Frage von dfllothar, 146

Wenn du Atheist bist, wie ist dann deine Lebenseinstellung ?

Ich bin selbst Atheist mit meiner selbstgeprägten Lebenseinstellung. Wie steht´s bei anderen Atheisten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 79

Ich bin Buddhist, glaube also daher nicht an irgendeinen allmächtigen Schöpfergott, göttliche Gebote, Sünden und deren Bestrafung.

Allerdings respektiere ich sowohl die atheistischen, als auch die verschiedenen religiösen Weltanschauungen gleichermaßen.

Kritik halte ich dann für angebracht, wenn ein Missbrauch einer Lehre vorliegt, so dass Menschen massiv persönlicher Freiheiten beraubt, oder massiver Diskriminierung, etwa aufgrund restriktiver Sexualmoral, ausgesetzt sind.

Von pauschalen Verurteilungen der Religionen halte ich absolut nichts, da es zahlreiche Menschen gibt, die ihre emotionalen Bedürfnisse durch Religion befriedigen, oder auf die Trostsysteme zur Krisenbewältigung zurückgreifen.

Diese Menschen als infantil darzustellen, nur weil sie an etwas glauben, das irrational ist und sich der Logik entzieht, finde ich sehr herablassend.

Jeder Mensch gewichtet seine Bedürfnisse unterschiedlich und wenn jemand ein hohes Bedürfnis nach Transzendenz, Spiritualität, oder ähnlichem hat und dies durch eine Religion stillt, dann respektiere ich das.

Natürlich gibt es auch konservative und fanatische Gläubige, die sich und auch dem Rest der Welt viel Schaden zufügen - aber deswegen spreche ich kein Urteil über eine ganze Religion.

Kommentar von Enzylexikon ,

Vielen Dank für den Stern. :-)

Antwort
von KreativerNameY, 69

Ich persönlich halte zwar nicht viel von Religion, aber ich akzeptiere es, wenn jemand daran glaubt. Man muss sich eben in speziellen Grenzen bewegen, und jetzt zB nicht jemanden anpöbeln, der einer anderen Religion angehört (ist ja klar), aber wenn man etwas für sich glaubt, ist es doch in Ordnung.

Was gar nicht geht, ist dann eben, wenn man alles nach außen trägt und denkt, andere wären schlecht oder böse, weil sie nicht an denselben (oder gar keinen) Gott glauben. Oder eben im extremen Beispiel Fanatismus.

Insgesamt komme ich mit religiösen Leuten klar, und besonders cool finde ich den Buddhismus, weil diese Religion keine Atheisten anklagt ;)

Antwort
von uncledolan, 44

Hallo,

Atheismus in seiner Reinform neigt häufig dazu, selbst zu einer Ersatzreligion zu werden.

"Überzeugter" Atheismus bedeutet: Du glaubst etwas 100% sicher zu wissen, was unmöglich ist, sicher zu sagen, damit begibst du dich in einen Glauben an etwas. Du maßt dir an, zu einer exklusiven Gruppe von Menschen zu gehören, die sachlich und intelligent genug sind, diese komplexe Gesamtlage logisch richtig zu verarbeiten und zu der Erkenntnis zu kommen, was die "wahre" "Wahrheit" ist. Um das Ganze für dich selber überzeugender zu gestalten, umgibst du dich mit Menschen ähnlicher Meinung, hörst dir ständig selbstbestätigende Meinungen an (z.B. bei GF.net (*hust*), das Internet fungiert als "echo room", ähnlich wie bei AfDlern oder Salafisten) und erklärst die Sachlage dann für "erledigt", weil du meinst, dass du jetzt "die eine" bzw "die richtige" Antwort auf alle diese Fragen gefunden hast.

Tatsächlich hast du dich so kein Stück mit dem Thema wirklich auseinander gesetzt. Du hast (genau wie religiöse Menschen) deinen eigenen Balsam für die Seele gefunden, und die Inhalte, die dich überzeugen und dich ruhig schlafen lassen, in eine Form komprimiert, die dir angenehm ist (bzw. du hast die bereits komprimierte Form übernommen, weil sie dir angenehm ist). Religion spielt damit eine große Rolle in deinem Leben, sie ist identitätsstiftend und definiert dich.

Wenn du mich fragst, befinden sich Menschen mit diesem undifferenzierten und nur auf starker Meinung und nicht auf Argumenten basierendenden Atheismus ideologisch auf dem genau gleichen Niveau wie viele religiöse Menschen. Sie hinterfragen nicht, sondern biegen sich die Realität zurecht und erklären den Großteil der Menschheit in einem Wimpernschlag für "doof", anstatt mal zu versuchen zu verstehen, was Religion und das spirituelle Bedürfnis beim Menschen eigentlich bedeutet und wie stark es die Menschheit (schon) geprägt hat.

Und nun zu deiner Frage, was ich von Religionen halte: Religion ist ein gesellschaftliches Phänomen, das unheimlich viele Facetten hat. Religion kann revolutionärer Anstoßer gesellschaftlicher Veränderungen sein (so ist z.B. die tiefe Verankerung des Humanismus in europäischen Politikstrukturen nicht zuletzt auf die christliche Prägung dieser Länder zurückzuführen). Religion kann als Machtinstrument missbraucht werden, sie kann Menschen hass- und angstgesteuert machen und Fortschritt verhindern. Religionen sind sehr unterschiedlich in ihrem Grad der Einschränkung von Freiheit im Denken, Reden und Handeln. Im Grunde basieren fast alle Religionen auf dem Annehmen eines übergeordneten Regelwerks und dem gemeinschaftlichen Unterordnen und Anerkennens eines allmächtigen Zwecks oder Wesens.

Der Mensch besitzt eine tiefsitzende Anfälligkeit für solche gruppenpsychologischen Effekte, da sich Menschen innerhalb einer Gruppe vor allem durch Anpassung profilieren und definieren. Dabei gilt, je extremer und strikter die Ansichten und Regeln sind, desto stärker ist der Zusammenhalt nach innen bei gleichzeitiger Abschottung nach draußen. Evolutionär begründend könnte man annehmen, dass anpassungsfähigere Individuen bessere Überlebenschancen als sich weniger anpassende Individuen hatten, und dass stärker spirituelle Gruppen bzw. Stämme mit stärkerer Abgrenzung bei gleichzeitig stärkerem Zusammenhalt bessere Überlebenschancen hatten als solche, die weniger spirituell waren. Allerdings darf man auch nicht außer Acht lassen, dass zumindest ein bestimmter Grad an gemeinsam gelebter, also "genormter" Spiritualität in einer größeren Bevölkerung ( = Religion) das Zusammenleben deutlich verleichtert, vor allem, wenn es noch keine ausgeprägten gesetzlichen Regelwerke gibt. So wäre z.B. das Zusammenleben vieler antiker Städte nicht ohne die Religion als (damals noch einzige) regulierende und rechtsprechende Instanz undenkbar gewesen.

Um zum Schluss zu kommen, Atheismus darf keinesfalls deine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, auf die Frage nach dem richtigen Glaube etc. bleiben, denn sie ist eine inhaltsleere und schlechte Antwort. Und wenn du das Gefühl hast, dass du gerne mit anderen Menschen deine Glaubensvorstellungen teilst (aber im Sinne von Überzeugung austauschen, nicht diskutieren), dann solltest du mal eine Religion probieren, könnte doch was für dich sein. ;)

Kommentar von dfllothar ,

HALLO uncledolan, wie du das so umfangreich beschrieben hast, beeindruckt mich sehr, hast dir tiefgehende Gedanken darüber gemacht. Könnte eine Doktor-Arbeit sein.

Deshalb bedanke ich mich bei dir besonders !

Kommentar von Susanne88 ,


Nun war ich jahrelang gläubig, bin aber zu dem Schluss gekommen (nicht einfach aus Bequemlichkeit, oder aus der Meinung, die "wahre" "Wahrheit" zu erkennen), dass Atheismus die Antwort auf meine Gedankengänge am Besten passt. Aber nun du: "Atheismus darf keinesfalls deine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, auf die Frage nach dem richtigen Glaube etc. bleiben, denn sie ist eine inhaltsleere und schlechte Antwort." Und  ich umgebe mich "mit Menschen ähnlicher Meinung", höre mir "ständig selbstbestätigende Meinungen an" . "Tatsächlich" hätte ich mich "kein Stück mit dem Thema wirklich auseinander gesetzt."

Was du doch so alles über mich weißt....

Warum greifst du denn die Atheisten als Menschen an (argumentum ad hominem)? Musst du wirklich den Menschen diffamieren, statt dich mit dessen Meinung auseinanderzusetzen? Weil es leichter ist, den Menschen negativ zu sehen wie etwa du "Sie [die Atheisten] hinterfragen nicht, sondern biegen sich die Realität zurecht und erklären den Großteil der Menschheit in einem Wimpernschlag für "doof".

Ich denke: Du maßt dir an, zu einer exklusiven Gruppe von Menschen zu gehören, die sachlich und intelligent genug sind, diese komplexe Gesamtlage logisch richtig zu verarbeiten und zu der Erkenntnis zu kommen, was die "wahre" "Wahrheit" ist.

Kommentar von uncledolan ,

Deine Kritik hat sicherlich eine wahren Kern. Ich habe mich in meinen Ausführungen darauf konzentriert, zu erklären, warum ich einen absoluten und rigorosen Atheismus für die nicht logisch beste Antwort halte. Ein gewisser Grad an Zweifel und Unsicherheit bildet die Grundlage für eine differenzierte(-re) Auseinandersetzung mit dem Thema. Der Atheismus in all seinen Ausprägungen und Facetten muss nicht irreführend und inhaltsleer sein, kann es meiner Meinung nach aber sein.

Wenn die Grundannahme der Nicht-Existenz von Gott oder zumindest der Möglichkeit der Nicht-Existenz Gottes "nur" das Fundament für die eigene Weltanschauung bildet, und auf dessen Basis eine für sich befriedigende Antwort auf die drängenden Fragen gefunden wird, kann Atheismus sicherlich Teil einer gesunden Weltanschauung sein. Diese kann sinnstiftend und für sein eigenes und das gesellschaftliche Leben hilfreich sein, setzt aber eine tiefergehende und gründliche Auseinandersetzung mit dem Thema voraus (so wie es bei dir der Fall ist).

Wenn hingegen die Grundannahme der Nicht-Existenz Gottes die einzige tragende Säule der Weltanschauung ist, steht diese auf ziemlich wackeligen Füßen. Wer davon überzeugt ist, dass einzig und allein die objektive Auswertung aller zur Verfügung stehenden Informationen zu diesem Thema zum logischen Schluss führen muss, dass es Gott nicht gibt, wird sich noch sein Leben lang mit der ständig wachsenden Informationsmasse auseinandersetzen müssen und ist gezwungen, jede wissenschaftliche Ungereimtheit in seine Weltanschauung einzufügen bzw. seine Weltanschauung daran anzupassen. Das stelle ich mir auf Dauer ziemlich anstrengend vor.

Ich würde mich gerne noch tiefergehend mit atheistischer Philosophie auseinandersetzen, aber dazu müsste ich jetzt glaube ich zu weit ausholen. Um es kurz zu machen: Ich weiß, dass es natürlich auch viele Atheisten gibt, die keinesfalls die von mir behaupteten Vorwürfe erfüllen. Ich selber bin auch nicht gläubig, würde mich aber schwer tun, mich als Atheist zu bezeichnen. Für mich selbst birgt der Atheismus als Lebenseinstellung immer die Gefahr, zu einer symbolischen Identität zu werden, die sich verselbständigt und die Wahrnehmung beeinträchtigt. Vielleicht sind wir uns in dem Punkt gar nicht so unähnlich, du hast für dich festgestellt, dass der Glaube an Gott keine auf Dauer befriedigende Antwort bleiben kann, genauso war es bei mir mit dem (rigorosen) Atheismus.

Kommentar von Susanne88 ,

Was ich kritisiert habe ist deine verallgemeinerende und vor allem negative Bewertung von Atheisten als Menschen. Ich habe nichts dagegen, wenn du die Meinung von Atheisten kritisiert, aber lasse doch die Diskriminierung von Atheisten als Menschen. Sie werden nicht besser oder schlechter sein als der Rest der Menschheit, selbst wenn du sie nach religiösen Kriterien bemisst.

Ich will jetzt nicht über die Sinnhaftigkeit von Glauben oder Nichtglauben streiten, aber gestatte mir die Anmerkung, dass du meist übertreibst. Und diese Übertreibung dann thematisierst.
Z.B. "Wenn hingegen die Grundannahme der Nicht-Existenz Gottes die einzige tragende Säule der Weltanschauung ist..." Das sind dann eine Art Missionare gegen Religionen, Antitheisten, keine Atheisten.

"Wer davon überzeugt ist, dass einzig und allein die objektive Auswertung aller zur Verfügung stehenden Informationen zu diesem Thema zum logischen Schluss führen muss, dass es Gott nicht gibt..." Wer führt den denn logischen(!) Schluss für eine Nichtexistenz? ich kenne niemanden. Wie sollte so ein log. Schluss denn aussehen? Nur interessehalber.

"Nicht-Existenz Gottes die einzige tragende Säule der Weltanschauung" "Atheismus als Lebenseinstellung". Wo gibt es dies denn in deiner beschrieben Art? Ich meine, du siehst Atheismus als eine Art Religion oder Religionsersatz an.

Das ist Atheismus einfach nicht.

Antwort
von muhamedba, 19

Mir ist es völlig egal, an was jemand glaubt, da ich als Moslem das nicht zu entscheiden habe und alles andere respektieren muss, laut Islam. Wenn die aber wissen wollen, was mein Glaube dazu sagt, dann werden die alle ganz böse. Auf der anderen Seite ist es mir egal, was Religion X zu mir sagt, da ich daran nicht glaube.

Antwort
von Nikita1839, 58

Wenn man sich versch. Religionen anguckt, und den Ursprung dieser ansieht, sieht man, dass es quasi ein Guide zum Überleben in der Geschichte war.

Es ist ja schön, dass eine Religion moralisch manch gute Sachen erzählt und sich Leute daran halten (zB nicht den Ehepartner betrügen, nicht töten etc)
ABER: Es ist zu viel platz da, um zu interpretieren. Menschen verstehen manches verschieden. Und manche übertreiben nunmal auf ihrer Mission etc...

Antwort
von wasser1775, 8

ich bin auch atheist und meine einstellung ist wo: ich glaub ganz einfach an die sachen die durch tatsachen bewiesen werden

Antwort
von Arethia, 31

Religionen wurden und werden immer dazu benutzt, Menschen in Schach zu halten. Viel zu oft wurden und werden Kriege im Namen irgendwelcher Religionen geführt. 

Ich finde 9 von 10 Geboten sehr sinnvoll, sie sollten für jeden selbstverständlich sein, einfach so, genau wie Nächstenliebe, und nicht aus Erfurcht vor einer imaginären Figur, sondern aus Respekt vor anderen Menschen und Lebewesen.

LG

Kommentar von Meatwad ,

Ich finde 9 von 10 Geboten sehr sinnvoll

9 von 10? Wie man auch diese hohe Zahl kommt, leuchtet mir nicht ganz ein.

Kommentar von Arethia ,

Ok, 8 von 10, sorry, aber  Freizeit wichtig finden, nett zu Mama und Papa sein, nicht fremdgehen, nicht morden, nicht klauen, nicht lügen, und andern Frau, Haus und Auto zu mißgönnen halte ich für durchaus wichtige Regeln zum friedlichen Miteinander, gläubig oder nicht. LG

Kommentar von danhof ,

Warum nicht fremdgehen? Warum nicht lügen und klauen?

Wenn es der Fortpflanzung und Arterhaltung dient?

Kommentar von danhof ,

Religionen wurden und werden immer dazu benutzt, Menschen in Schach zu halten.

Aha. und wie äußert sich das? Ich kann jederzeit aus meiner Kirche austreten. Oder ich gehe einfach nicht mehr hin. Ich kann mein Leben so gestalten, wie ich es für richtig halte. Ich bringe mich dort so viel oder wenig ein, wie ich das will.

Welchem Zweck sollte dieses nebulöse "in Schach halten" denn dienen? Wie muss ich mir das vorstellen? Bekommen alle Kirchen die heimlichen Vorgaben, Merkel-konform zu predigen?

Viel zu oft wurden und werden Kriege im Namen irgendwelcher Religionen geführt.

Ja. IM NAMEN trifft es genau. Mein christlicher Gott der Bibel kann nichts dafür, dass sich Menschen hinstellen und seinen Namen missbrauchen. Gut, dass du hier den Unterschied herausgestellt hast.

Kommentar von Arethia ,

Du scheinst zu vergessen, dass es noch andere Religionen als das Christentum gibt. Nicht bei jeder Glaubensgemeinschaft kann man einfach so austreten.

Antwort
von WillSpliff, 51

wichtig ist das man andere respektiert,egal ob man atheist ist oder sonstirgendne religion hatt...

Antwort
von Andrastor, 27

Ich bin Atheist und ein Mann der Wissenschaft. Wissenschaftliche Erkenntisse prägen meine Lebenseinstellung und nichts sonst.

Kommentar von danhof ,

Ich bin gläubiger Christ und ein Mann der Wissenschaft.

Kommentar von Andrastor ,

Der erste Teil deiner Behauptung mag stimmen, aber so leid es mir tut, -und an dieser Stelle entschuldige ich mich für einen ad homninem Beitrag, aber anders kann ich auf diesen Beitrag nicht reagieren, sieh es als Kritik- ein Mann der Wissenschaft bist du absolut nicht, danhof.

Du hat in vielen Diskussionen bereits demonstriert dass du keines oder nur oberflächliches Wissen zur Wissenschaft, wissenschaftlicher Arbeitsweise und wissenschaftlichen Erkenntnissen hast.

Du erweckst den Eindruck gerade einmal das Wort "Wissenschaft" gehört zu haben und den Rest deiner Informationen darüber aus Cartoons zu beziehen.

Du diskutierst in keinster Weise objektiv, sachlich sondern fast ausschließlich emotional, mit Strohmännern, falschen Aussagen und Unlogik.

Du zeigst dich uneinsichtig, ignorant und voreingenommen bei allen Fragen zu denen du bereits auf meine Beiträge geantwortet hast.

Denn, das möchte ich hier auch einmal erwähnen, niemals habe ich auf deine Antworten zu Fragen reagiert, sondern stets warst du es der meinte meine Antworten auf so unsinnige Weise kommentieren zu müssen.

Deine Diskussionskultur ist quasi nicht vorhanden, deine Aussagen sind falsch, manipulativ und voll religiöser Propaganda.

Du bist ein Christ, keine Frage. Aber von einem "Mann der Wissenschaft" bist du endlos weit entfernt.

Noch einmal entschuldige ich mich für diesen ad hominem-Beitrag, aber ich empfehle dir, dir das Gesagte mal zu Herzen zu nehmen und über dein Verhalten hier auf dem Forum zu reflektieren. Vielleicht lernst du ja was daraus.

Antwort
von muelli21, 41

für mich sind religionen schwachsinn und ich werde nie einer angehören. ich werde aber keinen verurteilen der es tut. ich kann sogar relativ gut nachvollziehen warum leute sich an gott wenden, auch wenn ich das nicht machen werde. die sollen ihr ding machen und an gott glauben und ich mach meins und finde das ganze sinnfrei. das einzige was ich verurteile ist, dass manche leute religion nehmen und ausnutzen um ihren willen/ ihre wahnvorstellungen durchzusetzen. das liegt aber finde ich, weniger an der religion als mehr an den strichern die eben diese religion nur als vorwand nehmen

Antwort
von RasThavas, 18

Ich respektiere sie, aber nicht die extremen Strömungen darin,. Egal ob bei Christen, Juden, Moslems, Bhudissten, Hindus, oder wo auch immer (Ja, auch Bhuddisten können extrem werden. Die haben zb in Myanmar Moslems gejagt und ermordet)

Ach ja: Ihre Anhänger dürfen mich auch nicht missionieren, das mag ich gar nicht

Antwort
von voxymo, 84

Ich habe früher gedacht, dass Religionen die Wurzel allen Übels sind, aber das stimmt gar nicht - es ist der Mensch.

Kommentar von Meatwad ,

Richtig. Der Mensch ist die Wurzel allen Übels, die Religion ist lediglich ganz hervorragender Dünger.

Kommentar von Viktor1 ,
 die Wurzel allen Übels sind... ist der Mensch.

Soooo?   Ich dachte immer , das wäre das Wetter - oder so.
Also - alle Menschen vernichten, dann kein Übel.
Genauso haben ja die selbsternannten "Götter"der Geschichte gedacht, welche Religion und Gottesglauben in die Tonne gekippt haben. Mit der Vernichtung waren die nicht zimperlich. 
 

Antwort
von wikteo, 44

Ich glaube Religion ist für faule Menschen die sich nicht Gedanken über das "wieso" machen oder einfach durch ihre Erziehung da reingedrängt werden und glauben es sei das Richtige.

Kommentar von Bebish05 ,

Gerade weil man sich viele Gedanken über den Sinn des Lebens und die Aufgaben in dieser Welt macht ist man religiös meiner Meinung nach. Ja die meisten werden in eine Religion hineingeboren aber der Mensch ist schlau genug um selbst zu entscheiden, ob man schließlich daran glaubt oder nicht.

Kommentar von danhof ,

Für faule Menschen?

Welche Antworten hat denn ein Atheist auf die "wieso"-Frage?

Kommentar von wikteo ,

Nennt sich auch Hinterfragen und nicht alles hinnehmen was der Prister dir während der Prädigt aufdrängt (wegen dem wieso)... Achso ja und ist klar die Kirche hat echt tolles in den letzten Jahrhunderten geleistet, Hut ab. Immerhin stimme ich dir zu das schlaue Menschen sich dagegen entscheiden können, kam mir mit ca. 10 Jahren, trotzt religiöser Neigung in der Erziehung, auch irgendwie komisch vor an etwas eindeutig nicht reales zu Glauben. Wer jetzt laut rausposaunt das es nicht belegt werden kann dass Gott nicht existiert kann auch an die Zahnfee oder den Osterhasen glauben. Jedoch richtet sich meine Abneigung nur gegen die drei großen monotheistischen Religionen alle polytheistischen Religionen gefallen mir um einiges mehr vorallem die Griechische Religion da die Geschichten interessant sind.

Antwort
von namenlose14, 47

Jeder kann an das glauben, woran er will. Ich finde es jedoch sinnlos und mega unrealistisch, dass es einen Gott geben könnte.

Kommentar von YugiohFan17 ,

Schon mal vom starken Anthropotischen Prinzip gehört? Wenn du es verstehst kommt dir das gar nicht mehr so sinnlos und unrealistisch vor.

Kommentar von Susanne88 ,

Es ergibt sich dadurch weder mehr Sinn noch wird irgendwas realistischer. Es ist eine Tautologie: Es ist so, weil es so ist. Was sollte daran "nicht mehr sinnlos sein oder unrealistisch?"

Antwort
von DummeKuh12, 43

Ich halte nichts von Religionen, wobei aber jeder an das glauben kann was er will, solange er damit keinem anderen schadet.

Kommentar von simsataby ,

Was aber nicht der Fall ist

Kommentar von DummeKuh12 ,

Leider

Kommentar von danhof ,

Naja, bei uns hier in Mitteleuropa kann sich schon niemand beschweren :-)

Selten, dass ein Christ einen Atheisten abmurkst oder umgekehrt.

Antwort
von Kandahar, 53

Auch ich brauche keine Religion. Ich weiß selbst, was gut und was böse ist und wie ich mein Leben gestalte, entscheide ich auch selbst.

Das lasse ich mir nicht vorschreiben.


Kommentar von danhof ,

Schade, das ist hier nicht der richtige Rahmen für ewig lange Diskussionen. Aber mich würde interessieren, WOHER du was von gut und böse weißt und wie du das begründest.

Beispielsweise das Fremdgehen. Warum soll es nicht gut sein, mehrere Frauen zu schwängern? Dann steigt doch die Chance, die eigenen Gene sicher weiterzugeben.

Bei Evolution (welche ja gern als Gegenstück des Glaubens angeführt wird) geht es doch nie um Wahrheit oder gut oder böse, sondern ausschließlich und egoistisch ums Überleben.

Antwort
von dompfeifer, 27

Für die persönliche Ignoranz von personifizierten Allmachtsvorstellungen, also für die Nicht-Gottgläubigkeit brauche ich so wenig eine Einstellung wie Andere für das Nicht-Rauchen, Nicht-Schwimmen oder Nicht-Radeln.

Kommentar von danhof ,

Das ist richtig. Solange es sich wirklich einfach nur um die persönliche Ignoranz handelt.

Oft genug ist es aber so, dass es sich nicht aufs "Nicht-Radeln" beschränkt, sondern radikalisiert ins "Radler-Hassen". Und das das oft auch noch so blind, dass die Leute es selbst gar nicht mehr merken.

Kommentar von dompfeifer ,

Das ist auch richtig. Die lästige, aggressive Missionsaktivität geht aber erfahrungsgemäß fast nur von fanatischen Gläubigen aus. Missionarische Atheisten mag es auch geben. Mir ist ein solcher noch nie begegnet. Solche Leute klingeln auch nicht an der Wohnungstür beim Nachmittagsschlaf. Auch konnte ich noch keine Kriegshandlungen im Namen der Ungläubigkeit beobachten.

Antwort
von GHOSTxXxPROTECT, 49

Jeder soll glauben an was er glauben will. So glaube ich halt an nichts außer an die wissenschaft

Antwort
von gunnar90, 49

Nur schwache und ängstliche Menschen brauchen eine Religion. Sie müssen sich an ein "überirdisches Wesen" klammern, um ihre Ängste, Sorgen und Nöte zu bekämpfen.

Ich bin mir absolut sicher, dass Menschen, die mit sich und der Welt im Reinen sind, ein starkes Selbstbewusstsein haben und sich nicht fürchten, keine Religion nötig haben.

Kommentar von danhof ,

Da hast du etwas total falsch verstanden.

Nur schwache und ängstliche Menschen brauchen eine Religion

Ich bin stark und mutig und glaube DENNOCH an Gott.

Argument entkräftet.

Danke.

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