Wenn ich dir sage: ich bin Kommunist, was für einen Eindruck macht das bei dir?

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28 Antworten

Mao und Stalin waren Kommunisten und neben Hitler die größten Massenmörder der Weltgeschichte.

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Gar keinen, die Partei ist doch nicht wichtig, der Mensch zählt

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Ich hätte den Eindruck, dass Du ein Mensch bist, der vordergründig Vorstellungen nachgeht, ohne der Sache auf den Grund zu gehen. Dazu muss man aber nicht unbedingt ein Kommunist sein. Auch für religiöse Gruppierungen trifft das weitgehend zu.

Es genügt nicht, einem Gedanken nur nachzugehen und ihn für gut zu befinden. Man muss diesen analytisch zu Ende denken und von allen Seiten durchleuchten. Das können die Wenigsten.

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Das würde zunächst mein Interesse wecken, vor allem dafür, was du darunter verstehst. Dann würde ich dir mit Sympathie begegnen, weil diese Haltung immer noch anständiger ist, als die Haltung all der vorgeblichen Realisten, für die Menschen nur Objekte einer Kapitalverwertungsgesellschaft sind.

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Kommentar von Herb3472
18.04.2016, 16:58

Was ist daran erstrebenswert und anständig, wenn jemand seine Individualität zugunsten eines fremdbestimmten, gleichgeschalteten  Kollektivs unter Einhaltung eines kollektiven Gehorsams aufgibt?

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Ich würde dich angesichts der Millionen Toten von Stalinismus, Maoismus, nordkoreanischem, kambodschanischem, etc. Kommunismus für außerordentlich scheuklappig und problemignorant halten!

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Kommentar von 161xx
18.04.2016, 14:01

Das war alles kein Kommunismus. Wenn man keine Ahnung hat und sich nur von Parolen und Stammtischgerede überzeugen lässt, sollte man lieber mal die Klappe halten bevor man solch Halbwissen verbreitet.

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Den Eindruck, dass du entweder ein oberflächliches und gefährliches lächerliches Halbwissen propagierst oder dich intensiver als die allermeisten Menschen damit auseinandergesetzt hast, wie Kommunismus eigentlich konzeptualisiert ist.

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Kommentar von tevau
18.04.2016, 11:18

Deine Aussage ist also, dass alle, die den Kommunismus bisher umsetzen wollten (und bekanntermaßen gescheitert sind) ihn einfach nicht richtig umgesetzt haben.

Du dagegen bist einfach Klüger und Belesener und Reflektierter als alle vor Dir.

Na gut, vielleicht bieten neue Techniken der Hirnumprogrammierung ja die Chance zu einem endlich mal erfolgreichen Versuch: Einfach dem Menschen sein Individualitätsbestreben nehmen und ihn freiwillig in seinen Entscheidungen als Bestandteil des Kollektivs machen, dem er sich total und willig unterordnet: Berufswahl, Wohnort, politische Ansichten: Entscheidet alles das Kollektiv.

Gewaltenteilung, parlamentarische Kontrolle, freie Justiz: Wie soll das denn gehen, wenn für alle eine Marschrichtung vorgegeben ist?

   

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Der Kommunismus stellt die Wertigkeit des Kollektivs vor die des Individuums. Du als Einzelner bist lediglich als Teilchen des Ganzen etwas wert. Wie eine Biene in einem Bienenstock, oder eine Arbeiterameise in einem Ameisenhaufen.

Wenn Du gerne Deine persönlichen Wertvorstellungen, Lebensinhalte und Ziele zu Gunsten eines Größeren Ganzen aufgibst, dann solltest Du nach Nordkorea oder eines der wenigen anderen noch kommunistischen Länder auswandern. Ich wünsche Dir viel Glück dabei!

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Dann denke ich der hängt einer Ideologie an die zwar schön auf dem Papier klingt aber nicht funktioniert. Außerdem bist du dann ein Sozialist weil der Komunismus die Perfektion des Sozialismus ist die nicht erreicht werden kann.

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Ich denke dann, das ist ein "etwas weltfremder Spinner", aber immer noch besser als das meiste was es sonst noch so im politischen Sektor gibt. Wichtig wäre für mich, wie du zu deiner eigenen Familie, Verwandtschaft, Freunden und Bekannten stehst. Da ich Deutscher bin, kann ich die antideutschen "Gutmenschen" aus leicht nachvollziehbaren Gründen nicht leiden. 

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Kommentar von PrinzDeVienne
18.04.2016, 11:38

Dir ist dann wohl eher nach deutschen Bösmenschen.

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Kommentar von SPN4eva
18.04.2016, 12:14

Wobei nicht alle Kommunisten antideutsch sein müssen. SPD hatte früher mal den Slogan: Wir können stolz auf Deutschland sein. Schade dass sich die Linken so negativ entwickelt haben

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Kommentar von 161xx
18.04.2016, 13:58

Kommunismus hat doch nichts mit Antideutschen zutun.. Das sind 2 verschiedene Dinge. Und Antideutsche sind innerhalb der linken Szene auch nicht gern gesehen. Man sollte den Begriff "antideutsch" vielleicht einfach mal nicht zu wörtlich nehmen sondern sich damit befassen, bevor man damit um sich wirft. Und lieber "Gutmensch" als Schlechtmensch.

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Es irritiert mich, da der Kommunismus in der Geschichte bisher oft gescheitert ist. Aber dann würde ich mit dir wohl eine politische Diskussion anzetteln. Bin selber eigentlich auch eher links (Vgl im Sinne der SPD zu Brandts Zeiten) Jetzt sind sie irgendwie merkwürdig geworden.

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Kommentar von 161xx
18.04.2016, 14:00

Kommunismus hat es nie gegeben. Das war allenfalls Sozialismus, aber die Grenze zum Kommunismus wurde bisher noch nie überwunden.

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Erst mal gar keinen. Erst, wenn Du detailliert erläuterst, was Du unter Kommunismus verstehst könnte ich mir eine Meinung bilden.

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Ich persönlich bin liberal. Habe aber kein Problem mit Kommunisten. Die einzigen mit denen ich nicht auskomme sind Rechtsextreme. Eine meiner besten Freundinnen ist Anarcho-Kommunistin. Wir reden einfach nicht weiter über Politik (vor allem nicht über Wirtschafts-politik) und dann ist das kein Ding. 

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Kommentar von themagicmedic
18.04.2016, 12:53

Was zum Teufel soll denn eine Anarcho-Kommunistin sein ? Seit wann kann man gleichzeitig Anarchist und Kommunist sein ?!

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Wenn du ansonsten sympathisch bist, denke ich, du hast offenbar Visionen.
Für solche Fälle gilt das Bonmot von Helmut Schmidt:
"Wer eine Vision hat, der soll zum Arzt gehen."

In der unsympathischeren Variante bist du von vornherein auf die Unterdrückung Andersdenkender aus.

Ich werde mich in beiden Fällen gegen Leute wie dich wehren.

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Ich denk mir: "Gut, das ist seine Einstellung. Die hab ich zu akzeptieren".

LG

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Das ist ein Übriggebliebener

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Wenn ich diese, sich selbst mit Krampf am Leben haltende und untergehende System Kapitalismus sehe, würde deine Anwesenheit mich sehr freuen!

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Wobei man anmerken muss, dass du scheinbar viele Probleme hast. Ich glaube du bist kein überzeugter Kommunist.

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Ich würde denken "Ach Gott, aus der Geschichte nichts gelernt? Wieviele Versuche soll es denn noch geben, die bisher alle gescheitert sind und viele Menschenleben gekostet haben"

Ich würde aber auch denken: "Aha, Du bist politisch interessiert und hast ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden"

Ich würde Dich wahrscheinlich für recht sympathisch halten, aber auch -sorry - naiv und unerfahren. Letzteres gibt sich erfahrungsgemäß mit der Zeit, das Sympathische bleibt...

Wenn Du Dich mit dem Kommunismus auseinandersetzen willst, solltest Du nicht nur die theoretischen Ideale betrachten, sondern auch sehen, was in der Praxis daraus wurde, und ob es nicht bei jedem neuen Versuch wieder dazu kommen würde. Oder: was denn anders sein müsste, damit das nicht wieder passiert.

(Mein Ergebnis: Nichts, was man wirklich ändern könnte. Es bleibt ein theoretischer Traum, der der Individualität des Menschen entgegensteht, ihn entmenschlicht und der Freiheit entgegensteht.) 

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Kommentar von CubeNoob
18.04.2016, 12:07

eine sogenannte Wissensmanufaktur versucht lösungsansätze für dieses Wunsch denken zu finden. Vielleicht sollte man sich dort diesen Plan B einmal ansehen. ich habe noch keine wirkliche Meinung darüber weshalb ich auch möchte das jeder einmal darüber schaut.

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Kommentar von PeVau
18.04.2016, 12:10

"Ach Gott, aus der Geschichte nichts gelernt? Wieviele Versuche soll es denn noch geben, die bisher alle gescheitert sind und viele
Menschenleben gekostet haben"

Was sollte man denn deiner Meinung nach aus dem Scheitern des real existierenden Sozialismus lernen?

Dass die Menschen immer in oben und unten eingeteilt werden, dass ein Mensch nur das wert ist, was in einer Kapitalverwertungsgesellschaft von ihm verwertbar ist? Dass der Mensch der Wirtschaft und nicht die Wirtschaft dem Menschen dienen soll?

Sollte man lernen, sich in sein Schicksal als billige Verfügungsmasse zu fügen oder einen erfolgreichen Seitenwechsel vorzunehmen, auf dass man nicht mehr zu den Ausgebeuteten, sondern zu den Ausbeutern gehört?

Die Menschenleben, die zu beklagen waren, sind das nicht auch Menschenleben, die zu beklagen waren, weil die Mächtigen sich mit allem, was ihnen zur Verfügung stand gegen Gerechtigkeit gewehrt haben, ja diese bekämpft haben?

Sollte man lernen, dass der Kapitalismus im Laufe seiner Geschichte keine Menschenleben auf dem Gewissen hatte und und bis heute keine neue Opfer hinzukommen? Haben die Kriege dieser Welt nichts mit Kapitalismus zu tun?

Sollte man daraus lernen, dass eine Gesellschaft, in der der Profit strukturell über allem steht und man dazu bedenkenlos auch über Leichen geht, alternativlos ist?

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Kommentar von PrinzDeVienne
18.04.2016, 12:50

Ergebnis: Nichts, was man wirklich ändern könnte.

Das ist so abgrundtief traurig. Falsch aber zum Glück auch. Denn ein solcher Gedanke, zum Beispiel um 1789 konsequent gedacht, verhindert, dass wir heute weitgehend in Freiheit leben können.

Der Erfinder selbst hat einmal seinen Traum ein halbes Jahrhundert danach so veranschaulicht:

„Sowie nämlich die Arbeit naturwüchsig verteilt zu werden anfängt, hat Jeder einen bestimmten ausschließlichen Kreis der Tätigkeit, der ihm aufgedrängt wird, aus dem er nicht heraus kann; er ist Jäger, Fischer oder Hirt oder kritischer Kritiker und muss es bleiben, wenn er nicht die Mittel zum Leben verlieren will - während in der kommunistischen Gesellschaft, wo Jeder nicht einen ausschließlichen Kreis der Tätigkeit hat, sondern sich in jedem beliebigen Zweige ausbilden kann, die Gesellschaft die allgemeine Produktion regelt und mir eben dadurch möglich macht, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden.“


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Kommentar von 161xx
18.04.2016, 13:59

Kommunismus hat es bisher nie gegeben!

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Dass Du ein realitätsfremder Weltverbesserer bist, der, anstatt zügig und zielstrebig ein Ziel anzusteuern, auf der Autobahn des Lebens permanent auf dem Pannenstreifen an der Leitplanke entlang schrammt.


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Kommentar von tevau
18.04.2016, 11:32

Man muss nicht einem Hochleistungs- und Zielerreichungsanspruch genügen, um zu erkennen, dass der Kommunismus eine falsche Idee ist. Denn gerade der Kommunismus lässt nun am allerwenigsten Raum für eigene Lebenskonzepte, die sich nicht an von oben vorgegebenen Maßgaben orientieren.

Im Gegenteil: Menschen, die durch ihre Persönlichkeit nach oben gelangen, werden dies in jeder Gesellschaft tun, egal ob kommunistisch oder kapitalistisch.

Im Kapitalismus werden abweichend orientierte Menschen aber wenigstens nicht zum Einreihen in die staatlichen Kohorten gezwungen.  

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Kommentar von Herb3472
20.04.2016, 20:04

666Phoenix: es steht Dir ja frei, Dir Deine Zeit mit Deinen politischen Ideen zu vertreiben und Deine Energie damit zu verplempern, solange Du mich damit in Ruhe lässt.

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Keinen denn das ist deine Sache und geht mich nichts an

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Kommentar von Rocker73
18.04.2016, 16:00

Amen.

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