konkret bei einem Sachverhalt "bedenken"?

Antwort
von wurzlsepp668, 54

Frage bitte so stellen, dass diese auch verstanden wird ...

wie MwSt steuerlich geltend machen?

Antwort
von Hefti15, 45

Wenn du meinst, ihr hatte keine Einnahmen, aber Ausgaben und ihr habt für diese Ausgaben Rechnungen mit ausgewiesener Umsatzsteuer, dann "könnt ihr die geltend machen".

Wenn ihr bei der Umsatzsteuer nicht "Kleinunternehmer" seid, dann gebt ihr eine Umsatzsteuererklärung ab und bekommt die Vorsteuer wieder.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

tja, nur das der Fragesteller, falls die Kleinunternehmerregelung nicht zutrifft, monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben hätte müssen ...

und kein Umsatz aber Vorsteuerüberhang könnte in der nächsten Zeit eine Umsatzsteuer-Sonderprüfung auslösen ...

Kommentar von Hefti15 ,

Tja, da wäre ich mal mit der Antwort vorsichtig. Wenn das Unternehmen z.B. im Dezember 2015 gegründet wurde, dann wäre noch gar nichts passiert.

Weiterhin ein kleines Gedankenspiel: Das Unternehmen wurde im Oktober gegründet. Man ging bisher von der Kleinunternehmerregel aus, hat aber dann darauf verzichtet.... Wäre alles noch rechtlich i.O..

Ihr letzter Absatz ist pure Spekulation und hat mit 99% der Fälle in der Realität nichts zu tun. Es ist der ausblute Normalfall, dass bei einer Existenzgründung ein USt Erstattung entsteht. Je später im Jahr die Gründung erfolgt, umso wahrscheinlicher ist es, dass dazu kommt.

Eine USt-Sonderprüfung werden i.d.R. dadurch nicht ausgelöst. Da muss schon "mehr" vorliegen.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

echt?

ich hatte bereits für meine Mandanten 4 Umsatzsteuer-Sonderprüfungen ...

dabei war sogar eine Photovoltaikanlage ....

Finanzamt hat kontrolliert, ob die Anlage auch tatsächlich da ist ....

(P.S. bei keiner USt-Sonderprüfung gab es Beanstandungen ....)

Kommentar von Hefti15 ,

Unterstellen wir mal, die Sache mit den "Mandanten" stimmt. Wie klein ist denn ihr "Büro"? Wie viele Neugründungen betreuen sie denn so pro Jahr?

Den 4 Sonderprüfungen stehen wie viele Neugründungen gegenüber, bei der es zu keiner gekommen ist?

Kommentar von wurzlsepp668 ,

somit wurde mir mehr oder weniger eine Lüge unterstellt.

Danke, das wars für mich in diesem Forum

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