Frage von MausMitGebiss, 55

Wenn ich mich bei einem Tochterunternehmen eines Konzerns bewerbe, muss ich dann auch ausgiebig Fakten zum Mutterkonzern drauf haben?

Ich will ja nicht bei der Mutter sondern bei der Tochter arbeiten...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von greendayXXL1, 35

Es wäre nicht schlecht wenn du zwei bis drei Fakten aufzählen könntest.

Aber du bewirbst dich ja nicht bei dem Mutterkonzern sondern bei dem Tochterunternehmen :) 

Kommentar von greendayXXL1 ,

Danke für den Stern! :)

Antwort
von Frooopy, 35

Naja es macht immer einen guten Eindruck wenn man den Konzern kennt. Dabei reicht es die Informationen zu haben, die auf den Webseiten der Firmen stehen. Derjenige der Dich interviewt möchte nur wissen ob Du Dich mit dem Unternehmen beschäftigt und wirkliches Interesse hast dort zu arbeiten. 3-4 Sätze zum Unternehmen reichen da aus. Der Rest wird Dir dann eh erzählt werden, normalerweise.

Viele Glück

Kommentar von MausMitGebiss ,

Zum Unternehmen kann ich sehr viel sagen, aber nicht zum Mutterkonzern

Ich kann auch präziser werden... Der Mutterkonzern ist prinzipiell gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel und diese Grundhaltung habe ich absolut nicht. Ich befürworte Gentechnik bei der Lebensmittelherstellung.

Für die Tochterfirma ist diese Frage eigentlich absolut irrelevant, ob ich es gut oder schlecht finde. Ich mache mir trotzdem Sorgen, dass sie mich über meine Meinung zur Gentechnik ausfragen, obwohl das eigentlich nur den Mutterkonzern betrifft.

Kommentar von Frooopy ,

Also mit Fakten über einen Konzern meinte ich eher so Sachen wie Anzahl Mitarbeiter, Gründungsdatum, Niederlassungen, Name des Geschäftsführers etc. Also das, was man über die Webseiten im Bereich "Über uns" oder so in der Regel nachlesen kann. Wenn Du Dich für einen Job bewirbst in dem es um die genetische Veränderung von Lebensmitteln geht, sage Deine ehrliche Meinung zu dem Thema wenn Du gefragt wirst. Wenn es allgemein bekannt ist, dass das Tochterunternehmen das beführwortet und Du genau dort arbeiten möchtest warum sollte dei Aussage dann nachteilig für Dich sein? Alternativ kannst Du auch nur feststellen, das Du dem Thema offen gegenüber stehst und nicht am ersten Tag auf die Barikaden gehst, wenn Du erfahrst, wie dort an Lebensmitteln gentechnisch rumgefuscht wird. Unabhängig davon fände ich es merkwürdig wenn eine Konzernmutter das nicht beführwortet aber ein Tochterunternehmen schon. Verstehen muss das aber keiner ;o)

Kommentar von MausMitGebiss ,

Unabhängig davon fände ich es merkwürdig wenn eine Konzernmutter das nicht beführwortet aber ein Tochterunternehmen schon. Verstehen muss das aber keiner ;o)

Du hast meinen kompletten Beitrag falsch verstanden. Daher kommt vermutlich deine Verwirrung. Wahrscheinlich habe ich mich ungeschickt ausgedrückt... danke trotzdem.

Kommentar von Frooopy ,

Das kann schon sein. Versuchs halt nochmal ;o)

Kommentar von MausMitGebiss ,

Es geht darum, dass die Konzernmutter teilweise selbst Lebensmittel herstellt und vertreibt. Sie legt dabei viel Wert auf Gentechnikfreiheit.

Ich will mich bei einem Tochterunternehmen dieses Konzerns bewerben (selbst kein lebensmittelherstellender oder -vertreibender Betrieb). Und ich weiß nicht, da es auch mein erstes Vorstellungsgespräch ist, ob ich mit der Frage rechnen muss, was ich von der Philosophie des Mutterkonzerns halte (also ob ich auch eine anti-Gentechnikeinstellung habe), obwohl ich mich ja eigentlich beim Tochterunternehmen bewerbe.

Kommentar von Frooopy ,

Äußere Dich einfach neutral dazu wenn Du gefragt wirst. z.B. "Habe nicht genug informationen darüber", oder so.

Du kannst auch eine Gegenfrage stellen und fragen ob eine adequate Antwort entscheidet für deine Einstellung wäre. Vielleicht mit einem Lächeln im Gesicht. ;o)

Antwort
von Mojir, 9

Ein bisschen was über die Mutter zu wissen schadet nie, wenn man bei der Tochter landen will ;)

Im Ernst: Ich glaube Du bist gut vorbereitet. Viel Erfolg!

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