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Wenn Frauen mehrheitlich berufstätig sind: Sind Witwenrenten noch zeitgemäß?

gefragt von boniche am 05.03.2007 um 0:41 Uhr

Die Erfinder der Witwenrente wollten die damals mehrheitlich nicht berufstätigen Frauen fürs Alter absichern. Heute sind/waren die meisten Frauen berufstätig und haben Anspruch auf eine eigene Rente plus einen Anteil der Rente des (verstorbenen) Mannes, was umgekehrt nicht gilt. Die Frage, ob das gerecht und zeitgemäß ist, stellt sich besonders angesichts leerer Rentenkassen.

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Frauen x 3.104 Männer x 2.553 Versorgun x 1

Kala44
beantwortet von Kala44 am 5. März 2007 08:04
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Leider gibt es auch heute noch Frauen deren Eigenversorgung nicht gewährleistet wäre wenn sie nicht Witwenrente bekämen.Es gibt immer noch Frauen die ihren Beruf zurückstellen für Kinder oder auch nur Ehemann (spreche aus eigener Erfahrung).Ich hab viele Jahre halbtags oder garnicht gearbeitet um meinem Exmann den Rücken freizuhalten für seinen Aufstieg und daher nicht so sehr viel einbezahlt in die Rentenkasse. Dazu kommt das viele Frauen leider immer noch weniger verdienen als Männer und damit später mit ihrer Rente vielleicht nicht auskämen, dazu rechne ich auch die vielen Arbeitslosen die jahrelang keine oder eine schlecht bezahlte Arbeit bekommen. Leider ist das ein Fass ohne Boden, da vielen auch das Geld für eine ausreichende Zusatzversorgung fehlt.

Kommentar von boniche am 5. März 2007 15:27

Du hast Recht!


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 24. April 2007 16:56
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Ja, natürlich sind Witwenrenten noch zeitgemäß.


eedan
beantwortet von eedan am 5. März 2007 10:24
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Außerdem gibt es ja auch Witwerrenten, wo bliebe da die Gleichberechtigung? ;-) G eedan

Kommentar von boniche am 5. März 2007 10:55

Witwerrente? Männliche Rentner bekommen von der Rente der verstorbenen Frau NICHTS, es seie denn, sie hätten Kinder unter 18 J. zu versorgen, was bei Rentnern eher selten vorkommt.

Kommentar von D4b5a6b100ffc7d9fb8f856e15a63b81smalleedan am 5. März 2007 22:28

Doch , es gibt Witwerrente.Kinder unter 18 oder in der Ausbildung bekommen dann noch Halbwaisenrente. G eedan


Betty
beantwortet von Betty am 5. März 2007 11:44
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Ich schliesse mich der Antwort von Kala44 zu und betone noch ein weiteres Standpunkt:

Als Ehefrau, Mutter und Hausfrau leistet so einige Frau eigentlich viel an unbezahlten und unbezahlbarem Arbeit!!! Wenn die ganze Familie ueber die Jahre gut versorgt, die Kinder gut erzogen, das Haus sauber usw. dann frage ich mich manchmal waere es doch nicht moeglich auch die Familienverpflichtungen und etwaigen doppelten Belastungen mit gutes bares GELD zu bewerten?!

Es werden dann sicher keine Diskussionen ueber den Witwenrente, wohl aber ueber den noch groesseren Luecken in der Staatskassen wegen verminderten Steuereinnahmen gefuehrt.

Allerdings glaube ich dass dann viele Frauen ihren wahren Wert auch in der Form einer, derzeit in der Gesellschaft einzig annerkannten Wert, naemlich das des Geldes, zusteht.

Auch wenn meine Meinung doch revolutionaer erscheint, finde ich die Witwenrenten nur als eine Kompromissloesung! Naemlich lediglich fuer die nachtraeglich bezahlte Leistungen!!! Wenn die Frauen es schaffen laenger zu leben (meist schaffen sie es, manchmal auch nicht!)!

Gruesse!


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 5. März 2007 12:19
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Um die Widersprüche hier zum Thema "Witwerrente" einmal klarzustellen:

§ 46

Witwenrente und Witwerrente

...

(2) Witwen oder Witwer, die nicht wieder geheiratet haben, haben nach dem Tode des versicherten Ehegatten, der die allgemeine Wartezeit erfüllt hat, Anspruch auf große Witwenrente oder große Witwerrente, wenn sie

  1. ein eigenes Kind oder ein Kind des versicherten Ehegatten, das das 18.Lebensjahr noch nicht vollendet hat, erziehen.

  2. das 45. Lebensjahr vollendet haben oder

  3. erwerbsgemindert sind.

Es gibt also eine Witwerrente auch ohne ein Kind unter 18 Jahren !

Kommentar von boniche am 5. März 2007 13:24

wusste ich so nicht. interessant! danke!


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