Frage von granufink, 69

wenn ihr in prozent ausdrücken müstet wie hoch ihr die chance auf ein leben nach dem tod sehen würdet, was wäre dann eure angabe?

denke nur so zu ca. 5%

Antwort
von Woropa, 19

Für mich ist das eine Chance von 0 Prozent. Meiner Meinung nach gibt es kein Leben nach dem Tod. Wenn ein Mensch stirbt, dann sterben auch seine Seele und seine Gefühle. Er kann dann nicht mehr weiterleben, in welcher Form auch immer. Der Körper dieses Menschen verwest dann im Grab und seine Gefühle und Empfindungen gibt es nicht mehr.

Antwort
von DoktorSpecht, 12

Die Vorstellungen von einem Leben nach dem Tod stammen aus Zeiten, wo die Menschen in einem Sumpf von Aberglaube und Religion lebten und sich nicht vorstellen konnten, dass das eigene Ich nur im Gehirn manifestiert ist. Heute muss man es als bewiesen betrachten, dass es kein Leben nach dem Tod gibt. Ist das Gehirn tot, ist man selbst tot. Den Hirntod kann man messen und aus diesem ist wirklich noch nie jemand zurück gekommen. Berichte über Zurückgekommene sind fast immer Berichte über lange Herzstillstände. Aber das Herz ist nur eine Blutpumpe, die kann stehen bleiben für eine kurze Zeit. Aber das ist noch lange nicht der Hirntod.

Und wie sollte so ein Leben denn aussehen, wo sollte das sein und warum sollte Mutter Natur eine Verbindung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits herstellen? Ein Jenseits wohlgemerkt, dass noch nie jemand präzise und nachweisbar beschrieben hat. Die Vorstellungen in den Religionsbüchern gehen so weit auseinander, dass man doch von Wahnvorstellungen oder bewussten Lügen reden muss.

Die Vorstellung, dass man als anderer Mensch, quasi in einem neuen Bewußtsein wieder oder neu geboren wird, Stichwort Wiedergeburt ist noch ein wenig realistisch. Aber da man keine Verbindung zu einem Neugeborenen hat, kann man auch nicht von einer Wiedergeburt reden. Es sei denn für einen selbst ist alles eins und der Mensch der neben einem steht ist für dich ein Teil von dir selbst. Manche Menschen denken wirklich so und würden daher niemals jemanden umbringen, weil man dann einen Teil von sich oder sein anderes Ich umbringen würde. Wir teilen das gleiche Bewußtsein im Sinne von ähnliche optische Eindrücke, wir schmecken ähnlich, wir riechen Dinge ähnlich, wir denken ähnlich, also sind alle Menschen oder Lebewesen eine Seele in verschiedenen Körpern. Aber da man eben keinen direkten Bezug zu seinem Mitmenschen hat, ist man doch getrennt und man kann einen anderen Menschen nicht als Teil von sich verstehen, jedenfalls nicht wissenschaftlich, höchstens spirituell im Sinne von wir sind Wasser aus dem gleichen Meer aber in unterschiedlichen Behältern. Das tun die allermeisten Menschen auch nicht. Von allen religiösen oder spirituellen Vorstellungen ist das aber noch die Beste. Es zeigt uns aber auch, dass wir dann doch miteinander verbunden sind, durch Geist, Sinne und Materie. Aber ich denke du meinst was anderes, mehr was auf dich selbst bezogen ist als absolutes Individuum. Und genau sowas wird es nicht geben, da dein Gehirn und somit dein Bewußtsein, ein Teil einer Welt ist, die den Zelltod mit dem Ende deines Ichs gleichsetzt. Das Muster in deinem Gehirn, dass dich als Person beschreibt geht unter mit dem Tod oder besser gesagt dem Hirntod. Alle anderen Organe dienen nur dazu das Gehirn zu füttern, sei es mit Nahrung, Sauerstoff, Bewegung und Information.

Kommentar von granufink ,

naja ich bin ja bei allem sehr pesimitisch somit auch bei leben nach dem tod, aber ich denke hier muss man auch über en horitzont hinaussehen. aus der sicht eines arztes ist der tod wohl immer ende das ewige ende, weil der arzt sich nur auf die wissenschaft konzentriert. die religion, die esoterhik oder andere gruppierungen haben da schon wieder ganz andere ansätze. klar ist wohl man wirds nie beweisen könne. die natur hat den tod eingerichtet, es ist früher oder später nicht änderbar, dennoch ist ein allgemein angst vor dem tod (auch wenn topgesund ist) wohl auch normal, und wird man dem menschen nie nehmen können?

Kommentar von DoktorSpecht ,

Die Angst vor dem Tod und vor Krankheiten ist normal. Wenn man es zu seinem Lebensmittelpunkt macht, ist es eine Krankheit.

Und auf welche Religion beziehst du dich? Es gibt so viele. Welche hat Recht? Manche Religionen sagen man kommt in den Himmel. Andere sagen man wird als Tier wieder geboren. Wieder andere sagen, man wird wiederauferstehen als gleiche Person. Auf welche Religion richtest du deine Hoffnung aus? Die in der du ewig in deiner jetzigen Form weiterleben kannst? Aber was ist, wenn du als Pflanze wiedergeboren wirst? Inwiefern könntest du als Pflanze so sein wie du jetzt bist? Wäre das besser als der Tod? Oder gleich bescheuert?

Und die meisten Religionen drohen mit Strafen. Was ist wenn du der falschen Religion folgst und gerade deshalb in der ewigen Hölle und nicht im Himmel landest? Das wäre sogar schlimmer als der Tod. Ewig leiden für etwas wofür man womöglich gar nichts kann.

Und hättest du die richtige Religion könntest du ins Paradies gelangen. Ganz schön unfair von einem möglichen Gott, die Menschen zu verunsichern und für Dinge zu bestrafen, für die sie nichts können. Schließlich behauptet jede Religion sie wäre die Richtige. Klingt alles sehr kindisch und grausam und sehr geisteskrank. Da hoffe ich doch lieber, dass es keinen Gott gibt, dann lebt man zwar nicht ewig weiter wenn man gut und brav war, aber wenigstens macht dann alles viel mehr Sinn.

Und über die Esoterik will ich nicht viele Worte verlieren. Da hat wieder so ein Esoteriker erst kürzlich wieder Menschen umgebracht durch falsche Behandlungen. Also wenn die was wissen, was die restliche Menschheit nicht weiß, dann tut mir die Menschheit wirklich leid. Wer sich auf die verlässt, der ist verlassen. 

Und wieso sollte es eigentlich ein Leben nach dem Tod geben? Die Natur ist grausam. Da kriegt niemand eine Garantie wie beim Kauf eines Kühlschranks. Und ewig weiter gehen tut streng genommen gar nichts. Das Universum besteht seit vielen Milliarden Jahren. Den Menschen gibt es erst seit kurzem. Erwachsen aus affenähnlichen Primaten vor gar nicht so langer Zeit. Das Universum kommt ohne den Menschen also sehr gut aus. Es wäre sehr arrogant von uns Menschen zu glauben, wir würden über dem ewigen Universum stehen und es überlisten können. Dabei sind wir Menschen nicht einmal der Pickel am Hintern des Universums. Und die Dinosaurier haben sehr viel länger existiert als wir Menschen. Meinst du es gibt auch einen Himmel für Dinosaurier?

Antwort
von comhb3mpqy, 1

Wie kommen Sie denn auf die Zahl?

Ich bin Christ. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du weitere Argumente haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Antwort
von JanfoxDE, 12

Genau 0%. Wie Religion kommt dieser Gedanke der Wiedergeburt aus Zeiten, wo man Menschen ausgebeutet hatte.

Allerdings gibt es heutzutage Kyronik in der USA. Du könntest dein Gehirn direkt nach dem Herzstillstand einfrieren lassen und somit wird man dich dann in einer Kühlkammer legen. Sobald die Technik dann so weit ist, lebst du weiter.

Antwort
von Ninni381, 28

Hi! Meinst du denn eher ein Leben nach dem Tod im Sinn einer Wiedergeburt, oder so etwas wie den Himmel bzw. das Jenseits?

Kommentar von granufink ,

zählt beides

Kommentar von Ninni381 ,

Das ist jetzt echt fies:-)

Kommentar von granufink ,

*hihi*

Kommentar von Ninni381 ,

Also per se habe ich wirklich die große Hoffnung, dass meine Seele nach dem Tod weiter existiert und an einen Ort geht, wo ich die anderen Verstorbenen wiedersehen werde. Daran habe ich mich in der Vergangenheit schon mehrfach orientiert, um mit Todesfällen überhaupt halbwegs gut umgehen zu können.

Dennoch befürchte ich manchmal etwas anderes für die Existenz nach dem Tod. Es wäre für mich vielleicht nicht total überraschend aber dafür umso schlimmer, wenn das Dasein nur ein ewiger Kreislauf aus Geburt, der Jagd nach einem Tropfen Glück und dem unvermeidlichen Tod wäre.

Kommentar von granufink ,

die große preisfrage ist ja ob es überhaupt eine 'seele' gibt. die ist wissenschaftlich ja nicht bewiesen. nehmen wir mal an es würde eine geben dann könnte man die ja auch zerstückenln wäre das dann eine tote seele? wenn nicht eine lebendige? wenn die seele bewiesen wäre wäre es zwar auch noch kein beweis auf ein leben nachdem tod aber es größeres indiz, da die seele aber nie nachgewieen werden kann, wird es immer ungewiss und angsteinflösend bleiben mit dem tod

Kommentar von Ninni381 ,

Ich empfinde es zum Beispiel oft gar nicht so, dass mein Körper mich als Person darstellt und mein Wesen widerspiegelt. Das hat nichts mit Transgender zu tun, sondern ich als Frau habe ganz normale körperliche Attribute und Grenzen, die mich nach Außen dennoch darin behindern, einfach nur objektiv als Individuum wahrgenommen zu werden.

In meinem Innersten bin ich nicht mehr oder weniger als jedes andere sich selbst bewusste Wesen, aber ich bin deutlich mehr, als mein Körper allein darstellt. Wenn mein Körper also irgendwann "aufgibt", kann der Rest von mir, der mich wirklich ausmacht und mich als Person überhaupt charakterisiert, doch nicht einfach weg sein.

Kommentar von Ninni381 ,

Ui, ich habe noch etwas vergessen. Der Tod macht uns ja auch nur solange Angst, wie er als endgültig angesehen wird. Glaube allein ist leider kein Wissen. Trotzdem denke ich, dass zumindest die Idee einer unsterblichen Seele tröstlich ist. An eine weiterführende Existenz glaube ich so oder so, doch wohin genau man nach dem Tod kommt, wird sich zeigen.

Den Glauben an ein absolutes Ende nach dem Tod würde ich persönlich so auslegen, das man in diesem Fall auch im vorhergegangenen Leben auf keinerlei moralische Instanzen Rücksicht hätte nehmen müssen, und damit wäre der perfekte Psychopath ohne Gewissen geschaffen.

Antwort
von NurZurSache, 28

Der Tod ist das letzte Stück fehlende Freiheit!
Ich persönlich halte mich an Fakten.
Fakten bekommt man durch eigenes vorurteilsfreies beobachten ohne diese zu beurteilen. Denken verzerrt nur all zu leicht die Fakten! Was man über Dritte, hört, sieht, oder liest, sind nicht zwingend Fakten!
Der Körper ist nach dem verbraucht und nicht mehr lebensfähig. Was nach dem tod alles noch passiert sind alles Mutmaßungen. Für mich ist da nichts Bewiesn, das es nach dem Tod Irgendein ein weiter leben gibt.

Gott, Liebe&Heiliges sind Menschliche Erfindungen, um uns auszubeuten&zu missbrauchen! Früher wurden im Namen der Kirche die meisten Menschen getötet, ungläubige wurden verbrant!

Antwort
von Andrastor, 8

0%

Es gibt viel zu viele widersprüchige und unlogische Faktoren die in so eine Rechnung miteinbezogen werden müssen, inklusive Existenz und Beschreibung der Seele, potentielle Jenseitsvorstellungen, Beweislage etc.etc.

Antwort
von TechnikSpezi, 6

Ich glaube nicht an sowas.

Nicht an Gott, nicht an Religion an sich und dementsprechend glaube ich auch nicht an ein Leben nach dem Tod.

Deshalb logischerweise auch 0% in meinem Fall!

Antwort
von Zumverzweifeln, 13

Jeder, der ein Kind, lebt zu 50 0/0 in diesem Kind weiter.

Antwort
von realsausi2, 8

0,00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000001 %

Kommentar von Abahatchi ,

Wie Maszlos bist Du denn? Ist das nicht zu hoch gegriffen?

Antwort
von JTKirk2000, 11

Obwohl ich definitiv an ein Leben nach dem Tod glaube und auch durchaus meine persönlichen Gründe für diesen Glauben habe, sehe ich das eher neutral, also 50/50. Ob mein Glaube an ein Leben nach dem Tod zutreffend ist, werde ich entweder erleben, wenn dieser zutreffend ist, oder eben nie erleben.

Antwort
von Virginia47, 4

Das kann man nicht in Prozent ausdrücken. Entweder man glaubt dran, oder eben nicht. 

Antwort
von Kirschenbeere, 27

100% ist natürlich ein wunsch haha, wobei es mir hier nicht unbedingt um ein "leben" geht. ich will nur irgendwie mein bewusstsein behalten. bzw meine "seele" oder mein "ich"

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