Frage von Miss101, 385

Wenn Gott alle gleich liebt, warum haben dann einige Menschen ein so erschwertes Leben im Gegensatz zu anderen?

Es kann sein dass ich die Frage eventuell nicht so stellen konnte, wie ich es wollte, aber ich glaube jeder weiß was ich meine. Wenn Gott alle gleich liebt, warum sind einige Menschen dann von Geburt an behindert oder werden arm geboren? Warum ist dann nicht jeder Mensch gleich wohlhabend. Warum gibt es dann reich und arm? Unschön und schön? Krankheit und kerngesund? Ich versteh das nicht. Hoffentlich kann mich jemand aufklären.

Antwort
von gamine, 267

Weil jeder so viel trägt, wie er tragen kann. Deshalb sollte man Menschen, die viel Leid tragen, hochschätzen, das Gegenteil ist jedoch meistens der Fall.

Kommentar von LolleFee ,

Das ist eine nette Erklärung, die hat was von dem glücklich verhungerten Kind... 

Jeder trägt so viel, wie er tragen kann. Klar, wenn er es irgendwann nicht mehr tragen kann, dann ist er tot. Jeder trägt, was er tragen muss, und wenn er nicht mehr kann, dann war's das. 

Kommentar von gamine ,

Ich habe kein Wort davon gesagt, dass jemand glücklich sei, der Leid trägt, obwohl sich das nicht ausschliesst.

Was aber auffällt ist, dass oft Leute, die wirklich Leid tragen müssen, dies auch tun und fähig sind, es hinzunehmen, während andere wegen "Lappalien" rum jammern. Es ist anzunehmen, dass diese zerbrechen würden und dass die kleine Aufgabe für sie eben schon gross genug ist.

Natürlich zerbricht mancher an der Last, die ihm aufgebürdet wird. Aber er trägt sie dennoch so lange, wie er kann.

Der wichtigere Teil meiner Aussage ist jedoch der Hinweis, dass oft auf leidende Menschen herabgeschaut wird von denen, dies gut haben. Und das ist ein grosses Unrecht!

Antwort
von lovelyboooks, 385

Das ist jetzt meine persönliche Meinung: Gott kann man nicht erklären. Er hat uns alle so geschaffen wie wir sind und das nicht aus Zufall. Jeder ist hier um seine persönliche Aufgabe zu erfüllen und daran sind wir eben angepasst. Außerdem gibt es keine unschönen Menschen, jeder ist schön und jeder hat seinen eigenen Geschmack für Schönheit. Ich glaube wir sollen diese Diversität und Idividualität jedes Menschen als Geschenk Gottes sehen, denn wenn alle gleich wären, gleich aussehen würden, wie könnten wir dann lernen das Fremde zu tolerieren und zu akzeptieren? Und wäre es nicht eine langweilige Welt wenn alle gleich wären? Es würden alle das gleiche tun, es gäbe keine verschiedenen Berufe, keine Sportarten und Wettbewerbe, jeder würde dasselbe essen wollen und das könnte zu einer Lebensmittleknappheit führen. Es gäbe keine Forschung und Wissenschaft, keine Sprachen. Und stell dir vor einer würde anders sein..dann würde das reinste Chaos ausbrechen weil man sich davor fürchten würde, vor dem Unbekannten. Wir können es also als Geschenk Gottes sehen, dass wir alle so unterschiedlich sind und somit lernen können anderen zu helfen und andere so zu akzeptieren wie sie sind. CMB-14 Jahre

Kommentar von Nadelwald75 ,

DH:), sehr positiv!

Kommentar von lovelyboooks ,

was bedeutet DH?:)

Kommentar von LinnSarma ,

Daumen hoch. ;-)

Kommentar von lovelyboooks ,

achso dankeschön:)

Antwort
von Gegengift, 182

Wenn Gott alle gleich liebt

Ist das ein Hinweis auf den Glauben, das Göttliche wäre eine Person, beginnt schon hier die Misere. Denn wenn das Göttliche keine Person ist, kann man dem Göttlichen auch keine Funktionsweise wie einer Person zuschreiben, wie z.B. den Besitz eines emotionalen Systems, das Gefühle wie Liebe erzeugt.

warum haben dann einige Menschen ein so erschwertes Leben im Gegensatz zu anderen?

Warum ist die Welt so wie sie ist? Zumindest das kann niemand beantworten. Die Welt und das Göttliche hätten sicherlich auch anders sein können. Doch kann man vom Inneren eines Systems aus nicht das System beurteilen. Dazu müsste man einen Vergleich zu anderen Systemen haben.

Was man aber sagen kann ist, dass die Welt aus unserer Sicht (also von innen aus betrachtet) Sinn ergibt. Die Dualität sind die Energieimpulse für das Leben, ohne die keiner der Kreisläufe funktioniert. Wachstum muss endlich sein, weil es sich sonst selbst behindert. Zerstörungsprozesse und damit Schmerz, Leid und Tod sind einem System wie dem unseren unersetzlich.

Antwort
von Hibiskus50, 65

Ich bin nicht gläubig,  aber ich denke jeder wird in seinem Leben irgendwann mal das Gefühl haben,dass es ihm schlecht geht.

Für mich eine völlig akzeptable Sichtweise,jedoch sehr negativ.Man muss aus allen Dingen die besten Schlüsse ziehen. Schlechte Situationen,Phasen,Momente sollte man als Herausforderung sehen.

Da der Mensch ein "Ich-bezogenes" Wesen ist,vergisst man das es 1000den Menschen gerade genauso schlecht geht und einigen noch schlechter.Davon mal abgesehen jemandem dem es heute schlecht geht,kann in 2 Monaten etwas schlimmes widerfahren und das Blatt kann sich wenden.

Antwort
von Lea4elements, 131

Ich denke, diese Sache hat nichts mit Gott zutun. Die Menschen haben sich im Laufe der Evolution eben diese Gesellschaft aufgebaut. Arm und reich gab es schon damals, als wohlhabende Könige über ihre Länder regierten. Vielleicht mag es sein, dass Gott alle liebt, doch das Los, das diese Menschen im Leben gezogen haben, müssen sie selbst bewältigen. Ob du jetzt den großen Preis oder eine Niete gezogen hast, liegt im Auge des Betrachters.

Antwort
von maewmaew, 41

weil er eben alle gleich liebt und es für ihn keine rolle spielt ob jemand behindert ist oder nicht. nein scherz bei seite. alleine die tatsache das menschen behindert gebohren werden und ein furchbar schweres leben haben sollte doch deutlich machen das es keinen gott gibt. sollte man das so nicht wahrhaben wollen und trotzdem fest der meinung sein es gibt ihn, dann sollte man sich wohl damit anfreunden das er eher ein voyer ist der gern zusieht aber alles so geschehen lässt wie es eben geschieht ohne sich ernsthaft darum zu scheren was der einzelne so erleiden muss.

Antwort
von Nadelwald75, 274

Hallo Miss101,

 das kann ich dir nicht erklären, und das wird dir auch keiner erklären können. Damit haben sich bereits unendlich viele Leute beschäftigt. Da kannst du mal unter dem Begriff Theodizee googeln, Da wirst du eine Menge Erklärungsversuche finden, die aber eben nur Versuche sind.

Mir hilft der Gedanke, dass ich darauf vertraue (!),  dass das, was Gott mit dem/den Menschen vorhat, letztlich gut ist. Es ist keine Antwort, aber eine Möglichkeit zum besseren Durchstehen.

Kommentar von Hamburger02 ,

Da hast du Recht. Alle theologischen Versuche sind bishert über das Versuchsstadium nicht hinausgekommen. Egal wie man es dreht oder wendet, es bleiben immer innere Widersprüche übrig. Irgendetwas kann am Ende immer nicht stimmen, entweder die Allgüte, die Allwissenheit oder die Allmächtigkeit.

Die einzige Erklärung, die keine inneren Widersprüche enthält ist die, dass es Gott nicht gibt oder wenn es ihn denn gibt, dass ihm die Erde egal ist und er gar nicht eingreift.

Antwort
von TimeosciIlator, 181

Der Versuch einer Erklärung: Gott, falls es ihn gibt, wollte uns ein möglichst eigendynamisches Leben ermöglichen. Im SF-Film "Time Bandits" wird ihm die Frage gestellt, warum er denn auch das Böse erschaffen hätte ? Seine Antwort: "Weil ich sonst Probleme mit dem freien Willen bekommen hätte."

Antwort
von Ontario, 175

Diese Frage kann man mit nichts beantworten. Wer möchte, der kann irgendetwas hinein interpretieren, was er glaubt oder vermutet. Ich denke, es ist da eher sinnvoll, sich an die Wissenschaft zu halten. Menschen mit Behinderungen, bei denen spielt ein Gendefekt eine Rolle und sonst nichts. Da wir Menschen unterschiedlich sind, uns eine eigene Kultur und Gesellschaftsordnung geben, entstehen diese Unterschiede. Ein Naturvolk lebt anders, als ein Mensch in einer hochtechnisierten Welt. Dies ist eben auf die Entwicklung im Laufe von Jahrhunderten zurückzuführen. Irgendjemand hat mal das Rad erfunden und so konnte man sich besser fortbewegen. Wir Menschen haben unterschiedliche Eigenschaften, unterschiedliche Talente und Befähigungen. Das erklärt auch,warum es arm und reich gibt. Einer der wenig hat, ist damit zufrieden, ein anderer strebt nach mehr , deshalb können wir nicht gleich wohlhabend oder arm sein. Ob ein Mensch schön oder unschön ist, liegt im Auge des Betrachters. Dein optischer Eindruck von  anderen Menschen ist eben unterschiedlich. Was du "unschön" findest, findet ein anderer schön. Würden wir alle gleich aussehen, einen gleichen Wissensstand haben, die gleiche Sprache sprechen, wäre die Welt doch langweilig.

Antwort
von BrunetteBeauty, 218

Ich möchte euch nicht in eurem Glauben einschränken oder so, aber manchmal ist es sinnvoller mit der Wissenschaft zu argumentieren. Behinderungen entstehen z.B. durch erbliche Gendefekte, Mutationen oder Geburtsfehler etc... Natürlich könnte man das jetzt auch wieder hinterfragen.. aber ich bleibe bei so etwas lieber bei der Wissenschaft :)

Kommentar von Hamburger02 ,

Zuvor wurde den Menschen aber über Jahrtausende weisgemacht, das wäre eine Strafe Gottes. Persönlich würde ich da eine wissenschaftliche Erklärung ebenfalls vorziehen.

Antwort
von nowka20, 108

das liegt an den unterschiedlichen schicksalen, die die menschen haben

Antwort
von Fantho, 200

Dies liegt nicht an Gott, sondern an den göttlichen Gesetzen wie Karma und Reinkarnation, weshalb es unterschiedliche Lebenssituationen und Vitas gibt...

Hierbei geht es um die Seelenreife, um die Erweiterung seines Bewusstseins, um die Erledigung von Lernaufgaben und Bewältigung von Lernprozessen, um das Bereinigen von karmischen Beziehungen und, und, und...

Dies alles ist jedoch nicht in einer einzigen Inkarnation, sprich in einem einzigen Leben zu bewerkstelligen....

Vor vielen hundert Milliarden an Jahren hatten wir als Seelen uns von Satan, nachdem dieser aus Unzufriedenheit über dessen Schöpfungen sich von Gott gelöst hatte, verführen und verleiten lassen und haben im Laufe der Milliarden Jahre Chaos in den verschiedenen Universen angerichtet gehabt, sodass Gott irgendwann keine andere Möglichkeit mehr sah, vor ca. 15 Milliarden Jahren einen grobstofflichen Planeten und grobstoffliche Körper namens Menschen zu erschaffen, damit wir Seelen anhand der Inkarnation in einem menschlcihen Körper auf eine grobstoffliche Ebene begeben müssen, auf der wir keinen bewussten Zugang und kein Wissen über das Jenseits, die jenseitigen Welten und Gott mehr besitzen und diese uns wieder erarbeiten müssen...

Mit jeder Inkarnation bereinigen wir nicht nur unsere karmischen Beziehungen, sondern laden wieder neues Karma auf, mit jeder Inkarnation erzeugen wir auch neue Lernaufgaben usw.

Und um dies alles so gut es geht bereinigt und erledigt zu haben, benötigen wir viele, viele Inkarnationen...

und somit auch unterschiedliche Inkarnationen in unterschiedlichen Kulturen, Zeiten, Gesellschaften, Sozietäten usw. usf....

Peu à peu werden wir all dies erledigt und gelernt haben und gehen dann im Jenseits unseren Weg weiter, bis wir eines Tages uns dann auf einer Schwingungsebene mit Gott befinden und uns dann erst mit Gott uns wieder vereinigen können...

Andere werden sich zu Satan bekennen, weil sie ihn für Gott halten und werden dann von seinen Helfershelfern ausgelutscht in seinem Reich dahinvegetieren...

Das wars in Kürze...

Gruß Fantho

P.S. Vielleicht ist das auch alles ganz anders - das überlasse ich Dir...

Kommentar von Hamburger02 ,

Dass deine obigen Ausführungen durch die Wissenschaft längst widerlegt sind, weißt du aber schon? Das klingt ja fast noch abenteuerlicher als die Märchen der Bibel.

Die Erde ist vor 4,5 Milliarden Jahren entstanden, aber der Mensch schon vor 15 Milliarden Jahren?

Kommentar von Fantho ,

Die Erde ist vor 4,5 Milliarden Jahren entstanden, aber der Mensch schon vor 15 Milliarden Jahren?

Ich weiß, was die Wissenschaft sagt....

Meine 'Behauptung' (Erde ca. 15 Mrd, Mensch ca. 12 Mrd alt) ist zwar (noch) nicht wissenschaftlich belegt, aber auch das aktuelle Alter beruht hauptsächlich auf Annahmen aufgrund Gesteinsproben, Berechnungen von Bleiisotopen usw. usf.

Dabei vergessen leichtgläubige Menschen, dass a) Gesteine zur Berechnung herangezogen wurden, die auf der Erde waren, wobei diese auch nicht das Erdenalter wiedergeben, sondern nur das Mindestalter b) kann das Alter nicht direkt anhand von Proben bestimmt werden, die ausschließlich von der Erde stammen, c) nimmt man zudem an, dass die gesamte ursprüngliche Oberfläche der Erde durch Prozesse wie zB Erosion und Recycling der Erdkruste zerstört wurde usw. usf....

Dabei nehme ich auch an, dass die noch älteren 'Menschenfunde' nicht mehr aufzufinden sein werden durch die, wie oben beschrieben, Zerstörung der ursprünglichen Erdkruste....

Durchaus möglich, dass die Erdkruste in ihrer 'Erd-Geschichte' sich mehrmals verändert hat, quasi sich von unten nach oben erneuert bzw. von oben nach unten zerstört wurde, womit auch alle stummen Zeugen der Welt verschwunden sind...

Also, ich bin nicht von den aktuellen Daten überzeugt in der Weise, dass sie als feststehendes Alter unseres Planeten betrachtet werden können...

Wie aber schon geschrieben: Der 'Glaube' darüber bleibt einem selbst überlassen...

Gruß Fantho

Antwort
von Emma60, 38

Jedes Vergnügen hat seinen Preis; Das ist ein göttliches Gesetz. Die göttliche Vorsehung fordert im Laufe der Zeit (Vorherige Leben) einen gerechten Ausgleich für alles.

Der Wunsch ist die Grundursache allen Leidens.~Sant Kirpal Singh

Antwort
von DasRezept, 159

Du denkst zu oberflächlich. Gott liebt unser Inneres, unser wahres Wesen. Wir sind nach seinem Ebenbild geschaffen. Damit meint er nicht das Aussehen, sondern wer wir wirklich sind , nämlich ein Teil von ihm. Und darin sind wir alle perfekt. Was äußerlich als schön oder hässlich betrachtet wird, hat allein die Gesellschaft geprägt , völlig unabhängig von Gott.

Kommentar von Gegengift ,

Nö eine Krankheit oder ein Unfall hat nicht die Gesellschaft geprägt.

Antwort
von hertajess, 88

Weil der Mensch des Menschen Feind ist. 

Mit dem Schöpfergeist hat diese Tatsache nicht das Geringste zu tun. Uns wurde ein freier Wille mitgegeben. 

Antwort
von NichtZwei, 197

Bevor sie ihre Leben hier unten starteten, haben sie zugestimmt, das bestimmte Dinge geschehen werden, aus welchen Gruenden auch immer. Alles werden hier unten in Dualitaet geboren und haben zugestimmt zu den Spielregeln. Natuerlich wissen wir das nicht mehr, weil Teil der Zustimmung ist, dass wir eine Amnaesie bekommen, um das Spiel nicht zu durchschauen, denn sonst macht es ja keinen Spass! Wenn man ein Spiel mitspielt, dann muss man sich an die Regeln halten, das weiss jedes Kind, sonst macht es keinen Spass. Das ist der Grund. Wir sind Teil der Quelle, des groesseren Bewusstseins, deswegen koennen wir trotzdem spielen, wir sind Tod usw. Das ist nur eine Illusion! Alles Gute!

Antwort
von Hamburger02, 70

Das ist deswegen ein Widerspruch, weil hier die menschliche Fantsiegestalt Gott auf die Realität trifft. Und die Realität richtet sich nun mal nicht nach den absurden Vorstellungen von antiken mittelöstlichen Ziegenhirten.

Kommentar von Iflar ,

Beste Antwort! Endlich einer, der nicht nur Märchen erzählt. 

Kommentar von Fantho ,

Und die Realität richtet sich nun mal nicht nach den absurden Vorstellungen von antiken mittelöstlichen Ziegenhirten.

Von welchem mittelöstlichen Ziegenhirten sprichst Du?

Zudem zeugt genau diese Antwort von einer Unkenntnis über die historische 'Realität'...

...denn der Glaube an Gott, an eine Höhere Quelle besteht schon wesentlich länger als die Antike...

Gruß Fantho

Kommentar von Hamburger02 ,

Von welchem mittelöstlichen Ziegenhirten sprichst Du?

Na von den alten Israeliten und ihrem angeblich allgütigen Gott Jahweh, auf den sich der Fragesteller offensichtlich bezieht.

Zudem zeugt genau diese Antwort von einer Unkenntnis über die historische 'Realität'......denn der Glaube an Gott, an eine Höhere Quelle besteht schon wesentlich länger als die Antike...

Da habe ich dann eher Zweifel an deinen historischen Kenntnissen. Die Idee von einem Gott als Einzelwesen ist eine Erfindung, die frühestens bei den Hyksos, später bei Amenophis III und natürlich bei Echnaton nachgewiesen werden kann. Davor gab es mythologische Naturauffassungen (Dämonen, Naturgötter etc) sowie Polytheismus. Aus der Geschichte sind daher nur 3 Einzelgötter bekannt: der Gott der Hyksos, Aton und Jahweh. Von weiteren Einzelgöttern im westlichen Kulturkreis ist in der historischen Literatur nichts zu lesen.

Kommentar von Hamburger02 ,

Ich muss mich korrigieren: seit neuestem hat sich zu den Einzelgöttern das fliegende Spaghettimonster gesellt, das kommt in der neueren Literatur ebenfalls vor. Das hat sogar eine weltweite Anhängerschaft und die Vereinigung der Anhängert ist als weltanschauliche Gemeinschaft offiziell anerkannt.

Kommentar von Fantho ,

Da habe ich dann eher Zweifel an deinen historischen Kenntnissen.

Tja, dann solltest Du Dich weiter schlau machen...

Gruß Fantho

Antwort
von BliblaLP, 192

"So werden die letzten die ersten sein und die ersten die letzten."

Ich denke damit sollte alles geklärt sein. Im Vergleich zum Himmel wird das irdische ein nichts sein, wer es hier trotz Rückschlägen (Krankheit, Soziales Umfeld, Evtl. Behinderung etc) immernoch schafft an Gott zu glauben, Der hat Gottes Respekt und wird im Himmel ein hochangesehener Mann sein. :)

Natürlich bedeutet das nicht, nur weil man reich ist, dass man nicht im Himmel kommt, man sollte aber dann eben nicht geizig etc sein und z.B. Trotzdem noch seinen 10. Zahlen, wenn ihr wisst was ich meine.

Kommentar von BliblaLP ,

Also, ich und wahrscheinlich niemand andere, wird die zwar die Frage des WARUM erklären können, aber ich hab dir versucht darzustellen, dass es kein Nachteil sein muss. :)

Kommentar von Hamburger02 ,

Aber nur, wenn es Gott tatsächlich gibt. Ansonsten hast du mit Zitronen gehandelt.

Kommentar von Fantho ,

Davon geht ja BliblaLP auch aus!

Sollte dem so sein, hast dann wohl eher Du mit Zitronen gehandelt....

...nicht BliblaLP, denn die Erfahrung mit gehandelten Zitronen kommt eher Dir zu, als BliblaLP...

...da BliblaLP sowohl bei Nichtexistenz, wie auch Existenz Gottes diese Erfahrung nicht machen wird, während Du nur bei Nichtexistenz Gottes diese Erfahrung nicht machen wirst...

...aber auf jeden Fall bei einer Existenz Gottes...

geschnallt? ;-)

Gruß Fantho

Antwort
von delobre98, 181

Gott liebt alle gleich, heißt aber nicht das jeder ein perfektes Leben führen wird. Immerhin hat er uns Mensche verflucht. Stell dir vor was für ein Chaos es geben würde wenn alle Gesund wären. Die Menschen würden von Gott immer mehr fordern. Zudem ist das Leben auf der Erde in Gottes Augen nicht relevant. Im Himmel werden alle gleich sein

Kommentar von gamine ,

So? Gott hat die Menschen verflucht' Wo nimmst du das denn her?

Kommentar von Iflar ,

Stell dir vor was für ein Chaos es geben würde wenn alle Gesund wären.

Das musst du jetzt aber mal genauer erklären. Oder verbietet das deine religiöse Dogmatik ?

 Im Himmel werden alle gleich sein

Da funktioniert es dann plötzlich doch ?

Antwort
von Eselspur, 74

Wir meinen meist, dass Gerechtigkeit etwas mit Gleichheit zu tun haben müsse. Bei Gott ist das nicht.

Er liebt jeden Menschen.

ABER. Er behandelt nicht jeden Menschen gleich. 

es ist da nicht sinnvoll zu fragen, was da besser ist. Genauso wie nicht eine Farbe einfach schöner ist als eine andere, und ein Tier nicht besser ist ale ein anderes, behandelt Gott uns nicht gleich.

Natürlich versteh eich das auch nicht, aber offensichtlich ist es so.

Antwort
von Tragosso, 90

Das ist nicht so schwer. Weil es entweder keinen Gott gibt, es einen gibt dem wir egal sind oder einen bösartigen Gott (aus unserer Sicht).

Antwort
von Geansehaut, 173

Jeder hat seine eigenen Schwierigkeiten. ZB gibt es ein Kind in Afrika welches verhungert aber sonst relativ glücklich ist und ein Kind aus einer wohlhabenden Familie welches sehr unglücklich ist, weil es zB wenig Kontakt zu seinen Eltern hat.

Kommentar von Quesnay ,

Glücklich verhungernde Kinder als Beweis der Liebe und Gerechtigkeit Gottes. Kopf => Tischplatte

Kommentar von BliblaLP ,

"Kopf => Tischplatte" 😂😂

Kommentar von Gegengift ,

Tja in Afrika verhungert  und in Deutschland verdummt man glücklich ..

Kommentar von Tragosso ,

Wow. Glücklich verhungern...Klingt nach einer angenehmen Todesart. Erzähl mir mehr, ich bin gespannt.

Antwort
von tinimini, 121

Das macht nicht Gott, das macht der Mensch selber, er schafft sich Reichtümer und lässt andere Hungern, ,er urteilt wer  schön und hässlich ist. er vergiftet die Umwelt, so das es Krankheiten gibt,über Generationen hinweg. 

Kommentar von Gegengift ,

Und was ist mit all den Krankheiten, Unfällen usw. die nicht der Mensch gemacht hat?

Kommentar von tinimini ,

 Der Mensch vergiftet die Umwelt, so das es Krankheiten gibt,über Generationen hinweg. Manche Unfälle passieren eben nun mal, da man selber oder andre nicht achtsam waren, Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen, wir müssen Lernen es wieder zu entdecken, nachdem unsere Heiler auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden.Darum sind wir  selber schuld, nicht eine höhere Macht auf die wir gerne alles schieben. Wir müssen selber für unsere Untaten gerade stehen , nicht andere.

Kommentar von Quesnay ,

Du weißt schon, wie hoch die durchschnittliche Lebenserwartung war, als die Menschen noch zum Heiler und nicht zum wissenschaftlich ausgebildeten Arzt gingen?

Kommentar von tinimini ,

Als die Heiler noch da waren und nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden, sind die Menschen auch alt geworden, aber damals gab es andere Naturkatastrophen die die Menschen dezimiert haben wie zum Beispiel Hungersnot wegen schlechter Ernten, und die Kindersterblichkeit war hoch.Seuchen gab es, aber die gibt es heute auch, Der Krebs ist neben dem Herzinfarkt auch eine Seuche.Heute sterben jedes Jahe über 100000 Menschen an Medikamentenvergiftung, von Medikamenten , die Ärztlich verordnet wurden.

Kommentar von Quesnay ,

Die Lebenserwartung in der römischen Antike - vor den Scheiterhaufen - lag bei etwa 25 Jahren. Du schreibst selbst: "Die Kindersterblichkeit war hoch". Warum ist sie heute wohl um so vieles geringer?

Ich weiß nicht, woher Du Deine Zahlen hast, aber selbst wenn sie stimmen würden (ich zweifle sehr daran), dann müsstest Du die Zahl der Menschen dagegensetzen, die durch die moderne Medizin gerettet wurden. Ich bin einer davon - ohne Antibiotika hätte ich mein drittes Lebensjahr nicht überlebt.  

Kommentar von Fantho ,

Und wieviele Menschen sind trotz Antibiotika gestorben?

Und woran lag dann das?

Kein Zweifel, die Medizin hat große Fortschritte gemacht, hinkt dennoch weit hinterher. Heute gibt es mehr Krankheiten, als dies in früheren Zeiten je gewesen war....

Gruß Fantho

Kommentar von tinimini ,

Dank der Umweltverschmutzung und der Meinung der Pharmacie das man die Menschen in der Krankheit halten soll und nicht heilen soll.

Kommentar von Quesnay ,

@tinimini

Jetzt sind wir glücklich bei der Verschwörung der bösen Pharmaindustrie angelangt.

Aber Gott sei Dank gibt es ja Heilpraktiker, Schamanen, Gurus, Handaufleger, Homöopathen, MMS etc. pp. die alle nur für das Wohl der Menschheit arbeiten und niemals ans Geldverdienen denken würden. Und wenn sich noch keine einzige der tollen supi-alternativen Heilmethoden jemals besser als Placebo entpuppt hat, dann nur, weil weltweit Millionen gekaufte Wissenschaftler und 99% der Ärzte die Wahrheit unter Verschluss halten.

Kommentar von Quesnay ,

Och Fantho,

wie viele Menschen sind trotz gesunder Ernährung gestorben? Ist gesunde Ernährung deswegen schlecht?

Und hinter was hinkt die moderne Medizin her? Hinter der Dir "gegebenen" Wahrheit? Oder hinter den Schamanen?

Die Aussage, dass es heute mehr Krankheiten als früher gab, möchte ich bitte statistisch belegt haben. Wobei ich gerne zugebe: Alterskrankheiten waren früher seltener. Die bekommt man nämlich nicht, wenn man als Kleinkind verreckt.

Antwort
von Gastnr007, 187

vllt möchte er dir die Schönheit der Variabilität zeigen, vllt möchte er auch manchen Menschen ermöglichen über sich selber hinaus zu wachsen

Kommentar von TimeosciIlator ,

Gut ausgedrückt ! Ich denke auch, dass man nur etwas für gut befinden kann, wenn Kontraste da sind. Ohne Eigendynamik wäre doch alles sozusagen "tot".

Kommentar von LolleFee ,

Damit man sehen kann, wie gut es einem geht oder wie gut etwas ist, muss es also einem anderen schlecht gehen oder etwas anderes schlecht sein? Auf Kosten von anderen/m also? Das ist eine echt faire Sichtweise.

Kommentar von TimeosciIlator ,

@LolleFee: Eigentlich meinte ich das anders: Wie kann man wissen was gut ist, wenn alles gut ist ? Dann ist nichts mehr gut. Alles ist dann auf einem "guten" Level, welches farblos und unattraktiv ist, weil alles nur noch gleich ist. Das mag sich für Dich vielleicht brutal und unfair anhören - war aber ganz und gar nicht meine Absicht. Ich weiß nicht, wie ich sonst meine Meinung zu diesem Thema sonst kundtun könnte. LG "Time"

Kommentar von Fantho ,

Was ist, wenn Du zB einen Bettler/Penner siehst? Denkst Du dann, arme Sau, oder Pech gehabt?

Egal, wie Du dies betrachten und/oder benennen magst, Du stellst Dich selbst immer in einen Bezug zu (D)einem Gegenüber, womit Du dann gleichzeitig Dich beobachtest und bewertest....

Und wie kostbar eine Gesundheit ist, wirst Du auch erst durch eine selbst erfahrene Krankheit zu schätzen wissen....

Und genau darum geht es: Um die Erfahrungen und anschließender Erkenntnis(gewinnung)...

Der Bettler/Penner jedoch ist nicht in dieser Situation, um Dir Erkenntnis zu verschaffen, sondern weil er sich in diese Situation wie auch immer manövriert hat....

....genauso wie Du in Deine jetzige Situation...

Gruß Fantho

Antwort
von YDerKellerY, 81

Jeder hat seine Probleme und Ängste in seinem Leben. Ich war erst gerade an einem Vortrag Von Dylan Samarawickrama http://www.ride2xplore.com/. Als ich noch kleiner war hat er im gleichen Dorf gewohnt und wir haben oft zusammen Fussball und Volleyball gespielt.

Er hat erzählt von seiner Weltreise und wie er verschiedene Menschen getroffen hat, Arm und Reich. Und die armen Leute hatten ein schweres Leben, sie lebten gefährlich und oft starben Freunde und Familie. Aber diese Leute waren nicht unglücklicher als hier in der Schweiz. Wir versuchen krampfhaft alles doppelt und dreifach abzusichern und vergessen dabei zu Leben. Auch hier ist das Leben schwer nur auf eine andere Art.

Eine Kollege hat von einer gelähmten Frau erzählt die er kennt. Sie sagt, wäre sie nicht im Rollstuhl würde sie nicht so eine tiefe Beziehung zu Gott haben.

Es kommt drauf an was wir aus unserem Leben machen.

Antwort
von Gylfie02, 151

Weil er wusse, dass diese Menschen stark genug sind

Kommentar von LolleFee ,

Ah ja. Und wenn sie nicht mehr können, dann brechen sie zusammen, und dann war's das. Tolle Erklärung.

Kommentar von gamine ,

LolleFee, versuch doch mal, das Thema nicht aus der Perspektive des Zuschauers anzusehen, sondern aus der Sicht des Leidenden. Falls er nach dem Warum fragen würde, gäbe es für ihn nur diese eine befriedigende Antwort, nämlich: weil ich das kann, weil ich stark genug bin! Alle anderen möglichen Antworten führen nur zu Frust und schlussendlich zum Scheitern.

Antwort
von azervo, 190

Du musst Deine Frage einfach einmal umstellen ... was würde passieren wenn es wirklich einen "lieben" Gott geben würde? Der würde dann alles lieben und dalles leben lassen ... die Folge davon wäre, dass die Überbevöllkerung sehr schnell derartige Auswüchse hätte, dass sich die Leute gegenseitig abschlachten... das mit dem "lieben Gott" ist totaler Schwachsinn. 

Kommentar von Fantho ,

Das ist so was von logischem Fehlschluss, denn Gottes Liebe hat keinen Bezug auf die Unsterblichkeit; man bleibt als Mensch weiterhin sterblich, womit Dein Argument von einer Überbevölkerung obsolet geworden ist...

Gruß Fantho

Kommentar von azervo ,

@Fantho  "Gottes Liebe" ist eine naive Fiktion... es gibt keinen "Gott" und der hat auch keine "Liebe", für nichts und niemand, weil "er" gar nicht existiert. Halte Dich bitte endlich mal an die Realitäten und höre auf, irgend jemanden zu erfinden, der lediglich dazu dient, naiven Leuten "Erklärungen" zu geben, die es gar nicht braucht. Die Natur steuert und regelt sich selbst ... einen "Gott" braucht es dafür keinen.

Antwort
von gernehelfen1993, 213

Damit wir Menschen darüber nachdenken. Sei dankbar das du einer von denen bist den es gut geht. Behinderte Menschen können eine Strafe für die Eltern sein, wir werden es nie verstehen. Aber Gott macht keine Fehler. Lies ein wenig mehr in der Bibel da wirst du mehr verstehen warum Gott Dinge zulässt die wir nicht verstehen!

Kommentar von gamine ,

Behinderte Menschen können eine Strafe für die Eltern sein

Kannst du dir vorstellen, dass ein Mensch mit einer sogenannten Behinderung deine Antwort lesen könnte? Kannst du dir vorstellen, wie er sich dann fühlen würde?

Kennst du behinderte Menschen? Weisst du auch von ihren ausserordentlichen Fähigkeiten, mit denen sie ihre Behinderung oft mehr als wett machen?

Lies du ein wenig mehr in der Bibel, dann kannst du die Welt und vor allem die Menschen vielleicht besser verstehen und mehr Empathie entwickeln. Oder noch besser als lesen wäre, dass du dich mit Menschen abgibst, statt in solcher Weise über sie zu reden. 

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo gernehelfen1933 und gamine,

"Behinderte Menschen können eine Strafe für die Eltern sein."

Genau mit dieser Thematik setzt sich das Neue Testament im Johannesevangelium in seiner Darstellung der Heilung eines Blindgeborenen auseinander und gibt eine eindeutige Antwort:

Joh 9,1-3:

1 Unterwegs sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war.

2 Da fragten ihn seine Jünger: Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst? Ober haben seine Eltern gesündigt, sodass er blind geboren wurde?

3 Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden.

Kommentar von tinimini ,

Das war früher und auch noch heute gang und gäbe, das der Mensch denkt, Gott sendet strafen, aber das tut sich der Mensch selber an.Sie fanden keine Erklärung für solche Krankheiten.An dem Text siehst du das auch Johannes so dachte, .Jesus aber nicht, denn nur er sagte, das es niemandes Schuld ist, wenn einer Krank auf die Welt kommt. Gott hat uns die Heilkraft der Natur gegeben, aber nur wenige verstehen sie, Jesus war einer davon, 

Antwort
von JTKirk2000, 116

Wenn Gott alle gleich liebt, warum haben dann einige Menschen ein so erschwertes Leben im Gegensatz zu anderen?

Das folgende schreibe ich nicht als eine persönliche Meinung dazu, aber lies Dir mal die Seligpreisungen der Bergpredigt durch. Vielleicht siehst Du es dann etwas anders: http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus5,3-12

Antwort
von Chris10021999, 79

Weil es Gott nicht gibt.

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