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Wenn ein Arzt ein Rezept, verdient er dann daran etwas?

gefragt von digiritterdigiritter am 25.08.2009 um 19:12 Uhr

Also wenn ein Arzt ein Rezeptpflichtiges Medikament verschreibt, verdient er dann was an dem Rezept, so einer Art provision?

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Rezept x 2.762 Ärzte x 353 Arzneimittel x 113

anonym
beantwortet von christianbruno am 25. August 2009 19:14
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Nein. Wenn es seine einzige Handlung ist, kann er es abrechnen, ansonsten nicht.


fiebaer
beantwortet von fiebaer am 25. August 2009 19:13
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Nein, der Arzt hat nix von einer Verordnung, er berechnet seine Leitung nach einem speziellen Punktesystem, das hat mit nicht mit einer Vergütung bei Medikamenten zu tun


Isartaucher
beantwortet von Isartaucher am 25. August 2009 19:20
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Das kommt drauf an. Wenn er es im Rahmen einer Behandlung tut, verdient er sowohl beim Privat- als auch bei Kassenpatienten nichts extra. Kommt ein Kassenpatient einmal im Quartal, nur um ein Wiederholungsrezept zu holen, bekommt der Arzt eine Pauschale von ca. 3 €. Kommt der Patient nochmal, um sich behandeln zu lassen, verfällt diese Pauschale nachträglich.

Für die Ausstellung eines Rezeptes für einen Privatpatienten bekommt der Arzt, ohne den Patienten behandelt zu haben ca. 3,60€. Wenn das Rezept im Rahmen einer Behandlung ausgestellt wird, kann es nicht extra abgerechnet werden.

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 26. August 2009 07:53

Korrektur:

Der Kassenarzt erhält für die Ausstellung eines Rezeptes exakt 1,23€. Aber nur dann, wenn der Patient nicht gleichzeitig behandelt wird und den Arzt im gleichen Quartal auch nicht wegen einer Behandlung an einem anderen Termin aufsucht.


slimy69
beantwortet von slimy69 am 25. August 2009 19:15
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wenn ,dann nur von der Pharmafirma des Produkts. Früher in Form von Reisen und Geld heute nur noch in Sachleistungen wie LCD -Bildschirmen etc.


bitmap
beantwortet von bitmap am 25. August 2009 19:13
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Meinst du das Ausschreiben des Rezepts oder spekulierst du auf ne Art Provision pro verschriebenes Medikament o.ä.?

Kommentar von 4dd6c0b3ba6dafd2f84101d247a4d4d8smalldigiritter am 26. August 2009 03:03

Na ja. Weiss nicht. Beides denkbar.


Joschy0907
beantwortet von Joschy0907 am 25. August 2009 19:13
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Nein...


anonym
beantwortet von RosiT am 26. August 2009 16:53
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Die Phamrafirmen machen mit Ärzten schon mal Verträge über eine Medikamentenstudie bei neueren Medikamenten. Entweder stellt der Arzt den Patienten dann von einem Präparat auf ein anderes um, bei Dauermedikation wie z.Bsp. Blutdruckmittel oder bei chronischen Schmerzen oder verschreibt dem Patienten das Medikament als erstes Präparat in der Medikamentengruppe. Wenn halt das erste mal Blutdruckmittel fällig werden oder vielleicht Insulin.

Danach sollte er einen Bogen ausfüllen, mal mehr mal weniger umfangreich. Danach sollte er das an die Pharmafirma schicken und pro neuem Patienten für das Medikament gibts dann Geld von der Pharmafirma, teilweise schon recht ordentlich.

Es muß aber gesagt sein das die Pharmafirmen das wirklich nur machen um mehr Daten über ihre Produkte zu erhalten, nicht das der Eindruck ensteht die Pharmas wollten so einfach mehr Medikamente verkaufen. Wir haben da ja zum Glück sehr gute staatliche Kontrollen, die Betrügereien auf diesem Wege sofort unterbinden würden...

Die Pharmas müßen die Ärzte und Patienten erst mal mit der leichteren und sicheren Anwendung neuer Präparate vertraut machen.


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