Wenn ich in meinen Rechnungen Fahrtkosten geltend mache,zählt das zum Umsatz und wenn ich dadurch über 17.500 komm,kann ich die Kleinunternehmerregel nicht....?

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2 Antworten

Alle Einnahmen aus Deiner Tätigkeit gehören zum Umsatz. Ob Du das Anfahrtspauschale, oder Kilometergeld nennst, ist dabei egal.

Und wenn Du mit dem Umsatz über 17.500,- kommst, bist Du ab dem Folgejahr Regelbesteuerer.

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Kommentar von thommy16
29.08.2016, 08:38


Zur Info: Ich rechne nicht mit Umternehmen ab, sondern mit Krankenkassen und ich betreibe meine Tätigkeit nebenberuflich.

- und die Krankenkassen sind sehr interessiert das ich Kleinunternehmer bleibe und
nicht noch die Umsatzsteuer in Rechnung stelle. Ich hatte im Jahr 2014
Einnahmen unter 17.500 und jetzt habe ich die Steuererklärung 2015
gemacht und bin halt über 17.500. Das heißt, das ich ab dem Jahr 2016
umstzsteuerpflichtig bin. Das Jahr ist jetzt fast um und ich hatte bis
jetzt alle Rechnungen ohne Umstzsteuer geschrieben. Ich will ja nur
irgendwie vermeiden das ich dafür die Umsatzsteuer zahlen muss, obwohl
ich diese nicht von den Krankenkassen erhalten habe. Ich glaube nicht,
dass die mir die USt nachzahlen wenn ich die Rechnugen noch ändere. Oder sind die Krankenkassen verpflichtet mir die Umsatzsteuer für 2016 nachzuzahlen, dass wäre natürlich super,dann hätte ich auch kein Problem mit der Umsatzsteuerpflicht.


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Oh, oh, oh. bei deinem Wissen zur Buchführung steht die Pleite schon von der Tür.

Deine Betriebskosten haben nichts mit dem Umsatz zu tun.

Und wenn du Rechnungen an deine Kunden schreibst, in denen Fahrtkosten mit enthalten sind, so gehören die Fahrtkosten mit zu deinem Umsatz.

Und noch was, wenn du gewerbliche KUnden hast, so ist die NUtzung der Reglung nach § 19 UstG so wie so sinnlos, da deine KUnden auf den rechnungen die MwST nicht extra ausgewied´sen bekommen und diese somit nicht von denen beim FA geltend gemacht werden kann.

Die Nutzung des "§ 19 UstG besagt nur, dass du bis zu einem Jahresumsatz von 17.500€ von der MwSt befreit bist, du auf deinen Kundenrechnungen keine MwST ausweisen und du deine verausgabte MwST beim FA nicht geltend machen darfst.

Alle anderen Steuerarten und Abgaben bleiben von dieser Reglung unberührt.

Gewerbliche Kunden werden bei dir abspringen.

Mein Tipp, suche dir umgehend einen Steuerberater.

Und noch ein weiterer Tipp: besuche auch dringensd einen Kurs für Existenzgründer, damit du zumindest die grundlegenden Begriffe zum Steuerwesen, der Buchführung, Gewinn-Verlustrechnung und andere wichtige Begrifflichkeiten zur Selbstständigkeit erfährst.

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Kommentar von thommy16
29.08.2016, 08:24

Zur Info: Ich rechne nicht mit Umternehmen ab, sondern mit Krankenkassen - und die sind sehr interessiert das ich Kleinunternehmer bleibe und nicht noch die Umsatzsteuer in Rechnung stelle. Ich hatte im Jahr 2014 Einnahmen unter 17.500 und jetzt habe ich die Steuererklärung 2015 gemacht und bin halt über 17.500. Das heißt, das ich ab dem Jahr 2016 umstzsteuerpflichtig bin. Das Jahr ist jetzt fast um und ich hatte bis jetzt alle Rechnungen ohne Umstzsteuer geschrieben. Ich will ja nur irgendwie vermeiden das ich dafür die Umsatzsteuer zahlen muss, obwohl ich diese nicht von den Krankenkassen erhalten habe. Ich glaube nicht, dass die mir die USt nachzahlen wenn ich die Rechnugen noch ändere.

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