Wenn ein Mann sagt ,,Frauen gehören in die Küche und sollten Kinder erziehen" ist es dann dasselbe wie wenn eine Frau sagt ,,Männer sollten uns beschützen"?

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15 Antworten

Es ist natürlich nicht dasselbe, weil es zwei unterschiedliche Aussagen sind. Ich gebe dir aber vollkommen Recht, dass es derselbe Prozess ist: eine Person, die eine solche Aussage trifft, stülpt damit allen Anhängern des jeweiligen Geschlechts eine Rolle über, die weder biologisch verankert ist (wie zum Beispiel "Ich finde, das Kinderkriegen sollten die Frauen übernehmen.") noch den individuellen Bedürfnissen der jeweiligen Personengruppe gerecht wird. Es gibt Frauen, die fahren gerne MonsterTruck und sie möchten deshalb nicht weniger weiblich gefunden werden als andere Frauen. Und es gibt Männer, die kochen und putzen gerne und interagieren gerne mit Kindern und die möchten auch nicht weniger männlich als andere Männer gefunden werden.

Fair wäre es, nach Gleichberechtigung zu streben. Momentan ist es eher so, dass Frauen und Männer in unterschiedlichen Bereichen unterschiedlich unfair behandelt werden. Wir brauchten die feministische Emanzipation für das Wahlrecht der Frauen, für die Beseitigung der immer noch existierenden "gender pay gap" (Ungleichbezahlung für gleiche Arbeit) und für die gesellschaftliche Anerkennung von Berufstätigkeit von Frauen, Zugang zu Bildung und und und. Heute gibt es einen Fachbereich, der sich "Gender Mainstreaming" nennt und sich allgemein gegen Benachteiligung aufgrund Geschlechtszugehörigkeit richtet, das betrifft Männer, Frauen und alle weiteren Geschlechter (Transsexuelle, Hämaphroditen, unter Umständen kann man auch Kinder ein eigenes Geschlecht nennen). Ziel von Gender Mainstreaming ist es, Lösungen zu entwickeln, damit Männer Chancen bekommen, im Kindergarten angestellt zu werden, Frauen arbeiten gehen können und allgemein alle gleichgestellt sind.

Medienwirksam ist leider vor allem das Extreme, wie zum Beispiel Feminismus. Kein Mensch schaltet den Fernseher ein, um zu hören, wie eine/r sagt "Alles muss relativ und kontextabhängig gesehen werden. Es kommt ja auch immer auf den individuellen Fall an. Wir brauchen mehr Bereitschaft, Menschen unabhängig vom Geschlecht als Individuen zu sehen." So eine Parole wie "Nieder mit dem Patriarchat" ist einfach eingängiger und provokativer. 

Was DU konkret machen kannst, ist, selbst nicht sexistisch zu sein, weder "böse sexistisch" (Männer können ja eh nicht mitdenken und Frauen haben außer Schuhen nur pinke Tapetenborte im Kopf) noch "gutmeinend sexistisch" (Männer sind ja in technischen Dingen talentierter als Frauen, aber Frauen können meistens viel besser tanzen). Wenn du selbst nicht sexistisch bist und jeden Mann und jede Frau als Individuum wahrnimmst, ganz unvoreingenommen und ohne Vorverurteilung, trägst du etwas dazu bei, dass auch andere Menschen weniger sexistisch werden.

Dass du jemanden als Partner wünschst, der dich wie eine Tochter behandelt, ist aber ganz unabhängig davon eine reine Geschmacksfrage. Niemand verbietet dir, einen Beschützertypen und Försorger zu wollen. Es gibt auf jedes Töpfchen ein passendes Deckelchen. Ebensowenig kann man es einem Mann vorwerfen, wenn er sich eine Partnerin wünscht, die gerne Röcke trägt oder im Salatemachen aufgeht.

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Kommentar von Herzgewinnend
22.03.2016, 14:24

Danke für diese ausführliche Antwort! :)

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In einer erwachsenen Partnerschaft ist man füreinander da und beschützt sich gegenseitig. Da verlangt man nicht, dass einer die "leitende Rolle" übernimmt. Jeder hat Krisen und schwache Momente, egal ob Mann oder Frau, und dann ist es sinnvoll, dass der in diesem Moment stärkere Partner dem Schwächeren zur Seite steht.

Ich habe noch nie verlangt, dass mir ein Mann die Tür aufhält (außer ich trage gerade etwas Schweres in beiden Händen). Mitgebrachte (Schnitt-)Blumen finde ich - ehrlich gesagt - nur lästig und zum Glück würde mein Mann auf diese Idee auch nicht kommen. Etwas anderes sind Hornveilchen für die Blumenkübel vor dem Haus, die sind natürlich willkommen... ;-) Aber die kaufe ich für gewöhnlich auch lieber selbst.

Geld bringen wir beide ins Haus, mal der eine mehr, mal die andere, je nach Auftragslage.

Mein Mann würde sich über Blumen nicht freuen, aber ich habe ihm mittlerweile schon die zweite Querflöte gekauft - das hat ihn sehr gefreut!

Kochen kann mein Mann ohnehin besser als ich. Ich kann nur Karnickel braten...


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Du hast darüber nachgedacht und dabei nicht einmal die Definition von Feminismus bei Wikipedia nachgeschaut:

Feminismus (abgeleitet von lateinischfeminaFrau und -ismus über französischféminisme)[1] bezeichnet sowohl eine akademische als auch eine soziale Bewegung, die für Gleichberechtigung, Menschenwürde, die Selbstbestimmung von Frauen sowie gegen Sexismus eintritt.

Zudem gibt es zu sagen, dass Feminismus keine einheitliche Bewegung ist, aber es gibt Bewegungen, die sich auch mit dem Geschlechterklischee der Männer auseinander setzen.

Geschlechterklischees, die du übrigens in deiner Frage zuhauf produzierst, wie Männer können nicht kochen, Frauen wollen gar keine leitende Funktionen; Frauen wollen Blumen geschenkt bekommen, usw....

Geschlechterklischees, die uns ständig im Alltag begegnen, führen zu Problemen und engen uns ein.

Ist es fair, dass Frauen immer noch nach dem Äußeren beurteilt werden? Wie findest du es, dass zwei junge Männer in einem Anfall von Männlichkeitswahn bei einem illegalen Rennen einen anderen Menschen töten?

Bei den Geschlechterklischees wird hauptsächlich auf Frauen konzentriert, weil diese dadurch Nachteile im Alltag haben. Im Berufsleben wird eine Frau, die sich genauso dominant wie ein Mann benimmt, anders bewertet als der Mann (beispielsweise als zickig oder herrisch). Im Alltag kommt es immer wieder zu sexuellen Belästigungen, die in keiner Statistik auftauchen, weil sie nicht zur Anzeige gebracht werden. Wieso kommt es dazu? Weil diese Männer, die das machen, ihre Männlichkeit beweisen müssen.

Wenig Männer befassen sich damit, stellen ihre eigene Geschlechterklischees in Frage, weil sie weniger mit den Nachteilen konfontriert sehen. Wenn sie die Nachteile dann doch mal sehen, dann sind die bösen Feministinnen Schuld...

Zudem ist es bei Rechten gerne gesehen auf den Feminismus zu schimpfen. Denn neben Ausländer und Homosexuelle sind auch selbstbesetimmte Frauen deren Feindbild. Für Frauen sind dort eben nur die 3Ks vorgesehen.

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Ok Hallo Herzgewinnend!

Ich finde es wirklich toll von dir, dass du für Gleichberechtigung für alle bist, also auch für uns Männer, etwas was die Feministinnen gerne vergessen. Ich meine die meisten denken darüber gar nicht nach und denken nur an die Frau, während man weiter von dem Mann nur fordert,ohne auch ihn gleichzuberechtigen!

Aber was ich wirklich toll finde an deinem denken, was wirklich Herzgewinnend ist für mich, dass du etwas für beide willst, also nicht nur für eine Partei, sondern für beide. Leider gehst du dabei , meiner Meinung nach, von der falschen Annahme aus man müsste für die "Gleichberechtigung beider Geschlechter" kämpfen/einstehen/streiten.

Ganz ehrlich wenn wir das wirklich real durchsetzen, dann Leben wir in einer Welt in der eine Frau sich beleidigt fühlt, wenn sie kocht und ein Mann sich beleidigt fühlt, wenn er die Tür für eine Frau aufhält, weil es suggeriert das sie etwas Falsches tun, weil das "total böse und diskriminierend ist und uns in feste Geschlechterrollen steckt". Man hat ein schlechtes Gefühl dabei etwas Normales zutun, nur weil man suggeriert es wäre schlecht eine Erwartungshaltung zu haben bzw. allgemein eine Rolle für ein Geschlecht festzulegen. Das Ergebnis ist einfach, dass jeder macht was er will und denkt er sei im recht und sofort auf beleidigt tut, nur weil man mal etwas gesagt oder erwartet hat was irgendwie nach "geschlechtlicher diskriminierung" aussieht.

Ich versteh nicht wieso man sich darüber Gedanken macht? Wirklich nicht? Ich meine es ist einfach Fakt, dass die meisten Frauen besser kochen können als Männer und das sie besser in sozialen Dingen sind, warum sollen sie nicht kochen und die Kinder aufziehen? Warum darf ein Mann eine Frau nicht beschützen und den Kavalier geben?

Ich versteh es nicht,wieso man denkt, es wäre für beide Geschlechter gut, jede Erwartungshaltung, jede Rolle und sonstjede Verantwortung festgelegt auf ein Geschlecht abzuschaffen. Ihr tut so als wäre es was schlechtes in der Küche zu stehen und die Kinder aufzuziehen als Vollzeitjob, denkt ihr das wäre einfach? Es wäre nicht so viel Wert wie 40 Stunden die Woche zu Malochern für  Karriere, Geld und Ansehen? Was kann es wertvolleres geben als Kinder? Sie aufziehen,ernähren, versorgen und erziehen? Ist das so so erniedrigend für eine Frau, wenn man sie darauf festlegt? Ist es so schlimm, Mutter zu sein, dass man dafür kämpfen muss, dass man nicht nur als Mutter gesehen wird?

Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Job, eine Karriere erfüllender sein soll, als eigene Kinder und für diese Kinder da zu sein. Ein Job ist ein Job, irgendwas beliebiges, aber ein Kind? Das ist dein Fleisch und Blut, und die Feministinnen tun so als wäre das nichts, als würde es das Ansehn der Frau erniedrigen, wenn sie sich nur darum kümmert. Eine Frau soll heute alles tun dürfen wie ein Mann also arbeiten,wählen, etwas risikieren und die Welt erobern die der Mann die ganze Zeit vor ihr versteckt gehalten hat.

Aber ich sag dir was, wir haben das für euch erbaut. Wir haben die Zivilisation für euch Frauen gebaut, für unsere Kinder, für unsere Zukunft. Wir arbeiten, streben und leben für die Frauen die wir Lieben und die Kinder die wir mit ihnen haben. Alles was Feministinnen erreicht haben ist, dass ihr jetzt arbeiten dürft, wie wir, nur ohne den selben Grund wie wir, Familie. Versteh mich nicht falsch, ich meine nicht, dass alle Werktätigen Frauen nur für sich arbeiten, was ich meine ist das man so sehr versucht heutzutage Frauen dieses Karriere,Wettkampfdenken anzutrainieren das wir Männer haben. Ihr sollt tun was wir tun aber nur für euch, statt für uns. Weil es geht für uns immer  um uns.

 

Weil, und das sage ich als hausgemachter Chauvinist und Sexist, wir sind keine Konkurrenten, also Mann und Frau, wir sind

Partner

. Wir ziehen an einem Strang, für unsere Kinder, wir sollten zusammen arbeiten und nicht gegeneinander kämpfen und wir sollten akzeptieren wer wir sind und in was wir gut sind. Männer sind im beschützen gut und Frauen im Kochen und Kinder aufziehen. Darin ist nichts erniedrigendes, es ist einfach so und dafür mag man beide Geschlechter halt.

Ganz ehrlich denkst du, dass eine Frau vor 100 Jahren in einer Ehe gar nichts zu sagen hatte? Das sie ein Willenlosesklavin war, wie ein Hund, der die Befehle des Herrchens(Ehemann) ausführt? Weil so war es ganz sicher nicht. Weil Frauen haben schon immer ihre Männer kontrolliert und beeinflusst und sie hatten immer Macht über sie. Jede Frau weiß das, jeder Mann der in einer Beziehung war oder ist, weiß das die Frau macht über ihn hat, vielleicht nicht so hoffentsichtlich, aber sie beeinflusst ihn um das zu bekommen was sie will und meistens gelingt ihr es auch. Und wir haben nicht mal was dagegen, solange wir nach außenhin die Entscheidungen treffen, die zum Überleben wichtig sind, die für uns alle von Bedeutung sind und selbst darin beeinflusst ihr uns noch. Also selbst wenn wir die volle offiziele Entscheidungsgewalt hätten, währet ihr trotzdem daran nicht unbeteiligt, weil eure Sorgen auch unsere Sorgen sind und wir eben daran auch denken.

Es ist vollkommen in Ordnung Dinge zu erwarten. Es ist vollkommen in Ordnung zu erwarten das ein Mann der Frau die Tür aufhält, dass er aufmerksam ist, sie beschützt und ihr auch mal Blumen kauft.

Was nicht in Ordnung ist, wenn ein Mann rumheult, das er das angeblich machen muss. Weil er muss es nicht machen, aber dafür bekommt er auch die Rechnung von der Frau. Man was ist denn dabei? Ich versteh solche Typen nicht, die einer Frau nicht die Tür öffnen oder ihr keine Blumen kaufen wollen. ich meine ich kann verstehen wenn wir es vergessen, aber ich kann nicht verstehen, wenn man es kategorisch nicht tun möchte. Was ist dabei? Man kümmert sich um die Frau die man liebt und zeigt es ihr auch und man beschützt sie verdammt nochmal vor allen Gefahren, denn dafür sind wir Männer da. PUNKT.

Also "Herzgewinnend", was ich damit sagen möchte ist. Vergiss diesen ganzen "Gleichberechtigungsunsinn", such dir einen netten Typen den du liebst, der dich liebt und dann seid einfach zusammen, als Partner. Weil wir ,Mann und Frau, sind Partner und waren es immer und sollten es immer bleiben. Mach dir keine Gedanken um irgendwelche Rollen oder ob man sie ausfüllen will oder nicht, denn das Bedürfnis diese Rollen auszufüllen kommt von alleine, tief drin in unseren Herzen. Wenn nicht, dann nicht, dann ist es halt so. Aber sich darüber Gedanken machen, dass dadurch jemand diskriminiert wird? Das ist schon ein Gedanke zu viel darauf verschwendet, schon ein Gedanke zum Streit und Kampf gegeneinander, statt miteinander.

Denn am Ende des Tages, wollen wir alle nur jemanden neben uns haben den wir liebe und der uns liebt und dafür brauch man keine Feministinnen, keine Gleichstellungsbeauftragin oder Gender Mainstreaming. Was man dafür brauch ist ein Herz, ist Mut und ist Kraft. Um dahin zukommen, um es zu behalten, um es zu genießen.

MfG Müller

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Kommentar von Herzgewinnend
23.03.2016, 13:07

Danke für diese ausführliche Antwort! :)

Sehr schöne Ansichten und endlich mal jemand, der Stellung zu seiner Meinung nimmt und genau erläutert, was er meint. 

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Kommentar von Janiela
25.03.2016, 10:26

es ist einfach Fakt, dass die meisten Frauen besser kochen können als Männer und das sie besser in sozialen Dingen sind, warum sollen sie nicht kochen und die Kinder aufziehen? Warum darf ein Mann eine Frau nicht beschützen und den Kavalier geben?

Erstens sind unter den Profi-Köchen deutlich mehr Männer als Frauen zu finden. Entweder sind Frauen also mehrheitlich den Männern im Kochen unterlegen, was gegen deine Annahme spricht, oder sie haben keine Karrierechancen in diesem Beruf. Zum Beispiel, weil man sie so erzogen hat, dass "gute Köchin werden" und "Karriere machen" nicht mit einander vereinbar sind.

Zweitens mag es ja sein, dass Menschen mehrheitlich in ihren Geschlechterrollen aufgehen. Aber wenn nur 2% das nicht tut, was eine sehr konservative Schätzung ist, sind das ca. 900.000x2= 1,8 Millionen(!) Menschen pro 90 Millionen Einwohner, denen man mit so einer Argumentation entgegnet: Was ist denn los mit euch? Macht doch einfach, was alle anderen auch machen, denn allen anderen gefällt es doch. Na und wenn nicht? Dann verzichtet halt auf die Vorteile, die andere daraus gewinnen und versauert in eurer Orientierungslosigkeit.

Drittens hat man sowohl "geschlechtsspezifische Kompetenzen" als auch geschlechtsspezifische Partnerwünsche systematisch untersucht und dabei festgestellt, dass sich das alles desto stärker aufweicht, je gleichberechtigter Männer und Frauen in der jeweiligen Gesellschaft sind. Und noch viel wichtiger: Wenn eine Person glaubt, dass es auf einem Gebiet geschlechtsspezifische Unterschiede gibt, wird sie auf diesem Gebiet im Sinne des Geschlechtsrollenstereotyps abschneiden. Auf demselben Gebiet schneidet dieselbe Person aber voraussichtlich ganz anders ab, wenn sie nicht glaubt, dass es Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Deshalb ist...

Männer sind im beschützen gut und Frauen im Kochen und Kinder aufziehen. Darin ist nichts erniedrigendes, es ist einfach so und dafür mag man beide Geschlechter halt.

ein ewiges Gefängnis. Klar hat man Frauen nicht früher von der Bildung fern gehalten, indem man sie beschimpft und bespuckt hat "Du sollst nicht klug werden!" Stattdessen ging es eher nach dem Motto "Das brauchst du nicht, du bist zu schön und zu fein, ich sorge für dich und mach du doch einfach, worin du gut bist" zu. Dass die Mehrheit der Frauen sich mit sozialen Dingen nicht schwer tut und dass die Mehrheit der Männer das Bedürfnis verspürt, sich zum Helden zu machen, ist ja Resultat einer Erziehung, in der man das schon im Kinderwagen mit der Farbe der Kleidung beginnend eintrichtert. Warum sollen Mädchenklamotten Blumenmuster und fellige Tiere enthalten und mit rosa gefüttert werden und Jungenklamotten sind blau gefüttert, mit Autos, Baggern und Dinos? Warum findet man in der Spielwarenabteilung ganz deutlich geschlechtsspezifisch aufgeteiltes Rollenspielzeug? Etwa ein Abenteuerpaket in blau für Jungs (mit einem Foto von spielenden Jungs auf der Verpackung) und einen Frisierkopf oder eine Kinderküche in rosa für Mädchen (mit einem Foto von spielenden Mädchen auf der Verpackung)?

Willst du uns erzählen, dass die Kinder schon von vornherein in ihren Rollenbildern aufgehen? Es sind doch nicht die Bedürfnisse der Kinder, auf die hier eingegangen wird, sondern die Bedürfnisse der Käufer! Und das sind die Eltern.

Man kann es auch anders ausdrücken: Man erzieht Mädchen und Jungen zu Sexisten und rechtfertigt den Sexismus damit, dass er schon ewig da ist und sich die meisten sexistisch erzogenen Menschen daran nicht stören.


Ihr tut so als wäre es was schlechtes in der Küche zu stehen und die
Kinder aufzuziehen als Vollzeitjob, denkt ihr das wäre einfach?

Nein. Extreme Feministinnen tun vielleicht so, aber nicht ganz normale Frauen, die nach Gleichberechtigung streben und (ohne Kämpfe austragen zu wollen oder zu müssen) dafür einstehen. Normale emanzipiert denkende Frauen sehen etwas Schlechtes darin, dass man das von ihnen erwartet.

Ganz nebenbei: Für die meisten Schwarzen ist es kein Kompliment, wenn man ihnen unterstellt, gut tanzen zu können, einfach weil man das von Schwarzen erwartet, denn es ist rassistisch, auch wenn es nett gemeint ist.

Ist das so so erniedrigend für eine Frau, wenn man sie darauf festlegt? Ist es so schlimm, Mutter zu sein, dass man dafür kämpfen muss, dass man nicht nur als Mutter gesehen wird?

Bloß weil fast jeder Mann gerne Vater ist/wäre, bedeutet das nicht, dass jede Frau Mutter sein möchte. Und genau deshalb IST es erniedrigend für eine Frau, darauf festzulegen, wenn es nicht eh ihren Plänen entspricht. Mal extrem karikiert: Sex ist eine schöne Sache. Darin sind fast alle Menschen sich einig. Aber wenn man es einer Person aufdrängt, die das nicht will, aus welchen Gründen auch immer (noch nie Bock gehabt, Zölibat, Trauma, Askesephase....), dann ist es eine Vergewaltigung. Und jetzt frag mal ein Vergewaltigungsopfer: Ist es so erniedrigend, darauf festgelegt zu werden?

Eine Frau, die keine Mutter werden will, will es nicht. Und das ist okay!

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Kommentar von Janiela
25.03.2016, 11:01

Das ist dein Fleisch und Blut, und die Feministinnen tun so als wäre das nichts, als würde es das Ansehn der Frau erniedrigen, wenn sie sich nur darum kümmert.

Es geht nicht darum, etwas Schlechtes am Kinderkriegen an sich sehen zu wollen. Es geht vielmehr darum, dass Männer gerne Frauen die Entscheidung abnehmen wollen, was diese gut zu finden haben. So wie du: DU kannst dir nicht vorstellen, dass Karriere erfüllender sein soll als Kinder kriegen und deshalb sollen die Frauen das Kinderkriegen doch bitte wertschätzen. Diese Bevormundung ist es, wogegen sich Frauen wehren. Und zum Glück.

Aber ich sag dir was, wir haben das für euch erbaut. Wir haben die
Zivilisation für euch Frauen gebaut, für unsere Kinder, für unsere
Zukunft. Wir arbeiten, streben und leben für die Frauen die wir Lieben
und die Kinder die wir mit ihnen haben.



Stichworte: Atomkraft, Atommüll, Krieg, Waffengewerbe, Chemiewaffen auf dem Meeresgrund, Halbierung des ursprünglichen Regenwaldes innerhalb von 40 Jahren, antisoziales Wirtschaftssystem, kinderfeindliches Schulsystem, Umweltprobleme in Ausmaßen, die es nicht auf weniger als 7000 Zeilen schaffen, frauenverachtendes (weil krankes, unweibliches) Schönheitsideal, Billigprostitutionsgewerbe, Menschenhandel, Mafias allgemein....  Unter anderem deshalb wollen ja auch viele Frauen keine Mütter werden. Und das ist alles von Männern gemacht... für Frau und Kinder... Was soll man dazu dann sagen, als Resultat, nach ca. 200-500-5000 Jahren? "Hmm.... nett gemeint, Schatz - leider voll ins Klo gegriffen. Hätteste mich mal besser nach meiner Meinung gefragt. Ich find das nämlich alles total sch...." So in etwa stelle ich mir den Dialog zwischen Mannheit und Frauheit vor.

Deshalb wollen Frauen mit der klassischen Rollenverteilung brechen und das Ruder übernehmen. Und wenn man als Frau in die Führungsetage will und schwanger wird, ist man weg schnell vom Fenster, für immer.

Man könnte sagen: Karrierefeministinnen wollen keine Kinder, weil ihnen Karriere wichtiger ist, um mehr Zeit dafür zu haben, sich dafür einzusetzen, dass Karriere mit Kindern für nachwachsende Frauen besser vereinbar wird.

Also selbst wenn wir die volle offiziele Entscheidungsgewalt hätten,
währet ihr trotzdem daran nicht unbeteiligt, weil eure Sorgen auch
unsere Sorgen sind und wir eben daran auch denken.

Also selbst wenn wir die volle offiziele Entscheidungsgewalt hätten,
währet ihr trotzdem daran nicht unbeteiligt, weil eure Sorgen auch
unsere Sorgen sind und wir eben daran auch denken.

Niemand kann mich daran hindern, einen Sticker an eine öffentliche Straßenlaterne zu kleben. Das ist die Macht, die ich über den Sticker und die Straßenlaterne habe, weil sie in meinem unmittelbaren Einflussbereich liegen. So ist es mit der Frau, die früher keine Rechte, aber Einfluss hatte. Aber wenn es darauf ankommt und ich wirklich nachdrücklich will, dass dieser Sticker diese Straßenlaterne ziert, kann mich theoretisch jemand verpfeifen, das Ordnungsamt anrufen und ich muss Strafe zahlen und der Sticker wird mit oder ohne meine Hilfe entfernt. So ist es mit der bürokratischen Macht, die Männern allein vorbehalten war und durch die Frauen von ihnen trotzdem sehr abhängig waren. So ist es übrigens auch mit der ehelichen Vergewaltigung, die wegen des Gesetzes zur "ehelichen Pflicht" rechtmäßig war.

Ich versteh solche Typen nicht, die einer Frau nicht die Tür öffnen
oder ihr keine Blumen kaufen wollen. ich meine ich kann verstehen wenn wir es vergessen, aber ich kann nicht verstehen, wenn man es kategorisch nicht tun möchte.

Ich verstehe aber Frauen, die beispielsweise einfach gerne selbst die Tür öffnen, weil sie es mögen. Und ich verstehe Männer, die Frauen und Männern deshalb gleichermaßen die Tür (nicht) aufhalten, weil sie darauf Rücksicht nehmen.

Blumen außerdem, muss man entweder töten, um sie zu verschenken (Arbeitskraft, Zeit, Wasser und vieles mehr, was da verschwendet wird) oder im Topf verschenken. Meistens bringen Männer ihren Frauen Schnittblumen mit, weil diese verwelken und dann nicht weiter im Weg herumstehen. Man muss keinen dauerhaften, sondern nur einen vorübergehenden Platz dafür suchen. Nicht alle Frauen wollen das. Und nicht alle Frauen fühlen sich von Blumen berührt. Ich persönlich finde übrigens, dass Blumen nach draußen gehören, wo sie ungehindert jeglicher Töpfe die Weiten der Welt erobern sollen. Ist natürlich auch diskriminierend den Blumen gegenüber, aber das ist ein anderes Fass. ;-)

und man beschützt sie verdammt nochmal vor allen Gefahren, denn dafür sind wir Männer da. PUNKT.

Welche Gefahren? Und wie soll das laufen? Indem man 24/7 als Bodyguard dabei ist? Die größte Gefahr die Frauen in der heutigen Zeit lauert, sind Männer. Das ist nicht böse gemeint, eher humorvoll. Gegen Männer können Frauen sich eigentlich recht gut zur Wehr setzen. Ein Worst-Case-Szenario, das man nicht verhindern kann, gibt es immer, davon sollte man sich nicht verwirren lassen. 

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Kommentar von Janiela
25.03.2016, 11:29

Du siehst, ich hatte einiges dazu loszuwerden. Ich fand deinen Beitrag toll und wollte darauf ernsthaft antworten. Ich finde es beispielsweise klasse, dass du dich selbst chauvinistisch und sexistisch nennst. Wahrscheinlich als Karikatur gemeint, ist es doch auf eine Art treffend. Es gibt feindseligen und gutmeinenden Sexismus. Deiner ist gutmeinend. Ich als emanzipierte Person stehe nicht im Dienste meines Geschlechts, sondern meiner gechlechtsunabhängigen Überzeugungen. Diesen Überzeugungen folgend stehe ich, ohne mich streiten zu wollen, dafür ein, dass es grob unhöflich ist, von Männern zu erwarten, dass sie Kavaliere sein wollen und von Frauen zu erwarten, dass sie Mutter und Hausfrau sein wollen. Es wird oft den individuellen Interessen nicht gerecht. Und ebenso, wie eine Frau, die keinen Bock auf Sex hat, keinen Penis unter die Nase gehalten bekommen möchte, jedes Mal, wenn sie mit einem Mann zusammen trifft, will eine Frau, die keinen Bock auf Frauenrolle hat, ständig mit Stereotypen konfrontiert werden, sobald sie mit Männern zusammen trifft.

Ich (jetzt mal für die Seite der emanzipierten Frau argumentierend) finde es beleidigend, in meinen technischen, handwerklichen, mathematischen, räumlich-denkenden, logischen und weiteren Kompetenzen unterschätzt zu werden, vornehmlich von Männern, die mir in diesen Bereichen unterlegen sind. Und das ist öffentlicher Alltag! Ich finde es beleidigend, wenn ich "beschützt" werde, anstatt dass man mir die Entscheidung selbst überlässt, wie ich mit der Situation umgehen will. Meistens sind meine Entscheidungen nämlich gut und führen zu genau der Lösung, die ich will. Ich finde es beleidigend, wenn man von mir erwartet, dass ich mich sozialen Dingen zuwende, "weil ich Frau bin". Ich wende mich sozialen Dingen zu, weil ich Mensch bin. Ich finde es verletzend, zu bemerken, dass jemand sich ein Bild von mir gemacht hat, das einem oberflächlichen Stereotyp entspricht, einer Karikatur von einer Durchschnittsfrau, die niemand ist. Und das nur, weil ich noch nicht die Zeit hatte, das zu korrigieren. Ich finde das traurig, wenn mir jemand sterbende Blumen ins Haus bringt.

Niemand sagt, dass für mehr Gleichberechtigung einstehen, ein Kampf gegen einander ist. Ein Streit sollte niemals ein Kampf, sondern immer ein kooperativer Bereinigungsprozess sein. Und selbst wenn man keine ansehnliche Streitkultur hat, ist das auch so. Wie wäre es mit einer neuen Perspektive auf Gender Mainstreaming? "Es geht nicht darum, sich zu kloppen, sondern darum, gemeinsam dafür zu kommunizieren, dass es mehr Menschen besser geht." Schwulen und Lesben soll es nicht wegen ihrer Sexualität schlechter gehen als Heterosexuellen. Alten soll es nicht wegen ihres Alters schlechter gehen als Jungen. Dicken soll es nicht wegen ihrer Dicke schlechter gehen als Dünnen. Männern soll es nicht wegen ihres Mannseins schlechter gehen als Frauen. Und Frauen soll es nicht wegen ihres Frauseins schlechter gehen als Männern.

Wir brauchen sehr wohl eine Diskussion und viele Gedanken um das Thema Gleichberechtigung. Es gibt gute Gründe dafür.

Dass viele Stereotypen eigentlich sehr nett gemeint sind, ist wohl selbst den meisten Feministinnen klar. Aber es ändert nichts daran, dass jede Frau ein Individuum ist, mit ganz eigenen Einstellungen dazu. Und wenn man Frauen und Männern wirklich gerecht werden will, sollte man sie als Individen betrachten, losgelöst von eventuellen Geschlechtsrollenbildern. Sowohl im Kinderwagen, als auch in der Spielwarenabteilung, im Kinderzimmer, im Spielverhalten und später in ihrer Selbstbestimmtheit.

Bring Ute zum Geburtstag nicht mit, was Frauen mögen, sondern was Ute mag. Vielleicht deckt es sich, vielleicht nicht.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit.

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Ja du hast Recht. Der Grund aber warum das nicht diskutiert wird ist, es gibt keine Lobby dafür die sich mit der Abschaffung des altertümlichen Bild des Mannes beschäftigt, bzw. finde ich als Mann es auch vollkommen in Ordnung wenn die Rollenverteilung etwas klassischer Läuft.

Das heißt nicht Frauen bleiben daheim und kochen und putzen, für mich heißt es viel eher das sich manche Rollen automatisch bilden und das einfach nicht schlimm ist.

Z.B. gehe ich meistens einkaufen und schleppe die Sachen, mache die handwerklichen Dinge, kümmere mich um die Finanzen (Außer Sparplan, den macht meine Frau^^) und die Vertragssachen.

Meine Frau z.B. kocht doch um einiges mehr, wiel sie es auch einfach viel besser kann, ebenso macht sie die Wäsche. Putzen teilen wir uns gerecht auf und ich spüle halt meistens, da sie schon gekocht hat.

Die Tür aufhalten und der Frau den Hof machen gehört für mich dazu, dafür kann ich aber auch ein warmes Abendessen verlangen ;-)

Berufstätig sind wir beide und es klappt ziemlich gut.

Primär geht es bei den Feminismus Bewegungen aber um die berufliche Gleichstellung, was manchmal schon in die Diskriminierung des Mannes ausartet, nur darüber redet keiner.

Ich würde aber auch behauptet das die meisten Frauen sich doch schon eher den klassischen starken Mann wünschen als den introvertierten Hausmann.

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Kommentar von DonkeyDerby
22.03.2016, 14:08

"Den Hof machen"? - Bedeutet das, dass Du den Hof fegst und die Hundekacke wegräumst? Das ist natürlich löblich von Dir.

Wieso sollte ein Hausmann introvertiert sein?

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Kommentar von beangato
22.03.2016, 14:11

das die meisten Frauen sich doch schon eher den klassischen starken Mann wünschen

Da kennst Du Dich nicht wirklich mit Frauen aus.

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Kommentar von Janiela
22.03.2016, 14:33

es gibt keine Lobby dafür die sich mit der Abschaffung des altertümlichen Bild des Mannes beschäftigt

Doch, die gibt es. Aber es wird lieber Geld in die Rüstungsindustrie, in die Fleischindustrie oder in diverse andere Projekte investiert als in die Gender Mainstreaming-Forschung. Nur wenige Projekte werden bewilligt und bezuschusst und deshalb kann diese "Lobby" keine handfesten Beweise, sondern nur Aussagen und Meinungen vorbringen. Und nur deshalb sind "Gleichstellungsbeauftragte" ausschließlich Frauen, obwohl allein darin schon der Begriff der Gleichstellung ad absurdum geführt wird.

Primär geht es bei den Feminismus Bewegungen aber um die berufliche Gleichstellung, was manchmal schon in die Diskriminierung des Mannes ausartet, nur darüber redet keiner.

Jein. Berufliche Gleichstellung ist ein wichtiger Punkt und wird am besten aufgenommen, deshalb findet man hier das größte Engagement und Medienwirksamkeit. Ebenso geht es aber um gesetzliche Gleichstellung, in manchen Ländern ist es zum Beispiel verboten, Männer zu schlagen, aber nicht, Frauen zu schlagen, in einigen Ländern gibt es vor dem Gesetz keine sexuelle Selbstbestimmung der Frau und vieles vieles mehr. Es geht außerdem um Gleichberechtigung im Zugang zu Bildung, auch um sprachliche Aspekte. Dass "Ärztin" ein gültiges Wort ist, hat man dem Feminismus zu verdanken. In alten Gesetzestexten ist davon die Rede, dass "der Arzt" in Mutterschutz gehen kann und wann "der Arzt" die berufliche Tätigkeit wieder aufnehmen soll.

Außerdem wird die Diskriminierung von Männern sehr wohl besprochen, aber natürlich nur in Kreisen von Menschen, die das interessiert. Ich beispielsweise bewege mich in einem Umfeld, in dem das Thema Diskriminierung von Männern genau so häufig diskutiert wird wie Diskriminierung von Frauen. Beides geschieht nämlich parallel und recht unabhängig von einander.

Ich würde aber auch behauptet das die meisten Frauen sich doch schon eher den klassischen starken Mann wünschen als den introvertierten Hausmann.

Ich würde das nicht behaupten. Der "klassische starke Mann" ist nämlich für gewöhnlich ein despotisches A-Loch. Der introvertierte Hausmann ist aber eine Couch-Potato. Ich glaube, dass die meisten Frauen sich einen modernen starken Mann wünschen - stark genug, eine ebenso starke Frau an der Seite zu haben, anstatt eine schwache Frau hinter sich her zu schleifen. Stark genug auch, seine Stärke nicht an der Fähigkeit festzumachen, sich aufzublähen, sondern an geistigen Kompetenzen.

Das wollte ich so loswerden. In dem Rest allerdings stimme ich dir zu bzw. finde ich schön, dass bei euch die Rollenentwicklung so schön geklappt hat und rund läuft. Am Ende ist es wichtig, dass beide in der Beziehung zufrieden sind. Mit oder ohne Rollenaufteilung.

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Wer unterwürfig ist, ist dich selbst schuld. Ich kenne keine unterwürfigen Frauen in meinem Umfeld. Wäre ja auch noch schöner!

Die wenigsten Frauen wollen beschützt werden, das ist unnötig. Meine Erfahrung ist, dass Frauen normale Männer wollen und keine weiteren Kinder, um die sie sich kümmern müssen. Und Geld verdienen auch die meisten Frauen alleine.

Blumen sind auch kein Muss. Ich zum Beispiel bin kein Blumenfreund für zuhause. Wenn, dann was für den Garten, was immer wieder kommt.

Und wenn eine/r kommt, der vollgepackt oder wie auch immer durch eine Tür will, halte ich beiderseits die Tür auf. Da mache ich keine Unterschiede. 

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Kommentar von DonkeyDerby
22.03.2016, 14:06

Richtig. Allerdings kenne ich tatsächlich Frauen, die sich von ihren Partnern zum Teil vorschreiben lassen, was sie tun und lassen sollen. Ich kann das auch nicht verstehen.

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Antwort zur ersten Frage, in der Überschrift: NEIN.

Antwort zum Text darunter: Was möchtest du uns sagen?

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Kommentar von Herzgewinnend
22.03.2016, 14:12

Wieso ist es denn nicht dasselbe? 

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Meiner Erfahrung nach ist es eh so dass die meisten selbsternannten Feministinnen gerne die Vorzüge des "alten" Rollenbildes, wie z.B. Mann zählt, Mann hält Tür auf, etc. genießen, jedoch sich dann beschweren dass Männer mehr verdienen (und sitzen auf ihrem Diplom in Kunstgeschichte herum).
Die meisten Frauen schätzen doch einiges an der alten Rollenverteilung, heißt ja nicht dass sie dauernd kochen müssen.

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Kommentar von meinerede
22.03.2016, 14:17

Sehr einfach gestrickt, Dein Bild über Feminismus! :)))

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Du schmeißt hier einfach Emanzipation, Gleichberechtigung, Hierarchie, Machochismus zusammen, rührst ´rum  und heraus kommen solche Phrasen von anno dunnemals! Wozu soll das bitte gut sein??? Worauf woillst Du eigentlich hinaus? 

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Kommentar von Herzgewinnend
22.03.2016, 14:05

Wo habe ich denn bitte von Masochismus gesprochen? Tut mir leid, dass ich keinen Aufsatz mit klarer Struktur geschrieben habe, habe gehofft, dass man verstehen kann, was ich meine, aber danke für deine Antwort!

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Ich versteh dich überhaupt net! du bist selbst Mädchen und willst die Männer auch noch in Schutz nehmen. 

Noch immer gibt es das Patriarchat und Frauen werden vielfach schlechter bezahlt, für die gleiche Arbeit, obwohl Frauen oft intelligenter sind und da redest du ojeeeh.. die armen,Männer, wenn die das doch gar net wollen oder können? 

Und die können doch ruhig ein bissel Kavalir spielen, die machen das doch eh nur, in der Hoffnung, die Frauen, vor allem attraktive rumzukriegen.

und du genießt das ja auch, warum schreibst du dann sowas hier?

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Von welchem Jahrhundert hast Du diese Auffassung?

Ich (Frau) fühle mich nicht unterdrückt von meinem Mann, von dem ich auch nicht fordere, dass er mich beschützen soll. Und ich kenne niemanden in meinem Umkreis und in meiner Familie, bei dem das anders ist.

Im 21. Jahrhundert sollte Gleichberechtigung selbstverständlich sein.

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Kommentar von Herzgewinnend
22.03.2016, 14:10

Wieso existiert dann der Feminismus? 

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Genau aus dem Grunde mögen Männer keine starken Frauen.

Frauen wollen stark sein. Wollen aber auch mal beschüctzt werden.

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Betrachte den historischen Zusammenhang:

Vor 100 Jahren galten Frauen als "Untermenschen". Sie lehnten sich gegen die Unterdrückung auf und erkämpften sich Rechte.

Andersherum gab es nie eine Männerbewegung. Nie schlossen sich nennenswert viele Männer zusammen, um für ihr Recht auf Hausmann-Dasein und schickere Mode zu kämpfen.

Deshalb haben Frauen die gleichen Rechte wie Männer bekommen. Der Aufstand in die andere Richtung, dass Männer mehr wie Frauen werden dürfen, steht noch aus.

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Es ist NICHT dasselbe.

Wenn eine Frau freiwillig die Rolle als Mutter und Haushaltsmanagerin wählt ist das vollkommen in Ordnung. Alles ander wäre ja auch feministischer Faschismus.

Wenn eine Gesellschaft oder ein Mann sie aber in diese Rolle zwingt, ist das brauner Faschismus, egal wie religiös er sich gibt.


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Was die Barbie für die Frau ist, ist He-Man für den Mann.

Also ja es ist gleich. Wobei die Geschlechter nunmal gewisse Unterschiede besitzen die sich auf ihre gesellschaftliche Rolle auswirkt, weshalb man beide Sätze nicht komplett negativ auffassen sollte.

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