Frage von katharine123, 82

Wenn der Job krank macht, wie kann man den Jobwechsel begründen beim neuen Arbeitgeber?

Hallo! Ich habe bereits meine Ausbildung in dem Unternehmen gemacht und arbeite nun gesamt 14 Jahre bei meinem jetzigen Arbeitgeber als Maurer. In den letzten 7,8,9 Jahren wächst der Druck extrem, bin nur noch gestresst, schlecht drauf, leicht reizbar, nicht mehr fröhlich. Nie wird einem etwas gedankt, kein Anerkennen, permanent wird mehr und mehr verlangt. Immer mehr kündigen. Ich schaffe diese psychische dauerhafte Belastung nicht mehr.

Ich denke schon seit Jahren über einen Jobwechsel nach. Nun habe ich mich dazu bewegt, Bewerbungen als Hausmeister zu schreiben. Jedoch: wie begründet man diesen Jobwechsel? Man kann ja schließlich nicht schreiben: Stress o.ä. Mag ja sein, dass es im neuen Job auch mal stressig werden kann, was ja auch völlig ok ist, manchmal....

Vielen Dank für eure Hilfe

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo katharine123,

Schau mal bitte hier:
Begründung Jobwechsel

Antwort
von Schuhu, 82

Wie wäre es damit?

Als Hausmeister hast du umfassendere Aufgaben als als Maurer. Du kannst deine Fertigkeiten in allen handwerklichen Bereichen einbringen. Da Maurer ein körperlich sehr belastender Beruf ist, möchtest du dem vorbeugen, dass du dauerhafte Schäden erleidest, denn du möchtest in guter körperlicher Verfassung noch lange arbeiten können.

Kommentar von katharine123 ,

Danke! Also kann man schon davon ausgehen, dass man als Hausmeister nicht so körperlich beansprucht wird. Daran habe ich auch gedacht, war mir aber nicht sicher, ob man das auch negativ auslegen könnte, wie "Ach körperlich anstrengend soll der Job nicht sein, als Hausmeister kann das aber schon mal vorkommen" Natürlich nicht vergleichbar mit einem job auf der baustelle...

Antwort
von Fitje, 78

Mit dem du "aus persönlichen Gründen deine beruflichen Wirkungskreis ändern" möchtest, ewta wegen einer Familiengründung(Heirat). Bei mir war das mit dem Stress genauso. Jetzt wo ich ausgelutscht bin, wurde ich mit 50 entlassen.  Schade das du es nicht im Kreuz hast(schwerer Bandscheibenvorfall)..........

Vor dem haben Ärzte jede Menge Angst. Dann würde ich zum Arzt gehen und das sagen, du könnest nicht mehr diesen Beruf aus gesundheitlichen Gründen ausüben.

Kommentar von katharine123 ,

Das tut mir leid. Ich kann mitfühlen. Bei uns in der Firma ist das ähnlich. Danke für den Beitrag. Also seit einigen Monaten habe ich auch extreme Rückenschmerzen, teilweise irgendwie Taubheitsgefühle... Keine Ahnung ob das Anzeichen dafür sind, ich bin auf jeden Fall körperlich total kaputt. Oft schlafe ich vor Erschöpfung um 8 oder so ein..

Kommentar von Fitje ,

Wenn du Taubheitsgefühle hast soooofort zum Ortopäden. Ich hatte eine in der Umschulung, bei der ging das mit der Zeit auf dem Nerv. Jetzt ist dieser dauerhaft geschädigt und das Bein der Frau zittert ständig und ist nicht belastbar. Die war damals aber keine 50 und war deshalb trotzdem in Vollrente. Danach wurde ihr laut deren Aussage "langweilig zu Hause" und sie hatte eine Umschulung begonnen. Selber schuld, wenn diese ihre Gesundheit aus "Langeweile" wegwirft. Mach ja nicht den selben Fehler. Wenn du beim Arbeiten mal Kreuzschmerzen hast, dann ab wie eine Rakete zum D-Arzt und melde das der Berufsgenossenschaft, aber sofort und Dalli Dalli!

Antwort
von ConniKiel, 73

z.B. sagen, dass einem der alte Arbeitsplatz zu weit weg ist. Das verstehen die meistens.

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