Wenn im Titel nur die weibliche Form genannt ist, ist es dann Diskriminierung?

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1 Antwort

Ist eine Stellenanzeige nur für männliche oder nur für weibliche
Bewerber formuliert, können abgelehnte Stellenbewerber oft mit guten
Aussichten eine Entschädigung wegen Diskriminierung verlangen und auch gerichtlich durchsetzen  (i. d. R. 3 Monatsgehälter).

Das BAG (Bundesarbeitsgericht) hat den Arbeitgebern in solchen Fällen hohe Hürden gesetzt, zu beweisen, daß die Stelle geschlechtsneutral besetzt wurde oder das eine geschlechtsspezifische Einstellung aus bestimmten, rechtlich anerkennenswerten Gründen „unverzichtbare Voraussetzung“ ist (das ist nur selten der Fall).

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Kommentar von lachs4709
21.04.2016, 23:11

Ich habe jetzt nochmals geschaut. In der Überschrift, ganz dick ist nur die weibliche Form drin und ganz weit unten steht nochmals die weibliche Form und dann dahinter in Klammer (m/f).

Ist das dann grenzwertig oder wie kann man das verstehen?

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