Frage von eldurion, 302

Wenn eine Macht, ein "Gott" das Universum erschaffen hat, ist er dann nicht auch wissenschaftlich erklärbar?

Hallo,

Religiöse Menschen die an Gott glauben, sagen ja er hat den Urknall gemacht, er war der der den Stein im Stillen Ozean des nichts warf, welcher die Wellen der Schöpfung erschuf.

Aber da alles, wissenschaftlich erklärbar ist, mit Physik und Mathematik, muss Gott - auch wenn wir diese höhe des Verstandes und der Wahrnehmung nie erreichen werden, um es zu erklären, doch auch wissenschaftlich erklärbar sein dann oder?

Wenn nicht, ist es ja der Beweis das er gar nicht existiert.

Denn etwas was nicht erklärbar ist, kann nicht existieren, wenn wir Menschen so intelligent wären, das wir alles verstehen, würden wir doch wissen das Gott nicht existiert, und es nur ein sehr sehr komplexer Prozess war der da abging vor 13 milliarden jahren.

Zeit, zeit ist das einzige was wir nicht verstehen, die paradoxen die mit Zeit verbunden sind sind für uns nicht greifbar, wir verstehen es einfach nicht.

Obwol sie dennoch bestehen, diese paradoxen.

Glaube ist demnach doch etwas dummes, eine Erklärung für etwas unerklärliches, genauso wie die Sterne für den Steinzeit Menschen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von uteausmuenchen, 115

Hallo eldurion,

Wenn nicht, ist es ja der Beweis das er gar nicht existiert.

der Versuch, "Gott" mit einer naturwissenschaftlichen Erkenntnis zu widerlegen, ist derselbe grundsätzliche Kategorienfehler, auf dem der Kreationismus beruht - nur aus dem entgegengesetztem Blickwinkel betrachtet.

Der Gegenstandsbereich der Naturwissenschaften ist schränkt auf durch Beobachtungen testbare Aussagen. Wir suchen in den Naturwissenschaften gesetzmäßig ablaufende Prozesse in der Natur zu erkennen, zu verstehen und zu beschreiben, so dass wir zu brauchbaren Anwendungen und Vorhersagen für weitere Beobachtungen kommen.

Die philosophische Basis der Naturwissenschaft ist folgerichtig der schwache ontologische Naturalismus: Das bedeutet:  Wir schließen "Gott" oder einen transzendenten Seinsbereich nicht aus, gehen aber davon aus, dass wir die Vorgänge in der Natur ohne Rückgriff darauf verstehen und beschreiben können.

Über philosophische Deutungsfragen des Daseins, über Gott, Sinn, ... macht Naturwissenschaft keine Aussagen. Existenzialistische Themen gehören einfach nicht zu unserem Gegenstandsbereich in der Physik. Der Sinn des Lebens kommt in keiner Formel vor.

Man sollte ihn deshalb auch nicht darin suchen. Gott auch nicht. Ebensowenig kann man aber beides damit widerlegen. Die Physik sagt dazu einfach gar nichts.

Denn etwas was nicht erklärbar ist, kann nicht existieren, wenn wir
Menschen so intelligent wären, das wir alles verstehen, würden wir doch
wissen das Gott nicht existiert, und es nur ein sehr sehr komplexer
Prozess war der da abging vor 13 milliarden jahren.

Nein.

Selbst wenn wir den Urknall und sämtliche Fragen dazu naturwissenschaftlich klären könnten, würde das immer noch nichts über "Gott" aussagen.

Es würde lediglich belegen, dass ein wortwörtliches Festhalten an welcher heiligen Schrift auch immer, keine sinnvolle Haltung ist. Diese Schriften sind Glaubenszeugnisse. Historische Autoren erzählen und darin aus ihrem soziokulturellen Zusammenhang und heraus aus dem Wissen ihrer damaligen Zeit über ihren Glauben. Dass diese Texte weder historisch korrekte Berichte der Weltentstehung darstellen, noch Naturkundebücher, das wissen wir aber heute bereits längst.

Weder belegen unsere Wissenslücken in den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen Gott, noch könnte eine vollständige Naturwissenschaftliche Erklärung Gott widerlegen. Als "dem historischen Kontext geschuldet" erkannt werden nur religiöse Aussagen über die Natur.

Grüße

Antwort
von RobinsonCruesoe, 74

Aber da alles, wissenschaftlich erklärbar ist, mit Physik und
Mathematik, muss Gott - auch wenn wir diese höhe des Verstandes und der
Wahrnehmung nie erreichen werden, um es zu erklären, doch auch
wissenschaftlich erklärbar sein dann oder?

Ich glaube, diese Zeit haben wir überwunden. Es ist die Zeit der Physik des 16., 17. Jahrhunderts. Damals dachte man, dass die Mathematik eine Art "gemeinsamer Sprache" sei, die Gott und Mensch sprächen. In dieser gemeinsamen Sprache waren die Naturgesetze formuliert, die man grundsätzlich determiniert ablaufend dachte. Wenn man also etwas über die Natur und ihre Gesetze lernen konnte oder erfahren konnte, dann kam man dem göttlichen Schöpfer näher, er wurde begreifbarer.

Natürlich war Gott viel, viel grösser, herrlicher, mächtiger und gescheiter gedacht als der Mensch. Aber eben nur in dem Sinn, daß Gottes Fähigkeiten die des Menschen lediglich extensiv übertrafen, also "mengenmäßig". Gott weiss einfach mehr, so dachte man, aber qualitativ kann man durch die mathematische Beschreibung der Welt einen Einblick in die göttliche Weisheit erlangen. Wer damals Gott suchte, studierte Physik!

Heute weiß man, dass unser Unwissen in Bezug auf die Physik nicht akzidentell ist. Es ist nicht möglich, durch das Auffinden eventuell noch nicht entdeckter Parameter ein durchgängig deterministisches Weltbild zu rechtfertigen. Unser Unwissen ist prinzipiell.

Entsprach das Projekt des 17. Jahrhunderts aber tatsächlich dem Gott, der in der Bibel, der Thora und dem Koran verkündet wird? Ich denke nicht. Gott ist dort immer als der, der nicht "unter unsere Begriffe fällt". Im Grunde war der Gott des 17.Jh., der Gott oder die Gottesvorstellung von Menschen wie Newton oder Leibniz, schon in sich eine Häresie.

Gott fällt nicht unter unsere Begriffe. Ich glaube, Thomas von Aquin hat eigentlich alles dazu gesagt: "Wir wissen nicht, was Gott ist, sondern nur, was Gott nicht ist..." Das heisst: Alles, was wir erkennen und begreifen können, auch das, was wir jetzt noch nicht begreifen, sondern vielleicht irgendwann einmal begreifen oder wissen werden, ist nicht "Gott".

Antwort
von Trashtom, 84

Die Physik und Mathematik gelten für unser Universum und (ziemlich) alles was darin vorkommt. Da ein Schöpfer eines Universums logischerweise unabhängig davon existieren müsste, stellt sich die Frage für die Wissenschaft nicht, da sich die Naturwissenschaft nur Dingen innerhalb des Universums widmen kann.

Jeder muss für sich selbst entscheiden ob der den lauf der Natur so akzeptiert wie er ist oder ihn lieber in Watte packt um sich besser zu fühlen. 

Antwort
von JTKirk2000, 87

Erklärbar ist vieles, aber in der Wissenschaft braucht es nicht nur Erklärbarkeit, sondern auch Beweisbarkeit. Diese Beweisbarkeit erfordert aber, dass es sich im uns bekannten Rahmen der Existenz durch Beweise bestätigen oder widerlegen lässt, doch wenn Gott das Universum erschaffen hat, wäre es ein Widerspruch in sich, wenn er nur im Rahmen der uns bekannten Raumzeit existieren, und dadurch für uns beweisbar wäre. Schließlich muss er eine Reife erreicht haben, durch welche er imstande wurde, das Universum zu erschaffen und das geht eben nicht, wenn der Urknall, welchen er ja auch erschaffen müsste, bereits stattgefunden hat. Wenn der Urknall jedoch noch nicht stattgefunden hatte, als er sich so weit entwickelt hatte, dann hätte die uns bekannte Raumzeit noch gar nicht begonnen. Folglich muss er sich in einer uns unbekannten Raumzeit so weit entwickelt haben, um das Universum erschaffen zu können, weshalb er existenziell von der uns bekannten Raumzeit unabhängig ist und wir ihn deshalb weder durch Beweise bestätigen, noch widerlegen können. Somit ist seine Existenz für die Wissenschaft irrelevant, weil es keine Beweise für oder gegen seine Existenz geben kann.

Antwort
von ScienceBuster, 65

Ein Gott ist unabhängig von Wissenschaft. Etwas Überirdisches das sogar über den Gesetzen der Physik in unserer Welt steht, ist ja die Definition von Gott. Abgesehen davon gibt es noch genug wissenschaftliche Phänomene in unserem Universum, einschließlich auf der Erde, die wir uns nicht bzw. noch nicht erklären können. Die von dir genannten Paradoxa, Singularitäten, Teile der Quantenmechanik, Kräfte und Energien und natürlich alles was die Kosmologie im weiteren Sinn betrifft (Urknall, Hyperraum, Paralleluniversen etc.) Wissenschaft kann nun mal nicht alles erklären. Genauso sind wir keine hochintelligente Spezies. Vielleicht im Vergleich zu den uns bekannten Tieren, aber nicht im Allgemeinen. Diese Ansicht, Gott oder Wissenschaft, ist ein falscher Ansatz. Davon müssen wir uns lösen. Keines von beiden schließt das andere aus.

Antwort
von roboboy, 28

Das Problem ist, dass Gott in der heutigen Welt eigentlich nur noch 2 Funktionen hat:

1: Woher kommen wir und 

2: wohin gehen wir.

Der Witz daran ist, dass Gott/Glaube immer nur die zweite Frage klären können, jedenfalls konnte mir noch nie jemand sagen woraus Gott entstanden ist, da kam immer nur Schwachsinn. 

Nur die Frage, was nach dem Tod ist, ist noch wirklich relevant. Das kann die Menschheit im Moment nicht klären, also brauchen wir einen Gott. Also nicht wir, sondern die, die nicht damit klar kommen, nicht alles zu wissen. 

LG

Antwort
von grtgrt, 28

Es ist ein großer Irrtum, zu glauben, dass alles wissenschaftlich erklärbar sei. 

  • Die präziseste aller Wissenschaften - die Mathematik - zeigt uns, dass jede formale, d.h. absolut unbestechliche wissenschaftliche Logik, Aussagen kennt, die mit Hilfe dieser Logik weder als WAHR, noch als FALSCH erkennbar sind. Den Beweis dafür fand Kurt Gödel.
  • Alan Turing, ein Mathematiker, den man heute als Informatiker bezeichnen würde, konnte beweisen, dass es jede Menge durch Algorithmen (also auch durch Computer) ganz prinzipiell nicht lösbarer Aufgaben gibt. 
Antwort
von SamaelHRO, 67

Die Menschen von vor paar tausend Jahren haben für Dinge die sie nicht erklären konnten einen Gott eingesetzt...
Leider ist diese ganze Gott Story zu umfangreich um sie einfach zu widerlegen

Antwort
von Raubkatze45, 53

Einen Gottesbeweis, zwingend wie in der Mathematik, gibt es in der realen Welt nicht. Mathematik hat mit den wirklich wichtigen Dingen im Leben (wie Freundschaft, Liebe, Sinn und Glück) nicht viel zu tun.

Auf der Ebene der Naturwissenschaften ist eine Erkenntnis, dass es so etwas wie ein geistiges Prinzip geben muss (das wir Christen dann Gott nennen), durchaus möglich. Wir sprechen deshalb von einer natürlichen Erkennbarkeit Gottes  oder von der natürlichen Offenbarung.

Selbst der beste Chemiker kann keinen Stoff erzeugen, der klug und weise macht; kein Biologe kann die Liebe berechnen und kein Physiker messen, wie weh es tut, einen Menschen zu verlieren. Was wirklich von Bedeutung in unserem Leben ist, fußt fast ausschließlich auf der Ebene der historischen und juristischen Beweise: Nämlich das, was andere Menschen tun, denken und fühlen. Alles, was einmalig ist.

Eine viel größere Bedeutung auch für unseren Glauben spielen die einmaligen, nicht wiederholbaren und nicht experimentell überprüfbaren Ereignisse, Beweisstücke oder Zeugenaussagen, die für mich die Existenz eines Gottes plausibel machen - oder einfach nur glaubhaft erscheinen lassen.  Die Zeugenaussagen müssen ihre Glaubwürdigkeit nicht "beweisen" (das geht
gar nicht), sondern Kritiker sollten - wie auch vor Gericht - Fälschungen
und Falschaussagen nachweisen. Und deshalb hat Gott diesen Weg gewählt, um sich selbst zu offenbaren: Nicht in der Mathematik und nicht in der Physik, sondern in der Geschichte. In Menschen, die mit ihm einmalige Erfahrungen gemacht haben.

Die übernatürliche Offenbarung ist historisch - nicht naturwissenschaftlich und nicht logisch. Denn Gott will von Bedeutung sein für unser Leben, er ist kein logisches Prinzip und auch keine naturgesetzliche Kraft - er ist ein geistiges, liebendes Wesen. Alles andere als eine historische Offenbarung wäre Gott unangemessen.

Kommentar von 666Phoenix ,

er ist ein geistiges, liebendes Wesen.

Eine Behauptung, die durch nichts belegbar ist! Das Gegenteil, zumindest für "liebendes Wesen", kann jederzeit dargelegt und bewiesen werden!

Antwort
von RipeClown, 47

Google mal nach dem Kausalitätsprinzip. Dem Ursache-Wirkungsprinzip. Aus nichts kann nichts kommen. Ein physikalischer Beweis für Gott.

Antwort
von chrisbyrd, 46

Ich kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart und bin davon überzeugt, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw..

Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben.

Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Ähnlich erging es auch Lee Strobel, der eigentlich beweisen wollte, dass Jesus nicht Gottes Sohn und nicht auferstanden sei. Nach seiner Untersuchung wurde er gläubiger Christ und schrieb das Buch "Der Fall Jesus".

Sehr interessant sind auch die folgenden Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

Kommentar von 666Phoenix ,

Alles hohle Phrasen, die ihre Verfasser selbst anders dargelegt und gemeint, oftmals auch schnell widerlegt haben. Allein der letzte Spruch von Heisenberg ist pure Parodie: Wenn er auf den "Grund des Bechers" kommen wollte, hätte er aufhören müssen zu forschen. Käme man auf diesem "Grund", wäre die Welt zu Ende! Und zum Glück kommen ernsthafte Wissenschaftler nie auf diesen "Grund", also auch nie zu irgendeinem Gott!

Simon Greenleaf - 1783-1853 (englisch-amerikanischer Kreationist): Hochzeit der deutschen und französischen Aufklärung! Was soll er da an klugen Dingen erfunden haben?

Lord Darling  (1849–1936): Zeit der Paradigmen, was soll ein Lord aus der englisch-konservativen Lobby schon an klugen Dingen verfassen? Er spielt nirgendwo eine herausragende Rolle!

Lee Strobel, ebenfalls Kreationist und außerdem Sensationsreporter!

Max Planck hätte sich selbst verteidigen können!

Antwort
von Nediko, 81

Wissenschaftlich ist das nicht erklärbar weil Gott nicht will das man ihn sieht man soll sich nicht mal ein bild von ihm machen

Antwort
von 0815Interessent, 64

Wer sagt denn, dass alles wissenschaftlich erklärbar ist? Das behaupten ja auch nur wir Menschen. Gott ist etwas übermenschliches, und damit ist das Argument "er ist nicht wissenschaftlich erklärbar" auch schon hinlänglich.

Das ist genauso mit der Zeit, die du ja auch ansprichst. Zeit ist wissenschaftlich und menschlich schwer bis gar nicht greifbar, aber keiner zweifelt die Existen von Zeit an. Sogar die Zeitrechnung in Form von Tagen, Stunden, Minuten, etc.wird hingenommen, obwohl diese auch relativ willkürlich ist.

Antwort
von 3plus2, 77

NEIN, die Menschen wissen viel, aber nicht alles.

Antwort
von ichweisnix, 19

Aber da alles, wissenschaftlich erklärbar ist

Eine geschlossene Theorie von Allen ( Theory of everything ) gibt es derzeit nicht. Es gibt derzeit verschiede phyiskalische Theorien die sich aber mathematisch widersprechen. 

Dazu kommt, das z.B. die Quantenmechanik nur statistische Vorhersagen macht. Das heißt, es können da grundsätzlich keine exakten Vorhersagen gemacht werden, sondern es ist immer Zufall mit im Spiel.

Allerdings können sich hinter den Zufall auch unbekannte physikalische Gesetze verbergen. Das Problem dabei ist, das nichtlokale Gesetzmäßigkeiten der Erforschung nur sehr schwer bis unmöglich zugänglich sind, da man keine abgeschossenen System erzeugen kann.

Denn etwas was nicht erklärbar ist, kann nicht existieren

Ganz im Gegenteil. Schon in der Mathematik gibt es den Gödelschen Unvollständigkeitssatz. Der besagt, das jede formale mathematische Theorie entweder widersprüchlich oder unvollständig ( das heißt es gibt wahre Aussagen, die mit der Theorie nicht bewiesen werden können.).

wenn wir Menschen so intelligent wären, das wir alles verstehen,

Je mehr man versteht um so breiter wird der der Blick auf das was man nicht versteht.

Wenn nicht, ist es ja der Beweis das er gar nicht existiert.

Bei der Physik geht setzt man voraus, das die Experimente grundsätzlich widerholbar sind. Wenn etwas grundsätzlich nicht widerholbar ist, verwirft man es. Da ein willensbehafteter Gott per se willkührlich handeln kann, ist es der phyiskalischen Forschung nicht zugänglich.

Antwort
von anna76570, 90

Dann erkläre dir mal wie das alles entstehen konnte . Die universen usw waren nicht auf einmal da. Die müssen doch auch irgendwie aus dem nichts aufgetaucht sein . Erkäre dir die Wunder die Menschen immer noch erleben wenn sie an Gott glauben , nicht einmal diese sind nachvollziehbar ärztlich weder eigentlich möglich. Gott existiert ! Auch wenn du es nicht glauben magst

Kommentar von Agronom ,

Diese Argumentation kann man genauso zum Gegenteil wenden. Woher kam denn diese höhere Entität? Die kann doch auch nicht einfach so aus dem Nichts entstanden sein. Es ist genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich, dass alles aus dem "Nichts" entstanden ist, als dass so eine Entität einfach da ist und schon immer da war. Man kann einen Glauben genauso wenig beweisen wie man ihn widerlegen kann, gar nicht - deswegen nennt man es auch "Glauben".

Antwort
von warehouse14, 34

"Denn etwas was nicht erklärbar ist, kann nicht existieren"

Aha. Gravitation hat also erst existiert, als man sie erklären konnte? Hat man sie eigentlich schon erklären können oder ist sie immer noch ein interessantes Rätsel der Natur? o.O

Und was ist, wenn wir Menschen alles verstehen könnten und dadurch wissen würden, daß Gott existiert? Wieso gehst Du eigentlich pauschal davon aus, daß es Gott einfach nicht geben kann? Ist es Dir vielleicht nur unangenehm, daß er existieren könnte? ;)

Was ist, wenn das, was Du Dir als Gott vorstellst, nicht das geringste mit Gott zu tun hat?

warehouse14

Antwort
von Sempalon, 25


Aber da alles, wissenschaftlich erklärbar ist, mit Physik und
Mathematik, muss Gott - auch wenn wir diese höhe des Verstandes und der
Wahrnehmung nie erreichen werden, um es zu erklären, doch auch
wissenschaftlich erklärbar sein dann oder?

Korrekt, so ist es!

wenn wir Menschen so intelligent wären, das wir alles verstehen, würden wir doch wissen das Gott nicht existiert,

Wie kommst du von der einen Annahme auf diese?

Ich sage, dass es höhere Macht/Intelligenz gibt (wahrscheinlich sogar ganz viele) und dass es auf uns zwar übersinnlich wirkt (über unserem Sinne steht) aber in extrem komplexer Form doch auf eine wissenschaftlliche Art und Weise zu erklären ist!

Antwort
von YStoll, 113

Ist das eine Frage oder der Versuch andere von deiner Meinug zu überzeugen?

Nur das wir etwas nicht wissenschaftlich erklären können, heißt nicht, dass es nicht existiert. Denn wir haben die Physik noch lange nicht vollständig verstanden, besonders bezüglich Quantenphysik und diverser astronomischer Prozesse. Wenn das Gegenteil der Fall wäre, bräuchten wir keine Forschung mehr zu betreiben.


Antwort
von Fantho, 66

Denn etwas, was nicht erklärbar ist, kann nicht existieren

Wenn Du von solch einer Aussage überzeugt bist, bin ich von Deiner logischen Fehlbarkeit überzeugt...

In dem nächsten Absatz (über die Paradoxien) wiederlegst Du Deine gemachte Aussage ja selbst...

Also, bevor Du wieder uns etwas zum Besten geben möchtest, denke vorher in Ruhe über das nach, was Du uns mitteilen möchtest...

Des Weiteren hat Glaube weniger mit Ratio, denn mit 'Emotio' zu tun...

Zu guter Letzt nehme ich mal an, dass Du mit der Aussage 'Glaube ist demnach doch etwas dummes' den 'Glauben an Gott'  gemeint hattest...

Denn der Glaube an die zB große Liebe, oder an die eigene Stärke, oder an das eigene Glück etc. pp. kann wahrlich nicht etwas dummes sein....

Gruß Fantho

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