Frage von eileenak, 68

Wenn ein Hauseigentümer in Energiesparmaßnahmen investiert, wie soll er seine Schulden bezahlen wenn nicht über die Miete?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von larry2010, 37

deshalb muss man vor den maßnahmen schauen, ob es sich rechnet und sinn macht.

wenn man ein mehrfamilienhaus hat, das 1969  gebaut wurde und bereits schon die neuen kunststofffenster dafür sorgen, das bei falschen lüften schimmel entsteht, dann sollte man auf keinen fall noch etwas auf die fassade kleben, das es komplett dicht ist.

zumal das bis zu einer million kosten kann, die man nie reinbekommt.

Kommentar von bwhoch2 ,

Grob falscher Unfug.

1. Es kommt nicht darauf an, ob die Fenster aus Kunststoff sind, sondern wie dicht sie sind. Darüberhinaus auch, ob sie 2-fach oder 3-fach verglast sind.

2. Bei modernsten superdichten Fenstern verlagert man den kältesten Punkt vom Fenster zum Mauerwerk der Außenwände, was Ursache für Schimmelbildung sein kann. Mit einer vernünftigen Außenwanddämmung kann man diesen Effekt wieder ausgleichen. Allerdings ist dann für eine gute Belüftung zu sorgen.

Wichtig ist, dass man ein Gesamtkonuzpt entwickelt, an dessen Ende auch die Frage stehen kann, ob man nicht besser alles so läßt, wie es ist. Also schon vor einem Fenstertausch.

Kommentar von eileenak ,

Man braucht Heutzutage einen Energieausweis, um vermieten zu können.

Kommentar von larry2010 ,

ja und? da gibt es ja zwei varianten, soweit ich weiss, wobei beide mängel haben, wenn man sich das so angesehen hat.

Kommentar von Genesis82 ,

Ja, den Energieausweis braucht man. Der soll den Mietinteressenten aber lediglich über die voraussichtlichen Energiekosten informieren, damit er mit anderen Wohnungen vergleichen kann. Wenn der Energieausweis schlechte Werte für die Wohnung aufzeigt, dann ist das aber nicht verboten, sofern es sich nicht um ein Neubau oder Komplettsanierung handelt.

Antwort
von Klife1, 31

Im Idealfall sollte sich die Investition langfristig von selbst refinanzieren, da ja damit Energiekosten eingespart werden. 

Zusätzlich gibt es für solche Energiesparmaßnahmen meist eine staatliche Förderung von der KfW.

Kommentar von bwhoch2 ,

Die Förderung ändert nichts daran, dass man als Eigentümer erst einmal Schulden hat, die auch wieder abbezahlt werden müssen.

"Von selbst refinanzieren" geht auch nur, wenn die Mieter mit zahlen. Was Mieter durch Einsparung von Heizkosten an Vorteil geniessen, sollten die Mieter durch entsprechende Mieterhöhung, die auch gesetzlich möglich ist, zur Finanzierung beitragen. Dann und nur so ergibt sich eine Refinanzierung.

Kommentar von Klife1 ,

Das ist korrekt. Wenn er es vermietet, finanziert es sich natürlich über die Miete. Ich hab nur die Frage so aufgefasst, dass der Hauseigentümer selbst in dem Haus wohnt (und so eben keine Einnahmen durch Miete hat). 

Kommentar von eileenak ,

@Klife1: Sie haben offensichtlich eine andere Frage beantwortet!

Antwort
von Gazi200, 47

Eigentlich kann man für solches Engagement Subventionen beantragen, diese werden in den meisten Ländern gefördert. so könnten sie etwas an Geld sparen. Informationen diesbezüglich bekommen Sie sicherlich beim Umweltministerium.

Kommentar von eileenak ,

Engagement ist es nicht, sondern Pflicht!

Expertenantwort
von albatros, Community-Experte für Mietrecht, 24

Dadurch, dass er diese als Modernisierung ankündigt und das nach den gesetzlichen Regularien.

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