Frage von FrauFriedlinde, 26

Wenn der Arzt Schuld hat, dass man mit den Krankengeld nicht auskommt, gibt es dann eine Verlängerungsoption?

Eine große Schulteroperation dauert von der Prognose her 1Jahr bis zu Ausheilung. Deswegen winkt der Arzt auch ab, wenn die Patientin etwas rum jammert, weil es so schmerzt und die Mobilisation nicht voran geht. Die Röntgenbilder zeigen keinen Befund. Nachdem ein Jahr knapp vergangen ist hat die Patientin die Schnauze voll und geht in eine andere Klinik. Dort wird gleich das volle Diagnostikprogramm gestartet, weil die auch finden, dass es nicht so lange dauern kann. Dort findet sich ein eindeutiger Befund, der Nachoperiert werden muss. Das ist zwar kein " grober Behandlungsfehler ", ein Schadensersatz ist hier nicht möglich. Aber es ist doch schon sehr lästig, dass das übersehen wurden ( eine Knochennase, welche die Mechanik verhindert). Dazu kommt, dass aufgrund der Nachoperation auf keinen Fall das Krankengeld von 18 Monaten ausreicht. Denn aufgrund des massiven Muskelabbaus wird die Regeneration wirklich lang dauern. Wie sieht es aus? Wer zahlt, wenn das Krankengeld zuende ist?

Antwort
von Mimir99, 15

Wohl leider niemand...Wenn man nicht klagen kann, hat man keinen Anspruch auf Schadensersatz.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten