hihi87 am 19.05.2009 um 2:03 Uhr
wie haben die ausgesehen? Sie werden ja überall menschlich aussehend hingestellt. Aber warum gab es dann die Steinzeit, in der sich der Mensch erst entwickelt haben? Also haben Adam und Eva ja doch nicht menschlich ausgesehen? Oder?

Nein...sie gab es nicht...wonach sollen sie auch ausgesehen haben...

Wenn es nach der Bibel geht, dann wurde die Erde in sieben Tagen erschaffen. Da kann man auch erwarten, daß Adam und Eva wie du und ich aussahen. Witzig ist, daß sogar in den Kirchen Jesus immer blond ist. Dabei kann er unmöglich blond gewesen sein - damals herrschten sehr warme Temperaturen und in den Gebieten gab es nur dunkelhäutige.
flb89 am 19. Mai 2009 02:08 Und vorallem: Wenn Jesus aus Jerusalem kam, dann kann er schon alleine deshalb nicht blond gewesen sein. Sondern dunkelhaarig.

Du hast schon Recht. Normalerweise müssen die beiden Affen gewesen sein. Und das waren sie auch! Nicht umsonst ist Adam auf den Baum geklettert um sich einen Apfel zu holen ;-)
Panikgirl am 19. Mai 2009 02:08 Der war gut;-)))

Die Steinzeit ist schon eine Weile her. Nach der Bibel ist die Erde erst 7000 Jahre alt. Steinzeit? Das war wer anders!

Selbst wenn die Evolutionstheorie fehlerhaft sein sollte, wie Kreationisten behaupten, gibt es keinen Grund, zur biblischen Erklärung zurückzukehren. Die Bibel vertritt nämlich keine einheitliche Lehre zur Weltentstehung.
Im ersten Buch Mose stehen sogar gegensätzliche Schöpfungsberichte nebeneinander. Im ersten Bericht (1. Mose 1 bis 2, 4) schafft Gott erst Pflanzen und Tiere und zuletzt die Menschheit (hebräisch: adam). Im zweiten (1. Mose 2, 5-25) schafft Gott erst einen Mann mit Namen Adam, dann Tiere und zuletzt eine Frau, Eva.
Beide Schöpfungsberichte referieren den Wissenshorizont ihrer Zeit. Das zeigt ein genauer Blick auf den ersten Bericht. Ganz wie im babylonischen Schöpfungsepos Enuma Elisch wird hier zuerst das Licht erschaffen, dann Himmelswölbung, Meer, Land, Pflanzen, Gestirne, Wasser- und Flugtiere, Landtiere, zuletzt die Menschheit.
Die Autoren folgten den Theorien der Babylonier. Zu ihrer Zeit war Babylon eben die führende Wissenschaftsmacht. Wenn Theologen heute über die Schöpfung schreiben, folgen auch sie den Lehren unserer Zeit, also der Evolutionstheorie. So lehrte bereits der Jesuit und Paläontologe Teilhard de Chardin (1881 bis 1955), dass sich in der Evolution das schöpferische Wirken Gottes zeige.
Die biblischen Autoren übernahmen die Theorien der babylonischen Gelehrten. Doch sobald es um religiöse Fragen ging, hatten sie ihren eigenen Kopf. Laut Enuma Elisch entstand mit der Welt auch der babylonische Festkalender.
Die Bibel kontert, Gott schuf die Gestirne zur Bestimmung aller Feste (1. Mose 1, 14), auch der jüdischen. Auch in der Moderne gibt es weltanschaulich zweifelhafte Schlussfolgerungen aus wissenschaftlichen Erkenntnissen. Vertreter der Rassenlehre im 19. Jahrhundert behaupteten, dem Stärkeren stehe im Überlebenskampf zu, Schwächere an den Rand zu drängen.
Dem widersprach unter anderen der Jesuit Teilhard de Chardin: Zur Evolution gehöre auch die Entwicklung der Humanität.
Naturwissenschaftler analysieren Wirkweisen, Religionen suchen nach Sinn und Zweck des Lebens. Bereits der antike Philosoph Aristoteles unterschied zwischen Wirk- und Zweckursache.
Wenn ein kinderloses Paar fragt: „Warum können wir keine Kinder bekommen?", forscht ein Mediziner nach der Wirkursache. Er stellt eine Diagnose, um den Eltern zu helfen. Bleibt das Paar trotzdem kinderlos, bekommt die Warum-Frage eine neue Richtung. „Welchen Sinn hat es, dass wir keine Kinder bekommen?" Fragen nach Zweckursachen sind oft Lebensfragen, religiöse Fragen.
Die jüdisch-christliche Tradition befasst sich mit Lebensfragen. Sie überliefert Antworten früherer Generationen. Deren Schöpfungsgeschichten sagen, die Welt sei aus der Liebe Gottes hervorgegangen. Alles, was geschieht, habe eine hintergründige Bedeutung, also einen Sinn. Die Fragen von Glaube und Naturwissenschaft sind so unterschiedlich, dass sich ihre Antworten nicht wirklich widersprechen können.
Von der Internetseite: http://www.chrismonblogs.de/Religion-fuer-Einsteiger/archive/2000/01/01/schoepfu...
heureka47 am 20. Mai 2009 10:10 >>So lehrte bereits der Jesuit und Paläontologe Teilhard de Chardin (1881 bis 1955), dass sich in der Evolution das schöpferische Wirken Gottes zeige.<<
Für mich zeigt sich vor allem, dass das oberste Gesetz im Universum LIEBE ist; bedingungslose Liebe. Und DAS kann im Grunde JEDER Mensch erkennen. Ist ganz einfach. Man muß einfach nur daran interessiert sein, die Wahrheit zu erfahren. "Die Wahrheit wird euch frei machen" (Jesus).

Das Leben erzählt uns viele Geschichten, die uns nur etwas begrifflich machen sollen, damit wir zumindest einen Versuch starten können, das Leben zu verstehen.
Allein die vielen Antworten hier zeigen, wie wenig wir wirklich vom Leben verstehen....

Wenn es wirklich Adam und Eva waren, die allein für den späteren Nachwuchs der Menschheit sorgten, dann herrscht riesige Inzucht auf Erden.
Und richtig: Die haben wenn, dann gewiss auch eher wie Chita und Toto ausgesehen - fürwahr;-)

Die gab es nie, das haben sich die Autoren der Bibel ausgedacht, da die noch keine Ahnung von der Evolution hatten. Wäre man denen mit dem Wissen von heute gekommen, man wäre sicher als 'Gotteslästerer' hingestellt und gesteinigt worden. Man kann Adam und Eva aber auch so interpretieren: Adam ist das männliche Geschlecht ansich und Eva das weibliche...

Gab es dann Adam und Eva überhaupt ? Ich behaupte mal NEIN

das sind 2 veschiedene ansichten wenn du an urzeitliche affenmenschen glaubst kanst du net an adam und eva glauben
romeo27 am 19. Mai 2009 02:06 DIE GAB ES ABER NACHWEISLICH!!!!!!
heureka47 am 20. Mai 2009 09:57 Beide Versionen zu glauben ist möglich. Die Version mit Adam und Eva ist eine "bildhafte", symbolische, vereinfachte Darstellung, die einen größeren Zusammenhang in ein paar wenigen Sätzen sprachbildhaft oder sprichwortartig anschaulich macht - wie wenn man von jemand sagt, er habe das "Kind mit dem Bade ausgeschüttet". Das sagt einem was.
Die andere Art der Darstellung ist die "konkrete", rationale, mit Fakten belegbare, die "wissenschaftliche" Art der Darstellung, wie sie heute sehr vorherrschend ist, da die Menschen sehr auf das logische Denken, den rationalen Ve5rstand getrimmt sind.
Für Geschichten wie Adam und Eva oder Sagen, Legenden, Märchen usw. haben die Menschen heutzutage nicht viel übrig - jedenfalls nicht für die wichtigen Inhalte, die für sie darin stecken, die SYMBOLISCHEN Inhalte. Die wären echte Lebenshilfe - aber die wird nicht mehr als Wert angesehen.

Die Geschichte von Adam und Eva ist - wie viele andere Geschichten auch - eine symbolische Geschichte. Möglicherweise bis wahrscheinlich haben diese beiden als reale Personen nie gelebt. WICHTIG ist in der Hauptsache, was die Geschichte symbolisch uns heutigen Menschen sagen kann.
z.B., daß der neuzeitliche Mensch das Paradies verlassen mußte - und warum. Daraus folgt z.B. die Erkenntnis, daß auch jeder jederzeit wieder hineinkann!
Außerdem ist die Geschichte ein kleines Rätselspiel für bewußtseinsmäßig an Weiterentwicklung interessierte Menschen:
Wen oder was symbolisiert die Schlange?
Sagte sie die Wahrheit oder log sie oder verschwieg sie eine Wahrheit??

Das eine ist die Religion, das andere die Naturwissenschaft - zwei vollkommen unterschiedliche Gebiete, die man nicht vergleichen kann!