Frage von SanfteBrise, 122

Wenn durch Adam und Eva's Sünde die Menschen sterben müssen, wer hat den für die Tiere gesündigt?

Es heißt doch, das weil eben Adam und Eva gesündigt hatten, die Menschen als Strafe nicht ewig leben können, aber was ist mit den Tieren? Welches Tier hat den gesündigt das sie die gleiche Strafe erhalten wie die Menschen???

Antwort
von WiihatMii, 74

Du kannst an diese Geschichten nicht logisch herangehen. Die Menschen, die sie geschrieben haben, haben sie vermutlich nicht großartig durchdacht, sondern sie sich einfach abends am Feuer erzählt und sie benutzt, um sich Dinge zu erklären, die man damals noch nicht verstehen konnte, weil es keine Wissenschaft gab.

Menschen und andere Tiere sterben allein schon deswegen, weil ein ewig lebendes Individuum sich genetisch nicht weiter entwickelten könnte und von anderen Lebewesen verdrängt werden würde. Außerdem ist es biologisch viel schwerer, ein komplexes, mehrzelliges Gebilde dauerhaft, fehlerfrei am Leben zu halten, als immer wieder zu resetten, bei Null anzufangen und einen Organismus neu aufzubauen.

Das ist jetzt eine sehr nüchterne Erklärung, aber rein biologisch gesehen nunmal der Grund, warum es das Sterben gibt.

Kommentar von gromio ,

Da hat die Biologie aber ein Problem........

Kommentar von WiihatMii ,

Wieso denn? Das System funktioniert für den Arterhalt perfekt. Das hat nichts damit zu tun, dass es für den Einzelnen schrecklich ist zu sterben. Der Natur ist das egal. Der Mensch hat das Problem zu sterben. Die Biologie hat kein Problem.

Antwort
von alexander329, 21

Da damals noch keiner gelebt hat und die geschichten der Bibel den Weg der Menschen mit oder ohne Gott erzählt (nicht Gott erzählt die Geschichten), kann Adam und Eva nur symbolisch - heisst geistig - gemeint sein. 

Der Regen ist die Gnade und Erkenntnis Gottes.  Der Ackerboden ist der Geist bzw.die Seele, worauf der Glauben und die Erkenntnis an Gott wächst - "am Anfang stieg Feuchtigkeit auf" bedeutet, die Menschen erahnten Gott am Anfang nur, niemand bestellte den Acker des Glaubens. 

Als Adam (heisst Mensch) den fruchtbaren Ackerboden bestellte, ließ Gott Bäume mit köstlichen Früchten wachsen - Glaube, Hoffnung, Demut, Anbetung ... und der Strom der den Garten bewässerte ist die Liebe Gottes. 

In welche vier Flüsse sie sich teilt weiss ich noch nicht.

Den Baum im Garten Eden (heisst Wonne), der Erkenntnis von Gut und Böse -welcher also auch im Geiste wächst- sollten sie nicht essen. 

Das ist die Sünde-also sie taten das Böse vorsätzlich, weil sie es ja erkannten und wußten- der Ungehorsam gegenüber Gottes Weisungen, das befriedigen seiner egoistischen Wünsche, die zu Gewalt, Hochmut gegenüber Mitmenschen und deren Unterdrückung führen, und im Gesamten zur Abkehr von Gottes Liebe.

Und dies führt zum geistigen Tod, zum Tod des Glaubens, bis zum ewigen Tod. Das ist damit gemeint. Denn die Menschen leben ja ewig - zumindest ihre Seele.Der körperliche Tod ist ja nur ein Übergang - im Gegensatz zu den Tieren.

Antwort
von cowgirl596, 20

Tiere haben bei nicht so großen Wert wie die Menschen. Deshalb schuff Gott sie so dass sie sterblich sind.Das und Religion allgemein ist nicht durch Logik erklärbar oder verständlich. Gott selbst sagt, dass der Mensch noch nicht in der Lage ist Ihn in all seiner Macht und seinem Tun begreifen zu können.

Antwort
von nowka20, 5

Das ist ein kirchenmärchen, daß die ersten menschen durch ihre sünde sterben mußten.

aber die zeit wird bald kommen, wo sich die wahrheit nicht mehr verheimlichen läßt

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1.mose3,4-5

Da sprach die Schlange zur Frau:

Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, 5 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.  
Antwort
von fritzkatze, 53

Vielleicht bedeutet die Vertreibung aus den Paradies, den Tod für alles was lebt , denn nur im Paradies gibt es entloses Leben. Danach hätten Adam und Eva den Tod erst erfunden.

Kommentar von SanfteBrise ,

Was ist mit dem Paradies gemeint?

Kommentar von kuechentiger ,

Sie sind sich des Todes bewusst geworden, und was Gut und Böse ist.

 Im Gegensatz dazu stehen Tiere und Pflanzen, die weder was vom Tod wissen, noch von Gut oder Böse. Die leben einfach ihr Leben, ohne zu wissen. 

Und das ist das Paradies, aus dem der Mensch rausflog, als er sich vom Tiersein entfernte und anfing zu denken.

Die Vertreibung aus dem Paradies ist kein Tatsachenbericht!

Antwort
von Fuchsi2001, 39

Das ist Bibel das ist alles unlogisch... der glaube ist einfach eine einbildung und ein klarer teil unserer gesellschaft kogik existiert keine...
Z.b Wie ist Gott entstanden? Evolution-> nein/ anderer Gott hat ihn erschaffen -> es gibt keine anderen götter neben ihm er hat sich aufgespalten in mehrere teile -> nein

Maria die jungfrau ist keine jungfrau -> wie hätte gott sie geschwängert und wenn er wirklich jesus in ihren bauch gelegt hat hätte jesus sie logischer weise entjungfert außerdem wieso hat gott jesus nicht mit 30 jahren auf die erde gesetzt damit er loszieht und prädigt?

Wieso hat Gott Jesus nicht geschützt vor dem sicheren Tod? Er muss ihn schon gehasst haben um ihm erst dann zu helfen als er bereits die unglaublichen schmerzen am Kreuz ertragen hat

Warum hilft gott nicht bei den sachen wie isis und co? Es sind immerhin klare Sündiger

Wenn Gott in jeden von uns drin steckt würde dies heißen das Gott auch für alles verantwortlich ist was wir machen... was heißen würde das Pontius Pilatus von Gott gesteuert wurde und er somit jesus sebst ermorden ließ... dies hieße jesus der (theoretisch) den menschen effektiv gutes tat wurde von gott gehasst ergo gott tut nur schlechtes... und wann sind wir so erbärmlich geworden irgendjemand anzubetteln das er uns doch nichts antut...

Kommentar von osboha ,

Diese Überlegungskette ist wirklich gerechtfertigt, auch wenn alle Fragen offen bleiben.

Kommentar von Fuchsi2001 ,

Danke

Antwort
von Raubkatze45, 14

Tiere können nicht sündigen, da ihnen das Bewusstsein für Gut und Böse fehlt. Aber: Genauso, wie die unbeseelte sichtbare Schöpfung vor dem Falle der Menschen an ihrem Glück teilnehmen durfte, so traf sie nach der Sünde auch die Folgen: Die Welt ist unheil geworden, die Harmonie ist gestört.
Der Leib des Menschen ist Schmerzen und Mühseligkeiten unterworfen, Vergänglichkeit und Tod üben die Herrschaft aus.
Wir wissen ja, daß die ganze Schöpfung bis zur Stunde seufzt und
in "Wehen liegt" (Rom. 8, 19•22). So beschreibt der hl. Paulus die Auswirkung
der Ursünde im Kosmos auch auf die anderen Kreaturen.

Antwort
von barbarinaholba, 28

Tiere wissen nicht,  dass sie sterben müssen. ..sie......

 .....sündigen nicht...und leben 

 in der Gegenwart.

Kommentar von kuechentiger ,

Du hast es erfasst! In dieser Bibel-Geschichte ist nicht das Sterben an sich gemeint, sondern das Wissen ums Sterben und den Tod.

Antwort
von osboha, 66

Wenn es danach geht, dann ist man gezwungen das Deutsche Grundgesetz zu missachten und gemäß Bibel folgende Feindbilder zu bekämpfen:

1. Juden
2. Heiden
3. Alle, die an einen anderen Gott glauben

Auf der anderen Seite, es gibt auch für die Wissenschaft, trotz unglaublicher Erkenntnisse und einem riesigen Wissen, keine logische Erklärung für die Perfektion unserer Erde, dem Zusammenspiel in biologischer Hinsicht und auch nicht so richtig für die erstmalige Entstehung.

Was gab es zuerst, das Huhn oder das Ei? Wie ist das jeweils zuerst entstandene auf die Erde gekommen?

Warum ständig neu geboren werden muss und leider Lebewesen wieder von uns scheiden müssen, kann ein hier auf der Erde geborener Mensch schwer beantworten. Philosophisch gesehen ist diese Frage für mich sehr interessant.

Ob damit eine einstige Sünde in Zusammenhang steht, das wird wohl auch schwierig zu beantworten sein, ich fürchte fast, dies wird wohl wie die Berücksichtigung der Feindbilder eher wenig sinnfällig sein.

Kommentar von Fuchsi2001 ,

huhn und ei ist einfach zu beantworten das ei war zuerst da... kompliziert wird es bei hunh oder hühnerei womit ich widerlege das es hühner gibt... die veränderung der teire hat ewig lange gedauert und es hat immer genau so große unterschiede zwischen den Generationen gegeben wie derzeit zudem gibt es keine genetisch gleichen tiere was hieße 2 tiere sehen gleich aus und paaren sich es entstehen von den beiden wieder 2 tiere die auch gleich ausehen aber doch unterschiedlich sind... doch sind beide die rasse der ältern... diese kette können wir allerdings so lange zurückverfolgen bis wir sagen können velociraptoren waren hühner und einzeller waren hühner... dies wiederum würde bedeuten alle lebewesen auf diesen planeten sind hühner aber zugleich alle anderen tiere... wir wissen trotzdem was ein huhn ist weil es eben so aussieht wie eins aber ein huhn von seinem vorgengär zu unterscheiden ist wie einen sohn von seinem vater zu unterscheiden und den unsterschied zu 10teln... fast nicht möglich...

Antwort
von gromio, 21

Ich vermute, Du stellst die Frage, weil Tiere sterben.

Das ewige Leben hatte GOTT nur für die Menschen vorgesehen. Nur zu Adam sagte er im Hinblick auf die Frucht des Baumes der Erkenntnis: " An dem Tag, an dem Du davon ist, wirst Du ganz bestimmt sterben".

Schließlich kam es dann auch so.

Daraus läßt sich schließen, das dieses Gebt UND Die FOLGEN NICHT für Tiere galt.

Und warum sollten Tiere oder auch ein Mensch für die Sünden Dritter mit dem TOD bestraft werden?

Vernünftigerweise ist daraus zu schlussfolgern, das Tiere niemals ewig leben sollten. Das dies so war/ist, scheint GOTTES WILLE zu sein.

cheerio

Kommentar von telemann2000 ,

... dennoch scheint für Tiere der Tod auch nichts normales zu sein, sonst würden sie nicht trauern ....

Antwort
von chrisbyrd, 8

Durch den Sündenfall von Adam und Eva kamen Leid, Krankheit und Tod überhaupt erst in die Schöpfung hinein. Dies betraf Menschen, Pflanzen und Tiere.

Deshalb schreibt der Apostel Paulus: "Wir wissen allerdings, dass die gesamte Schöpfung jetzt noch unter ihrem Zustand seufzt, als würde sie in Geburtswehen liegen" (Römer 8,22).

Dieser Zustand wird sich erst ändern, wenn Jesus wiederkommt!

Kommentar von Netie ,

Sie leben nicht ewig im Gegensatz zu uns Menschen.

Antwort
von nachdenklich30, 7

Man könnte so viel dazu schreiben...

"Adam" ist "Mensch" aus "Adama" ("Erde"). Erst mit Erschaffung der Eva wird Adam zum Mann. Ich will sagen: Hinter dieser Geschichte steht so viel mehr, als dass man sie nur zur Erklärung von Tod und Sünde missbrauchen dürfte.

Letztlich ist es auch eine Erzählung, die mit erzählerischen Mitteln sowohl die Herkunft von Tod wie auch der Menschen erklären möchte.

So wie es heute gute Geschichten und Bilderbücher gibt, wo Oma und Opa bleiben, wenn sie gestorben sind.

Solche Geschichten sind nicht dadurch wahr, dass sie historisch oder naturwissenschaftlich verifiziert werden können. Sie sind auf einer erzählerischen Ebene wahr. Und dort sollte man sie auch lassen.

Die Frage nach der Sünde stellt sich bei Tieren nicht.

Auf der erzählerischen Ebene ist auch für ihren Tod das Fehlverhalten von Adam und Eva verantwortlich.

Antwort
von Teddylein, 13

Tiere hatten nie die Aussicht auf ewiges Leben. Sie können auch nicht sündigen, denn sie haben keinen Verstand sondern handeln instinktiv.

"...gleich vernunftlosen Tieren, die von Natur aus dazu geboren sind, eingefangen und vernichtet zu werden. . ." (2. Petrus 2:12)

Antwort
von naaman, 22

Es war, in der Bibel, nicht vorgesehen, das Tiere ewig leben sollen.

Antwort
von TheAllisons, 73

Musst du mal die Bibel lesen

Antwort
von MarioSchoenfeld, 59

Gibt es einen Beleg ob die Tiere von der Sterblichkeit befreit waren?

Weiter wäre es möglich durch die Abschaffung des Paradises das alles der Sterblichkeit übergeben wurde?

Antwort
von 666Phoenix, 26

Tiere unterliegen ich den Moralvorgaben der Bibel. Sie wurden geschaffen, um dem Menschen zu dienen und als deren Futter herzuhalten (siehe z. B. Genesis1,26ff.).

Kommentar von SanfteBrise ,

Und was ist mit den alten Testament? Dort dienten die Tiere nicht als Futter für die Menschen. Warum der plötzliche Wandel??

Kommentar von 666Phoenix ,

Zunächst kleine Korrektur:

Sie "unterliegen NICHT den Moralvorgaben der Bibel".

SanfteBrise!

Doch dienten sie im AT als Futter für die "Krönung der Schöpfung":

Z.B.: 1Mose, 41. In der oben zitierten Stelle (1Mose, 26ff.) lässt Gott den Menschen über alles Getier herrschen, warum also nicht auch zu Zuchtzwecken zwecks anschließendem Verzehr?

Im NT fütterte Jesus ja angeblich ein paar Tausend Leute mit einigen wenigen Fischen.

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