Frage von Fred4u2, 453

Wenn Donald Trump Präsident wird, wird Europa seinem harten Kurs folgen?

Wenn Donald Trump Präsident wird, und die Chancen stehen gerade sehr auf Grün dafür, wird er dann das Werk Bushs fortführen und den Kreuzzug gegen die Macht des Bösen à la Islam fortsetzen? Und wie wird Europa darauf reagieren, bocken wie das Schröder-Regime oder alles abnicken wie das Kohl-Regime?

Antwort
von Immofachwirt, 196

Zumindest wäre es ein Vorteil für Europa...

... auf dem Weg der Emanzipation und den vereinigten Staaten von Europa. Denn insbesondere die USA blockieren regelmäßig Bestrebungen der Vereinigung.

Wäre also Donald Trump Präsident, wäre dieser weltpolitisch schlimmer als Bush jr. und Reagan zusammen, würde aber andererseits die Europäer zusammentreiben. Und das wäre gut für Europa, wenn es ein Gegengewicht zur USA, Russland, China und Indien darstellen würde.

Soweit wird es jedoch nicht kommen. Denn entgegen deiner kindlichen Annahme, stehen die Chancen für Trump nur in den Umfragen im Bezug auf den Kandidaten der Republikaner auf Hellgrün. Das sagt noch gar nichts aus und vor allem noch nichts darüber, wie die Republikaner im Vergleich zu den Demokraten abschneiden werden.

PS: Mach dich mal schlau, was ein Regime ist, bevor du mit Begriffen um dich wirfst, die du offensichtlich nicht verstehst. https://de.wikipedia.org/wiki/Regime

Antwort
von Ontario, 173

Davor möge uns wer auch immer schützen, dass Trump  Präsident wird. Bush jr. trägt eine grosse Mitschuld an der Destabiliserung im Norden Afrikas, und im Irak. Wären noch all diese Diktatoren wie Saddam, Gaddhafi und andere an der Macht, hätten wir heute das Problem mit der IS nicht. Solange diese Diktatoren in ihrem Land herrschten, gab es Ruhe. Bush jr. hat so  alles falsch gemacht, was es falsch zu mchen gab. Trump ist aus meiner Sicht unberechenbar, was für die USA fatal wäre, wenn so einer Präsident würde.Er hat zwar Ansätze in seinen Überlegungen, welche ich mit ihm teile, aber darauf hier nicht eingehen möchte. Die USA brauchen  einen Präsidenten, der zunächst die Probleme im eigenen Land in den Griff bekommt und das sind vielfältige. Obama war längst nicht die schlechteste Wahl . Bei ihm stand Säbelrasseln wie bei Bush jr. bei dem Versuch Probleme zu lösen ,nie im Vordergrund. In keinem Land in dem Bush jr. militärisch eingriff, gibt es Frieden und Ordnung. Eher das Gegenteil ist der Fall. Wer letztendlich die Wahl in den USA gewinnen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Es ist auch für uns im Westen wichtig, dass ein guter Präsident die stärkste Macht der Welt regiert und kein aufgetakelter Immobilienmilliardär mit teilweise obskuren Vorstellungen.

Kommentar von sarahj ,

"guter Präsident"
was hatten wir da nicht schon alles: einen Schauspieler, einen Alkoholiker, einen Verbrecher...

Das Problem ist, daß die Vernünftigen in den USA entweder nicht drankommen, nicht aufmucken oder erschossen werden.

Und hat nicht OBama mit Drohnenkrieg und Syriendebakel kongenial fortgesetzt, was die Republikaner angefangen haben?

Hat er CIA, NSA und all die 14 anderen Geheimdienste im Griff? Oder deren Budget gekürzt? Das Militärbudget zum größten aller Zeiten aufgeblasen?

Er hat noch nicht mal Guantanamo geschlossen. Nicht mal das.

Er ist ein Lächler, ein Honig-ums-Maul-Schmierer, der die Leute - und nicht nur die Amerikaner einlullt und verarscht.

Kommentar von PeVau ,

So ist es, sarahj!

Expertenantwort
von PeVau, Community-Experte für Politik, 153

Wenn uns Obama eines gelehrt hat, dann die Abkehr von der Illusion, dass US-Präsidenten maßgeblich die Außenpolitik der USA beeinflussen.

Egal, wer in Washington im Weißen Haus sitzen wird, die Politik der weltweiten Hegemonie der USA wird nicht aufgegeben werden. Das ist Ziel der kleinen exklusiven Schicht von Superreichen, die in den USA über ihre Wirtschaftsmacht die Politik bestimmen. Dass diese Rolle auch noch zum nationalen Selbstverständnis gehört, kommt erschwerend hinzu. Die Mittel, die dabei angewandt werden, werden angesichts des langsamen aber stetigen Abstiegs der USA, eher brachialer.

Eine moderat erscheinende Hillary Clinton, ein pöbelnder Proll Trump oder ein weiterer Ableger aus der Öl- und Politdynastie Bush, werden für die Außenpolitik der USA kaum einen Unterschied machen.

Kommentar von Sachsenbruch ,

Hugh !

Kommentar von JBEZorg ,

Die Wahlen sind eine Zäsur auf die man wartet um die Wirtschaftskrise loszulassen, die jetzt peinlich nachhaltig hinausgezögert wird. Das dürfte sich auf die Aussenpolitik auswirken. Wer im Weissen Haus wohnen darf hat darauf tatsächlich recht wenig Einfluss. Allerdings ist die moderate Hillary gerade die Kandidatin der Falken.

Antwort
von Winkler123, 247

Ich glaube nicht das er Präsident wird. Und wenn doch kann man nicht vorhersagen wie er sich dann verhalten wird. Die Erfahrung zeigt ja sowieso das sich Politiker nach der Wahl an ihr Gesabbel während des Wahlkampfes plötzlich nicht mehr erinnern können ... Zudem ist es in der Regel so das ein Politiker wenn er denn gewählt ist auf einmal sehr milde wird ...


 

Kommentar von WillTell ,

Ist das so? Ist Trump böse? Halten sich alle an nichts? Sind nach der Wahl alle Politiker dieser Welt "milde". Hast du mal Nachrichten angemacht, auch mal Alternative und die Geschichtsbücher gelesen?

Kommentar von Winkler123 ,

Von " alle " hab ich nichts gesagt. - versuche nicht zu suggerieren ich hätte keine Ahnung !

Kommentar von Winkler123 ,

Von " alle " hab ich nichts gesagt ! - Versuch nicht zu suggerieren ich hätte keine Ahnung.

 

Antwort
von furkansel, 158

Wohl eher bocken. Trump ist in Europa, hier solls ja noch Menschen geben die ihren verstand benutzen, unbeliebt und macht sich einfach nur zur witzfigur. Abwarten und Tee trinken. Vielleicht wird dann auch die sehr amerilafreundliche cdu/csu nicht mehr an der Regierung beteiligt sein.

Antwort
von sarahj, 98

Es macht vermutlich keinen Unterschied, da der Präsident in den USA sowieso nur eine Marionette der eigentlichen Drahtzieher ist.

Und bei denen steht die systematische Destabilisierung Europas ganz oben auf der Agenda. Das Chaos im mittleren Osten, der Drohnenkrieg, Missachtung sämtlicher Menschenrechte, ignorieren der eigenen Constitution, die konstante Provokation Russlands (man erinnere das Versprechen bei der Wiedervereinigung: "Nato rückt keinen Zentimeter nach Osten"), TTIP, usw. zielen darauf, Europa zu destabilisieren.

Worin hat sich da OBama von seinen Vorgängern denn unterschieden?
Und wenn ein Präsident dort aufmuckt, ist er vermutlich schneller tot als er "nein" sagen kann.

Und wo ist in EU irgend ein Politiker mit "Eiern in der Hose" der sich dem auch nur ansatzweise entgegenstellt? Angela hat keine, Gabriel wüsste nicht mal wozu (wie kann er TTIP propagieren - das ist in meinen Augen fast schon Landesverrat), die Briten sind auf US-Seite, die Franzosen zeigen blinden Aktivismus, und gibt es sonst noch nennenswertes?

Die EU wird wirtschaftlich und geopolitisch den Bach runtergehen - dazu braucht es keinen Trump; das machen unsere Politiker schon selbst.

Antwort
von Reptain, 153

Moomeent, nicht so schnell,

  • Donald Trump ist noch nicht einmal Präsidentschaftskandidat, sondern lediglich Bewerber. 
  • Aktuell haben die US-Republikaner 14 Bewerber für die Präsidentschaftskanidatur - und die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet Donald Trump ausgewählt wird, ist relativ gering. Nicht zuletzt wegen seinen abstrusen Wahlkampf. 
  • Im Übrigen haben auch die US-Demokraten noch keinen abschließenden Präsidentschaftskandidat/in gekührt - auch wenn es relativ wahrscheinlich ist, dass Hillary Clinton diesen Platz einnehmen wird.
  • Es ist also Quatsch, darüber zu debattieren, was Trump als Präsident tun würde. Es wird nicht dazu kommen. 
Antwort
von barfussjim, 79

Wahrscheinlich nicht, es sei denn Afd, Front National, Ukip, Afd und Konsorten kommen an die Macht und Putin übernimmt die Vorherrschaft in Europa. 

Über Letztgenannten hat Trump (wie auch Politiker der genannten Parteien) schon viele lobende Worte von sich gegeben. Vielleicht wäre es der Beginn einer neuen transatlantisch-eurasischen Freundschaft. 

Antwort
von asjdkfl, 81

Ich denke nicht, dass Europa dem folgen würde. Viele Aussagen von Donald Trump sind recht fragwürdig und ich denke weder dass er überhaupt Ahnung von Politik hat, noch dass er eine ernsthafte Chance hat, Präsident zu werden.

Antwort
von earnest, 116

 Die Chancen stehen keineswegs auf Grün.

Es geht zur Zeit nur um die Nominierung als PräsidentschaftsKANDIDAT der Republikaner.

Außerdem: "Hätte-hätte-Fahrradkette ..."

Antwort
von blackforestlady, 108

Wenn Trump Präsident werden sollte, dann kannst Du Dir schon mal einen Atombunker bauen lassen. Denn der wird auf alles schießen was sich bewegt Europa weit. Der Mann weiß doch gar nicht von was er da redet. Du hast Politik noch gar nicht verstanden, große Redner wie Bush, der hat mehr Schaden angerichtet und so wird Trump genauso sein. Also bete das Trump es nicht wird, auch wenn Du ihn vergötterst.

Antwort
von 1988Ritter, 127

Wir sprechen bei unseren Politikern nicht von Regimen. Ein Regime ist etwas anderes.

Wer da wem folgt bleibt grundsätzlich offen. Ausschlaggebend wird die öffentliche Meinung sein. Spannend könnten lediglich politische Maßnahmen werden, denn wenn Trump den Islam in den USA verbieten will, und die Einreise für Muslime untersagt, dann werden wir hier in Europa wahrscheinlich die nächste Bevölkerungsflut erhalten. 

Antwort
von JonasV, 141

Eins ist sicher. Er wird entweder komplett fremdgesteuert sein (was hoffnung aufkommen lassen würde) oder komplettenm mist fabrizieren. Es ist ja schrecklich, wenn man dem bei seinen Interviews zuhört. Der hat als Präsidentschaftskandidat in den USA ähnlich überhaupt keine Ahnung und beantwortet keine politische Frage sinnvoll.

Antwort
von Tanjahates, 80

Die Ami Politik ist doch immer gleichbleibend. Wenn Donald Trump Präsident werden würde, so würde sich nichts ändern. Georg Bush war nicht der schlimmste Präsident und Obama ist nicht der liebste! Das sind alles Marionetten, die dafür da sind um in die Kameras zu lächeln.

Kommentar von Silneos ,

Endlich jemand mit Hirn, vielen Dank. Es würde sich nichts ändern, das ist das gleiche wie in Deutschland, Merkel entscheidet auch nichts, Präsidenten / Bundeskanzler sind nur dazu da um vor die Öffentlichkeit zu treten, die wirkliche Politik wird hinter verschlossenen Türen betrieben.

Antwort
von SinanT86, 97

Trump wird vermutlich kein Präsident, auch wenn er in den Umfragen der Republikaner zurzeit vorne liegt, unterstützen in der amerikanischen Gesamtbevölkerung weniger als 10% der Wahlberechtigten Trump. Das Präsidentschaftsamt geht mit hoher Wahrscheinlichkeit an Clinton oder Sanders.

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