DasKaugummi am 07.06.2009 um 9:55 Uhr
das es ein Leben nach dem Tod gibt, für gute Menschen sozusagen eine Art 'Paradies'. Warum heißt es dann z.B. bei einer Hochzeit 'bis das der Tod euch scheidet'.
Geht es, laut Bibel, nicht danach weiter? Und eine Hochzeit ist ja, da Gott in den meisten Predigten vorkommt, ebenfalls etwas (teilweise) religiöses.
Sorry, wahrscheinlich ist die Grammatik und Satzstellung reiner Mist, bin nur leider völlig übermüdet (;

Weil das Leben hier auf Erden nur so lange geht, bis daß der Tod kommt. Und da selten beide Ehepartner gleichzeitig dahingerafft werden, kann der Überlebende sich nach dem Tod des anderen wieder neu verheiraten. Denn eine Scheidung ist in der Bibel bzw. der Hochzeitszeremonie so nicht wirklich vorgesehen.
Die Hochzeit ist für das Leben auf der Erde. Das aber ist mit dem Tod beendet.
Denk noch mal drüber nach, wenn Du ausgeschlafen hast.
DasKaugummi am 7. Juni 2009 09:58 Werde ich machen, danke^^

Bis das der Tod euch scheidet ist für irdische Verhältnisse gedacht

Nach der Bibel stirbt unserer Körper. Dies wird als der erste Tod bezeichnet und ist auch gemeint in der Formel „bis der Tod euch scheidet“. Nach dem ersten Tod gibt es eine Auferstehung von den Toten mit einem anschließenden Gericht. Dabei wird entschieden, ob du ewig bei Gott bleibst oder wirklich stirbst (der zweite Tod). Im Zusammenhang mit deiner Frage zur Heirat sagte einmal Jeschua (Jesus): „... denn in der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel (Bote) Gottes im Himmel.“ (Matthäus 22:30) Das heißt, dass es nach dem ersten Tod weder Mann noch Frau gibt.
Hirnlos am 8. Juni 2009 17:56 ... wobei Jesus hier speziell von denen spricht, die zu himmlischem Leben auferweckt werden.
Die andere Gruppe, die auf der Erde dann im Paradies aufersteht, werden sicher als Mann und Frau erkannt werden. Ob sie dann heiraten möchten oder nicht, ist bestimmt ihre Sache.
Nach der Auferstehung der Menschen, die auf der Erde im Paradies leben, können sie (sofern nicht schon vor ihrem Tod gewesen) sich entscheiden, ob sie sich der Herrschaft Gottes und Jesu unterordnen. Jesu Königreich dauert 1000 Jahre an. Die Entscheidung, ob der Mensch nach dieser Zeit weiterleben wird, trifft Gott anhand dessen, was jeder Mensch in dieser Zeit getan hat - sollte er gegen Gott rebellisch handeln, wird er den zweiten Tod sterben und nicht wieder zum Leben kommen (Chance vertan) - ist er Gott jedoch treu, geht er in ewige Leben über, das solange andauert, wie es der Mensch möchte; er ist jedoch nicht unsterblich!
solascriptura am 12. Juni 2009 20:59 Deshalb bin ich auf so eine Hoffnung auch nicht scharf, letzten Endes doch nicht unsterblich zu sein, zum Glück steht das auch nicht in der Bibel. Dann wäre das "Fußvolk", die Loser mit irdischem Leben eben nur "Nutznießer", welche bestenfalls nicht alt und krank werden.

Die Bibel lehrt, daß wenn der Mensch stirbt, die Seele stirbt (Hesekiel Kapitel 18 Vers 4 und 20), denn die Seele ist der lebende Mensch (Tiere sind auch Seelen).
Wenn nun der Mensch stirbt, erlöschen etliche Rechte und Plichten. Dazu gehört auch das Ehebündnis.
"... bis daß der Tod euch scheidet" ist eine Formulierung, die darauf hinweist, daß es sonst keinen legalen Scheidungsgrund gibt - die Bibel erwähnt nur noch den Ehebruch, also wenn ein Partner sich sexuell außerhalb seiner Ehe betätigt. Der unschuldige Partner hat dann die Möglichkeit, die Ehe zu beenden (Scheidung), oder dem untreuen Partner zu vergeben und die Ehe fortzusetzen. - Gott wird aber Ehebrecher richten, denn "was Gott zusammengejocht hat, soll kein Mensch auseinander bringen".
Wenn der Mensch wieder von Gott zum Leben auferweckt wird (dann nach einer gewissen Zeit der Nicht-Existenz), lebt er auf der Erde im Paradies. Möglich ist, daß er als Mensch aus Fleisch und Blut seinen ersten Partner wieder heiratet (wenn dieser auch auferstanden ist) oder jemand anderes - oder solo bleibt.

Ist beine Glaubensfrage. Ich denke man trifft im Jenseits nur die Menschen denen man auch begenen will!
Hirnlos am 8. Juni 2009 18:10 ... oder gar niemanden, weil man "sich nicht des Geringsten bewußt ist" (Bibel, Prediger Kapitel 9 Vers 5).

das Ehegelübde soll eine vermeintliche Verpflichtung symbolisieren, die ich mit dieser Handlung der Eheschließung eingehe; die mögl. Qualität eines Lebens danach bleibt davon unberührt (na, kommt natürlich auch drauf an, wie ich mich in der Ehe so benommen habe) - wie auch immer

dies wird immer ein geheimnis bleiben und das ist auch gut so, zurückgekommen ist noch keiner.
. glauben heist - nicht wissen
Hirnlos am 8. Juni 2009 18:16 Nö, "glauben heißt"...
Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht.
In der Bibel sagt jesus auch, dass es keine Ehe im Himmel gibt, nachdem die Jünger fragten was los ist, wenn der erste Mann stirbt und ie Frau einen zweiten heiratet....
Die Ehe ist eine geniaqle erfindung Gottes, doch im Paradis wird es noch etwas besseres geben...
Ja, tatsächlich ist vor Gott eine Scheidung nur zulässig, wenn Ehebruch vorliegt - der Unschuldige Partner hat dann die Wahl, dem Ehebrecher zu vergeben und die Ehe fortzusetzen oder sich scheiden zu lassen.
Eine Scheidung, weil der andere eine krumme Nase hat oder säuft, ist nicht zulässig.
Scheidung und Trennung sind zweierlei.
Wenn sie sich trennen, dann ist das vorübergehend. Selbst wenn sie sich für immer trennen, vor Gott sind sie weiterhin verheiratet - eine Neu-Heirat während einer Trennung ist dann Ehebruch. Das wird den Verheirateten zwar egal sein, Gott sieht das aber anders.