Frage von Zeigefingeerr, 1.055

Wenn Kinder unsere Zukunft sind wie sieht dann Deutschlands Zukunft aus?

Ich hab das Gefühl in Deutschland sind alle verrückt geworden Männer planen mit Mitte 40 eine Familie(wenn überhaupt) und Frauen Mitte 30 man hat das Gefühl die normale Familie (Mutter,Vater, Kind) wird regelrecht verteufelt.  Mit 30 fängt bei der Frau die Uhr langsam an zu ticken. Warum sind Kinder in unserer Gesellschaft so unbeliebt?

Meiner Meinung nach ist das eine Krankheit.

Antwort
von Rockige, 467

Wie man es auch immer macht, in den Augen irgendeiner anderen Person handelt man falsch/ egoistisch. Egal ob man sich bewusst für kein Kind, ein Kind, mehrere Kinder entscheidet. Egal ob man sehr früh Kinder zeugt oder erst recht spät (nachdem man im Beruf Fuß gefasst hat). Egal ob man Single ist oder verheiratet ist.

Irgendeinen wird es immer stören.

Es gibt viele, die jammern das die Welt doch eh keine Zukunft hat und es viel zu viele Kinder auf der Welt gibt. Diesen ist es unverständlich wie jemand auch nur im Entferntesten ein oder mehrere Kinder einplanen möchte.

Es gibt viele, denen ist die gewollte Kinderlosigkeit ein Dorn im Auge. Sie sagen das es ohne Kinder mit dem eigenen Land nicht weitergehen kann.

Letztlich sollte jeder für sich selbst entscheiden. Es wird nicht zuviele oder zuwenige Kinder geben. Über Kurz oder Lang gleicht es sich aus wenn Person A keine Kinder will bzw. bekommen kann, Person B dagegen mehrere Kinder bekommt.

Kommentar von Luksior ,

Es gleicht sich eben nicht aus, und das ist in Deutschland ein Problem. Deutschland und Japan sind die Länder, deren Bevölkerungszahlen am stärksten zurückgehen.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Die Japaner gehen aber ganz anders mit der Situation um. Die lassen nur indonesische Pflegekräfte rein, die nie ein Recht auf die japanische Staatsbürgerschaft erhalten.

Kommentar von Rockige ,

Natürlich gleicht es sich aus. Es gibt Geburtsstärkere Jahre und Geburtsschwächere Jahre. In manchen Jahren sind Kindergärten/ Schulklassen überfüllt und man kann von Glück sagen wenn man einen Nachrückplatz ergattern kann.

Und auch wenn es aktuell mancherorts eher so aussieht das Kleinfamilien modern sind... Schon die nächste Generation Eltern könnt sich wieder für größere Familien entscheiden.

Ich sehe es nicht so schwarz, nicht so pessimistisch. So wie es zur Kinderzeit meiner Eltern Eltern mit nur einem Kind gab (oder Leute die sich konsequent gegen eigenen Nachwuchs aussprachen), so gab es damals auch Großfamilien mit mehreren Kindern. Heute schauts genauso aus. Und in der nächsten Elterngeneration wird es auch wieder so sein.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Es gab geburtenstarke Jahrgänge. Der letzte mit einer gesunden Rate von 2,1 war 1969, der ewrste mit den 1,4, die seit dem konstant bleiben, war 1975. 

https://www.google.de/webhp?sourceid=chrome-instant&ion=1&espv=2&ie=...

Nun rechne mal. 1950 geborene 20 Leute bekommen 14 Kinder um 1975 herum, die bekommen 10 dann etwa 2005,... Da sind wir nun. Die wenigsten Geburten im Verhältnis zur Zahl der Einwohner der Welt.

40 Jahre lang müssten die deutschen Frauen nun 2,6 Kinder bekommen, um Trend zu drehen. Unmöglich.

Antwort
von NoHumanBeing, 175

Das liegt daran, dass die Menschen immer älter werden, immer länger arbeiten (das Renteneintrittsalter steigt), die Industrie, bedingt durch den technischen Fortschritt und der damit steigenden Komplexität von Aufgaben und steigenden Anforderungen, von den Fachkräften ein immer höheres Qualifikationsniveau fordern muss und diese dadurch immer länger für ihre Ausbildung brauchen.

Heutzutage wird in den meisten Berufen ein akademischer Abschluss verlangt. Die Regelstudienzeiten werden auch immer länger. Unterhalb eines Masterabschlusses (10 Semester) ist ja heutzutage kaum noch etwas zu machen.

Ich bin im Alter von 7 Jahren eingeschult worden, bin dann zur Schule gegangen und habe zunächst mein Abitur gemacht (+12 Jahre = 19 Jahre), anschließend eine verkürzte Berufsausbildung absolviert (+2 Jahre = 21 Jahre), danach ein Bachelorstudium aufgenommen und unterhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen (+3 Jahre = 24 Jahre). Dann musste ich aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen und mir dort zunächst ein Zimmer und dann eine Wohnung suchen. Außerdem half ich Freunden und Verwandten bei deren Umzug. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt (+1 Jahr = 25 Jahre) habe ich dort ein Masterstudium aufgenommen. Wenn ich das innerhalb der Regelstudienzeit absolviert hätte (+2 Jahre = 27 Jahre), wäre ich 27 Jahre alt gewesen. Nun hatte ich aber viel um die Ohren, musste mir nebenbei Geld verdienen, um das Studium zu finanzieren, musste einen Freund von mir unterstützen, der in eine schwierige Lebenslage geriet, entwickelte selbst persönliche Probleme, die ich lösen musste, konnte daher die Regelstudienzeit nicht einhalten.

Bis ich mein Studium abschließen kann, werde ich somit locker 28 oder 29 Jahre alt sein. Dabei ging es bei mir noch relativ "schnell".

  1. Ich habe 12 Jahre bis zum Abitur gebraucht. Heutzutage ist das üblich, aber zu meiner Zeit hat das üblicherweise noch 13 Jahre gedauert. (1 Jahr "gespart")
  2. Zu meiner Zeit gab es noch die allgemeine Wehrpflicht, allerdings wurde ich zum Glück ausgemustert. Heutzutage gibt es keine Wehrpflicht mehr, dafür machen einige ein freiwilliges soziales Jahr oder ähnliches. (1 Jahr "gespart")
  3. Ich habe eine verkürzte Berufsausbildung durchlaufen, die lediglich 2 Jahre in Anspruch genommen hat. 3 bis 4 Jahre sind für eine Berufsausbildung nicht unüblich. (1 bis 2 Jahre "gespart")
  4. Ich habe mein Bachelorstudium unterhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen. Die meisten meiner Kommilitonen haben zwei Semester länger gebraucht, als ich, einige auch noch länger. (1 Jahr "gespart")
  5. Viele nutzen ihr Studiums für Auslandsaufenthalte, etc., wodurch sich die Studiendauer nochmals erhöhen kann, da man im Ausland, wenn überhaupt, dann oftmals wesentlich weniger Leistungspunkte erwirbt, als an der heimischen Universität. (1 Jahr "gespart")

Und schwupps, an diesen Stellen hätten locker nochmal 5 oder 6 Jahre draufkommen können und schon ist man locker Mitte 30, bis man überhaupt mal ansatzweise daran denken kann, ausreichend Geld zu verdienen, um eine Familie zu ernähren. Außerdem kosten Partnersuche und Co. ja auch Zeit (und in der Regel auch Geld).

Die gesellschaftlichen Umstände bedingen somit, dass man sich heutzutage in der Regel erst sehr spät um Dinge, wie Partnersuche, Familiengründung, etc. kümmern und auch eine Familie finanzieren kann. Um daran etwas zu ändern, müsste man die jungen Leute, die sich in der Ausbildung befinden, finanziell zumindest mit einem Facharbeiter gleichstellen. Schließlich sind diese jungen Leute auch "unsere Zukunft". Die Industrie möchte hochqualifiziertes Personal, dann soll sie die Ausbildung doch bitte auch entsprechend finanzieren und vergüten. Bislang müssen Akademiker erst einmal eine laaaange Zeit in Vorleistung gehen, sowohl hinsichtlich ihrer Arbeitskraft (die sie für ihre Ausbildung und ihr Studium einsetzen - die Ergebnisse von Seminar- und Forschungsarbeiten dürfen von den Universitäten genutzt werden - sie "sind etwas wert", werden aber in der Regel nicht vergütet), als auch finanziell, indem sie ihre Unterkunft finanzieren und ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen, aber im Gegenzug aus ihrem Studium keine unmittelbaren Einnahmen haben, um dann irgendwann einmal, wenn sie mit all dem fertig sind, einen (hoffentlich gut bezahlten) Job zu bekommen. So gesehen ist die eigene Ausbildung eine Wertanlage mit hoffentlich hoher Rendite, aber eben auch hohen Investitionen und langer Laufzeit. Bis diese Rendite "ausbezahlt wird", muss die weitere "Lebensplanung" eben erst einmal verschoben werden. Wie sagt man so schön? Lehrjahre sind keine Herrenjahre!

Wenn "der Staat" junge Familien will, dann muss er genau an diesem Punkt ansetzen und an der finanziellen Situation von Menschen, die sich in einer (beruflichen oder akademischen) Ausbildung befinden, dringend etwas ändern, denn es müssen zumindest die Voraussetzungen bestehen, dass solche jungen Familien entstehen können. Nur wenn jungen Menschen während ihrer Ausbildung ein Gehalt bezahlt wird, mit dem sie eine Familie finanzieren können, dann können auch junge Familien entstehen. Bislang ist das nicht der Fall. Deswegen warten heutzutage viele, insbesondere besonders begabte und hochqualifizierte Menschen bis Mitte 30 oder 40, ehe sie überhaupt daran denken, eine Familie zu gründen.

Es ist logisch, dass, wenn die Lebenserwartung der Menschen steigt und alles andere entsprechend angepasst wird, der Renteneintritt später erfolgt und die Ausbildungszeiten länger werden, sich dann auch die Zeit für Partnersuche und Familiengründung nach hinten verschiebt. Wenn "der Staat" das nicht möchte, dann muss er aktiv dagegen steuern. Das tut er aber im Moment nicht. Junge Menschen sind nach wie vor finanziell schlechter gestellt. Wer fährt denn mit den dicken Sportwagen herum? Größtenteils Menschen höheren Alters. Die können aus den Dingern zwar kaum noch aussteigen, aber aus irgendeinem Grund können sie sie sich leisten. ;-)

Hier muss eine grundlegende Umverteilung stattfinden. Die Ausbildungszeiten müssen angemessen vergütet werden. Insbesondere muss die Vergütung anhand der Anforderungen erfolgen, somit akademische Ausbildungen, die im Moment überhaupt nicht vergütet werden, am besten bezahlt werden. Die Einstiegsgehälter müssen angehoben werden und dafür die Progressionen in der weiteren Laufbahn entsprechend flacher ausfallen, um die höheren Ausgaben am Anfang zu kompensieren. Junge Menschen müssen finanziell wesentlich besser gestellt werden, als es momentan der Fall ist, dann werden sie in diese Richtung auch wieder "fleißiger" werden.

Kommentar von GluecklicheKuh ,

Und glaubst du echt, dass das höhere anfangsgehalt die jungen Menschen zu Familiengründungen animieren würden ? Ich glaube nicht. Generell scheint in ihren Köpfen ein anderer Zeit- bzw Zielplan abzulaufen als das der früheren generationen. 

Ich bin der Meinung, dass viele der Spass-/Konsum- / Leistungsgesellschaft verfallen sind und diese durch das höhere Geld auch weiterhin nachgehen würden. 

Die, die wirklich ( geplante / gewollte ) Kinder haben wollen, würden sowas auch mit wenig geld machen :)

Kommentar von NoHumanBeing ,

Also ich persönlich bin 27 Jahre alt und weiß bislang nicht einmal, wie ich sexuell orientiert bin. (Siehe auch meine Fragen hier.) Ich hatte schlicht noch keine Gelegenheit, es herauszufinden. Ich war immer pflichtbewusst, karriereorientiert, habe eine akademische Laufbahn eingeschlagen. Damit stellen sich die restlichen Fragen für mich noch nicht.

Ich "komme auch nicht zur Ruhe", um mich mit solchen Dingen mal wirklich zu beschäftigen und "mich selbst zu finden". Ständig gibt es irgendwo Verpflichtungen. Die Uni drückt mir "die Pistole auf die Brust", dass ich doch gefälligst schnellstmöglich abzuschließen habe.

Das ist auch eine Folge der "Bologna-Reformen", geht in den Grundzügen aber vermutlich sehr viel weiter zurück. Ich habe mal ein Plakat an unserer Universität gesehen, auf dem sinngemäß stand: "Früher hatten Studenten Zeit, sich in die Sonne zu legen, in den Himmel zu schauen und nachzudenken. Heute haben sie eine 60-Stunden-Woche und hetzen von Veranstaltung zu Veranstaltung."

Ich weiß nicht, wie es früher war, aber es stimmt, dass das "Studentenleben" heute nicht mehr das ist, was man darüber sagt (falls es so etwas jemals war). Man steht ständig unter Strom, hat längst keine Zeit mehr "für sich", dafür ständig Angst, einen der unzähligen Termine, die es auch während des Semesters gibt, nicht einzuhalten und dafür sanktioniert zu werden. So geht das nicht! Forschung ist keine "Akkordarbeit"! Lasst den Leuten angemessene Zeit (und hier denke ich im Zeitraum von Jahren, nicht von Wochen oder Tagen), sich mit einem Thema intensiv auseinanderzusetzen, ihre eigenen Interessen und Schwerpunkte zu finden, eigene Gedanken zu entwickeln, auch mal "abzuschalten", dann kommt dabei am Ende auch etwas vernünftiges heraus. Wissenschaftliche Arbeit kann man nicht unter Zwang und Zeitdruck erbringen.

Im 17. Jahrhundert hat sich auch niemand hinter Isaac Newton gestellt und gesagt: "In 6 Wochen haben Sie aber gefälligst Ihre Gravitationstheorie fertig!" - Er hat von 1665 bis 1687 (also 12 Jahre lang!) daran gearbeitet, bevor er die erste Fassung publiziert hat. Er hat sich dafür unter anderem unter einen Baum gesetzt und gewartet, bis ein Apfel herunterfällt. Und heute? Wird selbst im Physikstudium die Newton'sche Mechanik in einem halben Semester "abgerissen". Für eigene Forschungsarbeiten bekommt man ein paar Monate Zeit und man muss ständig Fortschritt vorweisen. Jede Woche ein Treffen mit dem betreuenden Professor/Dozenten, bei dem man einen bestimmten Stand vorzuweisen hat. Bloß nicht "vom Weg abweichen" und mal was ausprobieren, was eventuell für ein paar Wochen keine Ergebnisse hervorbringt. Immer schön "mit Scheuklappen durch's Leben", bloß keine Zeit zum Nachdenken lassen.

Sicher ist das ein Auswuchs unserer Leistungsgesellschaft, also letztlich des Kapitalismus. Ein Mensch muss heute eben arbeiten, wie eine Maschine, nur funktioniert ein Mensch so eben nicht. Der Mensch ist heute im Grunde kein Lebewesen mehr, sondern ein "Renditeobjekt", von dem "die Gesellschaft", letztlich also Wirtschaft und Staat, möglichst stark profitieren wollen. Möglichst viel "leisten" (korelliert Verdienst wirklich mit Leistung?), möglichst viel produzieren, möglichst viele Steuern zahlen. Das muss ein Mensch heute. Das kommt dabei meines Erachtens gar nicht unbedingt aus dem Einzelnen selbst heraus. Die Gesellschaft übt ja einen entsprechenden Druck aus, dass sich ein Mensch heute so verhält. Man kann ja gar nicht mehr anders, ohne sanktioniert zu werden, ohne um seine Zukunft, sein Ansehen, seine Existenz bangen zu müssen.

Kommentar von NoHumanBeing ,

also 12 Jahre lang!

Das sollte natürlich eine 22 werden.

Kommentar von GluecklicheKuh ,

Genau das sehe ich auch. Da muss aber jeder Mensch sehen, wie weit er da mitmacht. Folgt er dem Strom, und macht sich kaputt oder entscheidet er, trotz Abstriche, zu leben wie er es will.

Er wichtigste Punkt ist, erstmal zu erkennen, was ihm wichtig im Leben ist. Leben, lieben, mit allen Sinnen die Welt erleben oder im Karriererad 24 Std rennen und dennoch nie ankommen.

Karriere machen – 8 Lügen, die wir glauben

http://www.vernuenftig-leben.de/karriere-machen/

Antwort
von Nashota, 158

Ich hab meine Töchter mit 21 und 31 bekommen. Die Große war immer froh und stolz, eine Mutter zu haben, mit der sie auch mal weggehen kann und die sich auch zum Rumblödeln nicht zu schade ist. Für sie bin ich ihre beste Freundin. Und da ich mich äußerlich und einstellungsmäßig kaum verändert habe, bin ich auch für meine jüngere Tochter eine Mutter, bei der sie nicht gefragt wird, ob ich ihre Oma bin.

Dagegen hab ich die Mutter ihrer damals besten Kindergartenfreundin für die Oma gehalten und deren ältere Tochter für die Mutter des Mädchens. War eine etwas peinliche Situation, als es aufgeklärt wurde.

Ich kenne es nicht anders, dass man Kinder in jungen Jahren bekommt. Man hat Power, ist selbst noch jung und kann sich damit auch, zumindest von mir ausgehend, noch gut in die kindliche Fantasie hineinversetzen und wer ein intaktes Familiengerüst im Hintergrund hat, kann sich auch beruflich engagieren.

Im Osten sind aber die Kindergartenplätze auch noch anders aufgestellt, das war und ist immer das Gute für angehende Familiengründungsgedanken.

Ältere Eltern haben vielleicht in Anbetracht der Kosten für ein Kind einen etwas finanziell stabileren Rahmen. Aber das gilt auch nicht für die vollen 100%. Vom Verantwortungsgefühl mal ganz abgesehen.

Ich für meinen Teil will in den 40ern oder 50ern lieber Oma werden, als selbst noch Kinder zu bekommen. Es gibt für alles eine Zeit.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Danke schön👍

Kommentar von NoHumanBeing ,

So kann es auch gehen.

Wenn man es finanziell und von der Zeit her "stämmen kann", wieso nicht? Die Voraussetzungen sind aber nicht bei allen gegeben.

Antwort
von JanRuRhe, 409

Hallo!
Ich sehe das so: Kinder kosten eine große Menge an Zeit, Geld und Nerven. Der Job ist heute Nr1 bei allen Dingen des Lebens- zumindest wenn es nach den Leithammeln der Gesellschaft geht.
Aber es gibt auch Gegenbewegungen. Hängt vom Umfeld ab. In Kleinstädten und auf dem Land sind 3 ist 4 Kinder nichts ungewöhnliches in einer Großstadt war man schon vor 50 Jahren mit 3 Kindern quasi asozial.

Antwort
von uyduran, 161

Warum sind Kinder in unserer Gesellschaft so unbeliebt?

Weil sie ein lästiger Klotz am Bein sind, wenn man in einer Gesellschaft lebt, in der Karriere, Status und Geld im Mittelpunkt stehen. Letztere drei Aspekte werden durch ein Kind, das viel Zeit und Mühe kostet, behindert.

Es ist eindeutig erkennbar, dass ein Großteil der Eltern ihre Erziehungspflicht an Bildungsinstitutionen abgeben wollen. Die Offene Ganztagsschule (OGS) vor Ort ist 2005 eröffnet worden, damals wurden dort 30 Kinder betreut. Heute sind es 120 Kinder. Wenn es nach dem Wunsch vieler Eltern ginge, dann würden OGS-Einrichtungen ihnen die Kinder morgens um 7 Uhr abnehmen und abends um 19 Uhr zurückgeben. Mehr als Gute-Nacht zu sagen und sie morgens zu wecken, müssten sie dann nicht machen in der Woche. Nur am Wochenende wird dann was unternommen. Frei nach dem Motto: "Die lästige Erziehungsaufgabe sollen die Institutionen erledigen. Wir möchten nur die netten Freizeitmomente mit unseren Kindern auskosten, in denen wir möglichst wenig Stress haben."

Witzigerweise ist das große Paradoxon in unserer Gesellschaft, dass sich der ganze Individualismus, die Selbstinszenierung, wir alle als unsere kleine "Ich-AG", gleichzeitig auch über ein idealistisches Familienbild definiert. Im Prinzip wollen schon die meisten Paare Kinder haben, das gehört zur idealistischen Familie dazu. Aber, siehe oben, bitte nur, wenn man keine lästigen Erziehungsaufgaben übernehmen muss und die Karriere nicht behindert wird.

Ich möchte nicht alles schwarz reden, wie andere User schon geschrieben haben, gibt es zweifellos auch positive Aspekte. Ein "kontrolliertes und überlegtes" Kinderkriegen ist prinzipiell besser, als unkontrolliert Nachwuchs zu werfen. Man schaue sich nur mal die globale Lage an, z.B. in Ländern wie Indien oder Brasilien, Stichwort Überbevölkerung. Ich bezweifle allerdings, dass bei dem Wirtschaftssystem, das momentan die Welt beherrscht, humane und soziale Aspekte jemals die Oberhand gewinnen können. Solange Geld einen Selbstzweck darstellt, solange die Gier nach unermeßlichem Besitz- und Reichtum angefächert wird... solange ist auch eine Skrupellosigkeit präsent, die das unsägliche Leid ausblendet und die Menschlichkeit in den Hintergrund stellt. Gier, Angst, Egoismus und Skrupellosigkeit sind die Triebwerke des gegenwärtigen Wirtschaftssystems. Eine Welt, in der es mehr soziale Gerechtigkeit, mehr soziale Wärme und somit auch mehr Kinderfreundlichkeit gibt, braucht ein anderes Wirtschaftssystem.

LG


Antwort
von VanyVeggie, 80

Hallo, 

ich kann dich da ehrlich gesagt überhaupt nicht verstehen. Das ist doch keine Krankheit.

Mal für mich gesprochen: Ich (18) hatte dieses Thema neulich mit meinem Freund. Sind zu dem Entschluss gekommen auch erst Anfang 30 Kinder zu bekommen. Ganz einfach, weil ich noch was vom Leben haben möchte. Bis man mit seinem z.B Studium fertig ist, ist man bereits 25 oder älter. Dann spart man auf irgendwas und möchte das Leben noch etwas genießen - noch Dinge tun, die du mit Kindern nicht tun kannst. Sobald du Kinder hast, hast du eine sehr große Verantwortung. Wer sich vorher nicht das aufbauen oder das erleben konnte, was er wollte wird es dann nicht mehr können und vielleicht nicht glücklich sein. Das hat also rein gar nix mit "krank" zu tun. 

Was ich viel eher krank finde: Wie wir uns überhaupt vermehren. Wie sich die Länder messen und die Geburtsrate nennen und z.B Deutschland seine angeblich so niedrige Statistik bedauert. Bitte macht mal die Augen auf! Wir stehen ganz oben an der Nahrungskette, wir sind dabei jede Krankheit auszurotten - wir sind bald unsterblich und werden bzw sind bereits in Überpopulation. Und genau deswegen ist ein Menschenleben nix mehr wert. Deswegen sterben jeden Tag 1000e unschuldige Menschen. Deswegen gibt es Todesstrafen z.T wegen Kleinigkeiten. Deswegen gibt es Kriege. Alles deswegen, damit es etwas gibt was uns im Zaum hält. Wären wir nour noch 500 Menschen auf der Welt, dann sehe das alles ganz anders aus. 

Ich würde mir eher Sorgen um die Welt machen, denn das ist krank. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Kommentar von NoHumanBeing ,

500 Menschen ist vielleicht ein bisschen sehr wenig, aber es ist grundsätzlich der richtige Gedanke.

Warum stehen Nationen und Menschen im Krieg? Weil es einen Konkurrenzkampf gibt um Grund und Boden, um Rohstoffe und um vieles anderes mehr.

Warum gibt es diese Konkurrenz? Weil es viel zu viele Menschen gibt. Andere Tiere haben Reviere, die teils hunderte Quadratkilometer groß sind. (Wolfsfamilien zum Beispiel.) Dringt in ein solches Gebiet ein Artgenosse ein, wird er umgebracht. Das ist letztlich auch eine Form von "Krieg".

Wir Menschen pferchen uns in Großstädten zusammen, in denen Millionen von uns zusammenleben. Dass das überhaupt möglich ist, ohne dass es Mord und Todschlag an allen Ecken und Enden gibt, verdanken wir unserer Sozialisation. So viel zum "egoistischen Verhalten des Menschen". Das ganze hat irgendwo seine Grenzen und wir sind längst an einem Punkt angenommen, an dem eine größere Bevölkerung die Sache nicht besser macht.

Kommentar von VanyVeggie ,

Es soll ja auch wenig an dem Beispiel dargestellt werden. Damit wollte ich sagen, desto weniger wir sind desto wertvoller sind wir. Desto mehr, desto wertloser. 

Kommentar von NoHumanBeing ,

Weiß nicht, ob man einem Menschen in dieser Art einen "Wert" zuweisen kann. Einen volkswirtschaftlichen Wert hat ein Mensch weitgehend unabhängig davon, wie viele Menschen es gibt.

Je mehr Menschen es gibt, desto mehr Bedürfnisse haben diese und desto mehr gibt es auch zu tun. Die Arbeit wird also niemals ausgehen.

Allerdings konkurrieren wir Menschen um natürliche Ressourcen, die teilweise nicht mit unserer Population skalieren, sondern sich unabhängig von dieser entwickeln. Hinsichtlich der Verfügbarkeit dieser Ressourcen ist es von Nachteil für alle, wenn es viele Menschen gibt.

Kommentar von VanyVeggie ,

Natürlich geht das. Man muss nur etwas anders denken. Evtl sogar etwas in Verschwörungstheorie. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Großteil von Kriege nur geführt wird damit wir in Grenzen gehalten werden. Es gibt sogar Menschen die sind überzeugt, dass die Mächtigen absichtlich plötzliche Infektionsausbrüche nach draussen senden, um uns zu minimieren. 

Arbeit hätten auch nur wenige 100 Menschen. Aber Arbeit wäre auch nicht natürlich. Wir könnten auch ohne leben. 

Antwort
von Realito, 235

Niemand ist verrückt geworden.  Das was du da beschreibst, hat mit einer Gesellschaft zutun die Finanzpolitisch mehr und mehr ausser Kontrolle gerät!  Ich rede von der auseinander klaffenden Schere!

Antwort
von Ursusmaritimus, 378

Ich finde sehr gut!

Die Menschen werden immer älter und die Ausbildungs/Studienzeit immer länger. Man lebt und geniesst diese Zeit, baut etwas Sicheres in Arbeit und Privatem auf und entscheidet dann ganz bewußt.

Die Kinder kommen nicht überraschend und ungewollt sondern geplant, gewollt und sehnlichst erwartet. Man hat die Ruhe und Solvenz diesen Kindern das bestmögliche Rüstzeug für ihr Leben mitzugeben.

Alter kann man nicht nur an Jahren festmachen sondern auch besonders im Kopf. Mir sind Eltern mit 40 die sich um ihre Kinder kümmern und wissen was sie tun lieber als Eltern mit 20 welche zwischen Ausbildung, Geldverdienen, Paty machen, Erwachsen werden hin und her hüpfen ud dabei versuchen ihre Kinder (mit) zu pflegen/erziehen/erleben.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Grad die Meinung die du vertrittst halte ich für verrückt. Mit 40 sollte man langsam zur Ruhe kommen können und nicht erst mit Familie gründen anfangen.
Dein letzter Satz über junge Eltern ist nur ein dummes Klischee mehr nicht.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Ich kenne dein Alter und deine Intension nicht, aber meine Kinder sind wohlgeraten und drehen die Welt. Darum erlaube ich mir meine Antwort weiterhin so stehen zu lassen.

Kommentar von GluecklicheKuh ,

@zeigefinger

bei deiner Frage kam nicht hervor, dass du gegen das Alter der eltern bist. 

Ich finde ebenfalls, dass eine 40jährige werdene  Mutter bzw ältere Väter auch gute Eltern sein können. Das Alter hat nichts mit der Qualität zu tun sondern der wille zur Erziehung und der Verantwortung. 

Kommentar von Etter ,

Interessant. Welche 20 jährigen stehen denn mit beiden Beinen voll im Leben?

Gehen wir davon aus, dass jmd. direkt nach seinem Realschulabschluss (mit 6 Jahren eingeschult) in eine Ausbildung geht, dann ist er mit 19 Jahren fertig. Ein Jahr um sich im Beruf zu festigen ist quasi nichts.

Zudem bleiben nicht wenige während der Ausbildung (zumindest bis 18) noch Zuhause. Somit sind die Erfahrung was Haushalt angehen auch nicht umbedingt hoch.

Jetzt aber mal so n bissl zu meinen Erfahrungen.

a) Viele machen Abi. Wenn man von Einschulung mit 6 und 12 Jahren Schule ausgeht (nie sitzen geblieben), dann sind wir bei 18. Ausbildung 21. Andere Möglichkeit wäre Studium, Ende wäre bei wenigen Semestern 3 Jahre.

b) Nach meiner Erfahrung starten einige ihre Ausbildung erst später, da sie sich erstmal einen höheren Abschluss aneignen (Fachabi z.B.) oder sich innerhalb des angestrebten Gebiets spezialisieren wollen (schulische Ausbildung). Dazu kommen Leute die sich nicht sicher sind und n Jahr "Auszeit" nehmen (FSJ, BFD, Auslandsjahr).

Rein aus meiner Erfahrung hatte ich EINEN der mit 16 Jahren die Ausbildung direkt begonnen hat innerhalb meiner Ausbildung kennengelernt. Der Schnitt dürfte irgendwo bei 20-21 Jahren gelegen haben.

Wie soll jetzt also jmd. ohne viel Geld ein Kind alleine unterhalten und nebenbei berufstätig sein (Essen, Trinken, Windeln, Wohnung bezahlt sich alles nicht von alleine). Dazu kommt dass viele eig. zumindest noch ein eigenes Leben führen wollen. Mit Freunden weggehen, feiern usw. fällt aus meiner Sicht alles stark unter den Tisch. Allgemein wird die Freizeit stark eingeschränkt.

Klar kann es funktionieren, muss aber nicht.

Kommentar von Nashota ,

Hat zu DDR-Zeiten prima funktioniert. Und warum? Weil die Rahmenbedingungen besser waren. Da gab es nach dem Babyjahr zum Beispiel keine Angst um den Arbeitsplatz.

In die Schule gegangen und studiert wurde da auch. Nur hat da keiner das Denken gehabt, man muss sich erst mal selbst 100 Jahre verwirklichen. Junge Eltern sind gut für Kinder. Da haben die Erwachsenen noch Power.

Mit Ende 30, Anfang 40 haben sich viele schon so eingemuselt in ihr Verwirklichungsleben, dass Kinder auch da nicht immer so geplant und willkommen sind.

Es kann in jedem Alter funktionieren, aber es muss nicht, schon gar nicht, weil man älter ist. Älter heißt nämlich nicht automatisch auch reifer!

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Ja nee is klar, in DDR Zeiten hat man "jung" keine Kinder bekommen weil der Arbeitsplatz sicher war sondern weil es die beste Möglichkeit war eine (größere) Wohnung zu erhalten.

Es war hierzu auch von Vorteil jung zu heiraten und Scheidung war ja kein "Kosten" Problem, Unterhalt wurde nur selten gezahlt.

Kommentar von Nashota ,

Sicher hing an Familiengründungen oft auch eine größere Wohnung dran. Und? Was ist daran schlimm? Deshalb wurden Kinder immer noch nicht wahllos in die Welt gesetzt. Ehe meine Eltern eine Neubauwohnung bekamen, waren wir Kinder zwischen 8 und 10 Jahre alt.

Und es brauchte definitiv keine Frau Angst zu haben, nach dem Babyjahr nicht mehr arbeiten zu können. Heutzutage kommen viele Schwangerschaftsmeldungen einer Kriegserklärung an den Arbeitgeber gleich.

Kommentar von Dahika ,

am liebsten würde ich dazu sagen: dann geh doch wieder rüber, wenn es dir da so gut gefallen hat.

Kommentar von Etter ,

Vll China?=D

Kommentar von Nashota ,

Geht leider nicht. Und so kümmelt auch nur jemand rum, der keine Ahnung hat und alles schlechtredet.

Kommentar von TrudiMeier ,

Älter heißt nämlich nicht automatisch auch reifer!

Genauso wie jünger nicht automatisch auch reif genug bedeutet!

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ich glaube da fehlt ein "nicht".

"Junge" Menschen sind nicht notwendigerweise "unreif".

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Das "nicht", jedoch erhöht sich mit steigendem Alter der Eltern die Trefferquote bezüglich des Reifegrades......

Kommentar von TrudiMeier ,

wo soll denn da ein "nicht" fehlen?  grübel


"Junge" Menschen sind nicht notwendigerweise "unreif"

Richtig - bedeutet aber noch lange nicht, dass sie zwangsläufig reif genug sind. Ist doch immer abhängig von der Person selbst.

Eine Nachbarin ist jung Mutter geworden und hat 5 Kinder. Da lief es super - aus allen ist was geworden, auch wenn nicht alle studiert haben. Ich selbst bin mit 31 Mutter geworden - und auch aus meinen Jungs ist was geworden bzw. wird noch was.  Und genauso kanns auch umgekehrt laufen - bei beiden Altersgruppen.

Kommentar von NoHumanBeing ,

wo soll denn da ein "nicht" fehlen?  grübel

Moment ...

Genauso wie jünger nicht automatisch auch reif genug bedeutet!

Diese Hypothese ist ja ohnehin abwegig.

Genauso wie jünger nicht automatisch auch nicht reif genug bedeutet!

Das macht schon eher Sinn. Menschen mögen denken, jüngere Menschen sein unreif, dem ist aber nicht notwendigerweise so.

Kommentar von Nashota ,

@ TrudiMeier

Hier geht es um Ältere. Und da fehlt es definitiv bei Vielen an allen Ecken und Enden. Ich könnte jetzt sagen, die Jungen sehen es dann nicht anders.

Antwort
von Goodnight, 292

Die Generation hatte im Vergleich zu anderen Generationen ein sorgloses Leben. Eltern waren engagierte Erzieher und den Kindern stand alles offen. Es drängt sich also nicht auf verbindliche Beziehungen  einzugehen und Verantwortung zu übernehmen.

Kommt dazu, dass heute die Jobs oft sehr unsicher sind und die Zeit sehr schnelllebig ist.

Letztlich macht es Sinn keine Kinder zu haben, wenn man sie so oder so nicht selber aufziehen will.

Was ich so sehe, je älter die Eltern sind umso egoistischer sind sie und können sich nicht auf die Bedürfnisse von Kindern einstellen. Zuerst kommt immer die Bequemlichkeit der Eltern. Die Eltern wissen meist nicht mal wie es ihren Kindern geht. Haben aber immer eine grosse Klappe.

Hab gerade vor einer Woche zugesehen wie die Nanni unserer Nachbarn ein Kleinkind voller Wut gegen den Tisch geschlagen hat. Scheint die Eltern nicht wirklich zu interessieren....

Die Mutter redet mit den kleinen Kindern wie wenn sie erwachsene untergebene Mitarbeiter  wären. Die Kinder heulen die Nacht durch, ist egal, weil die Eltern am nächsten Tag wieder arbeiten müssen..

.. und immer wieder brauchen sie ein Wochenende oder Ferien ohne Kinder, weil das Leben doch so anstrengend ist..

Ich war noch nie an einem Elternabend wo nicht mindestens 3 Eltern in die Runde plärren, dass sie keine Zeit hätten und Bewunderung dafür erwarten...

Kommentar von minime6114 ,

Du hast ein Kind oder mehrere ?! Bist du glücklich damit ?

Kommentar von Goodnight ,

Ich hab 3 mittlerweile erwachsene Kinder. Ja ich bin glücklich damit.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Ich hab 3 Kinder und ich bin glücklich auch wenns nicht immer einfach ist.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Jede Generation hat ihre eigenen Probleme.

Die Generation meiner Großeltern mag es wahrlich schlecht gehabt haben, denn sie haben größtenteils Flucht, Vertreibung, Krieg miterlebt. Die Generation meiner Eltern hatte hingegen wahrlich ein sorgenfreies Leben.

Heutzutage haben wir in Europa zum Glück noch immer zumindest einen ziemlich sicheren Frieden. Dafür gibt es inzwischen eben andere Probleme, die unsere Elterngeneration so nicht kannte. Es gibt anderweitig immer weniger Sicherheit, nicht nur im Job, sondern auch hinsichtlich der sozialen Absicherung (siehe Hartz-Gesetze, Rentenniveau, etc.) und es gibt gravierende ökologische Probleme zu bewältigen. Zu einem großen Teil sind letztere Probleme übrigens "Altlasten" unserer Elterngeneration, deren Gefahren man damals noch nicht erkannte. Auch unser gesamtes Wirtschaftssystem, mit dem die heutige Generation mehr und mehr unzufrieden ist, ist schon viele Generationen alt und gehört längst reformiert.

Kommentar von Goodnight ,

Ja das ist sicher so, jede Generation hat ihre eigenen Vorstellungen, Probleme und Visionen.

Altlasten trägt auch jede Generation.

Antwort
von kiniro, 141

Für gewisse Personengruppen bedeuten Kinder "zukünftiges Humankapital" - allerdings erst, wenn sie alt genug sind, um "Produktives" (sprich für die Wirtschaft Geld zu verdienen) zu leisten.

Davor sind sie "Karrierebremsen" und "unwirtschaftliche Kostenfaktoren".

Nebenbei sollen die Frauen sowohl Kinder bekommen, sich adäquat um sie kümmern und gleichzeitig ihre Fulltime-Karriere nicht aus den Augen verlieren.
Männer sollen sich bitte schön mehr in die Kinderbetreuung einbringen - aber bloß nicht, wenn der Chef zu einem "wichtigen" Meeting ruft.

Ich lese gerade "Die Kindheit ist unantastbar" von Renz-Polster.

Da ist die Wechselwirkung zwischen "elterlichen Interessen" und "Kinder als wirtschaftliches Zukunftskapital" verständlich erklärt.

Antwort
von Minischweinchen, 256

Hallo,

tja, bei dem Thema werden jetzt viele Meinungen auseinander gehen.

Du kannst nicht die Menschen verurteilen, die keine Kinder haben. Manche wollen selber keine Kinder, andere können keine Kinder bekommen! Und dann sind noch die Menschen da, die noch nicht den richtigen Partner gefunden haben , diesen vielleicht auch nie finden oder diesen eben später erst treffen, lange keine eigenen Kinder bekommen können oder einfach anderes in ihrem Leben Vorrang hat.

Wann und ob jemand eine Familie gründen sollte, kommt doch immer auf die Situation an und die Menschen selber.

Schau doch mal - ist jetzt einfach meine Meinung - viele (ich schreibe viele, nicht alle!) junge Mütter haben noch nie richtig gearbeitet, aber schon kommen die Kinder an. Sind meist nicht gewollt und es geht drunter und drüber, weil bei vielen dann das nötige Kleingeld fehlt, da der Mann vielleicht noch in der Ausbildung ist, sehr wenig verdient, gar nicht arbeitet oder noch studiert und so weiter und so fort.

Da muss ich sagen, wenn dann ein Paar seine Zukunft nicht einfach laufen lässt, sondern plant,  sich sagt, ich arbeite jetzt erst mal, schaff mir einen Polster und dann gründe ich eine Familie, dann finde ich das viel besser.

Wenn ich das immer höre , Kinder sind unsere Zukunft, sie zahlen mal unsere Rente usw.- ist ja wohl lachhaft. Kein Mensch zahlt mehr unsere Rente.  Jeder möchte heute studieren, keiner mehr einen handwerklichen Beruf erlernen. Dann wird studiert bis 30 und dann das Fach nochmal geändert und bis man dann fertig ist, dann ist derjenige bereits schon 40. Ganz toll. Was hat er bis dahin für die Allgemeinheit getan, nix!

Wer heute studiert und wirklich schnell fertig sein möchte, weil er arbeiten will, der ist auch viel schneller, aber die meisten lassen sich alle Zeit der Welt . Und das wird immer schlimmer.

Normale Berufe sind eh nichts mehr wert und möchte auch keiner mehr. Alleine schon wegen der Bezahlung und weil die meisten eben sich irgendwo einen Bürojob suchen wollen, weil das einfach weniger anstrengend ist.

Es ist doch so, die Bauarbeiter, Strassenarbeiter, Arzthelferinnen usw., das sind Berufe, die leisten wirklich was, aber die bekommen den wenigsten Lohn. Menschen, die schwere körperliche Arbeit verrichten müssen, auf die wird herab gesehen.- Das nur nebenbei.

Was die Kinder betrifft. Die meisten erziehen heute ihre Kinder ja "antiautoritär". Was so viel heißt, wie, sie müssen sich frei entfalten, dürfen alles, bekommen alles- wenn möglich. Alleine in der Schule, die Lehrer können einem echt leid tun. Weil wenn er dem "Bubilein" dann was sagt, was ihm nicht gefällt, dann kommt gleich der Papa Rechtsanwalt und dann gibt's Ärger und dieser Lehrer muss sich dann wieder vor dem Rektor rechtfertigen, anstatt das dieser hinter ihm stehen würde.

Du findest sehr wenige "normale" Kinder. Es geht ja schon mit dem "Grüssen" los. Kinder grüsst nicht, weil Vater grüsst ja auch nicht, tolle Erziehung.

Das ist das , was nicht normal ist ! Es gibt tausend Gründe, was da falsch läuft und da wunderst Du Dich, das viele keine Kinder wollen. Manche wollen diese nicht, weil sie in diese Gesellschaft und diese Zukunft keine Kinder setzen wollen. Schon mal darüber nachgedacht? Das hat mit Egoismus überhaupt nichts zu tun.

Meins echt nicht böse, aber anscheinend, was die Zukunft der Kinder und überhaupt Deutschland betrifft, da lebst Du ein bissl im Glücksbärchenland. So nach dem Motto , Augen zu und dann seh ich nix.

Viele Grüsse und vielleicht denkst Du ja auch mal in die andere Richtung, auch wenn es nicht Deine Meinung ist.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Hab nicht ganz verstanden vor was ich die Augen verschließen soll.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Jeder möchte heute studieren, keiner mehr einen handwerklichen Beruf erlernen.

Dir ist schon klar, dass die Industrie Fachkräfte benötigt und unser gesamtes Wirtschaftssystem auf diesen ach so verpönten Akademikern fußt, oder?

Es ist doch so, die Bauarbeiter, Strassenarbeiter, Arzthelferinnen usw., das sind Berufe, die leisten wirklich was

Ach so. Und Deinen Computer, an dem Du gerade schreibst, mit seinen zigtausenden Mikrochips darin, was meinst Du, wie viele Ingenieure und Informatiker daran gesessen haben, dass die Hard- und Software so läuft? Aber die leisten ja bekanntlich nix.

Auch in der Produktion ist heutzutage sehr viel automatisiert und würde ohne Hochtechnologie, ohne Elektronik und Software, überhaupt nicht funktionieren. Die gesamte Logistik würde zusammenbrechen, Dein Supermarkt würde keine Ware und Du kein Paket und keinen Brief mehr bekommen. So sieht es aus. Das vergessen Menschen leider immer gerne.

Die klassische produzierende Tätigkeit wird immer stärker automatisiert werden und das ist auch gut so, schließlich ist das, was einen Menschen ausmacht, noch immer seine Intelligenz. Das Gehirn eines Menschen kannst Du nicht durch einen Computer ersetzen. Seine Muskeln und Sinne kannst Du hingegend weitgehend durch Hydraulik und Motoren und Sensoren ersetzen.

Das ist auch ganz gut so. Ich finde es toll, dass beispielsweise gefährliche Arbeit unter Tage heutzutage stark automatisiert werden kann und somit nicht mehr so viele Menschen ihr Leben in Gefahr bringen müssen, sondern den Tunnelbohrer von oben am Computer steuern können. Unsere moderne Technik hat schon viele Menschenleben gerettet und das wird sich immer weiter fortsetzen. Warum sollen Menschen Mülltonnen abholen? Ist doch eine total primitive Tätigkeit. Fahrzeug per GPS steuern, Tonnen automatisiert und mit guter Sensorik greifen, entleeren, fertig. Es gibt überhaupt keinen Grund, weshalb eine solche Tätigkeit von Menschen ausgeübt werden sollte und je stärker solche "unangenehmen Tätigkeiten" automatisiert werden, desto besser wird es uns allen gehen, schließlich wird diese "Drecksarbeit" eines Tages tatsächlich niemand mehr machen müssen, weil sich ein Heer aus vollautonomen Maschinen um sie kümmert. Ist das nicht die bessere Variante?

Was hat er bis dahin für die Allgemeinheit getan, nix!

Ein Großteil der Erkenntnisse, die an Universitäten in Forschungsprojekten und Seminaren gewonnen werden, werden anschließend zum Wohle der Gemeinschaft genutzt, oftmals sogar publiziert und gemeinfrei zugänglich gemacht. Ohne Studenten und universitäre Forschung gäbe es nahezu keine Hochtechnologie.

Kommentar von Minischweinchen ,

Mal richtig lesen, dann wird auch einiges klar. Ich spreche nicht davon, das es keine Studenten mehr geben soll, sondern von denen, die einfach nur die ganze Zeit vor sich "hindrödeln" und im Grunde gar kein richtiges Ziel vor Augen haben!

Und Du widersprichst Dir. Auf der einen Seite brauchen wir ja diese Fachkräfte für den "PC, den ich gerade bediene" , auf der anderen Seite werden aber eh "Roboter" die Arbeit übernehmen.

Und ich könnte jetzt genauso sagen und wer meinst Du, das Dein Haus baut, Deine Mauern saniert, Strassen Neu baut usw.??? Ist genau das selbe.

Wie gesagt, es geht nicht n u r um den Studenten im Allgemeinen und wie ich schon schrieb, wer wirklich ein Ziel vor Augen hat, der braucht nicht bis er 40 Jahre alt ist und entscheidet sich auch nicht 3x um. Also bitte nicht die Worte im Mund umdrehen oder so nur das Lesen, was Dir gerade passt.

Es geht auch nicht nur um den Müllmann- der passt Dir jetzt bloß wieder gut in Deine Ausführungen.

Es geht genauso um Ärzte, die unterbezahlt sind - die Studierenden wissen aber was sie  werden wollen - genauso um die Kindergärtnerin, die Arzthelferin, den Automechaniker usw.

Willst Du mir jetzt erzählen, das in Zukunft auch der Arzt, die Helferin oder die Kinderbetreuung usw. ein Roboter wird. Lachhaft!

Anscheinend hab ich bei Dir ins Schwarze getroffen, wenn Du weißt , was ich meine!!

Kommentar von NoHumanBeing ,

Mal richtig lesen, dann wird auch einiges klar. Ich spreche nicht davon, das es keine Studenten mehr geben soll, sondern von denen, die einfach nur die ganze Zeit vor sich "hindrödeln" und im Grunde gar kein richtiges Ziel vor Augen haben!

Du hast geschrieben ...

Es ist doch so, die Bauarbeiter, Strassenarbeiter, Arzthelferinnen usw., das sind Berufe, die leisten wirklich was

Das impliziert: Menschen, die einer eher geistig anspruchsvollen Tätigkeit nachgehen (Ingenieure, Informatiker, etc.) leisten nichts (oder "weniger"). Und das stimmt meines Erachtens so nicht.

Und Du widersprichst Dir. Auf der einen Seite brauchen wir ja diese Fachkräfte für den "PC, den ich gerade bediene" , auf der anderen Seite werden aber eh "Roboter" die Arbeit übernehmen.

Dann brauchst Du Leute, die diese Maschinen konstruieren, warten, regelmäßig ersetzen (wenn sie technisch veralten). Es wird nicht "weniger Arbeit", es wird nur eine andere. Weniger körperliche Arbeit, mehr geistige Arbeit. Was einen Menschen auszeichnet ist schließlich sein Intellekt.

Es geht genauso um Ärzte, die unterbezahlt sind

Ärzte sind auch Akademiker und werden sicher nicht allzu schlecht bezahlt.

Willst Du mir jetzt erzählen, das in Zukunft auch der Arzt, die Helferin oder die Kinderbetreuung usw. ein Roboter wird. Lachhaft!

So lachhaft ist das gar nicht. Soweit ich weiß, wurden schon "Fernoperationen" durchgeführt. Und die Chirurgie ist vermutlich der anspruchsvollste Bereich der Medizin.

Anscheinend hab ich bei Dir ins Schwarze getroffen, wenn Du weißt , was ich meine!!

Das hast Du, aber vermutlich auf eine andere Art und Weise, als Du denkst. Ich bin im wissenschaftlichen Bereich tätig und wirke daran mit, dass unsere Zukunft so wird, wie ich sie hier beschreibe.

Und natürlich finde ich das gut und bin sehr optimistisch, dass das auch eines Tages alles so umsetzbar sein wird, sonst würde ich meine eigene Tätigkeit infrage stellen und wäre vermutlich weniger motiviert und weniger erfolgreich. ;-)

Allein im Bereich Verkehr wird sich einiges ändern. Führerlose U-Bahnen gibt es bereits (in Nürnberg z. B.). Zugbeeinflussung im Fernverkehr gibt es auch. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es beispielsweise überhaupt keine Zugführer mehr braucht. Das selbe sehe ich beispielsweise mit Taxifahrern, da autonome Fahrzeuge technisch längst möglich sein sollten und es praktisch sicher in wenigen Jahrzehnten werden. Kuriere kann man eventuell sogar durch Quadrocopter ersetzen, wie Amazon das bereits in den USA testet. Und so weiter und so fort. Die gesamte Logistikbranche wird sich verändern. Auch Flugzeuge können im Prinzip autonom fliegen, einschließlich Start und Landung. Bereits heute kann das der Autopilot ziemlich gut. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man keine Piloten mehr braucht.

Das heißt nicht, dass ich gegen diese Berufsgruppen "etwas habe". Ganz im Gegenteil! Sie haben mir ja "nichts getan" und ich profitiere auch davon, dass sie heute ihren Beruf ausüben. Aber ich denke, dass es das Ziel von uns (als "Menschheit") sein muss, möglichst sämtliche Tätigkeiten zu automatisieren und diese Welt in eine Art "technologisches Schlaraffenland" zu verwandeln, in dem wir keinen Finger mehr krumm machen müssen, uns vollkommen frei entfalten und ausschließlich mit dem beschäftigen können, was wir wollen und alle Pflichten und "unangenehmen" Tätigkeiten, "erledigen sich von selbst". Bis das soweit ist, wird sicher noch eine Zeit vergehen, aber ich bin überzeugt davon, dass dies der richtige Weg ist.

Der Mensch ist ein Lebewesen und als solches dafür "gemacht", um zu leben und nicht um zu arbeiten und irgendwelchen Verpflichtungen nachzukommen. Jede andere Spezies wird einfach ohne großartiges Zutun durch die natürlich bereitstehenden Ressourcen versorgt. "Aufwand treiben" muss (zumindest in dieser Form) nur der Mensch. Und er tut das sogar, um die grundlegendsten Bedürfnisse zu befriedigen, existenzielle Bedürfnisse, auf die niemand verzichten kann, denen somit eigentlich überhaupt kein "Wert" zugewiesen werden kann und die meines Erachtens eigentlich "frei verfügbar" sein müssten - ohne Aufwand produzierbar, ohne Gegenleistung zu beziehen. Dass wir, im Gegensatz zu allen anderen Arten auf diesem Planeten, diesen Aufwand treiben müssen, liegt vor allem an unserer hohen Population, die uns etwa dazu zwingt, arbeitsteilig zu handeln, Nahrungsmittel gezielt zu züchten und anzubauen und mit hohem personellen Aufwand Unterkünfte für unsere Bevölkerung zu errichten. Aber dieser Zustand wird hoffentlich nur vorübergehend sein und ich arbeite zumindest ein kleines bisschen daran mit, dass wir diese "Übergangsphase" eines Tages tatsächlich hinter uns lassen können und wieder frei sein werden, wie andere Arten es immer waren. ;-)

Denkst Du, das ist eine schlechte Idee? Wäre das nicht auch Dein Traum? Denkst Du nicht auch, dass der momentane Zustand ein bisschen ... nachteilhaft für uns ist und dass man an ihm etwas ändern sollte?

Kommentar von Etter ,

"Wer heute studiert und wirklich schnell fertig sein möchte, weil er
arbeiten will, der ist auch viel schneller, aber die meisten lassen sich
alle Zeit der Welt . Und das wird immer schlimmer."

Hast du studiert? Wenn ja würd mich mal interessieren was.

"Alleine schon wegen der Bezahlung und weil die meisten eben sich
irgendwo einen Bürojob suchen wollen, weil das einfach weniger
anstrengend ist."

Kannst du mir glauben oder nicht, aber ich hatte schon genug Tage, wo ich mir dachte wie viel schöner es doch wäre jetzt einfach nur körperlich arbeiten zu müssen.

Wenn ich auf der Arbeit einen Fehler gemacht hätte, hätte das viel Geld wegen hohen Ausfällen kosten können. Rechnen wir mal, dass 50-60 Leute 1-2 Stunden aufgrund eines Fehlers nicht arbeiten können. Rechne den Stundenlohn zusammen. Dann rechne drauf, was diese Personen normalerweise an Einnahmen pro Stunde reinbringen. Da kommt man gerne mal in die 4 stelligen Beträge.

Was es heißen würde, wenn bei einem Autohersteller die Produktionsstätten wegen einem Fehler ausfallen willst du dir nicht ausmahlen.

Vielleicht solltest du mal Erfahrung in so nem Beruf sammeln. Es ist keine körperliche Höchstleistung, dafür ein geistiger Marathon.

"Kinder grüsst nicht, weil Vater grüsst ja auch nicht, tolle Erziehung."

Soll ich also jeden grüßen, den ich sehe? Ich sehe pro Tag hunderte von Menschen. Da wäre vll. ein Megafon sinnvoll :/

"Weil wenn er dem "Bubilein" dann was sagt, was ihm nicht gefällt, dann kommt gleich der Papa Rechtsanwalt und dann gibt's Ärger und dieser Lehrer muss sich dann wieder vor dem Rektor rechtfertigen, anstatt das dieser hinter ihm stehen würde."

Wenn man rechtswidrig handelt, dann sollte man sich vll. lieber erstmal an die eigene Nase fassen. Ich kann ja auch niemanden auf die Nase hauen und dann sagen, dass es eine Frechheit ist mich wegen Körperverletzung anzuzeigen.

"Menschen, die schwere körperliche Arbeit verrichten müssen, auf die wird herab gesehen.- Das nur nebenbei."

Witzig da du gerade das selbe in die andere Richtung machst. Ist schon ne arge Doppelmoral.

Kommentar von Minischweinchen ,

Anscheinend kannst auch Du nicht genau herauslesen, was gemeint ist.

Erstens Mal geht es überhaupt nicht um mich, egal, was ich beruflich mache!

Außerdem sind hier nicht alle gemeint, sondern die meisten und das schreib ich auch. So wie jetzt die Büroleutchen usw., die meisten wollen das so.

Dann bist Du eben einer der Ausnahmen und auch einer der Ausnahme, die ein so eine schwere geistige Tätigkeit haben. Soll es ja geben, sag ich gar nichts dagegen, aber die meisten sehen es ganz anders, das ist einfach so.

Genauso, Dein Argument, soll ich jetzt jeden Grüßen? Du willst es einfach nicht verstehen. Es geht darum, ob es der Nachbar ist, ich in einen Laden hineinspaziere, Bekannte treffe, jeden , den ich halt kenne oder ein öffentliches Gebäude/Sonstiges, wo eigentlich vorausgesetzt wird, das derjenige, der dieses betrifft, grüsst (stell Dir vor, das macht man auch, wenn diese Menschen einen unbekannt sind!) 

Das es nicht jeder ist, das glaube ich , hat eigentlich jeder hier verstanden!!  Wenn jemand natürlich jedes Wort umdreht odes sich passend hindreht, dann natürlich nicht oder "bestimmte Menschen" - schreib ich jetzt extra so- (das kann also jeder sein) fühlt sich auf den Fuss getreten, weil er es genauso macht oder eben nicht macht!

Um diese Menschen geht es. Das die Eltern schon nicht grüßen und das Kind natürlich auch nicht. Das das Kind nichts dafür kann, das ist ja wohl klar. Das meinte ich damit, das es einfach oft bei den einfachsten Sachen hinten und vorne fehlt! Jetzt vielleicht Kapische???

Kommentar von NoHumanBeing ,

Außerdem sind hier nicht alle gemeint, sondern die meisten und das schreib ich auch.

Es ist auch in dieser Form falsch. Die meisten "Akademiker" machen gute, solide Arbeit, die notwendig und wichtig für unsere Gesellschaft ist und ein paar Schmarotzer legen sich vielleicht für ein paar Semester auf die faule Haut. Das "erkennt das System aber" und lange können sie das nicht machen.

So wie jetzt die Büroleutchen usw., die meisten wollen das so.

Allein die Bezeichnung ist herablassend und wertend.

Dann bist Du eben einer der Ausnahmen und auch einer der Ausnahme, die ein so eine schwere geistige Tätigkeit haben. Soll es ja geben, sag ich gar nichts dagegen, aber die meisten sehen es ganz anders, das ist einfach so.

Nicht "die meisten", sondern vor allem Du siehst das anscheinend so. Und die wenigsten, die einer "geistig anspruchsvollen Tätigkeit" nachgehen, legen sich auf die faule Haut. Allein das Studium ist in einem technischen oder naturwissenschaftlichen Studiengang kein Zuckerschlecken und es wird "gesiebt", wie sonst was! Wenn Du Dich da "auf die faule Haut legst", bist Du nach dem ersten Semester wieder draußen.

Du nimmst Menschen mit hohem Bildungsabschluss hier in Kollektivschuld oder stellst sie unter Generalverdacht und das ist nicht ok. Allein um diesen hohen Abschluss zu erreichen haben die meisten von ihnen sehr viel leisten müssen.

Glaub mir, es ist nicht toll, ein Jahrzehnt an der Uni zu sitzen und den Kontostand nur sinken zu sehen, während andere, die einen "einfacheren Weg" gegangen sind, bereits Geld einstreichen. Aber es ist es mir wert, weil ich weiß, dass ich dafür später mit einer anspruchsvollen Tätigkeit und einer guten Bezahlung "entlohnt werde" und, und das ist mir persönlich am wichtigsten, dass ich mein Potential ausgereizt habe und so von maximalem Nutzen für die Gesellschaft war. Aus diesem Grund gehe ich diesen Weg trotzdem und nehme momentan zahlreiche Abstricht in Kauf.

Kommentar von Etter ,

"Anscheinend kannst auch Du nicht genau herauslesen, was gemeint ist."

Studenten sind faul, Büromenschen arbeiten nicht richtig, man sollte jeden grüßen.

"Erstens Mal geht es überhaupt nicht um mich, egal, was ich beruflich mache!"

Wer sich anmaßt sowas vom Stapel zu lassen, wie mit dem studieren oder dem Bürojob, der sollte zumindest annähernd wissen, wie es ist den ganzen Tag geistige Arbeit leisten zu müssen. Zumal ich das als Student und Büromensch ziemlich anmaßend finde.

Also was genau arbeitest du denn nun?

"ich in einen Laden hineinspaziere"

Im Normalfall kaufe ich in Supermärkten. Ich habe gehört, dass das auch viele andere machen. Pro Einkauf müsste ich rund 50 Leute grüßen und am Eingang ist auch keiner.

"ein öffentliches Gebäude/Sonstiges, wo eigentlich vorausgesetzt wird, das derjenige, der dieses betrifft, grüsst"

Diese Vorraussetzung wäre mir neu. Ebenso ist es mir wumpe, ob mich irgendeine wildfremde Person grüßt, da ich es mit hoher Wahrscheinlichkeit eh nicht wahrnehme.

Persönlich grüße ich Leute, welche ich direkt anspreche. Kassierer beim Bezahlen, Leute die ich anrufe oder andere Menschen die ich direkt anspreche.

"Dann bist Du eben einer der Ausnahmen und auch einer der Ausnahme, die ein so eine schwere geistige Tätigkeit haben."

Äh nö. Eigentlich ist das ziemlicher Standard, wenn man in der IT arbeitet. Schießt du einen produktiven Server ab, haste ein Problem. Haste einen Fehler beim Programmieren übersehen und die Produktion steht, haste ein Problem.

"Das es nicht jeder ist, das glaube ich , hat eigentlich jeder hier
verstanden!!  Wenn jemand natürlich jedes Wort umdreht odes sich passend hindreht, dann natürlich nicht oder "bestimmte Menschen" - schreib ich jetzt extra so- (das kann also jeder sein) fühlt sich auf den Fuss getreten, weil er es genauso macht oder eben nicht macht!"

Irgendwie habe ich da ziemlich den Faden verloren wo du überhaupt bist. Zitate könnten helfen.

Falls du das mit den Studenten meinst: Soweit ich das überblicken kann, knüppeln die meisten Studenten ziemlich. Persönlich war mein Rekord bei 60-70 Stunden lernen pro Woche für gut n Monat.

"Jetzt vielleicht Kapische???"

Bist du sauer oder warum der aggressive Tonfall?

Antwort
von EmmaLyne, 204

Das ist keine Krankheit, sondern schlicht Einstellungssache.

Es ist nun einmal nicht mehr so, dass man als Frau ohne Ausbildung und Arbeit leben kann (vor allem hinsichtlich der Rente, die bei manchen ja nicht mal trotz Jahrzehnte langer Arbeit ausreicht). Früher hat frau im Geschäft/am Hof der Familie mitgearbeitet, heute ist das eher die Ausnahme als die Regel.
Wenn man sich so Ausbildungszeiten ansieht, ist man als studierte Frau Mitte der 20er mal fertig und danach möchte man auch nicht wieder das in Jahren angeeignete Gelernte vergessen, weil man erst einmal 1-3 Jahre mit Elternzeit pro Kind (!) daheim ist. Gleiches gilt auch für Ausbildungsberufe. Auch da will Frau erst einmal Fuß fassen. Eine gesicherte Arbeitsstelle haben, bei der der Arbeitgeber auch verpflichtet ist, diese nach Beendigung der Elternzeit der Frau wieder anbieten zu können. Bei den häufigen Befristungen, die man als Neueinsteiger in Beruf oftmals bekommt, kann man das vergessen. Auf der sicheren Seite zu sein, bedeutet nun einmal, einige Jahre Berufspraxis zu haben.

Lg
Emmalyne

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Das die Frauen sich freiwillig in der Arbeitswelt ausbeuten lassen anstatt ihre Energie ins Leben stecken ist mir ein Rätsel.

Kommentar von NoOtherThanMe ,

... vielleicht, weil wir, wenn wir keine Stelle haben, komplett dem Partner ausgeliefert sind?

... weil wir auch ein wenig unabhängig sein wollen?

Kommentar von Dahika ,

und mir ist ein Rätsel, dass die Kinderaufzucht immer noch hierzulande weitestgehend ein Frauenthema ist. Die Männer halten sich da ganz schön bedeckt. Dass das viele Frauen, gerade die gut ausgebildeten Frauen, das nicht mehr mitmachen wollen, ist für die Männer sicherlich blöd. Wenn die Männer mal 50 % des Kinderaufzuchtanteils selbst übernehmen würden, gäbe es vielleicht auch mehr Kinder. In Schweden ist das längst so üblich.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Meine Frau ist unabhängig und ist von niemandem abhängig.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

*ist auf niemanden angewiesen.

Kommentar von NoOtherThanMe ,

Ganz sicher? So geht es aber nicht vielen hier.

Kommentar von Viowow ,

wer lässt sich denn in der arbeitswelt ausbeuten? schon mal daran gedacht, das es frauen zufrieden stellt, etwas zu schaffen, ein unternehmen zu erhalten, einen teil beizutragen? anstatt wie viele(nicht alle) hausfrauen, sich von nem kerl aushalten zu lassen, 3 kinder zu bekommen, die figur zu ruinieren und sich dann mit putzjobs o.ä gerade so über wasser zu halten, weil der mann mit seiner hübschen sekräterin durchgebrannt ist?

Antwort
von FelixLingelbach, 254

Gute Frage! Das Problem sind tatsächlich die Kinderwunschzahlen. Die liegen nämlich da, wo unsere tatsächlichen Zahlen auch sind, bei eineinhalb Kindern im Schnitt.

Es ist nicht so, dass Kinder wirklich unbeliebt sind, doch noch mehr lieben die Deutschen sich selber. Wer Kinder will, muss auf einiges verzichten. 

Ja, es ist eine Krankheit, eine Krankheit der Gesellschaft, denn sie führt dazu, dass wir aussterben. Wenn die Frauen durchschnittlich 1,4 Kinder bekommen, halbiert sich alle zwei Generationen die Anzahl der Neugeborenen. Die 1,4 stehen schon seit 1975, das sind schon fast zwei Generationen. Es gibt heute schon zu wenig junge Frauen, die Kinder bekommen könnten und die bekommen auch wieder zu wenig.

Unsere Zukunft zeichnet sich doch schon ab. Wir sind seit 1975 auf ständige Zuwanderung angewiesen, Zuwanderung, die ständig höher werden muss. 

Das Problem lässt sich nicht durch irgendwelche Zuschüsse regeln. Heute kommt ein großer Teil der jungen Leute schon aus Ein-Kind-Familien, die können sich nichts anderes vorstellen. Was völlig fehlt, den Schnitt aber retten könnte, wäre der Wunsch nach drei oder noch mehr Kindern. Will niemand mehr. 

 

Kommentar von NoOtherThanMe ,

Will doch wer, kollidiert allerdings ganz oft mit Karriereplänen ... entweder Unabhängigkeit oder Kinder ...

Kommentar von FelixLingelbach ,

Und dann ist die Zeit weggelaufen. 

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ja, es ist eine Krankheit, eine Krankheit der Gesellschaft, denn sie führt dazu, dass wir aussterben.

Das ist angesichts von inzwischen 7.4 Milliarden Menschen auf dieser Welt beim besten Willen nicht zu erwarten. Wir werden eher an Überbevölkerung sterben, als wegen Kinderarmut auszusterben. Auch der "Kindermangel" in Industrienationen wird durch die Einwanderung locker kompensiert und ob ein Kind nun "deutschen" oder "ausländischen" Ursprungs ist, ist doch nun sowas von egal. Rassenidiologien dürften sich ja inzwischen hinlänglich als falsch herausgestellt haben.

Wenn Du mehr Kinder forderst, musst Du auf der anderen Seite die Lebenserwartung der Menschen reduzieren, sonst läufst Du in den absoluten Kollaps hinein. Die aktuelle Weltbevölkerung ist schon viel zu viel. Uns geht es noch einigermaßen "gut", aber schau mal wo anders in der Welt: Nur Krieg und Elend. Warum? Weil manche Ressourcen knapp sind und es immer mehr Menschen gibt, auf welche sie verteilt werden müssen.

Man sagt, dass die "ideale Population" bei etwa 1 Milliarde Menschen liegt. Eine solche Population könnte dauerhaft von den natürlichen Ressourcen "getragen werden", ohne dass irgendwo ein Mangel entstünde. Wir müssten vielmehr früher sterben, anstatt noch mehr Kinder zu bekommen, aber das ist natürlich unpopulär.

Kommentar von GluecklicheKuh ,

Würde die Ressourcenverteilung richtig ablaufen, würde kein Mangel in den abbauländer herrschen. Die reichen Länder schnappen sich aber die ressourcen der armen Länder und verursachen bzw verstärken ihre Armut.

Auch Bildung gibt man den armen Ländern zu wenig, da reiche länder durch Menschen mit geringer Bildung und ressorcenklau ihren reichtum wachsen lassen können.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Würde die Ressourcenverteilung richtig ablaufen, würde sicher kein dermaßen gravierender Mangel in den "Abbauländern" herrschen, aber wir in "der westlichen Welt" könnten unseren heutigen Lebensstandard vermutlich nicht halten.

Gäbe es nur noch eine Milliarde Menschen auf der Erde, könnte jeder einzelne von ihnen dauerhaft so leben, wie heutzutage ein wohlhabender Mensch in einer großen Industrienation lebt.

Das ist der Unterschied.

Ich möchte nicht nur, dass jeder Mensch "irgendwie überleben kann", sondern ich möchte für jeden einzelnen Grundbesitz, Immobilienbesitz, Mobilität, beste medizinische Versorgung, höchstes Bildungsniveau, beste technische Ausstattung, etc. und das alles dauerhaft, also nicht "auf Pump", auch nicht "auf Pump" gegenüber unserem Planeten, d. h. es dürfen nur Ressourcen verbraucht werden, die auch genügend nachkommen (somit z. B. keine fossilen Brennstoffe) und nur Substanzen anfallen, die durch natürliche Prozesse abgebaut werden können und das ökologische Gleichgewicht nicht gefährden (z. B. keine radioaktiven Substanzen, keine Schwermetalle, etc.).

Das ist eine wesentlich schärfere Forderung, die sich (angeblich) nur bis zu einer Population von einer Milliarde Menschen dauerhaft umsetzen lässt. Eine Population von einer Milliarde Menschen könnte dauerhaft auf diesem Planeten in Wohlstand leben, ohne einen Mangel zu erleiden oder sich selbst die Lebensgrundlagen zu entziehen.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Man sagt, dass die "ideale Population" bei etwa 1 Milliarde Menschen liegt. 

Also ich sage das bestimmt nicht. Den stärksten Anstieg der Weltbevölkerung hatten wir in den 70ern. Seitdem verlangsamt sich jedes Jahr der Zuwachs. Läuft es so weiter wie bisher, werden wir noch in diesem Jahrhundert das Maximum erreichen, irgendwo bei 9 Milliarden.

Den 7 Milliarden heute geht es besser als je einer Weltbevölkerung vorher, obwohl die weniger waren. Und das sogar bei wachsenden Wäldern und weniger Landverbrauch durch verbesserte Anbaumethoden.  

Auch den sogenannten Drittweltländern geht es immer besser. Das Zauberwort dort heißt Entwicklung, zuerst sichere Vorsorgung mit Energie, damit sie ihre Wälder nicht mehr zum Kochen abholzen müssen. Gibt es erst die Möglichkeit, Geld zu verdienen, gehen auch dort die Geburtenraten zurück, was sie nebenbei jetzt schon ständig tut. Nur in ein paar afrikanischen Ländern und in Afghanistan ist sie noch sehr hoch. 

Und nein, eure These, dass der Westen seinen Wohlstand der Ausbeutung verdankt, lässt sich nicht halten. Wir treiben Handel, von dem immer beide Seiten profitieren können oder könnten. Wir sind nicht für alles in der Welt verantwortlich.

 

Kommentar von Luksior ,

"Wir treiben Handel, von dem immer beide Seiten profitieren können oder könnten."

Beispiele dafür?

Kommentar von FelixLingelbach ,

Syrien z. B. Syrien verkauft Erdöl und natürlich haben wir es bezahlt. Die Syrer haben investiert. Mit Wasserbau haben sie neue landwirtschaftliche Flächen gewonnen, Verwaltung; Infrastruktur, alles das haben sie sich leisten können. Gerade weil sie aber dieses Geld hatten, sind sie heute nicht mehr wettbewerbsfähig und überbevölkert, seit 1950 hat sich die Einwohnerzahl vervierfacht. In Bildung und Wirtschaft wurde nicht investiert. Schuld des Westens?

In Afrika. Während Ghana und Kenia, beide haben keine nennenswerten Bodenschätze, um den Titel 'fortschrittlichstes Land Afrikas' ringen, hat das Ölland Nigeria massive Probleme, wieder mit zu viel jungen Männern, die nicht gebraucht werden.

Die iPhones werden von Chinesinnen zusammengebaut unter Bedingungen, die bei uns völlig indiskutabel wären. Doch hat apple diese Frauen gezwungen? Die hätten auch in ihrem Dorf ihr Auskommen gehabt, nur halt kein Geld (und kein chinesisches Smartphone).

Die Zeiten des Kolonialismus sind doch zum Glück vorbei. Und wenn doch mal jemand sich wie ein Kolonialist aufführt in Papua-Neuguinea, dann weiß das morgen die ganze Welt. 

Antwort
von MeGusta97, 143

Ich gehöre ja selbst der etwas neueren Generation an (1997) und ich bin auch der Meinung dass unsere Generation wenig taugt. Wenn ich bedenke das mein Opa, mein Vater und auch alle in seinem Bekanntenkreis im Alter von 14 oder 15 Jahren schon schwer gearbeitet haben, sehe ich schwarz für uns.

Keiner will mehr im Handwerk arbeiten, weil alle verwöhnt worden sind und am liebsten bis zum dreißigsten Lebensjahr in die Schule gehen würden. Warum? Weil jeder nur noch an das große Geld denkt und sich auch nicht seine "Gesundheit kaputt machen" will. Dabei ist das Handwerk essenziell.

Durch die Technologie etc. wird zwar alles viel einfacher, aber da liegt auch der Hund begraben; Es lässt uns fauler werden - und ich schließe mich da in keinster Weise aus. Ich habe ein Jahr lang auf dem Bau gearbeitet und die wenigsten dort waren deutsche, die meisten dort waren Litauer, Polen, etc.

Die meisten meiner Mitarbeiter sind auch schon Mitte 30 und verhalten sich noch wie kleine Jungen, keiner von denen hat Kinder, keiner ist verheiratet, alle haben nur Freundinnen und gehen noch jedes Wochenende feiern - als wären sie 19 jährige oder was weiß ich...

Du hast schon Recht. Wir verteufeln ja immer die vorherigen Generationen mit ihren konservativen Ansichten, aber man muss schon sagen dass unsere Großeltern etc. mehr "Zucht und Ordnung" in ihren Familien hatten...

Kommentar von NoHumanBeing ,

Keiner will mehr im Handwerk arbeiten, weil alle verwöhnt worden sind und am liebsten bis zum dreißigsten Lebensjahr in die Schule gehen würden.

Das ist nicht verwerflich. Wer "das Zeug dazu hat", soll sich bitte den höchstmöglichen Bildungsabschluss holen, den er erlangen kann und die hochqualifizierteste Tätigkeit ausüben, die er ausüben kann. Alles andere wäre volkswirtschaftlich gesehen schlecht.

Du vergisst, dass unsere Produktivität steigt und steigt. Heute kann ein einzelner Arbeitnehmer (auch dank starker Automatisierung) produzieren, was in unserer Elterngeneration vermutlich selbst 20 nicht produzieren konnten. Es braucht nur einen Menschen, der einen Haufen Maschinen programmiert, bedient, überwacht, die das machen, was früher viele von Hand gemacht haben. Ein hochqualifizierter Mensch ist letztlich also nach wie vor sehr viel produktiver, als ein geringer qualifizierter Mensch. Auch rein geistige Tätigkeit ist in unserer hochtechnisierten Welt produktiv.

Kommentar von MeGusta97 ,

Allerdings lässt sich nicht jede Arbeit mit Maschinen erledigen. Wirf mal einen Blick auf den Bau, dann wirst du dass merken. Wir nutzen noch keine neuste Technik da... ein Hof lässt sich nicht von Maschinen pflastern und eine Fassade wird auch nicht von Maschinen gestrichen. Fenster werden auch nicht von Maschinen eingebaut und und und... 

Kommentar von NoHumanBeing ,

Das stimmt, aber Kräne und Betonmischer und Bagger und Rüttelmaschinen habt ihr auch.

In diesem Bereich hat sich bislang zugegebenermaßen relativ wenig getan, aber ich denke, dass auch dort noch viel Potential steckt. Der Fokus liegt nur leider im Moment nicht darauf.

Gerade im Bereich 3D-Druck könnte sich dort meines Erachtens viel tun. Anfangs hat das nur mit Polymeren (Kunststoffen) funktioniert. Ich habe in einem Forschungsinstitut allerdings auch schon einen Prototypen gesehen, der Metallteile "drucken" konnte, indem er kleine Metallspäne aufeinandergesetzt und mittels Laser "verschweißt" hat.

Irgendwann kann man vielleicht auch Betonteile oder gar ganze Gebäude "drucken" und anstelle des Streichens von Wänden und Fassaden könnte ich mir beispielsweise auch eine Inkjet-ähnliche Technologie vorstellen, welche die Farbe über eine Hochdruckdüse an die Wände sprüht. Wenn man mit dieser Düse Koordinaten ansteuern kann, könnte man im Prinzip sogar Muster oder Kunstwerke an die Wände ... "plotten".

Ich denke nicht, dass der technische Rahmen hier ausgeschöpft ist. Beim Pflastern habe ich, zumindest wenn es um Straßen ging, auch bereits Maschinen gesehen, die größere Flächen in einem Schwung mit Pflastersteinen belegt haben.

Kommentar von MeGusta97 ,

Stimmt, da gebe ich dir Recht. 

Beim Pflastern habe ich, zumindest wenn es um Straßen ging, auch bereits Maschinen gesehen, die größere Flächen in einem Schwung mit Pflastersteinen belegt haben.

Das gibt es, ja. Allerdings sind diese Maschinen eher wenig verbreitet und dass ganze ist auch noch nicht ganz ausgereift. Verwinkelte Höfe oder kleine Terrassen etc. werden immer noch bestenfalls mit normaler Handarbeit gepflastert. Ich habe eine Zeit lang im Garten-Landschaftsbau gearbeitet und es war tatsächlich noch ziemlich "primitiv" - wenn ich dass so sagen darf. Nur die wenigsten Arbeiten haben wir wirklich mit Unterstützung von Maschinen gemacht. 

Zum Beispiel wird eine Maschine nie die Kreativität eines Menschen erlangen, das hört sich womöglich kitschig für dich an, aber auch im Garten und Landschaftsbau kann man seine Kreativität walten lassen und das muss man auch, wenn die Kunden keine genaue Vorstellung haben. 

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Produktiv? Ungefähr wie eine Milchkuh?

Kommentar von NoHumanBeing ,

So ungefähr. ;-)

Antwort
von Schokolinda, 84

kinder sind in unserer gesellschaft nicht unbeliebt. dass man sich oft erst später kinder anschafft, hat seine gründe. muss auch gar nicht so verkehrt sein - ich hatte junge eltern und das war nicht so ideal. 10 jahre mehr lebenserfahrung wäre für die das richtige gewesen.

den spruch "kinder sind unsere zukunft" finde ich sowieso zum erbrechen. damit lastet man den kindern eine menge auf. man sollte für sich selber kümmern, weitmöglichst vorsorgen und die eigene zukunft nicht durch kinder absichern.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

man sollte für sich selber kümmern

Genau das ist der Punkt Egoismus ist wichtiger als Familie.

Kommentar von Schokolinda ,

sich um sich selber kümmern bedeutet nicht egoismus, sondern verantwortung. egoismus ist es, den kindern die verantwortung aufzubürden.

Antwort
von Fotografin1958, 180

Zwei kleine Beispiele:

In meiner Familie waren die Mütter seit jeher dreißig Jahre und älter, als sie Kinder bekamen; aus allen Kindern ist etwas Ordentliches geworden (entweder Akademiker oder Handwerksmeister), keine staatlichen Hilfen, niemand ist behindert, keiner unglücklich; alles Mütter gingen nach wenigen Monaten wieder zur Arbeit.

Bekannte von mir bekamen mit Zwanzig, Anfang Zwanzig ihre Kinder, gaben ihre Arbeit auf (sofern vorhanden), um sich voll und ganz um dkie Erziehung zu kümmern; mal abgesehen von den immensen staatlichen Hilfen, die diesen Familien in Anspruch nahmen, hat keines dieser Kinder Schul- oder Berufsabschluss geschafft, man hangelt sich von einer zur nächsten Maßnahme.

Auf welche Kinder möchtest Du denn Deine Zukunft bauen?

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Das so eine gequirlte sch.. Was du hier schreibst Vorurteile pur meine  bekannte von der Freund sein Freund bla bla blablabla bla....
Meine Tante hat ihren Sohn mit 17 bekommen der Junge ist heute 29 und hat grad seine zweite Firma gegründet. Ich kenne viele ältere Eltern ab 45 aufwärts diese haben entweder keine Zeit für die Kinder vorauf sie noch stolz sind oder einfach kein Bock oder sie können einfach nicht mithalten.

Ps. Eine Mutter die paar Monaten nach der Entbindung arbeiten geht sollte lieber keine Kinder haben.
Ein Kind braucht nicht nur Bildung und Erfolg im Leben es brauch Zeit, Liebe, Vertrauen, Nähe, Charakterstärke, das alles können die Mütter die Arbeiten den Kinder nicht geben. Keine Zeit, zu müde, zu alt.

Kommentar von Fotografin1958 ,

.Ha, ha, ha ... welch schlechter Witz!

Selbstverständlich brauchen Kinde Zeit, 

Kommentar von Fotografin1958 ,

Ha, ha, ha, welch schlechter Witz!

Selbstverständlich benötigen Kinder Zeit, Liebe, Vertrauen, Nähe, Charakterstärke ... sie brauchen aber auch Selbstvertrauen in ihre eigen Fähigkeiten ... die sie nicht entwickeln können, wenn sie zus sehr betütelt werden.

Wir waren zu Hause vier Geschwister. Aus allen wurde etwas Anständiges: Staatsanwalt, Studienrätin, Ärztin, Fotografenmeisterin. Keiner wurde unglücklich, sondern war stolz und dankbar, was unsere Eltern uns ermöglicht hatten, für die strenge Erziehung und dass wir es "geschafft" haben. Meine Eltern haben übrigens keinerlei staatliche Hilfen in Anspruch genommen.

Wir alle haben auch Kinder in die Welt gesetzt und recht ordentlich auf das Leben vorbereitet; jeder wuppt sein Leben ganz ohne Staatsknete ... und niemand ist unglücklich, jeder geht selbstbewusst durch's Leben.

Nach Deiner Meinung müssten beispielweise Franzosen ein völlig verkorksten Volk sein, weil viele Mütter schon ganz kurz nach der Geburt ihrer Kinder wieder arbeiten gehen.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Franzosen sind da wo Deutschland in 10-15 Jahren sein wird.

Kommentar von Fotografin1958 ,

Frankreich war nur ein Beispiel, in vielen anderen Ländern gehen Mütter viel schneller nach der Geburt wieder zur Arbeit ... merkwürdigerweise gelten nur In Deutschland arbeitende Mütter als "Rabenmütter"!

In diesem Zusammenhang frage ich mich immer wieder, warum nicht Väter zu Hause bleiben, auf eine Karriere bzw. interessanten Beruf verzichten.

Antwort
von pesperus, 228

Ich sehe das mit der Zukunft kritischer. Heute wollen immer mehr Deutsche weniger Verantwortung übernehmen und die meisten denken nur noch an sich selbst. So kommen natürlich auch weniger Kinder zur Welt.

Wieso sind einem eigene Kinder so wenig wert in der heutigen Gesellschaft?

Es ist doch das schönste was es gibt. Man muss nur bereit sein ab und an zurück zu stecken. Und da habe ich das Gefühl: Das können immer weniger Menschen in Deutschland.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Danke schön! 👍

Kommentar von Viowow ,

es ist aber nicht für jeden das schönste auf der welt. man muss auch für anderes zurückstecken, das ist kein argument gegen kinder. ich war z.b. seit jahren nicht im urlaub, weil ich viele tiere habe. da muss ich auch zurückstecken. trotzdem habe ich keine lust auf eigene kinder. ich arbeite gerne mit kindern. aber eigene? bitte nicht

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Typisch Deutschland lieber ein Zoo zuhause anstatt Kinder.

Kommentar von Viowow ,

typisch deutschland, ohne nachzudenken ständig kinder in die welt setzen und dann nicht erziehen und dazu noch geld vom staat wollen... im übrigen ist ein zoo tierquälerei, davon nehme ich deutlich abstand. aber ich freue mich , wenn dir mal ein kind unterkommt, welches so schwer krank ist, das es eine tiergestützte therapie benötigt. dann wirst du evtl(wenn du klug bist) deine abfällige bemerkung revidieren...

Kommentar von Dahika ,

bist du sicher? Oder meinst du damit die Männer? Letztlich wird doch unausgesprochen immer von den Frauen erwartet, zurückzustecken. Die allermeisten Männer tun das nicht. Und das sehen eben gerade gut ausgebildete Frauen nicht mehr ein.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Blödsinn @Dahika

Antwort
von Lightking, 64

Weil die Politik keine Familien fördert. Die Politiker sagten eins und die Industrie: "Die Menschen die arbeiten wollen, müssen flexibel sein und einen großen Weg [zur Arbeit] auf sich nehmen". 

Ich glaube wenn ich am Montag ca. 200km in eine Stadt fahren müsste oder weiter, und dann dort bleibe, oder erst sehr spät nachhause komme, dann habe ich keine Zeit eine Familie aufzubauen. 

Dann gibt es noch eine sehr große Diskriminierung von Vollzeit-Müttern, also Frauen die nicht arbeiten sondern sich um die Kinder kümmern und diese erziehen. Diese werden stark von der Politik sowie von "Feministinnen" diskriminiert. (Kaum Anerkennung, kein Erziehungsgeld mehr, sehr wenig Kindergeld). 

Auch gibt es zu wenige Anreize eine Familie zu gründen oder Kinder zu kriegen. Mal angenommen, du hast 3 Kinder, was bringt es dir? Toll du sorgst für die "Zukunft" von "Deutschland". Was gibt dir "Deutschland" dafür? 

Einen Schlag ins Gesicht; Keine Steuererleichterung, kein Erziehungsgeld, nicht mal normales Kindergeld! Du erhälst nicht mal eine normale Rente oder mehr Rente wenn du Kinder hast, und die (meist) kinderlosen Politiker gehen schön mit 6000-7000€ pro Monat in Rente. 

Außerdem sieht es im Moment sehr düster für Deutschland aus und ich kann keiner Frau widersprechen, wenn sie keine Kinder in so ein Deutschland setzen will. 

Und ein etwas vernachlässigter Punkt ist: Die Leute wollen ihr ganzes Leben lang "Spaß" haben. 

Die Zukunft für Deutschland sieht sehr düster aus.

Und keine massenhafte Migration aus 3. Welt Staaten wird das verhindern, die Politik muss Familien sowie Kinder fördern! 

Antwort
von NoOtherThanMe, 97

Ich spreche jetzt mal für meinen Jahrgang, '98 und '99:

Tatsächlich ist es so, dass immer weniger Mädchen Kinder bekommen wollen direkt mit 20 oder so. Weil wir da meistens gerade anfangen, Karriere zu machen. Da passt ein Kind einfach nicht in unsere Pläne.

Wir wollen außerdem unabhängig sein vom Partner. Klar, wahre Liebe hält ewig, doch trennen sich zu viele Pärchen in unserer Welt. So ein Kind braucht Zeit, Zeit, in der wir nicht arbeiten, nicht vorsorgen können.

Tja, das ist keine Krankheit, zumindest nicht für mich. Das ist das 21. Jahrhundert. Willkommen.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Mach doch deine Karriere niemand hindert dich dran mit 45 merkst du dann das es dich nicht so toll ist allein zu sein. Kannst dir dann ja ein Hund zulegen oder ein dildo.

Kommentar von NoOtherThanMe ,

ähm okay, bitte akzeptier doch einfach die Meinung meiner Altersschicht. Die meisten denken momentan so.

Vielleicht bereuen wir es später mal. Vielleicht aber auch nicht.

Nur, weil ich keine oder erst später Kinder will, ist das nicht gleich böse.

Kommentar von Etter ,

Löl. Also ich sag mal so: Wenn man mit 20 ein Kind bekommt, dann ist das, wenn man 45 ist, 25 Jahre alt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit also ausgezogen, also ist man dennoch mit 45 Jahren alleine Zuhause.

Abgesehen davon ne ziemlich stumpfe Beleidigung deinerseits, spricht aber ziemlich für dein Niveau (nein nicht die Handcreme).

Antwort
von voayager, 187

Wir können im Grunde froh darüber sein, dass wir genug Zuwanderer aus anderen Ländern haben, sdie für mehr Nachwuchs sorgen als die Deutschen. Ohne Migranten, ohne Südländer wären wir mit der Zeit ein völlig vergreistes Volk, nicht gerade eine tolle Vorstellung.

In keinem Land der Welt werden so wenige Kinder in die Welt gesetzt, wie gerade in Deutschland, wenn man Bezug nimmt auf die einheimische deutsche Bevölkerung.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Wenn man keine Kinder hat ist einem die Zukunft egal.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Wenn du mit 'einheimische deutsche Bevölkerung' den Teil ohne Migrationshintergrund meinst, dann liegst du falsch. Wir belegen den letzten Platz inklusive aller Migrantenkinder.  

(Letzter Platz bei der Geburtenziffer, Geburten pro 1000 Einwohner. Unsere Fruchtbarkeitsrate ist nicht so spektakulär, 1,4. Das Problem ist, dass diese Rate schon länger steht als in allen anderen Ländern.) 


Kommentar von voayager ,

vielleicht brauchen wir ja noch weitere Migranten, um aus der perversen Situation der immensen Kinderlosigkeit herauszukommen. Also rein mit weiteren Migranten!

Kommentar von FelixLingelbach ,

Die dürfen sich aber nicht integrieren, sonst bekommen sie auch wieder zu wenig Kinder. Unsere Einwanderer bekommen zwar mehr Kinder als die Biodeutschen, aber nicht mehr als zwei und die auch nur in der ersten Generation.

Nein, Zuwanderung kann die Alterung der Gesellschaft nicht verhindern, sie kann sie nur etwas aufschieben.  Wir importieren junge Erwachsene, nicht Kinder.

Kommentar von voayager ,

aha Felix, daraus leite ich ab: am deutschen Wesen möge möglichst niemand genesen. Ich jedenfalls sehe das so, kann im deutschen Wesen wahrlich nix Positives herausdestillieren!

Kommentar von MeGusta97 ,

Ja, völlig richtig und völlig traurig.

Ich sage es dir, bis 2050 ist nur noch ein kleiner Anteil der geborenen Kinder in Deutschland wirklich ethnisch deutsch. Aber dass war zu erwarten.

Kommentar von energiefisch ,

Nicht, wenn wir die Trump-Karte spielen.

Kommentar von Dahika ,

ja und? Ehrlich gesagt, hellbraune Kinder mit dunklen Augen und dunklen Haaren sind viel hübscher als die langweilig farblosen blonden. Genetisch deutsche Kinder...sind keinen Deut besser als Zuwandererkinder. Wir sind alle nur Menschen.
Mir ist das doch wurscht, ob der Herzchirurg, der mich mal operiert, Hans Schmitz heißt oder Murat Ali.

Kommentar von energiefisch ,

Das ist deine unwissenschaftliche Meinung! Fakt ist es nun mal, dass Kaukasier und Asiaten einen höheren IQ haben, als Schwarzafrikaner und ich möchte in einer Welt mit möglichst intelligenten Menschen leben. 

Kommentar von NoHumanBeing ,

Fakt ist, dass Rassisten in der Regel einen relativ geringen IQ haben. -.-

Kommentar von kiniro ,

Ich bevorzuge kluge Menschen.

Die besitzen in der Regel neben Intelligenz noch Herz.

Kommentar von FelixLingelbach ,
Kommentar von NoHumanBeing ,

Ich sage es dir, bis 2050 ist nur noch ein kleiner Anteil der geborenen Kinder in Deutschland wirklich ethnisch deutsch.

Und wen interessiert das? Die Ethnien "vermischen" sich ohnehin in einer globalisierten Welt.

Kommentar von MeGusta97 ,

Entschuldige mich. Das war in keinster Weise rassistisch gemeint und ich habe keinerlei Probleme damit wenn die Ethnien sich vermischen. Womit ich allerdings Probleme habe sind Äußerungen wie "hellbraune Kinder mit dunklen Augen und dunklen Haaren sind viel hübscher als die langweilig farblosen blonden. Genetisch deutsche Kinder" - das ist schon fast rassistisch. 

Kommentar von Etter ,

Was ist denn für dich "[...] ethnisch deutsch."? Und wie bemisst sich das aus deiner Ansicht?

Abgesehen davon stand zuerst deine Aussage und dann die andere.

"Entschuldige mich. Das war in keinster Weise rassistisch gemeint und ich habe keinerlei Probleme damit wenn die Ethnien sich vermischen."

Warum dann die explizite Erwähnung? Wenns egal wäre, wäre es keine Erwähnung wert, also müsste da ja irgendein Hintergedanke deinerseits vorhanden sein.

Antwort
von devinha35, 98

jedem das seine, oder? Ich wollte noch nie kinder, auch bin ich nicht Karriere- geil 

Kommentar von voayager ,

vielleicht brauchst du ja einen Psychotherapeuten, solltest mal auf die Couch, wer weiss!

Kommentar von NoHumanBeing ,

Nur, weil er vernünftig ist?

Kommentar von devinha35 ,

ich bin eine Sie, aber danke :)

Kommentar von devinha35 ,

meinst du jetzt mich - dass ich eine Therapie brauch, oder was ?

Antwort
von klugshicer, 262

Na das Ergebnis liegt doch auf der Hand - eine Spezies die nicht in der Lage ist sich in ausreichender Zahl fortzupflanzen wird zwangsläufig aussterben. Ist mir aber egel (ich habe höchstens noch 20 Jahre in denen ich mir das Elend ansehen muss).

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Wenn man keine Kinder hat, hat man umsonst gelebt.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Auch dann ist es möglich ganz ohne genetischen Egoismus die mir innewohnende Kraft zu Nutzen die Welt aller Anderen etwas besser zu machen. Das nennst du dann umsonst gelebt? Das ist purer Egoismus in Reinkultur!

Kommentar von devinha35 ,

das sehe ich nicht so. Ich lebe für mich mein Leben

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Mit Egoismus hat das überhaupt nix zu tun.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Wenn man keine Kinder hat, hat man umsonst gelebt

Was wenn nicht Egoismus sind dann diese deine persönlichen Worte?

Kommentar von Viowow ,

wenn man keine kinder hat, hat man umsonst gelebt. ich freue mich über mein umsonst gelebtes, entspanntes, schönes leben:)

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Mach doch und wenn das dann soweit ist hinterlässt du nix außer ein feuchten Fleck auf den Bettlaken.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Es geht doch nicht um das Etwas-Hinterlassen oder um Gene-Weitergeben sondern um eine menschengerechtes, menschenwürdiges Leben. Da gehören - für mich jedenfalls - Kinder dazu, auch in meiner Umwelt. 

Ich habe überhaupt kein Problem mit Leuten, die das anders sehen. Leider ist niemand da, der das ausgleichen würde

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Ich hab doch auch nix dagegen aber wenn der Großteil keine Kinder will seh ich das als Problem.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Man weiß nicht, wem du antwortest.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Aussterben werden wir sicher nicht. Die Weltbevölkerung steigt nach wie vor weitgehend exponentiell und das wird uns irgendwann "das Leben kosten".

So gesehen "erhalten wir unsere Art", indem wir uns weniger stark fortpflanzen, weil wir uns sonst gegenseitig die Lebensgrundlage entziehen. Leider ist dieser Mechanismus noch viel zu schwach, denn der Fortpflanzungstrieb ist nach wie vor viel zu stark. Daran ändert leider auch die Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln, etc. nichts.

Kommentar von klugshicer ,

Wenn sich aber nur wir deutsche nicht mehr fortpflanzen, dann hat das einen sehr einseitigen Effekt - meiner Meinung nach wäre es besser wenn sich die anderen ebenfalls weniger fortpflanzen würden.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Auch Immigranten sind, nachdem sie eingebürgert wurden, Deutsche.

"Rassenidiologien" können sich nicht halten. Die Ethnien "vermischen" sich ohnehin in einer globalisierten Welt und das macht sie auch nicht "schwächer", sondern eher stärker. ;-)

Kommentar von energiefisch ,

Das ist nichts weiter, als haltlose, naive, linksextreme Propaganda. 

Die Deutschen in Südwestafrika sind immer noch Deutsche und werden niemals zu Schwarzafrikaner oder sonst was werden. Das gleiche gilt auch für die Portugiesen in Angola usw. 

Kommentar von NoHumanBeing ,

Du kannst die Nationalität eines Menschen nur über dessen Staatsangehörigkeit definieren, da die Eltern ja unterschiedlicher Herkunft sein können. Und deren Eltern widerum. Wie weit willst Du zurück gehen?

Das ist nicht "naiv und linksextrem", sondern es ist die einzig sinnvolle Art, die Nationalität eines Menschen zu definieren.

Kommentar von Etter ,

Faszinierend dass du das als "linksextrem" siehst. Wie weit zu welcher Seite bist du denn gerückt?

Abgesehen von mir haben auch viele aus meinen Bekanntenkreis diese Ansicht. Allerdings arbeiten die regulär, hören keinen Punk, sind nicht für Kommunismus oder Anarchie/Anomie und auch sonst eher mitte-links, wenn denn überhaupt links.

Oder linksextrem ist für dich mitte. Dann ist die Ansicht aber irgendwie auf deiner Seite etwas verquer.

Die "Deutschen" in Südafrika sind Deutsche, wenn sie weiterhin deutsche Staatsbürgerschaft haben. Einfach oder?

Kommentar von devinha35 ,

ich verfüge schon gar nicht mehr über diesen Trieb

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ich ebenfalls nicht. Vielleicht bin ich ja ein Ergebnis geglückter Anpassung an veränderte Bedingungen. ;-)

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Globalisierung versklavt Millionen Menschen in armen Ländern alle Befürworter sind blind.

Antwort
von kolui, 82

Weil sich kaum noch wer Kinder leisten kann.

Alles ist überteuert, das Rentenalter will man auf 70 erhöhen..

Wer möchte denn schon an der Armutsgrenze leben? Sowas sollte man auch keinem Kind zumuten.

Wenn ich eines Tages Kinder bekomme, dann lebe ich nicht in Deutschland.

Soll Deutschland sich weiter Jugendliche ohne Grundschulbildung herholen und für lau arbeiten lassen.

Antwort
von Viowow, 153

😂dein ernst? das ist mal wieder so ne verallgemeinerung. ich bin fast 30. bei mir tickt keine uhr. warum auch? man kann als frau ja wohl mal selber entscheiden, wann und ob man überhaupt kinder möchte. fakt ist, kinder kosten geld, zeit und nerven, und nicht jedem reicht ein kinderlächeln um die volle windel auszugleichen.
die zeiten, als "frau" kinder kriegen musste, und man(n) mit 30 spätestens verheiratet sein sollte , sind vorbei. meiner meinung nach ist das auch gut so.
zudem ist deutschland mega kinderunfreundlich (geworden)

Kommentar von Zeigefingeerr ,

zudem ist deutschland mega kinderunfreundlich (geworden)
Diese Aussage ist einfach nur Lächerlich. Das kann nur jemand behaupten der keine Kinder hat.

Kommentar von Viowow ,

und jetzt?😂

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Und jetzt? Wenn du keine Kinder hast kannst du das auch nicht beurteilen.

Kommentar von Viowow ,

Doch, kann ich. Ich leb ja nicht hinterm Mond, hab Augen im Kopf, und bin ganz gut informiert. Nur weil ich keine eigenen Kinder habe ,heist das noch lange nicht, das ich keine Ahnung vom Thema habe.... Aber es ist schon klar, Leute , die Kinder haben, wissen alles besser. Immer. deswegen gibts auch so viele missratene Kinder...

Kommentar von MeGusta97 ,

Dieses Denken kann ich einfach nicht gutheißen, sorry. Da denke ich lieber altmodisch als mir so einen Käse anzuhören...

Kommentar von Viowow ,

gehörst wohl auch zu denen, die vor frauen mit ner eigenen meinung angst haben , wa?😂

Kommentar von energiefisch ,

Die gibt ein perfektes Beispiel, einer von Feministinnen umerzogenen Kinderhasserin. 

Kommentar von Viowow ,

wer gibt das perfekte beispiel? ich kann nicht gemeint sein. ich arbeite mit kindern und es macht mir riesigen spaß😁

Kommentar von energiefisch ,

Kann man sich gar nicht vorstellen, nachdem du geschrieben hast, dass Kinder nerven würden... Oder gälte das nur für die eigenen Kinder, umso schlimmer.

Kommentar von kiniro ,

Was interessiert dich die Kinderunfreundlichkeit, wenn du nicht direkt betroffen bist?

Davon abgesehen - bei mir hatte mit 30 auch noch nichts getickt.
Bis ich dann mit 36 Mutter wurde.

Kommentar von voayager ,

hast du dich mal gefragt warum das in den USA anders ist?

Kommentar von Viowow ,

kinder nerven ja nicht ununterbrochen.auch min neffen und nichten bin ich gerne unterwegs.aber ich bin froh, das ich nach meiner arbeit zuhause die füße hochlegen kann, bzw neffen und nichten wieder bei den entsprechenden elternteilen abgebe.ich genieße meine ruhe. und die wäre mit eigenen kindern dahin. ich verstehe nur nicht, warum auf der -> eigenen meinung zu dem thema so rumgehackt wird? was für einen schaden habt ihr davon, das ich es nicht als sinnvoll erachte, kinder in die welt zu setzen? kiniro, bei mir wird auch mit 36 nichts ticken. aber naturlich interessiert mich das thema. warum auch nicht?! man bekommt es doch permanent mit. mamas mit kinderwagen die in der u bahn woanders aussteigen müssen weil der fahrstuhl nicht geht. oder verzweifelt an der treppe stehen und alle hasten vorbei. oder beim eismann böse angemacht werden, weil das kind auf den fußboden kleckert. nennt ihr das kinderfreundlich?

Antwort
von Mapple, 222

Ich denke dass die regierung auch eine rolle spielt daran:

 bildungssystem was sich ständig ändert, 

weniger erfolgschanchen im job da die toleranz eltern gegenüber nicht wirklich groß ist 

und was auch ein aspekt ist sind die kita plätze um die ja schon im sehr frühen alter gekämpft werden muss... hier eine quelle, welche die problematik recht glaubwürdig schildert xDD

Antwort
von LienusMan, 225

Wir steuern auf eine sehr gute Zukunft zu

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Welche denn?

Kommentar von Minischweinchen ,

Das ist jetzt wohl ein Witz !

Kommentar von LienusMan ,

Die wirtschaftliche Lage in Europa ist, mit Ausnahme Griechenlands, gut bis sehr gut. Die Lebenssituation ist besser als jemals in der Geschichte. In den kommenden Jahrzehnten wird die Bevölkerung abnehmen, dass heißt dass sich in Zukunft weniger Menschen, mehr teilen werden -> mehr für alle. Wir haben ein nie da gewesenes Bildungsniveau und so viele gut ausgebildete Menschen, wie nie zu vor. Wir Europäer wachsen zusammen und werden immer mehr eins. Mit Hilfe der Digitalisierung eröffnen sich uns ganz neue Perspektiven, die jeder heute und in der Zukunft nutzten kann. Die Lebenserwartung ist so hoch wie nie, jeder zweite heute minderjährige wird einmal mindestens 100 Jahre alt.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Ja, besonders für meine gut ausgebildeten Kinder sehe ich die Zukunft auch optimistisch. Auch in Deutschland wird es weiter bergauf gehen, allerdings langsamer als in anderen Ländern. Unsere Stellung im Ranking der erfolgreichsten Länder werden wir verlieren, gerade wurden wir wieder downgeratet.  

Wir werden ja nicht weniger, dass würde der Markt auch nicht verkraften. Durch die massive Zuwanderung sinkt aber das Bildungsniveau. Es dauert zu lange, bis die Neuankömmlinge jeweils genauso leistungsfähig sind wie die Stammbevölkerung.

Kommentar von kiniro ,

Ich frage mich, ob manche Eltern überhaupt wissen, dass die Gegenwart vor lauter Zukunftsgedanken nicht vergessen werden sollte.

Kommentar von kiniro ,

Vorausgesetzt, der heute Minderjährige hat bis dahin genug Geld, um sich eine optimale Ernährung sowie gute ärztliche Versorgung leisten zu können.

Heute sind die Jobs, mit denen eine Person ohne staatliche Almosen ihr Ein- und Auskommen hatte, auf mindestens 2 Personen verteilt.
Aber nicht bei gleichem Gehalt, sondern (mit Glück als Halbtagsjob) viel eher als Mini-/Midi-Job vergeben.
Zeitverträge über Zeitarbeitsfirmen statt direkte Vergabe der Stelle durch die jeweilige Firma. Outsourcing oder wie das so schön heißt.

Wer ein gewisses Alter überschritten hat und (warum auch immer) für längere Zeit raus aus seinem Job war - Pech gehabt.
Zu alt für den Job und zu jung für die Rente? Doppelt Pech gehabt.

Ich sehe hier keine sehr gute Zukunft.

Obwohl, für Menschen mit mehr als genug Geld mag es zutreffen.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Und du findest das positiv?

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Selten so ein schwache Antwort gelesen .

Kommentar von LienusMan ,

Ich hasse nichts mehr als Schwarzmalerei. Überlegt doch einfach mal die anderen Situationen in denen unser Land in vergangenen Jahrhunderten war. Als die Maschinen während der industriellen Revolution eingeführt wurden, wurde der Großteil der Arbeiter arbeitslos und die Welt drehte sich weiter. Nach der Hyper-Inflation 1923, als die meisten Menschen so gut wie alles verloren haben, sind sie wieder auf die Beine gekommen und die Welt drehte sich weiter. Nach/während der Weltwirtschaftskrise 1929 sind die Menschen auch auf die Beine gekommen (ohne den Nationalsozialismus), und die Welt drehte sich weiter. Und dann nach dem Krieg, Deutschland lag in Schutt und Asche, Millionen Menschen waren tot und auch hier sind die Menschen wieder auf die Beine gekommen und und die Welt drehte sich weiter. Du wirst mir sicherlich zustimmen, dass jede dieser Ausgangslagen viel viel schlechter war als heute. Die Welt dreht sich weiter, es werden neue Technologien, neue Sozial und Arbeitskonzepte entstehen, die wir heute noch nicht zu träumen wagen. Wenn die Menschen immer so gedacht hätten wie du, dann wäre wir heute arm und dumm. Sind wir aber nicht!!!

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Das unnötige Geschreibsel hättest Du dir auch ersparen können.

Kommentar von LienusMan ,

Dann sei doch so gut und erläutere mir bitte wieso das schwach ist

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Wir ? meinst Du die Kinder die Hartz 4 empfangen ?

oder die vielen Arbeitslosen und Kranken in D

Man sieht direkt das du überhaupt keine Ahnung hast was du schreibst und wirklich alles nachplapperst was man Dir vorgaugelt

Kommentar von LienusMan ,

Wir, ich meine damit die Menschen in diesem Land. Natürlich gibt es Kranke und Arbeitslose, aber wer etwas von Statistik versteht, der weiß, dass es immer kranke und arbeitslose gibt, das geht gar nicht anders, wir sind so viele. Aber die Zahl von Arbeitslosen und Kranken sind so niedrig wie kaum bevor. wenn du zählen kannst, wirst du feststellen, dass ich mit meiner Antwort bei dieser Frage in der Minderheit bin, kann also niemandem nachplappern.

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Es gibt viele Millionen Menschen in D die keine rosige Zukunft haben und auch nie haben werden.

Verstehe überhaupt was Dich da geritten hat sowas zu schreiben.

Nur noch Kopfschütteln

Kommentar von LienusMan ,

Ich möchte dir gerne ein paar Zahlen nennen.

In unserem Land gibt es 8 Millionen Homosexuelle, 4 Millionen Muslime und 800.000 Pädophile.

Aber keiner würde behaupten, dass unser Land homosexuell, pädophil oder muslimisch ist.

Natürlich sind das allein für sich viele Menschen. Aber wenn du das Relation zu der Summe an Menschen in diesem Land setzt, sind die Zahlen sehr gering:

90% Prozent der Menschen sind nicht homosexuell, 95% sind nicht muslimisch und 99% sind nicht pädophil.

Und genau so ist es auch mit der Zukunft in unserem Land. Es wird natürlich Menschen geben, denen es nicht so gut gehen wird wie anderen. Aber selbst wenn es 8 Millionen nicht gut geht, geht es 90% den Menschen in diesem Land gut.

Und am Ende ist doch jeder seines eigen Glückes Schmied, wer also zu den 90% gehören möchte, muss eben dafür sorgen. Das ist die beste Versicherung gegen Armut.

Kommentar von FelixLingelbach ,

Ich jedenfalls teile deinen Optimismus, jedenfalls global gesehen. Zwar hat diese Es-geht-doch-alles-den-Bach-runter-Haltung eine mehrtausendjährige Tradition, doch gepasst hat sie eigentlich selten.

Es fehlt uns im deutschsprachigen Raum einer wie Matt Ridley.

http://www.rationaloptimist.com/

Kommentar von kiniro ,

Dir ist doch hoffentlich klar, dass die offizielle Statistik über Erwerbslose reinste Augenwischerei ist.

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/arbeitsmarktzahlen-wer-faellt-aus-der-arbe...

Antwort
von voruebergehend, 108

Wie oft sollen solche Fragen noch kommen? Kritisier jetzt noch den Musikgeschmack "der Jugend" und du stehst ganz oben auf meiner Hass-Liste...

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Die Musik ist soooo schlecht und ohne jeden Inhalt.
Geschafft?

Antwort
von Dahika, 75

Wenn du mehr Kinder möchtest, dann solltest du die Männer aufrufen, sich mehr einzubringen. Morgens das Haus verlassen und abends nach Hause zu kommen, um den schlafenden Kinderchen übers Haar zu streicheln, reicht nicht mehr aus.

WEnn Männer sich genauso verantwortlich fühlen würden wie es die Frauen immer noch müssen, gäbe es vermutlich auch mehr Kinder.  Aber solange es immer noch Frauensache ist, auf ein eigenes Leben zu verzichten, werden gerade gut ausgebildete und intelligente Frauen es sich dreimal überlegen, ob sie Kinder haben wollen.

Ein Kind im Haushalt - nämlich den eigenen Mann - reicht vielen Frauen aus.

Männer werdet erwachsen, dann gibt es auch mehr Kinder.

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Es gibt genug Männer die das tun solche wie dich hab ich satt, an allem sind die Männer schuld. Na klar...

Kommentar von Zeigefingeerr ,

Du denkst also das ein Mann für die Frau so wie ein Kind ist? Dann bist du leider verblödet sorry.

Kommentar von Viowow ,

Danke Dahika😁genau das ist der punkt. und ich wette, der Zeigefingeerr fällt genau in dieses schema😂

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