Frage von XXIXVII, 240

Wenn ich ihr euch einen Hund anschaffen wollt, wo würdet ihr ihn holen?

Beim Privat Händler sollte man auf einiges achten und wenn ich ihn aus dem Tierheim hole, weiß ich nicht was er schon durch gemacht hat. Ich weiß das Hunde teuer sind ! Aber trz. sollte der Preis Akzeptabel sein . Am liebsten wäre mir ein Golden Retriver oder eine Golden Retriver Mischung .

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Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 47

Naja beim Tierheim kriegst du aber wenigstens grob gesagt woher das Tier stammt. Da hat manch Vermehrerwelpe vom Händler mehr durch, http://www.wuehltischwelpen.de/welpen-sind-keine-ware.html

Das die Hundehaltung allgemein ein teures Hobby ist, ist aber bekannt? Solch hohe Summen zahlst du zB beim Tierarzt auch, wenn der Hund mal operiert werden muss. Beim Golden Retriever auch gar nicht so unwahrscheinlich. 

Es gibt übrigens auch "gebrauchte Hunde" vom Züchter, bei vielen Zuchtvereinen gibt es auch Not Vermittlungen von Junghunden oder erwachsenen Hunden, die ihr zuhause verlieren. 

Antwort
von Virgilia, 22

Meine nächsten Hunde werden definitiv wieder aus dem Tierheim sein, ob aus Deutschland oder dem Ausland ist mir egal. Sollte ich wider erwarten einen (reinrassigen) Welpen wollen, kommt nur ein VDH-Züchter in Frage, auch wenn da ein Welpe 1.000 - 1.500€ kostet. Vermehrer oder gar die Welpenmafia würde ich nie freiwillig unterstützen! Außerdem, wenn der Hund keine FCI-Papiere hat, ist es ein Mischling und die bekomme ich auch für eine Schutzgebühr im Tierschutz. 

Das Welpen bei einem Züchter so "teuer" sind, hat durchaus seinen Sinn. Die Eltern und (Ur-)Großeltern sind frei von Erbkrankheiten und wurden zur Zucht zugelassen. Dadurch hat man die größte Chance einen gesunden Welpen zu bekommen (eine Garantie gibt es bei Lebewesen nicht). Damit mit den Hunden überhaupt gezüchtet werden darf, müssen sie auf Erbkrankheiten getestet werden, was nicht gerade billig ist. Golden Retriever neigen z.B. zu HD, ED, Augenerkrankungen und Epilepsie. Diese Krankheiten überspringen oft ein, zwei Generationen.Auch müssen die Züchter an diversen Seminaren über die richtige Welpenaufzucht oder Genetik teilnehmen. Diese ganzen Kosten sparen Vermehrer, die "günstige" Welpen verkaufen. 

Und ja, natürlich haben Hunde aus dem Tierschutz eine Vergangenheit, aber "Problemhunde" werden normalerweise nicht an Anfänger vermittelt! Viele Hunde werden aus Überforderung, wegen Zeit- und/oder Geldmangel oder weil die Besitzer umziehen und in der Wohnung keine Hunde erlaubt sind, abgegeben. Und selbst wenn ein Hund "Fehler" hat, kann man sie mit Geduld, Liebe, Konsequenz und ein wenig professioneller Hilfe (Hundeschule/trainer) relativ schnell in den Griff bekommen. Ansonsten gibt es für (fast) jede Rasse eine "in Not" Seite oder andere Vermittlungsseiten. 

Meine Familie hat(te) eigentlich immer Hunde aus dem Tierschutz (Deutschland und Rumänien), zu unseren Rassehunden sind wir eher zufällig gekommen. Keiner der Hunde war/ist mehr wert oder dankbarer als die anderen.

Antwort
von MaschaTheDog, 42

Ich habe meinen Rüden vom FCI Züchter.

Ich würde mir einen Vom FCI oder VDH holen.NACHDEM ich beim Tierheim war und kein passender Hund dort war.

Meiner hat zwar um die 1500-2000€ gekostet,aber ich (bzw meine Eltern)hole mir lieber einen teuren aber dafür gesunden Hund mit Papieren und allem drum und dran,bei dem ich im Jahr mal zum Tierarzt die Impfungen nachhole und fertig.

Anstatt mir einen für 400€ zu holen,der nichts hat und sein Leben lang Probleme hat und ich im Nachinein 3000€ für OP's und teure Medikamente ausgebe.

Ist doch egal was/wo der Hund früher war,Hunde leben im jetzt.Es gibt auch Junghunde mit 5 Monaten im Tierheim,auch öfter.Sowas finde ich schade :/ Wie jeder denkt die Hunde haben alle was schlimmes hinter sich. In unsere Hundeschule ging vor kurzem noch jemand (die sind schon die 10Stunden durch) mit einem 10 (!!) Jahre alten Hund,aus dem Tierheim,der war unerzogen,jedoch Mega lieb und nach 10 Stunden war es ein toller,perfekt erzogener Hund.

Wenn man es mit einem 10 Jährigen Hund hinbekommt,bekommt man es jawohl auch mit einem 0,5-2Jährigen hin.

Schaut doch wenigstens mal nach,da verliebt man sich sehr schnell :D Und freuen wird sich der Hund auch.Und ihr vielleicht auch ^^

Antwort
von dogmama, 62

Beim Privat Händler sollte man auf einiges achten

vorallem sollte man darauf achten, dass man bei Hundehändlern keinen Hund kauft! 

Hunde von Hundehändlern sind meist todkrank und leben nicht lange!

Seriöse Quellen sind Tierheim, oder Züchter die dem VDH angehören. 

Tierheimhunde kosten zwischen 250 und 350 EUR. Diese,Hunde sind geimpft, gechipt und meist auch kastriert. 

Bei einem Welpen aus seriöser Zucht muß man preislich immer mit 950 EUR aufwärts rechnen!   

Antwort
von JomitRudel, 9

Denke bitte daran, dass du wenn du einen Hund holst, damit die Art  wie er gezüchtet oder vermehrt wurde unterstützt und damit dafür sorgst, dass es mehr Welpen geben wird, die genau so auf die Welt kommen.

Golden Retriever sind eine sehr beliebte Rasse mit allen damit verbundenen Nachteilen. Ein seriöser Züchter muss bei seinen Zuchthunden einige Erkrankungen ausschließen, erkundige dich und frage konkret nach. Mach dir deinen persönlichen Plan was du haben willst - vielleicht ist es dir wichtig mit dem Hund Sport zu machen, und willst dann einen Welpen von Elterntieren mit den Anlagen und mit besonders guten Hüften, vielleicht sogar mehr als was für die Rasse vorgeschrieben ist vom Verband.

Besuche die Hunde und guck dir den Lebensraum an. Leben sie im Zwinger oder ist es ein Hund mit vollem Familienanschluß wo auch die Welpen von Anfang an integiert sind? Lege viel Wert auf das Wesen des Elterntieres, das vererbt sich sehr stark. Trau deinem Bauchgefühl aber handle nicht aus Mitleid, nimm jemand alsEntscheidungshilfe mit und entscheide nicht vor einer Bedenkzeit, lass dich nicht unter Druck setzen.

Wenn du einen Hund den du genau willst aus zweiter Hand oder dem Tierheim bekommst - klar! Wenn du einen Hund mit unklarer oder schlechter Vergangenheit "retten" willst, sei dir bewußt, dass du manche Sachen auch mit der größten Liebe nicht reparieren kannst, das musst du wirklich wollen. Und für manche Strassenhunde aus dem Mittelmeergebiet ist die Umgebung hier eher Stress als das "Paradies", weil sie in einer ganz anderen Umgebung aufgewachsen sind und sich eventuell nie wirklich an das ganz andere Leben gewöhnen können, auch wenn es gut gemeint ist. (Für den letzteren Satz bekomme ich sicher Kritik ohne Ende, aber die Erfahrung zeigt das auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen. Es kann klappen oder auch nicht, wenn es nicht klappt ist es für alle Beteiligten eine echte Aufgabe ...)

Setz dich doch mal mit Leuten vom Retriever Club in deiner Gegend in Verbindung. Die wissen eventuell gute Tipps zu geben und du kannst schon Bekanntschaften knüpfen und Informationen sammeln.

 

Antwort
von BrightSunrise, 101

Immer aus dem Tierheim, gerade weil man nicht weiß, was er schon durchgemacht hat. Ich möchte ihm ein schöneres Zuhause geben.

Grüße

Antwort
von FinDev, 108

Im Tierheim hast du den Vorteil, dass die dort "nichts davon haben" die einen Hund zu vermitteln. Die Mitarbeiter dort können dir sagen ob dieser oder jener Hund zu dir passt (aktiv, verschmust, verspielt, ruhig, kann alleine bleiben, mag Katzen, etc.)
Ein Züchter, der davon lebt (!!) dass er Hunde verkauft, erzählt dir vielleicht eher nur was du hören willst ;-)

Kommentar von friesennarr ,

Ein guter Züchter verweigert es einen Hund zu verkaufen, wenn ihm die Situation in der du lebst nicht gefällt.

Ein Züchter kann nicht davon leben, das er Hunde zieht, die meisten Züchter machen das wegen Rasseerhalt.

Ich züchte Friesenpferde und habe bis jetzt immer nur drauf gezahlt. Aber ich freue mich das ich neue Mensch - Tier Verbindungen geschaffen habe und alle meine Käufer sind glücklich mit ihren Tieren. Auch habe ich in jedem Kaufvertrag eine Rücknahme vereinbart - so wie die meisten Züchter von Hunden auch.

Ein Vermehrer, der davon lebt - Mixwelpe für 500 bis 800 Euro verkauft, der macht tatsächlich sogar Geld, weil er kaum unkosten hat, es sei den die Hündin hatte einen Kaiserschnitt und hohe TA kosten, ein Züchter verdient nicht viel, weil die kosten für Verband und TA schon so hoch sind.

Kommentar von Buddhishi ,

Ein gutes Tierheim prüft vor einer Vermittlung das neue Zuhause, ebenso unangemeldet nach einer gewissen Zeit der Vermittlung und auch Tierheime lehnen Vermittlungen ab.

Kommentar von FinDev ,

Siehst du, deswegen schrieb ich ".. ein Züchter der davon lebt ..." und "sagt dir vielleicht .. was du hören willst", weil ich weiß, das es auch Ausnahmen gibt. Jedoch ist die Sache bei Tierheimen eindeutig: hier ist Geld verdienen nicht die Motivation.

Antwort
von OfficerMcSexy, 112

Definitiv Tierheim.

Dort hast du sogar die Möglichkeit einen Hund erstmal ein paar mal auszuführen um seine Persönlichkeit kennen zu lernen und tust nebenbei noch was gutes für das Tierheim, selbst wenn du ihn dann doch nicht möchtest.

Antwort
von NoradieHexe, 27

Wende dich an retriever in not. Die meisten hunde die abgegeben werden haben wohl kein grundsätzliches  verhaltensproblem, nur die menschen stellen plötzlich fest, dass gerade ein junghund ziemlich viel energie hat und arbeit macht. Besonders auch diese rasse. 

Antwort
von Buckykater, 37

Wenn dann aus dem Tierheim. da kann man Hunde auch vorher ausführen und es warten so viele auf ein neues zu Hause. Nicht alle sind Problemtiere. 

Antwort
von MalinoisDogBlog, 79

Tieheim.
Nicht jeder hat Schlimmes Durchgemacht.
Diese Hunde sind sooo toll im Tierheim.!!

Antwort
von Maro95, 16

1500 € für einen Rassehund ist ein akzeptabler Preis und für den Züchter keineswegs geeignet, um das große Geld zu verdienen.

Bei Händlern sollte man nicht "auf einiges achten", man sollte die Finger von ihnen und ihren billig importierten oder zuhauf vermehrten Welpen lassen, weil das ein ganz mieses Geschäft ist.

Einen Hund würde ich entweder von einem guten VDH/FCI-Züchter holen oder aus dem Tierheim bzw. einer anderen Vermittlungsstelle, wie z.B. Retriever in Not.

Und damit hat es sich. Keine Händler und keine Privatleute, die einfach drauf los Hunde in die Welt setzen, ohne sich wirklich Gedanken zu machen.

Antwort
von jasmin898989, 86

Tierheim oder tierschutz . Ich habe Hunde aus dem Süden, aus einer finca in der sie eigentlich nach 21 Tagen getötet werden .

Diese Tiere sind so dankbar und du veränderst für dieses Tier die ganze Welt .lg

Antwort
von Slemix2Help, 103

Hi XXIXVII 

Ich kenne mich jetzt nicht so gut aus mit Tieren uns so aber ich würde dir empfehlen den vom Tier heim zu holen.

Dort ist es meist am besten.

Mit freundlichen Grüßen

Slemix

Antwort
von DerAntworter322, 87

Gehe in ein örtliches Tierheim - dort gibt es reinrassige Hunde sowie Mischlinge. Jeder hat eine zweite Chance verdient.

Übrigens: Nicht jeder Hund hat dort eine tragische Leidensgeschichte hinter sich. Viele wurden dort einfach nur abgegeben.

Antwort
von SusanneV, 12

Ich hab meine Dobermannhündin auf Quoka gefunden. Auf dem Foto war es Liebe auf den ersten Blick. Wir sind 350km gefahren und als ich dann sah, hab ich sie aus Mitleid mitgenommen. Sie war abgemagert und hatte an machen Stellen kein Fell mehr. Auf dem Foto sah man nur ihren Kopf und sie war zugedeckt.

Antwort
von derbas, 34

Das kommt drauf an, was du willst.
Einen rassereinen Hund - nur beim Züchter. Allerdings musst du dann auch mit rassetypischen Krankheiten rechnen.
Einen Mischling eher im Tierheim oder - wenn du dir sicher sein kannst, dass die Bedingungen stimmen auch von Privat.

Meiner ist von einem mir bekannten Bauern, bei dem weiß ich, dass er kein "Vermehrer" ist und die Tiere vernünftig gehalten und sozialisiert werden sowie nur an bestimmte Leute abgegeben werden. Wichtig ist beim privaten auch die vollständige tierärztliche Dokumentation sowie Impfpass etc

Antwort
von Goodnight, 20

 Es ist aktiver Tierschutz Hunde bei FCI anerkannten Züchtern zu kaufen.

Gib Hundevermehrern keine Chance!

Kommentar von eggenberg1 ,

was hat  der tierschutz mit  hundevermehrern und  tierheimhunden zu tun?  auch hunde   von züchtern landen im tierheim  ,da kommt es  doch auch  auf die häusliche situation  an  ,wenn die tere abgegebn werden müssen-- und nich tjeder  züchter nimmt nach 6-8 jahren   seinenehemaligen welpen wieder zurück    auch dieses tier würde  dann im tiehreim landen.ich bin auch gegen das  hierherkarren von auslandhunden   --da muß  viel mehr  vor ort und politisch was getan werden..aber  ich bin nach  wie  vor der meinung, dass,  wenn der auslandboom  wegfällt--größtenteils , immer noch einem tierheimhund  den  vorrgang zu geben ist.

Antwort
von Besserwisserin3, 81

Ich habe meinen vom eingetragenen Züchter aber vom Tierschutz oder Tierheim hatte ich mir vorher auch überlegt hatte aber leider nicht geklappt

Kommentar von Besserwisserin3 ,

Wieso dislike?

Kommentar von friesennarr ,

Vermutlich weil ein Hund vom Züchter schon elitär ausgelegt wird - dafür wird ein Tierheimhund bzw. Hund aus dem Außland schon mit Heiligenschein übernommen.

Die Welt verändert sich.

Antwort
von eggenberg1, 71

wenn du dir einen welpen  vom züchter holst  und wenig bis keine ahnung von  welpenaufzucht und -erziehung hast,   weißt  du  auch nicht , wie sich das tier entwickelt . soviel zum thema  tierheimhunde..

nicht alle haben eine schlechte vergangenheit  hinter sich-- laß  dich einfach mal  drauf ein und geh in viel.mehrere tierheime und nimm dir  zeit  für  die suche-- es  gibt   genau  das tier , was zu dir passt-es muß  kein  goldi sein,lach !

und nutz  die zeit, um dich ausführlich  schlau zumachen über hundeerziehung und hundebedürfnissen  durch lesen von büchern   von clarissa  von reinhard

Antwort
von Sarinasye2010, 70

Wir haben unsere vom Tierschutz.  Genau so
Wie unsere Katzen.
Die eine von Rumänien - die andere von Ungarn.

Die eine wurde dort in einer Tüte mit ihrem Toten geschwisterchen in einem
Abfluss gefunden. Die andere mit ihren babys zum
Sterben im Winter im
Wald ausgesetzt. Danach kamen sie in die Tötungsstation.

Die beiden sind unheimlich dankbar das merkt man jeden Tag.  
Schenk bitte so einen
Armen Ding ein schönes Zuhause.. Liebe Grüße

Kommentar von Sarinasye2010 ,

Wieso zum Züchter ?

Es gibt einfach genug Hunde auf der Welt die ein schönes Zuhause suchen. die schon so viel mitmachen mussten. Dann muss man sowas nicht  noch unterstützen:-) aber es ist jedem
Seine Sache

Kommentar von friesennarr ,

Und wenn jeder seinen Hund beim Züchter holen würde, dann gäbe es keine Tierheimhunde und vor allem gäbe es keine Importwühltschwelpen aus dem Kofferraum.

Dann würde sich ein Nachproduzieren von Mixwelpen nicht lohnen - somit gäbe es keine.

Ist zwar Utopie - weil es genug Idis gibt, die mit jeder Hündin mal Welpen ziehen, aber es wäre für mich ein Ziel.

Kommentar von BrightSunrise ,

Bevor man das angehen kann, muss man aber erstmal dafür sorgen, dass die Tierheime leer(er) werden, und das erreicht man nicht, in dem man Tiere von woanders holt.

Obwohl, man würde, wenn dein Plan so funktioniert, dafür sorgen, dass keine Tiere mehr ins Tierheim kommen, der Bestand würde sich mit der Zeit verringern, weil die Tiere einsam verrecken. Das ist in meinen Augen aber keine Option.

Aber wie Sarinasye2010 schon sagt, es ist jedem seine Sachen. Mir z.B. ist es egal, ob mein Hund reinrassig ist oder nicht, Hauptsache er passt zu mir und ich passe zu ihm.

Vermehrer sind natürlich das Letzte, aber solange es so viele Tiere in Tierheimen und Co. gibt, werde ich auch keine (seriösen) Züchter unterstützen. Es gibt in meinen Augen Hunde, die es nötiger haben.

Kommentar von Goodnight ,

Immer diese Sülze. Unsere Tierheime kämen gar nicht der Nachfrage hinterher, wenn sie nicht Tiere importieren würden.

Genau das ist aber der Fehler. Man hat keinen Einfluss darauf auf die Staaten Druck zu machen gegen das Hundeelend vorzugehen, solange man Hunde importiert.

Nicht zu vergessen, dass auch Tierheimhunde ein Geschäft sind, oft genug ein schmutziges. 

In armen Ländern kann man gut auch von solcher "Hundezucht" leben.

Aber eben, im Tierheim kauft man einen Billighund, weil man einfach nicht bereit ist für seriöse Zucht zu bezahlen. Dann hängt man sich zur Geiz ist geil Mentalität das Retterschild um.

Diese Hunde muss man dann auch nicht erziehen, man schleudert einfach jedem ins Gesicht, dass der Hund schliesslich aus dem Tierheim kommt und für sein schlechtes Benehmen nichts kann.

Kommentar von BrightSunrise ,

Hast du eine Quelle für diese Behauptung?

In meinen Augen haben alle Tiere ein Recht auf Leben, auch sogenannte "Billigwelpen". Nur darf man solch eine "Zucht" nicht durch den Kauf dieser Welpen unterstützen. Falls denn wirklich so viele Hunde solcher Vermehrer im Tierheim sitzen, was ich zu bezweifeln wage, dann wurden die sicherlich vom Veterinäramt beschlagnahmt.

Ein Tierheim macht kaum Geschäft, sie sind fast ausschließlich auf Spenden angewiesen und sind froh, wenn die Tiere an einen vernünftigen Menschen abgeben können. Man kann auch nicht viel Geld machen, wenn man einen ("gebrauchten") Hund für grade mal 300€ verkauft.

Also ich bin sehr wohl bereit, viel Geld für (m)einen Hund auszugeben, aber ich nutze lieber die Chance und helfe einem Hund und schenke ihm ein neues und schönes Leben.

Keine Ahnung, woher du solche Behauptungen nimmst, aber man muss jeden Hund erziehen, der einzige Unterschied beim Tierheimhund ist, dass sie häufig bereits Grundlegendes kennen, z.B. Stubenreinheit.

Kommentar von friesennarr ,

Tierheime werden je nach Land von deren Stadt mit unterstützt - wenn das Tierheim leer zu werden droht, dann werden die Gelder gekürzt, also muß man für Nachschub sorgen und holt sie im Ausland. Das ist bekannt.

Ich habe auch schon von Organisationen gehört, die Osthunde aufkaufen um sie zu retten - sehr billig - aber dadurch machen sie das Problem noch größer.

Der Weg der Tierheimhunde ist leider ganz leicht nachzuvollziehen.

Ein Upswurf ein Welpenhändler o.ä. - dann neuer Besitzer, der sich vom billigen Hund hat blenden lassen ohne Ahnung was er sich da eigendlich aufgeladen hat - nach ein paar Wochen, Monaten oder gar Jahren - muß der Hund weg, weil er doch zu krank ist, doch zu viel Arbeit macht, doch nicht mehr so süß aussieht wie als Welpe.

Dann kommt er ins Tierheim - wenn er Glück hat kommt er gleich an eine Stelle wo er bleiben kann, wenn nicht geht er im Tierheim ein und aus, bis sich irgendjemand findet, oder er lebt im Tierheim und wird nicht mehr abgegeben. (Es gibt durchaus Tiere im Tierheim, die nicht vermittelt werden dürfen).

Du darfst gerne die Tier annehmen - ich mach es nicht. Sie tun mir auch leid, mir tun viele Tiere leid, aber ich kann immer nur eines zu mir nehmen.

Und glaub mir, mein Hund ist auch Dankbar, ist auch lieb und hat auch überaus Glücklich das wir sie bei und aufgenommen haben - nur weil sie von einem Züchter stammt, hat sie deshalb nicht weniger recht auf leben.

P.S. Momentan werden ca. 100 Hunde aus Spanien und anderen Ländern täglich importiert.

Kommentar von Goodnight ,

 Kann der informierte Hundekäufer wissen, selbst das Veterinäramt schreibt  das.

 Ein Tierheim ist ein schlechter Ort für Welpenaufzucht. Kann man sehr gut in Welpenspielgruppen sehen. Fast ausnahmslos Mobber Welpen mit falscher Prägung.

Für Welpenaufzucht fehlt es in Tierheimen an Zeit und fundiertem Wissen.

Welpen von seriösen Züchtern sind weitgehend Stubenrein wenn sie zum neuen Besitzer gehen.Wenn Welpen die Möglichkeit haben, gehen sie von selbst raus.

Selbst nachts ist vor der Abgabe die Welpenstube sauber.

Kommentar von dennybub ,

Sicher gibt es auch Tierheime die weniger seriös sind, meines Wissens nach, ist das aber eher die Ausnahme.

Dass Hunde "importiert" werden um für  Nachschub zu sorgen, halte ich für ein Gerücht, ein übles noch dazu.

Im Gegenteil, viele Tierheime  nehmen leider keine Hunde aus z.B. Rumänien auf, weil sie selbst genug haben und vernünftig wirtschaften müssen.

Dass man alle Tierheime schlecht macht, nur weil es ein paar unseriöse gibt, ist sehr schade.

Ich habe auch kein Problem damit wenn jemand einen Rassehund vom seriösen Züchter kauft. Die meisten Hunde die im Tierheim landen, sind aus den Qualzuchten von den Vermehrern, oder den ach so lieb gemeinten Geschenken von den Eltern an die Kinder.

Persönlich würde ich mir nur einen aus dem Tierheim holen.

Kommentar von friesennarr ,

Für mich ist nicht so das Reinrassige ausschlaggebend als die Gesundheit, die damit einher geht. (Dastschnasenhunde würde ich auch niemals unterstützen).

Mit deinen Tieren aus dem Tierheim unterstützt du leider genau diese unseriösen Züchter und vermehrer - natürlich sind die Tiere jetzt schon mal da, aber woran man wirklich arbeiten muß ist die einfuhr von Billigwelpen aus dem Osten.

Immer noch werden für jeden in Deutschland gezogenen Welpen - 100 e aus dem Ausland eingekarrt.

In einer Radiosendung vor einiger Zeit wurde über die Problematik erst gesprochen. Von 400 bei Tasso registrierten neuen Welpen sind gerade mal 15 vom Züchter der Verbände. Die anderen 385 kommen aus dubiosen Quellen und von Upswürfen.

Wie könnte man dann deiner Meinung nach die Tierheimtragödie wirklich beenden?

Deshalb empfehle ich immer (weis damit komm ich nicht weit) den guten deutschen Züchter.

Kommentar von BrightSunrise ,

Wie gesagt, kennt ihr eine Quelle dafür? Ich würde mir das gerne mal selbst durchlesen und mich auf diesem Gebiet weiterbilden.

Ich habe kein Problem damit, wenn jemand eine andere Meinung hat als ich, Meinungsverschiedenheiten sind normal.

Ich bin mir auch sicher, dass es deinen Hunden bei dir prickelnd geht, das bestreite ich keineswegs (tut mir leid, falls es anders rübergekommen ist).

Kommentar von eggenberg1 ,

der ursprung  der miseere ist doch  ,dass im ausland    die tiere  kaum eine lobby  haben bei den jeweiligen bewohnern  dieser länder .dort sind sie  ungeziefer   ,meistens--es gibt auch andere --.  was macht man mit ungeziefer? --vernichten! in sogenannten  sheltern,   wo sie zum töten hingekarrt  werden -  das war immer schon so ,  nur  seit wir  einen international tätigen tierschutz haben werden  diese mißstände eben  bekannt  ,auch hie r im westen - und wer kann von euch  da wegsehen, wenn man die  bilder dieser armen kreaturen sieht -- ich nicht ,und ich denke  die meisten  von euch auch nicht-- 

verändert  aber  garnichts  an der  bestehenden situation in den betreffenden ländern,wenn wir  weiterhin die hunde hierher  bringen.

- manchmal meine ich , hunde ,die  immer auf  der strasse lebten  sind  nicht wirklich glücklich ,wenn sie  dann in einem haus  ständig leben müssen. die umstellung ist  sehr groß  für diese tiere

. ich wäre nach wie  vor dafür , sie zu kastrieren und wieder   auszusetzen-- wenn man  die bevölkerung  aufklären würde  kämen sie bestimmt  damit  auch  ganz  gut klar- in kürze wird sich sowieso nichts ändern ,das ist eine aufgabe für  viiiieele  jahre.

eigentlich  müßten die politiker  mit  diesem thema  umgehen,  in dem sinne, dass die tiere geduldet würden-- kastriert und so auf dauer  deziemiert,  dass die bevölkerung   eine  andere auffassung zu  tieren bekommt .

aber in einem land, wo oftmals menschen keinen lebenserwartung ,keine zukunft haben , elendig leben müssen, wie soll es  dann den tieren dort gehen.? 

sage mir wie du  dich tieren gegenüber  verhälst und ich sage dir   wer  du bist.

dieses elend  der  dortigen tiere  verändert sich dochnichtgravierend  , wenn wir hier  unsere  haustiere nur bei züchtern kaufen ,jedenfalls nich t n dem umfang , dass sich  in den ländern was verändern würde  ,was  das leid  der tiere  aufhielte- DORT muß was geschehen   DORT muß aufklärung  stattfinden und   eben  kastrationen  und keine tötungsaktionen .

bei de r ganzen diskusion  wird  vergessen, dass wir  auch in deutschland  genügend  tierelend haben  --hausgemacht--  wer  mal auf  den katzenstationen der   tierheime  sich umschaut  weiß  ,was ich meine . auch hier gilt eben  noch lange nicht in jedem bundesland   oder  staat  die kastrationspflicht  für katzen  und katern  und die darausfolgende  jährlichekatzenschwemme ist  dann die  folge -- würde sich da was verändern, wennwir dies katzenbabys  dann  ins ausland  bringen  würden zur vermittlung ?? wohl kaum .

  NUR DIE MENSCHEN  MÜSSEN was verändern in ihren köpfen !!

Kommentar von friesennarr ,

Guck mal bei Tasso Nachrichten, da steht gerade etwas wegen den Wühltischwelpen drin. Die arbeiten auch an einer Gesetzesänderung, damit der Handel gestoppt werden kann.

Kommentar von eggenberg1 ,

ja  friesennarr  ,es  verändert sich viel im denken  der menschen ,  aber  das braucht zeit   -menschen können sich scheinbar   nicht von heut auf morgen verändern oder anders  denken.. aber hauptsache es bewegt sich  überhaupt etwas -wenn alle  gemeinsam an einem strick ziehen würden ginge es wesentlich  schneller. wie immer   wird nicht danach gehandelt. 

gesetzesänderung ist  EIN  schritt und sicherlich auch erst einmal der  wichtigste,weil man dann  von gesetzesseite  eingeifen könnte  ,eine handhabung hätte-  nur --  ein gesetz  rausbringen,  es aufschreiben und dann in die tat umsetzen,, das  sind immer schon zwei paar schuh gewesen--aber wie gesagt-- ist die gesetzlche  vorlage  vorhanden , können  immerhin die willigen danach  handeln.

Kommentar von dennybub ,

Die Quelle für das Gerücht würde ich auch gerne kennen. Ich glaube dass ich mal ein paar Tierheime auf diese Diskussion hinweisen sollte.

Kommentar von Sarinasye2010 ,

Genau :-) !

Antwort
von laurajune, 32

Psyschiche probelem gehen weh wenn sie bei dir ein gutes leben haben denk dran die Tiere werden nicht so geboren sondern erzogen oder von ned tötungsstation

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 56

Beim registrierten Züchter - und nur da.

Kommentar von BrightSunrise ,

Und weshalb nicht im Tierheim?

Kommentar von friesennarr ,

Weil ich meine Tiere immer Rasserein als Welpe vom Züchter hole, ich unterstütze nichts anderes.

Kommentar von SusanneV ,

Du hast schon recht. Meine letzte Dobermannhündin war von einem guten Züchter, der sogar zu uns nach Hause kam und kontrolliert hat, ob es dem Hund auch gut geht. Die Hündin wurde dreizehneinhalb und war so gut wie nie krank. Wir waren auch nie in einer Hundeschule.

Kommentar von Goodnight ,

Schau dich mal hier bei den Hundefragen um...

Fast alle Fragen stammen von Leuten die Tierheimhunde oder Hunde von Vermehrern gekauft haben.

Elementarstes Unwissen, Geldmangel,  Selbstüberschätzung und grenzenloser Egoismus sind die Gründe.

Ein echter Tierschützer unterstützt keine schlechte Aufzucht von Tieren. 

Kommentar von BrightSunrise ,

Also ich lese viele Hundefagen und davon handeln viele von Welpen. Von Tierheimhunden lese ich kaum etwas. Und wenn diese Menschen sich einen Hund holen, ohne zu wissen, auf was sie sich da einlassen (erstmal egal, woher der Hund kommt), dann ist das die Schuld des Menschen, der Hund kann dafür rein gar nichts. Mit der Adoption/dem Kauf eines Hundes aus dem Tierheim unterstützt man außerdem keine schlechte Haltung.

Im Übrigen predige ich sogar, dass wenn man sich unbedingt einen Rassehund holen will, dass man ihn dann wenigstens vom VDH-Züchter holen soll. Das Tierheim sollte in meinen Augen (!) aber immer die erste Anlaufstelle sein.

Letztendlich muss es aber eh jeder für sich selbst entscheiden.

Kommentar von friesennarr ,

Warum soll ich das aufarbeiten, was andere verkorkst haben bzw. irgendwo in Dummheit gekauft haben.

Im Tierheim sitzen:

1. Optische Rassehunde aus Polen und Rumänien - die irgendjemand aus den Wühltischwelpen gekauft hat (also diese Vermehrung unterstützt hat).

2. Tiere aus sogenannten Upswürfen oder "meine Hündin soll ein mal Welpen" bekommen Würfen - die irgendjemand, weil sie süß und billig sind zu sich genommen hat und jetzt wieder weg gibt (also hat man diese Vermehrung unterstützt).

3. Tiere die wegen Krankheit oder Tod der Besitzer abgegeben wurden (sehr wenige - sehr selten)

4. Tiere die aus dem Ausland hier angekarrt werden (weil wir noch nicht genügend Hunde im Tierheim haben) und die auch unter die Leute gebracht werden.

Wenn ich 3 dieser 4 Punkte nicht unterstütze, indem ich einen Rassehund beim guten Züchter hole, (jeder nur da einen holen würde) würden die anderen Herkunftsquellen aussterben und es gäbe keine Tierheimhunde mehr. Punkt 3 kann man über Anzeigen abdecken.

Rassehunde vom guten Züchter gehen (wenn man sie wieder abgeben will) zum Züchter zurück und werden dort wieder vermittelt solche Hunde findet man ganz selten in einem Tierheim.
Die angeblichen Rassehunde die man dort vor findet, sind nicht vom Züchter die sind optische Rassehunde aus Ost.

Somit ist das Tierheim für mich bei einem Hund nicht die erste Anlaufstelle.

Nach mehreren sehr negativen Erfahrungen mit Tierheimen. z.B. man gibt mir ein Meerschweinchen nicht, weil ich Außenhaltung habe, oder man will mir eine alte kranke Katze andrehen, weil angeblich nur die mit Hunden auskommt usw. gehe ich da nicht mal mehr hin für andere Kleintiere.

Kommentar von SusanneV ,

Meine Lucy, die ich einjährig bekam, hat VDH Papiere, aber sie war das erste Jahr ein Problemhund und ich war mit den Nerven oft am Ende.

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