Wenn der Sinn des Lebens der Moment ist, wieso gibt es überhaupt noch Literatur oder Sinnesfragen die versuchen das ganze zu erklären?

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6 Antworten

Denke mal, weil das nicht die ganze Wahrheit ist, sondern vielmehr Definitionssache, bevor man überhaupt darüber nachdenkt, was der Sinn des Lebens ist, muss man erstmal schauen, wie man die Frage auslegen möchte, worauf möchte man sich beziehen, wie möchte man die Frage verstehen. Was ist der Sinn des Lebens? Könnte einerseits auf unsere Daseinsfunktion bezogen sein, welchen sind und Zweck erfüllen wir Menschen oder andere Lebewesen in ihrer Existenz, welcher Grund steckt dahinter. Oder was ist für einen persönlich der Sinn des Lebens, in was lässt er sich aufgliedern, das würde aber auch wieder voraussetzen, dass man schon wüsste worin der Sinn des Lebens besteht. Der Sinn des Lebens ist der Moment ist zwar schön, aber ich fände das zu einfach, dass der Sinn des Lebens im Moment liegt, mag ja in sofern stimmen, dass der Sinn darin liegt das Leben zu schätzen, aber der Sinn bzw. der Zweck ist dadurch finde ich immernoch nicht geklärt.

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Das Leben besteht aus vielen Momenten. In jedem Moment habe ich die Freiheit, mich zu entscheiden. 

"Augenblick für Augenblick mit Jesus leben"- Das ist der Sinn meines Lebens.

Der glücklichste Mensch, der je gelebt hat, war Henoch. Er lebte mit Gott. Er war so in Gott verliebt, daß Gott ihn zu sich geholt hat in die Ewigkeit. 

Hebr 11,5 Wie kam es, dass Gott Henoch zu sich nahm, ohne dass dieser sterben musste? »Niemand«, ´so heißt es ja in der Schrift,` »konnte ihn mehr finden, weil Gott ihn zu sich genommen hatte.« Der Grund dafür war Henochs Glaube. Denn bevor die Schrift von diesem Geschehen berichtet, stellt sie Henoch das Zeugnis aus, dass sein Leben Gott gefallen hatte.

21 Henoch war 65 Jahre alt und zeugte Metuschelach. 22 Und Henoch wandelte mit Gott. Und nachdem er Metuschelach gezeugt hatte, lebte er 300 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 23 dass sein ganzes Alter ward 365 Jahre. 24 Und weil er mit Gott wandelte, nahm ihn Gott hinweg und er ward nicht mehr gesehen. 1. Mose 5,21-24

Ein weiteres Ziel des Lebens beschreibt Paulus:

Paulus schreibt: "12 mit dem Ziel, dass wir zum Ruhm seiner ´Macht und` Herrlichkeit beitragen – wir alle, die wir unsere Hoffnung auf Christus gesetzt haben. Eph. 1.12

Und Jesus sagte: "Suchet, so werdet ihr finden!"

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Kommentar von pisma
13.10.2016, 12:39

Niemand ist Frei! Die Illusion, diese zu erhalten ist im Sinn. Du schreibst die deine Religion ist der Sinn für dich. So sei es! Es macht nur keinen Sinn. Wenn wir schon längst alles vor uns haben, dann suchen wir immer noch. Warum? Menschen funktionieren wie eine "Wippe" sie steigen auf und ab und das ständig.Die Literatur der Sinnesfragen bleibt auf Ewig ein Weltklasse Thema für Schriftsteller.

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Weil wir es aufgrund unseres hyperaktiven Verstandes selten schaffen im Hier und Jetzt zu sein. Meist beschäftigen wir und mit gestern und morgen, mit dem was grad war oder dem was möglicherweise noch kommen könnte (man kann ja nicht wissen was kommt, nur vermuten und hoffen oder fürchten). Gegenwärtig zu sein ist nicht leicht, da unser Verstand ständig Etiketten auf alles kleben möchte, es in Schubladen sortieren und dann gut oder doof finden. Den ganzen Lärm auszuschalten und nur bei dem zu sein was hier und jetzt IST, fällt uns schwer. Genau das ist aber die Quelle für jede Kreativität im Leben.

Eckhardt Tolle schon kennengelernt? Der erklärt das ziemlich gut.

Alles Gute!!! 

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Kommentar von pisma
12.10.2016, 15:21

ja die Betrunkenheit unserer Phantasie, kann garnicht genug Klebe ettiketten herzaubern. Nur wozu?

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Hallo pisma!

Da der Mensch "Sinn" denken kann, möchte er gerne, dass das, was ihm so begegnet, einen solchen hat. Und der Moment reicht dafür nicht aus, weil er eben doch schnell vorbei ist. Das Leben geht aber meistens noch weiter.

"Sinnesfragen" und "Literatur" über einen Kamm zu scheren, ist aber verfehlt. Der größte Teil der Literatur beschäftigt sich nicht mit Sinnfragen, sondern produziert welchen. Das ist immerhin ein ziemlich großer Unterschied!

Gruß Friedemann

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Kommentar von pisma
13.10.2016, 12:32

Der Mensch denkt. Das denkt er! Wir wissen das wir nichts wissen. Literatur beschäftigt sich mit genau diesem.

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Es gibt keinen Sinn

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Kommentar von pisma
13.10.2016, 12:12

Sondern?

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Wer sagt denn, dass es der Moment ist?

Mydays und co.?^^

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Kommentar von pisma
12.10.2016, 15:16

die eigene Glaubesgrenze

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