Wenn ein Betreuer einem 100 % schwerbehinderten Teilnehmer während einer Freizeit den Vollbart abrasiert, erfüllt das den Tatbestand der Körperverletzung ?

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5 Antworten

Die Frage ist doch, ob der Teilnehmer dem zugestimmt hat oder nicht. Wird ein Bart einfach so (ohne Zustimmung) abrasiert, begeht man eine Körperverletzung.

War der Teilnehmer nicht in der Lage, die Zustimmung zu erteilen, weil er das gar nicht überblickt, hätte die Zustimmung seines rechtlichen Vertreters vorliegen müssen. Ob die Rasur eines Vollbartes durch den Pflegeauftrag gedeckt war, wage ich zu bezweifeln.

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Kommentar von Peter131
25.10.2015, 05:26

Der 2. Satz ist der ausschlaggebende. Er überblickt es eben nicht. Er ist körperlich soweit fit, geistig aber nicht. Und "weil er es so gerne wollte", zieht in meinen Augen (wegen des fehlenden Urteilsvermögens) eben nicht.

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Kommentar von GerhardRih
25.10.2015, 07:07

Das ist Körperverletzung

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Nein, weil er mit der Betreuung dieser Person beauftragt ist.

Wenn es so wäre, dann dürften Krankenpfleger Pflegebedürftige, die zum Beispiel im Koma liegen, auch nicht mehr rasieren, dürfen sie aber.

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Kommentar von Doktorfruehling
25.10.2015, 05:20

Das ist nicht korrekt, genauso wie Haare und Fingernägel muss eine Einverstaendniserklaerung des rechtlichen Betreuers vorliegen wenn der Ma kein geschulter Fachmann ist. Selbstverständlich muss zu aller erst auch der Teilnehmer einwilligen

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Das kommt auf die Umstände an.

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Kann Körperpflege Körperverletzung sein?

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Kommt auf Absprache an mit der Familie (rechtlichen Vormund), wen die es nicht erlaubt hätten dann ja.

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