Frage von maliga13, 196

Wenn Gott den Menschen erschaffen hat wer hat dann Gott erschaffen woher kommt Gott?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Philipp59, 51

Hallo maliga13,

das ist eine interessante Frage und sie erscheint auch auf den ersten Blick logisch. In der Bibel steht jedoch folgendes über Gottes Existenz: "Ehe selbst die Berge geboren wurden oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott" (Psalm 90:2). Der hier gebrauchte Begriff "unabsehbare Zeit" hat auch die Bedeutung von "Ewigkeit". Gemäß der Bibel ist es also richtig zu sagen, dass Gott schon immer existiert hat.

Viele halten diese Aussage für unvernünftig und unglaubhaft. Es stimmt, unser Verstand kann einfach nicht erfassen, wie es möglich sein soll, dass Gott schon immer dagewesen ist. Wäre das jedoch wirklich ein Grund, es abzulehnen?

Es gibt vieles andere in unserer Welt, das wir auch nicht völlig begreifen können, von dem wir dennoch überzeugt sind. Denke nur einmal an die Zeit. Wer kann sich vorstellen, dass es Zeit schon immer gegeben hat und auch in der Zukunft kein Ende hat? Dennoch lehnen wir den Zeitbegriff nicht deswegen ab, weil wir nicht alle damit verbundenen Gesichtspunkte völlig verstehen können.

Ebenfalls nicht begreifbar für uns ist die Unendlichkeit des Weltalls. Astronomen finden kein Anfang und kein Ende und je weiter sie in den Weltraum vordringen, desto mehr entdecken sie. Viele sind daher von der Endlosigkeit des Universums überzeugt, obwohl die menschliche Vorstellungskraft nicht ausreicht, das wirklich voll und ganz zu begreifen.

Es gibt auch viele Dinge auf unserer Erde, die uns Rätsel aufgeben. Wir begreifen z.B. noch nicht einmal, was das Leben eigentlich ist oder alle Aspekte der Funktionsweise des menschlichen Gehirns, um nur zwei Beispiele zu nennen. Dennoch sind wir bereit, die Tatsachen anzuerkennen.

Der Forschergeist des Menschen scheint zwar keine Grenzen zu kennen, doch sollte man den menschlichen Verstand auch nicht als das Maß aller Dinge ansehen. Es mag sein, dass wir bestimmte Dinge niemals vollständig verstehen werden, egal wie lange wir forschen oder darüber nachdenken. Die Bibel sagt, dass der Mensch "das Werk nie herausfinde, das der [wahre] Gott gemacht hat vom Anfang bis zum Ende" (Prediger 3:11). Das mag vielleicht ein wenig frustrierend klingen, doch erinnert dieser Text die Menschen daran, dass sie gewissen Grenzen unterworfen sind. Nichts desto trotz wird es in alle Ewigkeit immer wieder Neues zu entdecken und erforschen geben.

Wenn wir also schon in unserer materiellen Welt auf vieles stoßen, das den menschlichen Verstand übersteigt, können wir dann erwarten, von einem Gott, der das unermessliche Weltall und die unzähligen Formen des Lebens ins Dasein gebracht hat, alles zu wissen und zu begreifen?

LG Philipp

Kommentar von Trashtom ,

argumentum ad ignorantiam - Der berühmte Appell an das Unwissen. Wie oft noch?

Wie kannst du heute sagen, es sei Unmöglich das Universum zu erforschen? Wie kannst du wissen wie in 1000 Jahren die Gehirnforschung aussieht?

Ein MacBook Pro oder eine Boeing747 ist für den Verstand eines Ritters im Mittelalter nicht weniger absurd, wie die Dinge die du hier vergleichst.

Die Wissenschaft anzuprangern, weil sie jetzt noch nicht das Gehirn oder das Universum enträtselt hat, ist in etwa so, wie wenn du anfängst ein 500-seitiges Buch zu lesen und auf Seite 2 sagst: Ich werde niemals wissen wie die Story endet.

Hört auf Glauben als Fakt zu verkaufen, weil Regenbögen so schön sind.

Kommentar von shamimraj ,

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Kommentar von Philipp59 ,

Ich habe nicht die Wissenschaft als solche angeprangert, sondern wollte einfach aufzeigen, dass auch sie an gewisse Grenzen stößt. Diese Grenzen müssen aber nicht zwangsläufig irgendwann überwunden sein, weil sicher auch in der Zukunft nicht alles erklärt und verstanden werden wird.

Der Mensch sollte trotz seines unbändigen Forschergeistes anerkennen, dass nicht jede Wirklichkeit verstehbar ist. Dabei spielt es keine Rolle, wie intensiv und wie lange er forscht. Unsere Vorstellungskraft ist einfach gewissen Grenzen unterworfen. Diese auszuloten sollte durchaus weiterhin die Arbeit der Wissenschaft sein.

Antwort
von AaronMose3, 90

Stephen Hawking sagte einmal:

Zu Fragen was vor dem Urknall war, ist etwa so sinnvoll, wie die Frage, was sich nördlich vom Nordpol befindet.

Ich denke, das kann man Sinngemäß auch auf "Gott" übertragen.

Kommentar von maliga13 ,

Letzten Endes weiß bis heute niemand, warum das Universum zu existieren begann, was vor diesem Beginn war, ob es ein Ende geben und was nach diesem Ende sein wird. Bei diesen Fragen wird auch Wissenschaft zu bloßer Spekulation und endet in Glaubenslehren.

Kommentar von Trashtom ,

bloßer Spekulation und endet in Glaubenslehren

Oder die Wissenschaft begnügt sich damit was sie weiß, ist zufrieden damit, bleibt neugierig und erfindet keinen Gott als Zwischenlösung.

Antwort
von azmd108, 101

GottGott hat Gott erschaffen, ist doch klar!

Und GottGott wurde selbstverständlich durch GottGottGott erschaffen, darüberhinaus stammt GottGottGott von GottGottGottGott ab. Danach verliert sich die Spur.

Es gibt aber Theorien, dass GottGottGottGott von GottGottGottGottGott abstammt, die halte ich aber für sehr gewagt!

Kommentar von Nanncy95 ,

hahahhahaah

Kommentar von Trashtom ,

Lies die Bibel! GottGottGottGottGott hat im Gegensatz zu GottGottGott immer schon existiert!

Antwort
von triunitas3in1, 34

Niemand und von nirgendwo.

"Er" ist ohne Anfang und Ende, nie geboren und nie gestorben. Weder ein sterbliches Wesen noch ein vergängliches Universum. Ewigkeit. Der raum- und zeitlose "Hintergrund", auf dem die Illusion von Raum und Zeit erscheint...

Antwort
von Almalexian, 118

Er ist der Sohn der Riesen Bör und Bestla.

Antwort
von Andrastor, 82

Der Mensch hat Gott nach seinem Ebenbild geschaffen. Das begründet auch warum Gott sich im Laufe der Jahrtausende stets entsprechend den Gläubigen gewandelt hat und geographisch verschieden ist.

Antwort
von Daggero, 3

In erster Linie gibt es keinen Gott, zumindest nicht so wie er von den etablierten Religionen dieser Spezies Mensch dargelegt wird. Aber keine Sorge, dass das existiert ist gutes, und es steht im Gegensatz zum Bösen. Wenn du also das Gute verfolgst, dann ist es so als klar glaubst du an Gott, und so sollte es sein. Wenn du aber das Böse verfolgst, dann brauchst du einen Schlag mit einem Knüppel auf deinen Nacken. Gott hat also nicht den Teufel erschaffen, sondern das Konstrukt dieser Dualität in Form der Förderung von Entwicklung die guten und der Forderung von Anti Entwicklung die bösen sich in einer Geschichte die aufgesetzt wurde von denen, die die Menschen erschaffen haben und sich als Götter oder Gott darstellen.

Antwort
von realsausi2, 42

Das ist eine sehr sinnvolle Frage.

Leider kann man darauf keine sinnvolle Antwort finden. Das liegt einfach daran, dass eine Grundannahme der Fragestellung schon falsch ist.

Wenn es keinen Gott gibt, kann ihn niemand erschaffen haben. Er muss sich also in Folge des kosmologischen Ereignisse nach dem Urknall irgendwie gebildet haben. Tatsächlich gibt es dafür aber keinerlei Anzeichen. Und auch keine Notwendigkeit.

Gott als Idee ist tatsächlich geschaffen. In den Köpfen von Menschen. Und das tausende Mal immer wieder anders. Man sollte doch annehmen, wenn es einen Gott gäbe, würden auch alle Menschen entweder diesen anbeten oder es halt lassen.

Die Gottesvorstellungen sind aber so unterschiedlich und vielfach unvereinbar, dass man daraus nur zwei Schlüsse ziehen kann:

Entweder es gibt viele Götter oder keinen.

Als Schöpfer der Menschheit ist er auch völlig überflüssig. Wir haben längst eine sehr gute, mit ziemlich allen bekannten Fakten vereinbare Theorie, wie wir entstanden sind. Da ist an keiner Stelle eine Unklarheit, die nur mit dem magischen Wirken von Göttern erklärt werden könnte.

Stellen wir also fest:

Einen nicht geschaffenen Gott kann es nicht geben. Wenn es einen Gott gibt, muss er einen Ursprung haben. Und dieser Ursprung muss wieder einen Ursprung haben. Und so weiter.

Wir sind keine Geschöpfe eines Gottes, sondern eine Entwicklung der Natur.

Nur auf diese Weise kann man Deine Frage beantworten. In dem man Gott komplett aus der Gleichung rauskürzt.

Antwort
von Kaesebohrer, 93

Mit Gott ist es wie mit dem Urknall: Es gibt kein Vorher.

Kommentar von maliga13 ,

Natürlich nach der evolutiontheorie ist das Universum auch aus einem Urknall erschaffen worden aber woher kommt dann der Urknall er muss ja dann auch von Gott gekommen sein.

Kommentar von realsausi2 ,

nach der evolutiontheorie ist das Universum auch aus einem Urknall erschaffen worden

Heiliges Kanonenrohr... wer hat Dir denn diesen Unsinn erzählt?

Die Evolutionstheorie macht über einen Urknall überhaupt keine Aussagen. Das ist überhaupt nicht ihre Baustelle. Hier ist eher die Kosmologie zuständig.

woher kommt dann der Urknall er muss ja dann auch von Gott gekommen sein.

Eine Möglichkeit. So gut wie jede andere. Ich kann mit gleichen Recht sagen:

"der Urknall muss dann ja auch von der Zahnfee gekommen sein".

Logisches Denken sollte geübt werden.

Selbst wenn sich herausstellt, das Urknall und Evolution völlig falsche Theorien zugrunde liegen und beides gar nicht passiert ist, ließe sich daraus nicht die kleinste Aussage über Götter ableiten.

Antwort
von Halbkornbrot, 43

Monotheistische Religionen unter anderem das Christentum, der Islam, und das Judentum gehen in Ihrer Schöpfungslehre davon aus das Ihr Gott der Ursprung allen seins ist.  Also das er es nicht nötig hatte erschaffen zu werden.

Ich persönlich jedoch glaube das Gott, sehr wohl einen Schöpfer hatte, nämlich uns den Menschen. Ich bin der Ansicht so etwas wie ein Gott existiert nur innerhalb unserer Menschlichen Vorstellungen und nicht in der Realität.

Antwort
von 3plus2, 36

Die Menschen wissen viel aber nicht alles

Die Menschen können einen Käfer töten, aber alle Wissenschaftler der Welt können einen machen

Kommentar von Sturmwolke ,

aber alle Wissenschaftler der Welt können einen machen

Gehe ich recht in der Annahme, daß Du das eigentlich so formulieren wolltest:

"aber alle Wissenschaftler der Welt können keinen machen"?

Mit der Überlegung liegst Du übrigens völlig richtig.

Antwort
von Miezimaus, 69

Diese Frage wird dir wohl niemand beantworten können.

Antwort
von hamburgerjung69, 65

Irgendjemand muss ja als erster da gewesen sein

Antwort
von CrazyBunny4, 71

Gute Frage.

Das geht jedoch über unseren Verstand hinaus und kann dir niemand beantworten.

Man kann sich genauso gut die Frage stellen, was hat Gott gemacht bevor er das Universum, die Planeten und die Menschen/ Tiere erschaffen hat?

Kommentar von maliga13 ,

Ja genau deswegen Frage ich was ihr dazu denkt weil sowas wirklich über den menschlichen verstand hinausgeht.

Antwort
von comhb3mpqy, 33

Gott war schon da. Ich finde das nicht unlogisch. Es muss doch am Anfang etwas da gewesen sein.

Und kann die Wissenschaft erklären, woher die Sachen kamen, die bei dem
Urknall dabei waren? Trotzdem glauben viele, dass es den Urknall gab.
(Falls ich jetzt etwas geschrieben habe, was aus wissenschaftlicher
Sicht falsch ist, dann korrigiert mich bitte).

Und falls es Sie interessiert: ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn Sie einige Gründe haben wollen, um an Gott zu glauben,
dann können Sie mich z. B. fragen oder auf mein Profil gehen, dort
findet man Gründe.

Kommentar von Trashtom ,

Gott war schon da. Ich finde das nicht unlogisch. Es muss doch am Anfang etwas da gewesen sein.

Dass das Universum schon immer da war, ist dann aber unlogisch oder wie? 

Kommentar von Zackfair134 ,

Nartürlich! Muss ja irgendjemand erschaffen haben!

Antwort
von DerNichtCheker, 61

Du fragst Sachen die dir keiner beantworten kann.

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