Frage von DSLPDDTL, 35

wenn im allgemeinen sinne von Bankern gesprochen wird, sind Bankkaufleute oder Investment Banker gemeint?

Ich hab im Internet ganz viel gelesen über die "bösen Banker" und das es da ja den ein oder anderen Skandal bzw. Gerüchte gegeben hat, z.B. das alle Drogenabhänging sein sollen. zu einen mal die Frage: Stimmt das eigentlich? und zum andern: sind mit Banker Investmentbanker oder Bankkaufleute gemeint? weil ich kann mir nicht vorstellen das in der Kundenberatung so ein zugekockster typ sitzen kann, wie banker oft dargestellt werden.

Antwort
von DonCredo, 20

Hi! Das ist ja aktuell das Problem, dass in der Presse jeder, der im Bankgewerbe arbeitet als potentieller Verbrecher dargestellt wird, der am liebsten Menschen abzockt und den ganzen Tag am Überlegen ist, wie man den nächsten Kunden über den Tisch ziehen kann. Natürlich gab und gibt es "schwarze Schafe", das kann man nicht abstreiten aber das sind mit Sicherheit nicht alle Banker - aber wer will schon lesen, dass die Oma90 hundert mal gut betreut wurde, wenn man einmal schreiben kann, dass irgendwo was schief gegangen ist und das aus dem Zusammenhang nimmt und pauschalisiert. Sehr viele haben selbst keinen wirklichen Dunst, über was sie da ihren Bockmist ablassen - das merkt man mit ein bisschen Ahnung aber was in der Zeitung steht muss ja stimmen. Aber so ticken nun mal die Menschen. Gutes bleibt in der Regel unerwähnt und über das andere wird teilweise mit fundiertem Halbwissen hergezogen. Ich jedenfalls kenne keinen einzigen Banker, dem ich was böses nachsagen könnte. Gruss

Antwort
von Kirschkerze, 21

Für die "Nichtwissenden Menschen" sind es grundsätzlich alle Leute die irgendwie in der Bank arbeiten oder mit Banken zu tun haben. Ist zumindest meine Erfahrung so als Person die hinter dem Kundenberatungstisch sitzt und sich einiges anhören darf (bzw. durfte) 

Antwort
von aktienprofi, 6

Es geht eigentlich nicht um "zugekockst oder nicht"! Zukoksen kann sich jeder, egal welcher Berufsgruppe er angehört.

Wesentlich ist die Charakteristik(!!!) einer Berufsgruppe. Sind es eher Menschen mit Eigenschaften wie: Hilfsbereit, ehrlich, aufrichtig, geldgierig, introvertiert (=in sich gekehrt), extrovertiert (=nach aussen gerichtet), betrügerisch, verblendend usw. und es gibt hunderte, ja vielleicht tausende von Merkmalen und Verhaltenskombinationen, die leider auf den ersten Blick die Ziele und Machenschaften dieser Menschen oftmals nicht durchschauen lassen.

Banker sind auf´s Geld fixiert, sonst wären sie ja nicht Banker geworden. Wer tagtäglich nur mit Kapital zu tun hat, kann nichts anderes im Sinn haben als Kapitalvermehrung. Und das vermehrt sich ja bei den Banken bekanntlich nicht mit realen Produkten wie Autos, Arbeit, Bäcker, Brötchen, mit belegten Brötchen usw.

Sondern, Geld vermehrt sich, indem die Bank für ausgeliehenes Geld Zinsen verlangt oder auch in den Kapitalmärkten an den Börsen investiert und spekuliert oder in Immobilien- u. Rentenpapiere u.a. investiert.

Kurzgesagt: Banker haben so einen schlechten Ruf, weil sie nicht ihr Geld mit realen Produkten verdienen, sondern ihr Geld nur mit Geld machen. Und was ist Geld? Eigentlich nur ein Stück Papier, wo ein Wert drauf steht, der entwertet werden kann bis zur völligen Wertlosigkeit.


Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten