Frage von Zuckerlilly, 128

Wenn Gott ein Mensch wäre, würde er/sie/es dann genau so sündigen wie wir?

Antwort
von Dhalwim, 21

Vielleicht ist Gott auch ein Mensch nur wir wissen es nicht. Vielleicht ist er auch nur ein Wesen wie wir, "Allmächtig, Allgütig, Allwissend" aber nicht "Allfehlerlos"

(Ich weiß, unter allmächtig, allgütig und allwissend verstehen viele Perfektion, aber nur weil man alles kann, bedeutet das nicht, man macht auch alles zu 100% richtig)

Es hieß ja nicht umsonst, er hat ein Abbild von sich geschaffen (heißt im Klartext, er hat uns Menschen geschaffen, solch ein Wesen, wie er es nur selbst ist.)

Und das könnte auch bei Außerirdischen sein, oder sogar noch mehr! Anti-Materie Außerirdische? Unmaterielle Außerirdische? Oder Immaterielle Menschen / Außerirdische?

Jesus Christus war Gott in Person sozusagen, und auch er verspürte Zorn (übrigens eine der stärksten Emotionen wie Liebe die wiederum Wollust ist, also sprich zwei der sieben Todsünden),

Aber was ist eigentlich passiert, er wurde wütend und "reinigte", den Ort, zwar mit Gewalt aber nicht mit tödlicher Gewalt, sondern um die Menschen zu vertreiben (mit einer Peitsche) und soviel wie Ich auch hörte,

In irgendeinem Evangelium hat Jesus (als er noch ein Kind war) ein anderes Kind wiederbelebt, nur damit dieses sagen konnte, dass Jesus nicht der Mörder war.

Es ist nicht zu bestreiten, Gott würde wahrscheinlich auch sündigen, aber da müssen wir auch die menschliche Größe haben (die er auch für uns vorgesehen hat), aufstehen und sagen können "Wir vergeben DIR" und wir machen ihm keine Vorwürfe.

Denn Vorwürfe sind idiotisch und irrational (bzw. emotional), und führen zu keinem Ergebnis. Denn man darf's nicht als Referenz sehen, nur weil er allmächtig, allgütig und allwissend ist, muss er deswegen nicht auch allfehlerlos sein.

Ich selbst bin ein etwas emotionaler Mann, ist zwar etwas ungewöhnlich (weil das von der tendenz her eher Frauen sind) aber trotzdem, bin Ich die Ausnahme.

LG Dhalwim <3 <3 <3

Antwort
von musenkumpel, 14

Dann wäre Gottes Einstellung zur Sünde und zu Lust und Spaß eine andere. Gott würde sich eher für Kreativität und Freude entscheiden als die Sünden zu wählen und würde weder sich noch anderen schaden und somit würde erSieEs auch nicht sündigen.

Antwort
von Fantho, 25

Wenn bereits der erste Parameter fehlerhaft ist, lässt sich daraus keine weiterführende Ableitung mehr gestatten: Der Fehler liegt darin begründet, dass Gott und Menschsein noch nicht einmal in konjuntiver Form denkbar und möglich ist, da der Mensch eine Erschaffung Gottes ist und somit jener 'Gott', der da Mensch wäre, nicht Gott sein kann...

Gruß Fantho

Kommentar von Ellenlangezahl ,

Stimmt generell nur hast du nen kleinen Dreher drin "da der Mensch eine Erschaffung Gottes ist" muss natürlich "da Gott eine Erschaffung des Menschen ist" heißen.

Kommentar von Fantho ,

Ist schon richtig so, wie ich das geschrieben habe...

Verwechsle bitte Gott nicht mit Religion...

Gruß fantho

Antwort
von roony911, 68

Niemand weiß es, ob es einen Gott gibt oder nicht. Für viele ist es einfach zu glauben, denn es kann sehr helfen, wenn man sich im Gebet ihm anvertraut. Da ist es wirklich egal, ob es einen gibt oder nicht. Gruß Ro

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich möchte das nicht böse meinen, aber ich bin der Meinung, dass ihre Antwort nicht wirklich die Frage beantwortet. Und ich glaube an Gott und habe Gründe/Argumente, warum ich an Gott und das Christentum glaube. Wenn Sie einige meiner Argumente haben möchten, dann können Sie mich hier fragen. Oder Sie gehen mal auf mein Profil, dort findet man auch Argumente, um an Gott zu glauben. :)

Antwort
von nowka20, 47

ja; DAS WÜRDE ER

Antwort
von anniegirl80, 43

Gott (der christliche) wurde tatsächlich ein Mensch - nämlich Jesus.

Vielleicht ist dir bekannt dass Jesus nicht sündigte!

Kommentar von Whitekliffs ,

Genau. Wollte ich auch sagen. Die Antwort ist also NEIN. Gott wurde Mensch und hat nicht gesündigt.

Antwort
von authumbla, 67

Nach dem neuen Testament zu urteilen: Gott war ja ein Mensch. Jesus nämlich.

Die Geschichte über ihn ist ja nachzulesen.

Also, wenn man das hinkriegt so zu leben, dann würde ich sagen, ist das schon ziemlich klasse.

Dass er mal im Tempel die Händler mit dem Schwert rausgejagt hat, nun gut, das musste mal sein. Ein bißchen Spaß ist ok ;-)

Kommentar von Zuckerlilly ,

Wenn das so ist, hat Gott dann die Juden im 2. Weltkrieg dafür bestraft, dass sie einen Mörder freigelassen haben um im Gegenzug Jesus (=Gott) zu opfern ? 

Kommentar von authumbla ,

Ich halte nix von Sippenhaftung. Ich halte noch nicht mal was davon, wenn einer der sein Leben nicht auf die Reihe kriegt, seine Kindheit und seine böse Mutter dafür verantwortlich macht.

Jeder ist für sich selbst verantwortlich!!

Kommentar von Zuckerlilly ,

Deiner Meinung nach also kein rachsüchtiger Gott ?

Kommentar von authumbla ,

Ich sehe Gott nicht statisch, sondern als eine sich entwickelnde Entität. Ab dem neuen Testament hat er seine Rachsucht "überwunden".

Antwort
von Andrastor, 40

deine Frage ist aus 3 Gründen recht unsinnig.

1.) Weil es keinen Gott gibt

2.) Weil Gott als absolut nicht-menschlich beschrieben wird, genausogut könntest du fragen ob ein Hase, wenn er ein Fuchs wäre, Fleisch essen würde. Natürlich würde er das, denn wenn er ein Fuchs wäre, wäre er kein Hase mehr.

3.) ist Gott laut der Bibel ein psychopathischer Massenmörder, also würde er als Mensch wahrscheinlich einer der schlimmsten Verbrecher der Geschichte sein, vorrausgesetzt sein Charakter bliebe gleich.

Kommentar von Zuckerlilly ,

Weil es keinen Gott gibt

Interessant, woher nimmst du diese Gewissheit ?

Kommentar von Andrastor ,

.) Aus der Geschichte des Glaubens an sich

.) Aus den Widersprüchen und Paradoxen die Gott beschreiben

.) Aus der Unvereinbarkeit göttlicher intervention oder Unterlassung derselben

.) Aus der Tatsache dass es Unheil auf der Welt gibt

.) Aus den Beschreibungen von Himmel und Hölle

.) Aus der Tatsache das Gott nicht global einheitlich, sondern geographisch unterschiedlich ist.

Such dir was aus.

Kommentar von Garfield0001 ,

was meinst du mit "Geschichte des Glaubens"? welche Widersprüche? was hat das Unheil der Welt mit Gott zu tun? Was kann die Firma Opel dafür wenn du das gekaufte Auto Schrott fährst? welche Beschreibung von Himmel und Hölle meinst du? Es gibt viele warum meinst du das gott nicht global ist? Gott ist sogar universal :-)

Kommentar von Andrastor ,

.) Geschichte des Glaubens:

Die Menschheit existiert seit mehr als 2 Millionen Jahren. Eine lange Zeit, jedoch kam der erste Glauben erst vor 120.000 Jahren auf. Das waren Naturglaubensrichtungen, ähnlich derer der heutigen Naturvölker.

Vor etwa 5.000 Jahren formten sich die antiken Pantheons der polytheistischen Glaubensrichtungen der Ägypter, Römer, Normannen, Kelten, die Glaubensrichtungen der Hindus und die asiatischen Richtungen.

Vor etwa 3.000 Jahren erfanden die Juden den ersten richtig monotheistischen Gott.

Aus diesem ging vor etwa 2.000 Jahren das Christentum als Neuinterpretation dieses Glaubens hervor und aus diesem wiederum vor etwa 1.400 Jahren der Islam.

Und nun sag mir nochmal, dass gerade die Christen mit ihrem Glauben Recht haben sollten. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit? Warum sollte überhaupt einer von ihnen Recht haben?
Wo doch die Glaubensgrundlage selber zum Bersten voll ist mit Lügen?

Widersprüche über Gott gibt es viele, das Allmachts-Paradoxon (Kann Gott einen Stein erschaffen...), das Existenz-Paradoxon, der Widerspruch Göttlichen Ursprungs etc.etc.

Was das Unheil betrifft:

Ist Gott gewillt das Unheil zu verhindern, kann es aber nicht? -Dann ist er nicht allmächtig.

Ist er in der Lage dazu, aber nicht gewillt?- Dann ist er bösartig.

Ist er weder gewillt, noch in der Lage?- Warum ihn dann "Gott" nennen?

Ist er gewillt und in der Lage? -Woher kommt dann Unheil?

Einfache Logik.

Der Himmel wird als Ort des absoluten Glücks und Wohlbefindens beschrieben, während die Hölle als Ort der Folter und Qual beschrieben wird.

Wie jeder weiß, ist jedoch der menschliche Körper für alle sensorischen Empfindungen verantwortlich, sprich eine Seele würde keinen Schmerz spüren, weil sie keine Nerven hat. Wie sollte sie also im Höllenfeuer leiden?

Und warum sollte ein eintöniger Zustand in welchem bis auf eine alle Emotionen ausgeöscht wären, erstrebenswert sein? Warum sollte man wollen dass sein eigener Charakter, das was einen als Wesen und Individuum auszeichnet, in einem immerwährendem Drogentaum verloren ginge?

Wenn Gott global sein soll, kannst du mir sicher erklären warum man in Indien an Vishnu, in China an Buddha, in Japan an die Shintogötter, in Norwegen an Thor und in den Naturvölkern an Geister glaubt?

Warum hält sich Gott an Grenzen, wenn er doch "universell" sein soll? Warum bestimmt dein Geburtsort deinen Glauben, wenn Gott "global" sein soll?

Kommentar von Fantho ,

Es ist traurig, wenn jemand trotz Aufklärung weiterhin seinen Irrtum verbreitet bzw. verbreiten will...

Diesem ist an einer Aufklärung gar nicht gelegen, weil es nämlich sonst dessen Kartenhaus zum Einsturz bringen wird, wovor dieser sich fürchtet...

Ich weiß, dies besitzt auch Gültigkeit für Gläubige, jedoch

habe ich hier schon das Theodizee-Problem und das Allmachts-Paradoxon nicht zum ersten Mal widerlegt...

Einfache Logik

Es schmunzelt mich zu lesen, dass Du von einfacher Logik schreibst...

wenn man die ganzen Erklärungsversuche hier zu lesen bekommt...

Okay, einfach sind sie...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

Wie schön dass du wieder jede deiner Aussagen durch Argumente belegst und dich somit nicht wieder einmal absolut lächerlich machst.

Antwort
von chrisbyrd, 7

Nach der Lehre der Bibel ist Gott in Jesus Christus Mensch geworden und hat ein völlig sündloses Leben geführt. Deshalb konnte er am Kreuz stellvertretend zur Vergebung unserer Sünden sterben, damit wir reingewaschen von unserer Schuld vor einem heiligen und gerechten Gott stehen können.

Über Jesus steht in der Bibel: "Vielmehr war er – genau wie wir – Versuchungen aller Art ausgesetzt, allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass er ohne Sünde blieb." (Hebräer 4,15).

Dass Jesus Gott ist, findet sich z. B. hier:

Titus 2,13: "Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus."

2. Petrus 1,1: "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus."

Der Jünger Thomas sagt zu Jesus: "Mein Herr und mein Gott!" Und Jesus widerspricht ihm nicht.

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