Frage von Johann14, 50

Wenn ihr Bundeskanzler währt, was würdet ihr in Deutschland verändern?

Antwort
von autmsen, 9

Mir fällt tatsächlich kein einziges Bundesministerium ein welches nicht unter massivem Reformstau leidet. 

Nein. Ist nicht auf meinem Mist gewachsen sondern auf jenem von Fachmenschen. Da haben sich aus allen Bereichen engagierte Experten in ihrer freien Zeit über die Jahrzehnte sehr viel Mühe gegeben der jeweiligen Regierung nur noch umsetzbare Vorschläge zu unterbreiten die keinen Cent / Pfennig kosten würden aber die volkswirtschaftlichen Kosten enorm senken würden bei gleichzeitiger Anhebung des angebotenen Standards. 

Antwort
von gnhtd, 47

Militär aufwerten / einwenig mehr geld hinein geben

die Flüchtlingsquote in Europe endlich durchsetzen (also: dass andere EU Staaten mehr aufnehmen sollten sie vergleichsweise wenig haben)

Grenzkontrollen verbessern aber auch die Grenzkontrollen und Kontrolleure selber strengstens kontrollieren (es darf kein Rechtsnationaler oder sowas da an der  grenze stehen)

Rechtslage modernisieren (z.B. streaming, Gleichgeschlechtliche Ehe und Hanf legal machen)

öffentlichen Verkehr entprivatisieren und andere Entprivatisierungen zumindest nicht von der Hand weisen.

strengere Regulierungen für Banken usw.

mehr bzw. überhaupt gegen Rechts-Terrorismus vorgehen und staatliche sowie polizeiliche Stellen auf Vitamin-B, Korruption usw. prüfen

Antwort
von DieterSchade, 34

Ich würde zunächst eine Behörde einrichten die Erfindungs- und Geschäftsideen auf ihre Realisierbarkeit prüft. Jeder der eine Idee hat, könnte seine Idee dort prüfen lassen. Und wenn die Idee gut ist, dann sollte sie der Staat in Eigenregie selbst realisieren. Der Erfinder bekommt einen Anteil. Dadurch dass die Idee staatlicht realisiert wird, kann die Kapitalrendite eingespart werden, die Löhne können angemessen gestaltet werden (so dass der Staat nicht noch zusätzliche Transferleistungen erbringen muss) und es wird dem Abfluss von hier erarbeitetem Kapital und Know-How vorgebeugt.

Auf alles Geld was ins Ausland (gesplittet nach EU- und nicht-EU-Ausland) geht gehört eine Steuer - so ähnlich wie auf alle Waren die ins Land kommen eine Steuer kommt. 

Die Banken müssen verstaatlicht werden. 

Für im Ausland lebende Kinder wird kein Kindergeld mehr bezahlt. Das erste Kind bringt künftig das meiste Geld, dann das zweite etwas weniger u.s.w. Kindergeld entsprechend der Kosten die das erste, zweite, dritte ... Kind entstehen lässt.

Der Spitzensteuersatz der Einkommen wird auf 50% erhöht.

Die Schulen sind den ganzen Tag für die Schüler geöffnet. Nachmittags können die Kinder selbst entscheiden, ob sie kommen oder wegbleiben. Es gibt Räume in denen ihnen bei  den Hausaufgaben geholfen wird. Machen freiwillige Eltern und Großeltern, Rentner u.s.w. Es gibt Räume in den Lernspielzeug für die Kinder bereit gestellt wird. In diesen Räumen können die Kinder ohne pädagogische Anleitung SPIELEN. Es gibt Räume in denen die Kinder kostenlos essen können. Es gibt Räume in denen die Kinder sich einfach nur treffen können und miteinander reden oder nach eigenem Ermessen spielen.

Die Universitäten erhalten wieder VIEL mehr Finanzmittel vom Staat, so wie es früher war. Vor allem die naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen, mathematischen und medizinischen Fakultäten erhalten mehr Geld.

Die Bundeswehr wird auf eine reine Verteidigungsarmee umgestellt. KEIN Auslandseinsatz mehr. KEINE Waffenverkäufe mehr in Krisengebiete, KEINE Waffenverkäufe mehr an Islamisten.

Keine Embargopolitik gegenüber Russland oder irgend einem anderen Staat. 

Die Grenzen dicht machen. Asylgesuche nach Möglichkeit in Botschaften in sicheren Staaten entscheiden. 

Eine gemeinsame Krankenkasse für alle. Krankenkassenbeiträge nach Familiengröße staffeln. Eltern und Schwiegereltern sind nicht mitversichert.    

Kommentar von gnhtd ,

"Die Grenzen dicht machen."

Dein Kommentar hätte so perfekt sein können... hätte...

Das ist der einzige Punkt, bei dem ich nicht zustimme und den ich sogar Kritisieren muss. Der zweite Teil währe zwar gut, aber dieser erste Teil ist einfach nur Wahnsinn!

Kommentar von DieterSchade ,

Man sollte den Flüchtlingen vor Ort helfen, so nah wie möglich ihrer Heimat. Die Armut und der Bürgerkrieg z.B. in Libyen und Syrien ist vom Westen initiiert, um indirekt Russland zu schaden, und in der Hoffnung dass man in diese Staaten künftig viel geliehenes Geld pumpen kann. Man muss dieses Problem an der Wurzel anpacken.

Peter Sloterdijk hat in einem Buch schon 2010 in weiser Voraussicht vor diesen Massenwanderungen gewarnt. Und er hat die Anzahl junger, wanderungswilliger Menschen gut begründet abgeschätzt. Es sind einfach zu viele, als dass diese von Europa aufgenommen werden könnten. 

Kommentar von OlliBjoern ,

Ich denke zwar auch, dass der Westen in der Region viel falsch gemacht hatte, die Folgerung, dass der Bürgerkrieg in Syrien "vom Westen initiiert" sei, teile ich so aber nicht. Bereits vor dem Einsatz im Irak sind die USA gewarnt worden, dies würde die gesamte Region destabilisieren, und genau diese Destabilisierung ist auch eingetreten. Bei Assad traut man sich nicht mehr (nach den schlechten Erfahrungen im Irakkrieg), und auch die Zusammenarbeit Assads mit Russland ist Gift für die ganze Situation. Einerseits kann man zwar verstehen, dass die USA sich zurückhalten, andererseits hat die ganze Misere gerade dadurch neuen Schwung bekommen, der IS ist auch eine Gegenreaktion gegen Assad (der auch nicht vor Kriegsverbrechen zurückschreckt).

Natürlich sind die "alten" Ursachen der Konflikte unabhängig vom Westen entstanden (die Konflikte zwischen Schiiten und Sunniten), aber der Westen hat Fehler gemacht, die zu einem neuen Ausbruch der alten Feindschaften geführt haben.

Zwischen diesen extremen Fronten stehen auch in Syrien eine Menge durchaus gemäßigter Leute, die aber kaum die nötigen Ressourcen haben, um eine große Rolle zu spielen. Syrien war zwar kein wirklich reiches Land, aber es war auch kein wirklich armes Land (zu diesen würde ich Niger zählen). Natürlich ist nun durch den Bürgerkrieg jede Menge Infrastruktur zerstört worden.

Klar, den Leuten in der Region zu helfen, klingt durchaus vernünftig. Aber ich fürchte, dass man eine Region nicht von außen "befrieden" kann, das muss (leider) von innen kommen, und da sieht es düster aus im Moment.

Kommentar von DieterSchade ,

Die Situation in Syrien sehe ich etwas anders als du. Meiner Ansicht nach sollten zunächst Assad und die reguläre syrische Armee unterstützt werden. Danach Wahlen, wie Assad es ja selbst vorgeschlagen hatte. 

Kommentar von OlliBjoern ,

Der eine Punkt, der mich momentan auch ziemlich nervt, ist, dass niemand etwas an der Sache "Waffenhandel mit Saudi-Arabien" ändern möchte. Das ist etwas, was wir sehr wohl ändern könnten. Aber keiner traut sich da recht dran.

Kommentar von DieterSchade ,

Zustimmung. Ich hatte geschrieben: Keine Waffen an Islamisten. SA fällt für mich unter den Oberbegriff Islamismus.

Antwort
von Bastian24, 21

Den Bundestag um die Hälfte verkleinern. Das würde einiges an Geld sparen. Was sollen da über 650 Leute und wenn man unter der Woche die einzelnen Sitzungen im Fernsehen sieht, dann sitzen da teilweise 30 Männeken...

Antwort
von halloschnuggi, 11

Ich würde teilweise eine Diktatur sein, aber im guten sinne ;)

Antwort
von MarcKristahl, 45

Ich muss ehrlich sagen ich würde mich dafür einsetzten das essen und trinken weniger kostet

Antwort
von CorvetteMax, 43

Die Flüchtlingspolitik ;)

Antwort
von Takux, 44

DIKTATUR😈😈😈😈

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