Frage von Katzenkinderoma, 166

Wenn Ex Partner Umgang hat?

Mein ex hat eine neue /alte Partnerin .Wenn er seinen Sohn in Obhut hat passiert es mal das er grad Bereitschaft hat.Muß ich zulassen das wärend er im Einsatz ist die ungeliebte Neupartnerin mein Kind betreut ?

Antwort
von Menuett, 38

a, das mußt Du.

Der Umgang ist dazu da, das Leben des Elternteils kennenzulernen. Da gehört die Next mit dazu.

§ 1687
Ausübung der gemeinsamen Sorge bei Getrenntleben

(1) Leben Eltern, denen die elterliche Sorge gemeinsam zusteht,

nicht nur vorübergehend getrennt, so ist bei Entscheidungen in
Angelegenheiten, deren Regelung für das Kind von erheblicher Bedeutung
ist, ihr gegenseitiges Einvernehmen erforderlich. Der Elternteil, bei
dem sich das Kind mit Einwilligung des anderen Elternteils oder auf
Grund einer gerichtlichen Entscheidung gewöhnlich aufhält, hat die
Befugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten des täglichen
Lebens. Entscheidungen in Angelegenheiten des täglichen Lebens sind in
der Regel solche, die häufig vorkommen und die keine schwer
abzuändernden Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben. Solange
sich das Kind mit Einwilligung dieses Elternteils oder auf Grund einer
gerichtlichen Entscheidung bei dem anderen Elternteil aufhält, hat
 die dieserBefugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten der
tatsächlichen Betreuung.
§ 1629 Abs. 1 Satz 4 und § 1684 Abs. 2 Satz 1 gelten entsprechend.

(2) Das Familiengericht kann die Befugnisse nach Absatz 1 Satz 2 und 4
einschränken oder ausschließen, wenn dies zum Wohl des Kindes
erforderlich ist.

§ 1687a
Entscheidungsbefugnisse des nicht sorgeberechtigten Elternteils

Für jeden Elternteil, der nicht Inhaber der elterlichen Sorge ist
und bei dem sich das Kind mit Einwilligung des anderen Elternteils oder
eines sonstigen Inhabers der Sorge oder auf Grund einer gerichtlichen
Entscheidung aufhält, gilt § 1687 Abs. 1 Satz 4 und 5 und Abs. 2 entsprechend.

Antwort
von amrita1, 6

Ich habe aus deinen Kommentaren gelesen, dass du von deinem Ex-Partner betrogen worden bist und er mit der neuen Partnerin ein gemeinsames Kind hat.  Wie hier schon richtig geschrieben wurde, ist es wichtig deinen Groll nicht auf dem Rücken deines Sohnes auszulassen.

Mein Vorschlag ist, dass du dir eventuell einen Therapeuten suchst, um deinen Groll und deine Verletzungen aufzuarbeiten. Das kann für die ganze Situation heilsam sein.

Eine andere Möglichkeit ist, mit Vergebung zu arbeiten. Du kannst dir selbst, deinem Partner und seiner neuen Partnerin vergeben. Vielleicht findest du auch einen Therapeuten, der sich mit Vergebungsarbeit auskennt? 

Antwort
von MonikaDodo, 38

Ob du sie liebst oder nicht... Interessiert nicht! Wenn sie mit dem Kind gut auskommt ist das völlig in Ordnung! Es geht ums Kind... Nicht um dich!!! Das kann ich leiden...

Antwort
von petrapetra64, 23

Ja, das musst du. Während deiner Umgangszeit hast du das Recht, dein Kind von jemanden deiner Wahl betreuen zu lassen (Babysitter, Oma, Tante, Tagesmutter, Nachbarin, Mutter eines Freundes, neuer Lebenspartner) und während seiner Umgangszeit hat er das gleiche Recht wie du und kann das Kind auch mal von jemanden anderen betreuen lassen.

Nur weil du Abneigungen gegen die Neue hast, gibt dir das nicht das Recht, seinen Umgang in irgendeiner Weise einzuschränken, gewöhne dich lieber daran und rede niemals schlecht über sie vor deinem Kind. Alles andere wäre unfair gegenüber deinem Kind und sehr belastend für das Kind. 

Denk bitte an das Wohl deines Kindes und nicht an deine persönlichen Gefühle. 

Antwort
von Shiranam, 86

Was denkst Du, ist das Beste für deinen Sohn? Das er an Bereitschaftstagen seines Vaters nicht zu ihm darf, also seinen Vater seltener sieht?

Ob Du die Freundin deines Ex magst oder nicht, sollte in dieser Überlegung KEINE Rolle spielen.

Antwort
von auchmama, 7

Na, da war ich doch schon auf der richtige Fährte! ^^

Habe jetzt mal bewusst die Fragenchronik unter die Lupe genommen.....

Und ja, wenn das Kind beim Papa ist und er muss weg, wird es von der Person weiter betreut, bis der Papa wieder zurück ist!

Das Kind hat ein Recht auf beide Elternteile! Und wenn beide Elternteile neue Partner haben, dann sollten die Anderen es tunlichst vermeiden, diese neuen Partner schlecht zu reden! Es sei denn, man möchte so ein Kind richtig durcheinander bringen :-(

Lies bitte auch meinen Kommentar in Deiner Frage vom 03.10.! Ach lies einfach alle Deine Fragen und natürlich die Antworten nochmals durch und dann versuch Dich in eine Kinderseele zu versetzen, wenn es von Erwachsenen vor vollendete Tatsachen gestellt wird und diese Menschen dann auch noch Beziehungskriege untereinander führen :-(

Alles Gute für Euch alle und ganz besonders für den Kleinen!

Antwort
von Mignon4, 67

Ob du das zulassen mußt, weiß ich leider nicht.

Aber die Partnerin deines Ex muß ja keine schlechte Aufsichtsperson für dein Kind sein, nur weil du sie nicht magst und möglicherweise eifersüchtig auf sie bist.

Wichtig für dein Kind ist, dass es auch seinen Papa regelmäßig sieht. Trage deinen Mißmut  über die derzeitige Situation (oder ist der Rosenkrieg noch nicht beendet?)nicht auf dem Rücken deines Sohnes aus! Mache ihn nicht zum Opfer der Streitereien mit deinem Mann. Du schadest damit dem Kind, dessen Wohl immer oberste Priorität haben sollte.

Antwort
von hieber, 68

leider ja, wenn gegen sie nix vorliegt. ausser man könnte die besuchstermine so legen, daß er nicht gerade bereitschaft hat.

Kommentar von alphonso ,

Warum "leider"??

Kommentar von hieber ,

weil die fragestellerin es wohl nicht gerne hat

Kommentar von alphonso ,

Auch du solltest wissen, dass es bei sowas nicht darum geht, was die Mutter "gerne hat"....

Kommentar von hieber ,

habe nur ihre frage beantwortet.

Kommentar von Bitterkraut ,

Aber es geht schon darum, daß das Kind auch tatsächlichen Umgang mit dem Vater hat und nict nurmit der neuen Partnerin, weil der Vater eh nicht da ist. Wenn solche Bereitschaftseinsätze oft vorkommen und den ganzen Tag dauern, entgeht dem Kind ja der Umgang mit dem Vater, da macht es dann auch Sinn, die Besuchstage so zu legen, daß er dann keine Bereitschaft hat.

Was ist daran so schwer zu verstehen?

Antwort
von Ursusmaritimus, 74

Was wenn du einen neuen Lebensgefährten hast und er auf das Kind deines Mannes aufpasst während du bei der Arbeit/Einkaufen/Kosmetikerin bist?

Siehe es einmal von dieser Seite, es ist nichts Anderes.....

Antwort
von Bitterkraut, 68

Das mußt du nicht zulassen, aber wenn sich das Kind mit der neuen Partnerin versteht und so ein Einsatz nicht den ganzen Tag dauert - willst du einen Krieg auf dem Rücken des Kindes austragen?

Ansonsten müßt ihr den Umgang eben so legen, daß der Ex dann keine Bereitschaft hat.

Du solltest aber zuerst an das Kind und seinen Frieden denken und nicht an deine Eifersucht und deinen Krieg.

Kommentar von alphonso ,

Wie kommst du darauf, dass sie das nicht zulassen muss??

Kommentar von TrudiMeier ,

Das muss sie nur dann nicht zulassen, wenn sie das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht hat.

Kommentar von Bitterkraut ,

Was hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht mit dem Umgang zu tun?

Wenn der Vater den ganzen Tag weg ist, hat er ja keinen Umgang. Warum muß sie dann zulassen, daß das Kind statt dessen Umgang mit der Partnerin hat?

Es kommt wohl auf Häufigkeit und Dauer der Abwesendheit des Vaters an. Wenn er morgens weggerufen wird und abends zurückkommt - was hat das dann mit Umgang zu tun?

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Umgang bezieht sich nicht ausschließlich auf den direkten Kontakt zur Bezugsperson sondern auch auf die Teilhabe am normalen Lebensumfeld des Umgangsberechtigten. Dies ist auch von erzieherischem Vorteil, das Kind erlebt Normalität und nicht den Wochenendsuperelternteil als Gegenpart zum Alltagsrestriktionenverteilerelternteil.

Auch sollte beachtet werden das (zum Glück) das gemeinsame Sorgerecht heute den Regelfall darstellt.

Kommentar von TrudiMeier ,

Wenn die Eltern das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht haben, dann kann auch Papa entscheiden, dass das Kind bei der Partnerin bleibt. Dagegen kann Mama nix tun, weil es zu Umgangszeiten stattfindet. Wenn sie aber das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht hat, dann kann sie das schon etwas dagegen sagen, dass das Kind bei der Neuen bleibt.  Das ein solcher Kleinkrieg aber nicht dem Kindeswohl entspricht, bleibt unbestritten.

Kommentar von Bitterkraut ,

bei getrennt lebenden Elten gibt es zwar ein gemeinsames Sorgerecht, aber nie ein gemeinsames Aufenthaltsbestimmungsrecht. Das würde gar keinen Sinn machen, und wäre völlig lebensfremd, weil sich die (oft zerstittenen) Eltern dann tagtäglich absprechen müßten, was das Kinder gerade darf, ob es ins Freibad darf oder zu Freundin usw.

Das Auftenhaltsbestimmungsrecht liegt immer bei dem Elternteil, bei dem das Kind lebt.

Kommentar von TrudiMeier ,

Ob lebensfremd oder nicht, genaugenommen ist es auch so.

http://www.familie.de/eltern/aufenthaltsbestimmungsrecht-795457.html

Man kann sich über Sinn und Zweck streiten. Erwachsene Menschen sollten in der Lage sein zum Wohl ihres Kindes zu entscheiden und sich zu einigen. Auch wenn mal einer davon selbst in den sauren Apfel beißen muss und einen Kompromiss schließen muss.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ich krieg den Link nicht angezeigt.

Kommentar von Menuett ,

Diese Seite sollte sich besser informieren.

Kommentar von Menuett ,

Bitterkraut, fast alle Eltern haben das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Das was Du da beschreibst, hat mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht nüscht zu tun.

Das ABR regelt den WOHNORT und sonst nix.

Kommentar von Menuett ,

Das hat mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht nix zu tun.

Während des Umgangs bestimmt das Umgangselternteil, wo sich das Kind aufhält.

Kommentar von alphonso ,

Dann informiere dich mal über die Bedeutung des Begriffs "Bereitschaft" und vor Allem darüber, was die Fragestellerin für ein Problem mit der neuen Partnerin hat.

Kommentar von Bitterkraut ,

Vielleicht solltest u einfach mal lesen, was ich sonst noch so geschrieben hab, statt dich auf mich einzuschießen. Aber wenn es dir Spaß macht, bitte, nur zu!

Kommentar von Menuett ,

Doch, das muß sie zulassen.

Allenfalls wenn die Next das Kind abholen will, kann die Ex streiken.

Aber auch nur solange, bis ihr der Richter den Vogel zeigt.

Antwort
von TrudiMeier, 49

die ungeliebte Neupartnerin mein Kind betreut ?

Von wem ungeliebt? Von dir oder von deinem Kind?

Kommentar von Katzenkinderoma ,

von mir ungeliebt,mein sohn erzählt nichts über sie.er spielt gern mit deren tochter,glaube das ist das schönste für ihn dort

Kommentar von TrudiMeier ,

Du musst sie nicht mögen, dein Sohn muss mit ihr klarkommen. Das kommt er offensichtlich. Also beiß die Zähne zusammen und lass ihm das Vergnügen. Lade deine Befindlichkeiten nicht auf deim Rücken deines Sohnes aus.  Im Grunde würdest du das nur verbieten, um deinem Ex eins auszuwischen. Der Leidtragende wäre aber nicht der Ex oder die Neue, sonder einzig und allein dein Sohn. Und ich denke, da du denen Sohn sehr lieb hast, willst du das doch nicht, oder?

Kommentar von Bitterkraut ,

Dein Sohn erzählt vermutlich nichts, weil er spürt, daß du sauer auf die Situation und/oder die Neue bist.

Trag dein Ding nicht länger auf dem Rücken des Kindes aus. Es geht nicht um dich.

Kommentar von MonikaDodo ,

Mein Beifall.... Bitterkraut! Schlimm... Manche !

Antwort
von Tilgung, 76

Hast du das alleinige Sorgerecht?

Kommentar von Bitterkraut ,

Das spielt gar keine Rolle, hier geht es um Umgang.

Kommentar von Tilgung ,

Es geht doch auch um Aufsicht?

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Selektive Sicht!

Was macht die Mutter wenn sie einen neuen Lebensabschnittsgefährten hat? Darf er keinesfalls das Kind des Vaters beaufsichtigen?

Kommentar von Tilgung ,

Deshalb die Frage nach der Erziehungsberechtigung.

Kommentar von Bitterkraut ,

Die Erziehungsberechtigung, wie du es nennst, hat mit dem Umgangsrecht gar nichts zu tun! Kind und Vater haben auch dann ein Recht auf Umgang, wenn ds Sorgerecht allein bei der Mutter liegt.

Das Kind hat ein eigenes, verbrieftes und einklagbares Recht auf Umgang mit dem Vater! Umgangsrecht ist keine Einbahnstraße.

Das Einzige, was das Recht auf Umgang von Vater und Kind einschränken könnte, wäre eine Gefährdung des Kindeswohls, die man dann auch nachweisen muß. Die neue partnerin gefährdet das ja anscheinend nicht.

Kommentar von Tilgung ,

Ja. Umgangsrecht mit dem Vater. Wenn der Vater das Kind aber abholt und jemand anderes zur Aufsicht überlässt, dann ist das wohl nicht das Gleiche.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Selbst hier heist es Bereitschaftsdienst des Vaters. Bereitschaft bedeutet bereit sein zur Aufnahme einer Tätigkeit nicht unbedingte Aufnahme und diese auch nicht unbedingt über den gesamten Umgangszeitraum.

Auch verdient der Vater hiermit "sein Einkommen" welches wiederum über Unterhalt dem Kind und der Mutter zum Vorteil gereicht.

Kommentar von Tilgung ,

Die Person mit der Erziehungsberechtigung kann wohl entscheiden wer tauglich dazu ist Aufsichtsaufgaben für das Kind zu übernehmen, sofern kein Umgangsrecht oder Ähnliches besteht.

Wer sagt, dass die Mutter Unterhalt vom Vater bekommt? Kann er das nicht auch Geld verdienen, wenn die Mutter die Aufsicht für das Kind übernimmt, wenn er im Dienst ist?

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Erziehungsberechtigt sind immer beide Elternteile und persönliche Animositäten haben gegenüber den Kindern nichts zu suchen.

Deine Ausführungen unterstellen zum einen die besondere Erziehungsfähigkeit (mutmaßend der Mutter) und ihre integre Fähigkeit zur Wahrnehmung erzieherischer Fähigkeiten dritter Personen (hier der Lebensgefährtin des Vaters).

Gleichzeitig wird dem Vater aber seine Durchführung der Unterhaltspflichten bestritten und sein Bestreben zur finanziellen Verbesserung als kontraproduktiv gegenüber seiner Kindesverpflichtung dargestellt.

Kann man dies als tendenziös betrachten?

Kommentar von Menuett ,

Während des Umgangs hat der Vater die Aufsicht und bestimmt diese alleine.

Siehe BGB§ 1687 und 1687a

Antwort
von alphonso, 52

Ist das Kindeswohl gefährdet??

Kommentar von Katzenkinderoma ,

nein das nicht,es tut nur weh,betrogen worden,neues Kind dort,und der glaube das sie wirklich nicht gut ist für meinen Sohn

Kommentar von Bitterkraut ,

Da ist auchnoch ein Gschwisterchen? Dann sei doch froh, daß dein Kind auch mit diesem Umgang haben kann. Hab grad gelesen, es ist ein Stiefgeschwisterchen, das sollte für dich aber keinen Unterschied machen. Dein Kind erzhlt vermutlich nix, weil es spürt, daß du es nicht leiden kannst, wenn es dort ist. Deine Einstellung hat schon abgefärbt.

Wenn du deine Eifersucht nicht zurückdrängst, schadest du dem Kind. Willst du das?

Es doch hier nicht um dich, sondern um dein Kind!

Kommentar von Shiranam ,

Ja, das tut Dir weh, betrogen worden zu sein. Kann ich verstehen. Aber er hat nicht seinen Sohn betrogen. Das mußt Du wirklich knallhart trennen - deinem Sohn zuliebe. Er wird Dir später einmal dafür dankbar sein.

Kommentar von Bitterkraut ,

Er wird auch jeztt schon dankbar sein, auch, wenn er es nicht ausdrücken kann, nicht im Spannungsfeld der Eltern leben zu müssen.

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