Frage von DBKai, 12

Wenn ihr neu in einem Unternehmen anfangt - wie würde für euch eine gute Einschulung aussehen, damit ihr euch auf fair behandelt fühlt?

Wurdet ihr schon einmal gut eingeschult? Fühlt ihr euch fair behandelt? Behandelt ihr andere fair? Was genau macht eine faire Behandlung aus? Habt ihr schon mal jemanden eingeschult? Seid ihr ehrlich wenn jemand etwas besser kann als ihr selbst? Wie geht ihr damit um?

Antwort
von Ottilie123, 4

Wenn jemand neu in ein Unternehmen kommt, ist schon einmal entscheidend, in welcher Position. Führung oder "normaler" Angestellter. Grundsätzlich immer offen und freundlich auftreten. Immer überheblichkeit vermeiden und auch solche Erklärungen wie "In meinem alten Unternehmen haben wir das so oder so gemacht."

Es ist wichtig, erst einmal die Arbeitsabläufe im neuen Unternehmen kennen zu lernen. Auch die Charakter der einzelnen Leute. Ich glaube am Anfang ist es immer besser etwas zurückhaltend zu sein.

Für einen "alten" Mitarbeiter ist es immer eine Veränderung, wenn ein neuer Kollege kommt. Hier ist immer eine Rivalität da, denn wenn er besser ist, bedeutet es einen Verlust von Ansehen. Auch kann die Chemie bei manchen nicht stimmen, aber dann ist der Rückzug manchmal das Beste.

Wenn man andere so behandelt, wie man selbst hofft, bei einem Neuanfang behandelt zu werden, dann läuft es bestimmt gut. Kann ich jedenfalls nur bestätigen.

Antwort
von scharrvogel, 6

in einer ausbildung wird keiner eingeschult. da ist man nicht im kindergarten. der neue mitarbeiter wird eingearbeitet, alles wird gezeigt, kurz wichtige dinge wie pause, bap etc erklären und dann frei-schwimmen lassen.

Kommentar von DBKai ,

Ok - keine Einschulung... sondern Einarbeitung... ist das treffende Wort... 

Was ist nun in solchen Fällen, wo ein Mitarbeiter schlecht eingearbeitet wurde... ihm etwas noch nicht gezeigt wurde und die Mitarbeiter sich dann bei ihm beschweren, dass er es nicht gemacht hat - obwohl er noch nicht wusste, dass dies zu seinen Aufgaben gehört...? 

Aufgrund von solchen Vorfällen würde ich es ja gut finden, wenn man einen Zettel hat, auf dem drauf steht, was alles bei der Einarbeitung gezeigt wird... das zeigt man dem Mitarbeiter dann und der bestätigt dann mit seiner Unterschrift auf dem Papier, dass es ihm gezeigt wurde und er verstanden hat, wie er das machen soll... dann bekommt er noch so einen Zettel mit, damit er dort immer wieder nachschauen kann und bei Fragen kann er sich ja auch an die Kollegen wenden... man merkt sich ja meist nicht alles von heute auf morgen gleich perfekt...

Dann sind beide Seiten aus dem Schneider und keiner wird unfair beschuldigt... hoffentlich... 

Kommentar von scharrvogel ,

der mitarbeiter hat einen mund zum fragen, hände zum schreiben. sprich während er eingearbeitet wird, kann er sich notitzen machen. wenn er nicht sicher ist, kann er andere mitarbeiter fragen. das mit der unterschrift und irgendwelchen zetteln ist quatsch und in der praxis ncicht anwendbar.

in der regel klappt das mit der einarbeitung schon recht gut und die aufgaben stehen in der stellenbeschreibung.

Kommentar von DBKai ,

Ich denke schon, dass man das anwenden kann... Solange sich die Mehrheit der Leute aber noch unreif verhalten ist es wohl ziemlich egal was man ausprobiert und macht... 

Da wo ich war, hat es mit der Einarbeitung noch nicht immer gut geklappt... aber das könnte noch besser werden... solange man Fragen stellen kann, sollte es zu keinen größeren Problemen kommen müssen...

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