Frage von FragDochMalDen, 113

Wenn ich insgesamt 4.5V habe aber SMD LEDs habe welche zwischen 3.0V und 3.5V brauchen sollte ich doch prinzipiell 2,0 Ohm Widerstände verwenden oder?

Antwort
von Streamer, 82

Das kommt auf den LED-Strom drauf an... An einer LED fällt eine Spannung ab. Die Differenz (also der Rest) muss am Vorwiderstand abfallen. 

R = U/I

Ein normalerweise sicherer LED-Strom wäre z. B. 20 mA. Bei einer Vorwärtsspannung von 3 V bleiben 1,5 V, die am R abfallen müssen. 

1,5 V / 20 mA = 75 Ω

ein 2 Ω Widerstand ist eh ein recht kleiner Wert, da sollte also von Anfang an schon der Alarm im Hinterkopf losgehen.

Kommentar von FragDochMalDen ,
Kommentar von Streamer ,

Ah, ich bin von normalen LEDs, also keinen power-LEDs ausgegangen. Man weiß ja nie.

Gehen wir mal von 3,2 V aus, solche LEDs können nämlich ganz schön Toleranzen haben... Wenn du NiMH-Akkus verwendest hat dein Batteriehalter übrigens nur 3,6 V und keine 4,5 V mehr. Das sollte man auch nicht vergessen. Hier für 4,5 V: 

R = U/I

R = (4,5 V - 3,2 V) / 0,350 A

R = 3,7 Ω

Bei Akkus wären es dann nur noch irgendwas unter 2 Ω. Das ist tatsächlich ein recht kleiner Wert. Zur Sicherheit würde ich allerdings nicht unter 2 Ω gehen. Ob sich so ein Widerstand überhaupt noch lohnt ist fraglich, da Leitungen und vor allem der Innenwiderstand der Akkus/Batterien sich dann auch schon bemerkbar macht.

Wenn du mehrere LEDs verwenden willst bleibt dir nichts anderes übrig als jeder LED einen eigenen Vorwiderstand zu geben.

Ich denke mal nicht, dass du alle 20 LEDs an den Batteriehalter hängen willst, das wären 7A, das schafft kein AA Akku. 

Außerdem darfst du nicht vergessen die LEDs zu kühlen. 

Kommentar von FragDochMalDen ,

nun bin ich verwirrt: PeterKremsner (mit der anderen Antwort) verwies mich auf einen link ( https://www.reichelt.de/Bauelemente/METALL-43-0/3/index.html?&ACTION=3&L... ) mit 43 ohm widerständen. Was denn nun? achja und es sind ca 3-6 leds die ich verwenden werdemuss ich mal überlegen

Kommentar von Streamer ,

Du hast ihm gesagt, die LEDs brauchen 35 mA, es sind aber 350 mA. Der Widerstand ist eh Auslegungssache, die LEDs sind mit 3,0-3,6 V angegeben, da ist schon mal eine gewisse Toleranz, außerdem musst du die LEDs ja nicht mit vollem Strom betreiben. Wie gesagt, ich habe mit 3,2 V und 350 mA gerechnet. 

Mehr als zwei oder drei dieser LEDs würde ich vermutlich nicht anschließen, Batterien können einfach nicht so viel Strom liefern. Außerdem musst du auf die Leistung achten, die die Widerstände abkönnen. Ich würde mindestens 1W Drahtwiderstände verwenden. Die kleinen können nur 0,25 W ab, das wäre hier nicht genug. 

Kommentar von FragDochMalDen ,

und verwende die normalen betterien von aldi welche "alkaline" batterien sind

Expertenantwort
von Peppie85, Community-Experte für Elektrik, 33

das kommt auf den stromfluss deiner LED(s) an. du solltest aber darauf achten, dass du für jede deiner LEDs einen eigenen vorwiderstand verwendest.

gehen wir einfach mal davon aus, dass du eine betriebsspannung von 3,3 Volt anstrebst. dann fehlen bis 4,5 Volt noch 1,2 Volt. bei 100 mA (0,1 A)
ergibt sich nach dem ohmschen Gesetz (R = U / I) ein Widerstand von 12 Ohm den du benötigst... wie gesagt für jede LED einer...

wenn du eine höhere betriebsspannung zur verfügung hättest, könntest du unter umständen mehere LEDs in reihe schalten und dann das fehlende mit Widerständen verheizen. auch hier gilt: für jede Kette ein eigener (vor)widerstand

lg, Anna

Antwort
von PeterKremsner, 64

Normale Leds ziehen ca 20mA und jetzt einfach rechnen:

4.5-3V = 1.5V das bedeutet du hast maximal (ca) 1.5V am Widerstand.

1.5/0.02 = 75

Das bedeutet du solltest 75 Ohm verwenden, wenn die Led statt 3 3.5V benötigt rechnest du genau so aber du bist mit dem nächst größeren Widerstand von 75 Ohm auf der sicheren Seite.

Kommentar von FragDochMalDen ,

Bitte schaue dir meinen Kommentar zur Antwort von Streamer an dann weißt du, dass meine LEDs 35mA verwenden

Kommentar von PeterKremsner ,

Alles klar die Antwort von ihm war noch nicht da als ich meine geschrieben habe

in dem Fall brauchst du ca 43 Ohm.

Kommentar von FragDochMalDen ,

achso ok dankee

Kommentar von FragDochMalDen ,
Kommentar von PeterKremsner ,

Der link verweist auf 10kiloohm widerstände.

https://www.reichelt.de/Bauelemente/METALL-43-0/3/index.html?&ACTION=3&L...

Die sollten reichen.

Kommentar von FragDochMalDen ,

Danke, jetzt hab ichs aber

Kommentar von FragDochMalDen ,

.....

Kommentar von PeterKremsner ,

kannst du verwenden allerdings kriegen deine Leds dann bei 3V Flusspannung 37mA Strom, das sollte aber normal kein Problem sein ;)

Kommentar von FragDochMalDen ,

Eine letzte Frage noch: was mich verwirt ist dort steht ( bei reichelt) dass er eine Nennlast von 0,6 W hat aber die leds 1w verbrauchen/brauchen gibt das keine Probleme?

Kommentar von PeterKremsner ,

Nein die 0.6 W beziehn sich auf den Widerstand.

Am Widerstand ist die Leistung 1.5V * 35mA = ca 0.05W

Kommentar von FragDochMalDen ,

nun bin ich verwirrt: Streamer (mit der anderen Antwort) verwies mich auf  widerstände mit 3.7 ohm. Was denn nun? 

Kommentar von PeterKremsner ,

Du hast mir den Flaschen Strom gesagt die Leds haben 350mA und nicht 35mA. Bei 350mA sind die Widerstände nur ca 3.7 Ohm groß wie Streamer geschrieben hat.

Allerdings brauchst du dann auch Widerstände mit einer Leistung von ca 2W

Kommentar von Streamer ,

Um hier mal die Verwirrungen aufzulösen, die LEDs sind Power-LEDs mit 3,0 bis 3,6 V bei 350 mA nicht 35 mA. Daher der geringe Widerstandswert und die Leistungswiderstände. Wirklich effizient wird das so natürlich auch nicht.

Kommentar von FragDochMalDen ,

achso ok

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