yuCATi am 28.04.2007 um 15:55 Uhr
und sie Sshwanger wird. Können sich die Eltern dafür strafbar machen? Was passiert mit dem Kind??

Nein die Eltern machen sich nicht strafbar. Was mit dem Kind passiert? Wer ein Kind zeugen kann, sollte auch dafür sorgen können. Vielleicht mit Hilfe der Eltern.

Die sind dann eh`schon genug gestraft und die Kinder auch, deshalb sollen sie diesen keine Vorwörfe machen, sondern sie unterstützen. Für alles andere ist es dann nämlich zu spät!
Ist zwar richtig, aber auch gar nicht so einfach. Aber was ist schon einfach im Leben. Mir gefällt dein Pseudonym. Kannst du es mir vielleicht in ein paar Sätzen näher erläutern.
gottesanbeterin am 12. Mai 2007 18:24 Ich mag Insekten
Nein die Eltern haben sich nicht strafbar gemacht. Was mit dem ungebornem Kind wird... kann nur die junge Mutter selber entscheiden. Ob das Kind geboren wird oder nicht, ob es bei ihr bleiben kann oder nicht... und und und... es gibt noch soviele Möglichkeiten. Eine frühzeitige Beratung, sie kann auch ganz Annonym geschehen, ist sinnvoll und zeigt den jungen Eltern (oder nur der jungen Mutter)welche Möglichkeiten sie haben, finanziell, Wohnung, Hilfen usw.

Wenn eine 17jährige Frau von einem 18jährigen Jungen (man kann die Wertigkeit der Personenbeschreibungen ("Mädchen" ./. "Freund") ja auch einfach mal umdrehen!) schwanger wird, stellt es in unserer heutigen Zeit kein Problem mehr dar, dass sie selbst entscheidet, ob sie so jung schon Mutter werden will oder nicht.
Leider sieht der § 218 immer noch eine Bevormundung der Frauen vor, indem sie sich erst einer "Beratung" aussetzen muss, um einen legitimen Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche machen zu können. Keine junge Frau muss heute mehr für eine "Panne" beim Entdecken der körperlichen Liebe ein Leben lang leiden.
Persönlich finde ich es völlig okay, wenn sie das Kind abtreiben würde -- allerdings nicht auf Drängen von wem auch immer, sondern immer nur nach eigener Abwägung. Dafür kann gerade bei einer 17jährigen sogar gut sein, wenn sie eine faire Beratung über alle Für- und Wider-Argumente bekommt, keine ideologisch verbrämte Beratung, wie sie z.B. den kath. Beratungsstellen immer noch vorgeschrieben wird.
Ist wohl was schiefgelaufen. Aber macht nichts. Gibts schlimmeres. Hoffe nur das der 18 - jährige Papa zu seinem Kind steht und somit vor allem zu seiner Verantwortung. " Strafe " steht hier wohl nicht an, da das Mädchen über 16 ist. Ohne Eltern, in diesem Fall Grosseltern wirds wohl schwierig.