Wenn die anderen denken, dass man arm ist (Geld), fühlt man sich dann auch ärmer?

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4 Antworten

Ach, ich fühle mich nicht sonderlich arm. Ich möchte allerdings auch gar nicht, dass jemand auf die Idee kommt, dass bei mir was zu holen sein könnte. So ist man doch entspannter unterwegs, wenn man z.B. mal  eine Goldmünze im Rucksack hat (habe ich neulich auf der Bank verkauft), oder wenn mal wieder der Laptop mit dabei ist.

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Kommentar von Schischa3
22.11.2016, 12:50

Hast Du auch günstige Kleidung und wirkst arm?
Meinen Laptop tue ich in eine Laptop-Hülle und dann in einem Plastiksack (wenn er nicht im Rucksack Platz hat). Ich möchte nicht deutlich machen, dass dass definitiv ein Laptop ist und er wird nicht nass.
Ich war schon bei der Bank schauen gegangen und wenn die Menschen normale Beträge brachten oder abholten wirkten sie eigentlich ganz normal und nicht ängstlich.

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Kann je nach Situation duchaus sein:

wenn man das im Alltag ständig mitbekommt und man anders behandelt wird oder die anderen sich distanzieren hat das durchaus Folgen.

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Oder wieso fühlt man sich manchmal ärmer als die, die eigentlich weniger haben? 
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Weil Armut auch relativ ist und vom Vergleich mit anderen abhängt.

D.h. eine nur relativ arme Person hier in Deutschland kann sich durchaus ärmer fühlen als jemand irgendwo in einem kleinen afrikanischen oder asiatischen Dorf.

Das ist aber nicht nur "meckern auf hohem Niveau", sondern kann tatsächlich sogar belastender sein: einerseits wegen einer möglichen Isolierung (man kann an vielen sozialen Aktivitäten nicht teilnehmen) als auch wegen Neid (ein sehr starker emotionaler Faktor).

D.h. auch psychologisch betrachtet ist das sehr relativ und der reine Besitz sagt nur bedingt etwas darüber aus "wie arm" man sich fühlt.

Gleichzeitig kann es mit unrealistischen Zielen und Erwartungen aber auch passieren, dass man trotz das man siich vieles Leisten kann trotzdem nicht zufrieden ist weil man immer mehr möchte; ein stückweit ist es ja normal, dass man sich steigern möchte aber wenn das dann unrealistische oder schadhafte Formen annimmt wird das zum Problem.

Gerade bei dir in der Schulzeit breitet sich das Streben nach Status aus und Philosophen würden sagen das es bei diesem emotionalen Konflikt auch zur Identitätsbildung kommt.

Insgesamt ist also auch das Lebensalter und die Situation (z.b. sind ältere Menschen oft weniger unzufrieden, wobei Zufriedenheit und Unzufriedenheit gar nicht primär entscheidend sind sondern eher die Formen der Zufriedenheit bzw Unzufriedenheit, das geht aus diversen Studien hervor) entscheidend.

Wie man also eine SItuation interpretiert hängt von den Umständen als auch von vielen anderen Faktoren ab.

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ja das stimmt, man kann aber auch arm und cool sein. Also einfach sich nicht von andern beeinflussen lassen. Die Reichen haben auch ihre Probleme.

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Wenn du ein Millionärskind bist, ab da kann man über Reichtum reden.  

Hier in deutschem Lande gibts keine Armut!

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Kommentar von Schischa3
22.11.2016, 08:16

Ich wohne laut Statistiken im reichsten Kanton der Schweiz, doch es gibt auch dort Arme.

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