Frage von JasminAnanas, 278

Wenn böse Menschen in die Hölle kommen und der Teufel das Böse verkörpert, warum bestraft er diese Menschen dann dafür so zu sein wie er selbst?

Antwort
von Philipp59, 55

Hallo JasminAnanas,

Deine logische Überlegung ist eigentlich nicht zu widerlegen. Der Haken an der Sache ist nur, dass es eine Hölle als einen Ort der Bestrafung gar nicht gibt. Die Bibel lehrt nicht, dass böse Menschen für immer in einem Höllenfeuer gequält werden! Die Frage ist nur: Warum glauben dann so viele daran?

In vielen Bibelübersetzungen erscheint zwar das Wort "Hölle", doch die zugrundeliegenden Wörter aus den Ursprachen der Bibel vermitteln einen völlig anderen Gedanken als den, den man im allgemeinen damit verbindet. In den hebräischen Ursprungstexten findet man z.B. das Wort "scheol". Da es kein genau entsprechendes deutsches Wort für "scheol" gibt, haben es einige Übersetzer in dem ursprünglichen Wortlaut wiedergegeben. Dieses Wort wird zwar in einigen Übersetzungen manchmal mit  "Totenreich" oder "Hölle" übersetzt, gibt damit jedoch die alttestamentliche Bedeutung dieses Begriffs nicht richtig wieder.

In der Encyclopædia Britannica (1971, Bd.  11, S.  276) heißt es dazu: : „Der Scheol war irgendwo ‚unter‘ der Erde. Die Toten empfanden dort weder Schmerz noch Freude. Mit dem Scheol war weder eine Belohnung der Gerechten noch eine Bestrafung der Bösen verbunden. Gute und Schlechte, Tyrannen und Heilige, Könige und Weise, Israeliten und Heiden — alle schliefen zusammen, ohne voneinander zu wissen.“ Damit ist "scheol" einfach sozusagen der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder das allgemeine Grab der Menschheit.

Dies ist in Übereinstimmung mit vielen weiteren Aussagen des Alten Testaments, so z.B. dieser: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen...Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst (Prediger 9:5,10). Um durch ein Höllenfeuer gequält zu werden, muss man jedoch ein Bewusstsein haben also am leben sein.

In dem englischsprachigen Lexikon Collier’s Encyclopedia wird dies bestätigt, da man hier über das Wort „Hölle“ folgendes lesen kann: "In erster Linie steht es für das hebräische Wort Scheol im Alten Testament und für das griechische Wort Hades in der Septuaginta und im Neuen Testament. Da Scheol in alttestamentlichen Zeiten einfach den Aufenthaltsort der Toten meinte, ohne zwischen den Guten und den Bösen zu unterscheiden, ist das Wort ‚Hölle‘, wie man es heute versteht, keine glückliche Übersetzung."  (Collier’s Encyclopedia, 1986, Bd.  12, S.  28).

Wenn also die Lehre vom Höllenfeuer keine biblische Lehre ist, sondern eher ein Mythos, warum findet sie innerhalb der Christenheit überhaupt Anhänger? Die Erklärung dazu liefern die beiden Auszüge aus verschiedenen Nachschlagewerken:

„Unter den klassischen griechischen Philosophen ist Platon derjenige, der den traditionellen Gedanken von der Hölle am meisten geprägt hat“ (Die Hölle: zur Geschichte einer Fiktion von Georges Minois, Seite  63).

„Ab Mitte des 2.  Jahrhunderts  n.  Chr. verspürten Christen mit einer gewissen Vorbildung in griechischer Philosophie den Drang, ihrem Glauben in entsprechenden Begriffen Ausdruck zu verleihen .  .  . Die Philosophie, die ihnen am geeignetsten erschien, war der Platonismus“ 

Die Höllenlehre ist somit keine biblische, sondern eine Lehre, die durch die Philosophie in die kirchliche Lehre Eingang fand. Die Frage ist also: Was ist glaubwürdiger - die Aussagen der Bibel oder die philosophischer Lehrer früherer Zeit? Das muss sich jeder selbst beantworten.

LG Philipp

Kommentar von TheUglyTruth ,

Sehr gute, ausführliche Antwort! Könnten sich viele User eine Scheibe von abschneiden! Ich möchte es jedoch um einen Begriff der bereits in der ur-europäischen, vorchristlichen Religion gebraucht wurde ergänzen: Helheim. Dort lebt der Sage nach, die Totengöttin Hel (woraus in der engl. Fassung der Bibel ganz schnell Hell wurde). Das Christentum hat sich in Europa allgemein sehr viele Naturreligionen zu Nutze gemacht, und alles was der christlichen Moral fremd war wesentlich schlimmer dargestellt, als es im Endeffekt war. Möglicherweise basiert der Teufel selbst auf der Gottheit Loki, oder ist zumindest von dessen Eigenschaften beeinflusst.

Antwort
von Fantho, 84

Das Böse ist die Wirkung von negativen Energien, welche zusammen mit den positiven Energien auf unser Leben wirken....

Es liegt an einem selbst, welchen Energien wir uns zuwenden bzw. welcher Energie man die Erlaubnis erteilt, über einen die Oberhand zu gewinnen....

Die negativen Energien werden von Satan, die positiven Energien von Gott geschickt....

Satan ist nicht das Böse, sondern stellt sich als schöner und herrlicher Engel dar. Er versucht zu locken und zu verführen, um die Seelen von Gott weg und auf seine Seite zu locken, damit er die Oberhand über Gott gewinnt, und schickt dafür seine von ihm erschaffenen Wesen, wie zB Dämonen...

Diese versuchen die Menschen zu beeinflussen, zu manipulieren, zu verleiten, im Auftrag von Satan zu handeln und (er)nähren sich dann von den negativen Energien der Menschen und der Menschheit, zB an Emotionen wie Angst, Wut, Zorn, Rage, Eifersucht, Gier, Skrupellosigkeit, und / oder an Handlungen wie Streit, Misshandlungen, Verlogenheit, Raub, Mord, Kriege usw. usf....

Wenn eine Seele sich vollends von Gott ab- und Satan zugewandt hat, gelangt sie in das Universum Satans. Dort lässt Satan sie dann links liegen und den Dämonen zum 'Auslutschen' der Energien über...Danach dümpelt diese Seele quasi wie ein Zombie vor sich hin...

Die Seele ist nun nicht mehr bei Gott, womit Satan wieder eine Seele dazu gewonnen hat. Dies ist die Intention Satans...

Jedoch schickt Gott weiterhin seine positiven Energien der Seele zu, wenngleich diese auch sehr schwach für eine Seele wahrnehmbar sein kann, da sie ja nicht an einen Gott und diese Energien glaubt...

Es liegt an der Seele allein, wie sie weiter existieren möchte. Erst dann, wenn eine Seele ihren Irrtum bemerkt bzw. wahrgenommen hat, wird sie Satans Universum verlassen können...

Satan muss diese Seele dann ziehen lassen, denn auch Satan unterliegt dem Gesetz des freien Willens und darf nicht die freie Entscheidung einer Seele 'brechen'...

Das war's in Kürze...

Gruß Fantho

Kommentar von Ryuuk ,

Und das weißt du so genau woher?

Kommentar von Fantho ,

Ist egal, woher...

Entweder Du hältst das für stimmig, oder

Du hältst das für nicht stimmig...

Aber: Deine Entscheidung ist für mich ohne jede Relevanz und Wichtigkeit, denn diese bestimmt ja Dein Leben, nicht meines....

Gruß Fantho

Kommentar von Ryuuk ,

Ist nicht egal, aber irgendwie seriös zu erscheinen, ist dir anscheinend nicht wichtig.

Und es ist nicht stimmig. Selbst im Vergleich zu anderen Religionen klingt das wie etwas, dass du dir einfach ausgedacht hast.

Vielleicht solltest du dich als Author versuchen. Für eine Religion in einem Fantasyroman wär das ganz brauchbar.

Kommentar von Fantho ,

Siehst Du: Es ist egal, woher, denn

Du hast ja bereits eine vorgefestigte Meinung und argumentierst jetzt auch noch ad hominem...

Zugleich streitest Du ab (Und es ist nicht stimmig - ich sei nicht seriös), aber begründest selbst nicht Deine Ablehnung bzw. stellst keine Gegenthesen auf...

Und: Schön, dass Du festgestellt hast, dass meine 'Geschichte' sich von den 'Geschichten' der Religionen abhebt...

Ich verstehe ja, dass Du vor fremdem Ideen erst einmal eine Negation verspürst....

Jedoch: Herzlichen Dank für Deinen Tipp, mich als Autor (ohne 'h', da wir ja in deutscher Sprache schreiben) zu versuchen...

Gruß Fantho

Kommentar von Ryuuk ,

Meine Ablehung ist begründet. Ich habe gesagt, dass es wie etwas klingt, das du dir einfach ausgedacht hast und du gibst nichts an, was deine Behauptungen stützt.

Und was Gegenthesen angeht, deine Behauptung sind nur das, Behauptungen. Du machst keine Argumente an die ich ansetzen könnte, oder hebst Punkte die argumentierbar sind. Du sagst so ist es und gibst keinen Grund, warum es so ist, oder wie du weißt das es so ist.

Und wie Christopher Hitchens so geistreich bemerkte: 'Etwas das ohne Belege behauptet wird, kann auch ohne Belege abgewiesen werden'

Es ist nicht wirklich eine besonders fremde Idee. Gott, Satan, Seelen, sind alles bekannte Größen. Das Format und die Mechanik des ganzen sind ein wenig geändert, aber die Figuren sind noch die selben.

Ich lehne es aus den selben Gründen ab, wie das Christentum und den Islam. Mangel an Beweisen und anderweitig überzeugenden Argumenten.

Ja, ich verbringe zu viel Zeit damit auf Englisch zu schreiben. Die Schreib- und Ausdruckweise fließen langsam ineinander über.

Kommentar von Fantho ,

Ich habe überhaupt  nichts gegen (D)eine Ablehnung. Jedoch habe ich was dagegen, wenn diese ohne Begründung ausgesprochen wird...und man häufig dann auf einen persönliche Ebene sich begibt (ich sei nicht seriös)...

Doch das spricht immer für denjenigen, der dies tut...

Zu Christopher Hitschens: Argumentum ad populum. Könnte ich darauf erwidern, dass dessen Zitat für jene eine guter Tipp ist, denen die Gegenargumente ausfallen bzw nicht einfallen und nun auf dessen Zitat zurückgreifend sich zurücklehnen können...

Auf diese Weise findet kein vernünftiger Austausch statt...

Die größten 'Fantasten' waren ganz besondere Wissenschaftler, deren zum Teil kruden Ideen und Vorstellungen immer von der eigenen Zunft belächelt und bekämpft wurden, bis sie dann selbst der Lächerlichkeit ausgesetzt waren....

Den Begriff 'Behauptung' hast Du ins Spiel gebracht, nicht ich. Ich habe 'nur' meine Sicht und mein (und der vieler anderer) 'Wissen' darüber hier kundgetan...

Diese meine Sicht kannst Du mit vernünftigen Gegenthesen widerlegen, oder schweigend stehenlassen...

Ich lehne es aus den selben Gründen ab

Vollkommen legitim, Deine Ablehnung. Was mich aber immer wieder erstaunt, ist, dass Vernunft orientierte Menschen immer noch nicht verstanden zu haben scheinen, dass Glaube sich nicht auf Beweise stützen und mit Belegen untermalen lässt...

und dann jedwede religiöse 'Idee', Erklärung, Aussage etc. pp, mit der Begründung 'aus Mangel an Beweisen' ablehnen, verwerfen, ad absurdum führen...

Gruß Fantho

Kommentar von Ryuuk ,

Zu Christopher Hitschens: Argumentum ad populum
Nicht wirklich. Ad populum ist der Fehlschluss das etwas wahr ist weil viele Menschen glauben das es wahr ist.

Was du wahrscheinlich meinst ist ad verecundiam. Das etwas wahr ist, weil diese Authoritätsfigur sagt, das es so ist.

Was in diesem Fall nicht zutrifft, da meine Erwähnung von Hitchens reine Formsache war. Es ist einfach so üblich zu sagen, wen du da zitierst. 

Könnte ich darauf erwidern, dass dessen Zitat für jene eine guter Tipp ist, denen die Gegenargumente ausfallen bzw nicht einfallen und nun auf dessen Zitat zurückgreifend sich zurücklehnen können...

Was nicht funktionieren würde, da das Zitat nur zutrifft wo wirklich auch keine Belege genannt werden. Wenn die Behauptung belegt ist, kann man sie nicht als unbelegt zurückweisen.

Die größten 'Fantasten' waren ganz besondere Wissenschaftler, deren zum Teil kruden Ideen und Vorstellungen immer von der eigenen Zunft belächelt und bekämpft wurden, bis sie dann selbst der Lächerlichkeit ausgesetzt waren....

Aber Wissenschaftler arbeiten tendenziell daran ihre fantastische Behauptungen zu belegen.

Den Begriff 'Behauptung' hast Du ins Spiel gebracht, nicht ich. Ich habe 'nur' meine Sicht und mein (und der vieler anderer) 'Wissen' darüber hier kundgetan...

Das ist einfach wie Konversation funktioniert. Wenn du dein "Wissen kundtust" auf die Weise in der du es tust, stellst du automatisch die unterliegende Behauptung auf, das du Recht hast, dass das was du sagst den Tatsachen entspricht.

Diese meine Sicht kannst Du mit vernünftigen Gegenthesen widerlegen, oder schweigend stehenlassen...

Das wird nicht gehen. Gott, Satan, positive/negative Energie, Seelen, das sind alles abstrakte Konzepte, keine messbaren Größen.

Sie müssten an eine messbare Bedingung gebunden sein, deren Wiederlegung ihre Existenz unmöglich machen würde, um sie zu wiederlegen.

Andernfalls könnten sie auch einfach nur außerhalb unserer Wahrnehmungsfähigkeit existieren. Und es ist bringt nichts darüber zu streiten ob dieses Ding das ich nicht wahrnehmen kann existiert, oder nicht.

Eine Gegenthese aufzustellen wäre wie mit imaginären Schwertern zu fechten. Klar ich könnte meine eigenen Schreibmuskeln spielen lassen und ein paar religiöse Konzepte erfinden die deinem Widersprechen, aber wie sollen wir dann feststellen was davon nun wirklich ist?

Was mich aber immer wieder erstaunt, ist, dass Vernunft orientierte Menschen immer noch nicht verstanden zu haben scheinen, dass Glaube sich nicht auf Beweise stützen und mit Belegen untermalen lässt...

Weil Vernunft orinierte Menschen versuchen Religion von einer Richtung anzugehen, die für sie Sinn macht. Wie soll man sich etwas sicher sein, für das man keine Beweise hat? Das ist irrational und damit vollkommen wiedersprüchlich zu einer rationalen Geisteshaltung. Zudem stellen Skeptiker alles in Frage. Und Apistevisten glauben garnichts blind.

und dann jedwede religiöse 'Idee', Erklärung, Aussage etc. pp, mit der Begründung 'aus Mangel an Beweisen' ablehnen, verwerfen, ad absurdum führen...

Seien wir fair, so funktioniert es überall sonst. Vor Gericht wird niemand verurteilt, ohne Beweis der Schuld. Eine Hypothese wird nicht akzeptiert ohne Beweis für ihre Richtigkeit. Dein Chef wird nicht glauben, dass du wirklich krank warst, ohne Beweis.

Warum sollte Religion die Ausnahme sein?

Kommentar von Fantho ,

Zu Christopher Hitschens:
Korrekt. Dann nehme ich halt das verecundiam ;-)

Wenn du dein "Wissen kundtust" auf die Weise in der du es tust, stellst du automatisch die unterliegende Behauptung auf, das du Recht hast, dass das was du sagst den Tatsachen entspricht:

Aus demselben Grund, wie ich Dir mein Bauchkribbeln nicht beweisen kann, weil ich mich verliebt hatte, stellt dieses Gefühl dennoch für mich eine Tatsache dar...

Gott, Satan, positive/negative Energie, Seelen, das sind alles abstrakte Konzepte, keine messbaren Größen:

Sind zB die Essenzen Liebe und Empathie messbar?

Andernfalls könnten sie auch einfach nur außerhalb unserer Wahrnehmungsfähigkeit existieren:

Sie existieren sowieso ausserhalb unserer Wahrnehmungsfähigkeit...

ob dieses Ding das ich nicht wahrnehmen kann existiert, oder nicht:

Und darum geht es: Wahrzunehmen. Du scheinst das (bis jetzt noch) nicht zu können...

Klar ich könnte meine eigenen Schreibmuskeln spielen lassen und ein paar religiöse Konzepte erfinden die deinem Widersprechen:

Nicht blubbern, machen...

Wie soll man sich etwas sicher sein, für das man keine Beweise hat?:

Und genau darum geht es: Glaube aus dem Inneren heraus, sprich innere Überzeugung, innere Ge-Wissheit...

Glaube ist irrational, weil emotional, spirituell...

Und dennoch sind Spirituelle auch rational denkende Menschen und glauben trotz ihrer rationalen Fähigkeit und trotz der Bodenhaftung an die und trotz dem bzw. wegen des Leben(s) in der Materie...

Seien wir fair, so funktioniert es überall sonst.

Ja, in Dingen, die wir greifen können. Der Glaube und alles, was damit zusammenhängt, ist jedoch ausserhalb unserer festzumachenden Materie. Aus diesem Grund bedarf es hier keiner Beweispflicht, weil nicht machbar...

Aber ich gebe Dir ein Beispiel eines sogenannten 'Beweises' - Bewusstsein: Immer noch wird von konservativen Wissenschaftlern behauptet, dass Bewusstsein ein Produkt des Gehirns sei. Sogar die Topografie wird uns weisgemacht...

Mittlerweile vertritt man auf der Quantenebene mehr und mehr die Ansicht, dass Bewusstsein ausserhalb des Gehirns existieren muss....und dass erst das Bewusstsein Realität (Materie) 'erschafft': Wie kann dann das Gehirn (Materie) das Bewusstsein erschaffen?

Quelle: Warnke, Dörr, Haisch, Sheldrake...

Und genau: Auch wenn ich ein aus einer inneren Ge-wissheit heraus überzeugter Gottglaubender bin, bedarf ich eines Beweises, dass einer meiner Zusteller auch wirklich krank ist...

Aber darum geht es hier gar nicht, sondern:

Auf welcher Ebene machst Du zB Dir Deine Liebe zu Deiner Partnerin oder Deinem Partner fest: Emotionale oder rationale Ebene; an welchen Parametern: Innere Ge-Wissheit oder 'äußere' Beweise?

Gruß Fantho

Kommentar von poalaeiscobar ,

Ich teile deine Meinung Fantho.

Kommentar von nowka20 ,

@Fantho!

nur durch die konfrontation mit dem bösen lernt der mensch den unterschied zwischen gut und böse kennen.

(wer nur das gute macht, bleibt eben dumm)

Kommentar von Fantho ,

Liest Du etwas Gegenteiliges aus meiner Erklärung?

Wie ich schon schrieb: Beide Energien wirken auf die Welt und den Menschen und nur der von einem selbst gefütterte innere Wolf besitzt die Oberhand über einen...

Gruß Fantho

Kommentar von nowka20 ,

@Fantho!

ich habe mich nur an dem "SELBSTGEFPÜTTERTEN WOLF" GESTOSSEN; DA DIE MENSCHEN GEFÜHRT WERDEN; NUR SIE WISSEN ES NICHT DURCH IHR SELBSTBEWUSSTSEIN

Kommentar von Dovahkiin11 ,

DH von mir. Ob die Antwort zutrifft oder nicht, du argumentierst aus der Perspektive des TE und verallgemeinerst die Frage nicht zu der ständigen Diskussion um die Existenz Gottes. So sollte das sein.

Antwort
von Ideenlos227, 17

Bei solchen Fragen könnte man glatt hirnkrebs bekommen, wenn man merkt das sich niemand zumindest mal was zu durchgelesen hat. Lade dir die satanische Bibel runter, damit du nicht mehr solche dummen Fragen stellen musst. Bitte.

Antwort
von Garfield0001, 85

wer sagt dass der Teufel das macht?
er ist jetzt nicht in der Hölle und wird irgendwann genauso dort bestraft (durch Nichtanwesenheit Gottes

Antwort
von Dovahkiin11, 82

Es bringt nicht viel, zu versuchen, sich überirdische Existenzen logisch zu erklären. Selbst nach eigener Definition in der Bibel ist es unmöglich, diese nachzuvollziehen. Vielleicht ist die Hölle eine Art der Genugtuung für den Teufel. Ansonsten würde der Mensch, wenn er in den Himmel kommt, ein besseres Schicksal erfahren als er selbst. Und Neid war bereits die grundlegende Sünde, die ihn zu seiner Rolle geformt hat. 

So würde ein möglicher, christlich argumentierten Ansatz aussehen. Wie gesagt, reine Spekulation. 

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Woher nun die schlechten Bewertungen? Ich spekuliere aus christlicher Sicht, wie der TE scheinbar wünscht. 

Kommentar von flunra39 ,

weiniger aus christlicher sicht als vielmehr aus zeugen-jehovas sicht -

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Wieso denn das? Ich beziehe mich hier ausschließlich auf biblischen Inhalt.

Antwort
von Meatwad, 26

Nicht nur "böse Mesnchen" kommen in die Hölle. Auch Nichtgläubige und Menschen, die sich nicht an die wirren Regeln der jeweiligen Religion halten.

Die Hölle wäre, wenn es sie denn gäbe, demnach ein schöner Ort. Hier fände man alle Menschen, die man auch auf Erden findet, minus religiöse Fanatiker. Wunderbar also.

Antwort
von Jogi57L, 35

Es ist mir jetzt NICHT bekannt, dass der "Teufel" Menschen in einer Hölle bestraft....

sei es aus Judentum,Christentum, Islam

Es ist --wenn überhaupt--- "Gott".. der bestraft... und der Teufel wird gleich mit bestraft...

das Bild, dass da ein thronender Teufel hockt, und Menschen bestraft... ist ein vom "Eltern" o.ä. Personen installiertes Bild....

Es scheint eher so zu sein.. dass der Teufel letztlich genau weiß, DASS er "verloren" hat... und eine gewisse Genugtuung dabei empfindet.. möglichst viele Menschen mit ins Verderben zu reißen

Antwort
von nowka20, 20

sehr schöne frage.

da hilft nur erkenntnis:

der teufel (luzifer) ist eine gottheit, der es vom schöpfergott untersagt wurde, sich weiterzuentwickeln.

---deshalb steht der teufel auf einem entwicklungsstand, der der heutigen welt nicht angepaßt ist.

---er wirkt also mit alten kräften, die sich in unserer welt als VERSUCHUNGEN äußern.

---aber nur, indem die menschen, die in versuchungen reinfallen und deshalb selber die konsquenzen tragen müssen, können sie den unterschied zwischen gut und böse erlernen.

.

1.Mose 3,5
... Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Antwort
von fricktorel, 16

Du bist etwas zu sehr vom "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) beeinflusst, der zu Beginn von Gottes Reich (Offb.20,2) selbst in die Hölle geworfen werden wird (Offb.20,10).

"Böse" Menschen kommen, wie alle anderen auch, ins "Grab", - bis zur Auferstehung (Joh.5,29).

Das wird nach 1000 Jahren sein, wenn Gottes Reich diesen Zeitpunkt vorsieht (Offb.20,5).

Antwort
von Klaus02, 39

Du irrst dich der Teufel bestraft niemand in der Hölle

Stelle dir einmal vor du siehst die Liebe selbst für eine Sekunde du spürst ihre Wärme und wie du angenommen bist

Und dann Stelle dir vor du gehst von ihr weg, für ewig
Glaubst du mir das das die Hölle ist, auf ewig von der Liebe getrennt zu sein

Antwort
von joergbauer, 2

Es verhält sich so: Es sind nicht böse Menschen die in die Hölle kommen, sondern Menschen, die nicht an Jesus Christus als ihren Erlöser geglaubt haben. Vor Gott sind alle Menschen böse. Von daher hat auch keiner das Anrecht in den Himmel zu kommen - keiner! Die Hölle haben wir alle verdient. Sicherlich gibt es Menschen, die sind augenscheinlich böser als andere (Mörder, Vergewaltiger, Sadisten, Kinderschänder, Betrüger etc.), aber im Grunde unseres Herzens sind wir alle dazu fähig.

Es kommt auch nicht darauf an, ob man ein großer oder kleiner Sünder ist, sondern ob man an das biblische Evangelium geglaubt hat, und somit einsieht, die Erlösung bitter nötig zu haben. Knapp daneben ist auch vorbei! Gott ist heilig und muss Sünde verurteilen - das hat er auch, aber im Evangelium hat Jesus Christus die Strafe auf sich genommen, damit jeder der glaubt, vor Gott wieder gerecht und frei sein kann (Johannes 3,16). Das Kreuz steht für die Vergebung der Sünden und einen Neuanfang. Daran sollte man glauben und vor Gott seine Schuld im Gebet bekennen.

Der Teufel bestraft einen nicht, sondern er verführt und will einen vom Glauben an Jesus abhalten. Die Hölle ist nicht die Wohnung des Teufels. Er ist dort auch nicht der Chef. Hölle steht für Abwesenheit von Gott - was auch immer man sich dabei vorstellt. Wer an Jesus von Herzen glaubt, muss sich um die Hölle auch gar keine Gedanken machen. Der Teufel ist ein Lügner von Anfang an und das sprichwörtliche Böse. Er ist ein Verführer und Zerstörer. Er verklagt die Menschen und ist ihr Feind. Es ist tatsächlich sein Ziel, daß alle so werden wie er. Aber durch das Evangelium werden Menschen wie Jesus - das ist unvorstellbar größer und besser.

Antwort
von joergbauer, 15

Vor Gott ist keiner gerecht und gut, sondern ungerecht und böse. Von daher hat jeder es verdient verurteilt und bestraft zu werden - ohne irdische Ausnahme. Die einzige Ausnahme war und ist Gottes Sohn Jesus Christus, der aus der Ewigkeit und Gottes Reich kam. Jesus ist Gott als Mensch - ohne Sünde, ohne Dunkelheit aber voller Erbarmen, Liebe und Glauben. Jesus ist so, wie Gott es will und annehmen kann. Da kein Mensch durch eigene Anstrengungen vor Gott gerecht und sündlos werden kann, ist Jesus eingesprungen und hat sein perfektes Leben gegeben zur Vergebung der Sünden (Johannes 3,16). Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben und der einzige Zugang zu unserer Erlösung (Johannes 14,6).

Wer daran glaubt und das persönlich und ernsthaft annimmt und Gott im Gebet um Vergebung bittet im Namen Jesu, der steht vor Gott ebenso vollkommen da wie Jesus selbst. Der Teufel war ein hoher Engel der im Himmel gegen Gott rebellierte und viele Engel verführte die zu Dämonen wurden. ER ist das Böse in Person und jemand, vor dem sich die Menschen (ohne Glauben) fürchten sollten. Gott bestraft keinen weil er ein Sünder ist (obwohl er auch dazu alle Rechte hätte), sondern weil so jemand ein Sünder bleiben will! Auch wenn man nicht alles verstehen kann, so gibt es keinen wirklichen Grund den Aussagen der Bibel über Gott, Jesus und den Menschen zu misstrauen - im Gegenteil.

Antwort
von chrisbyrd, 21

Der Teufel (Satan, Luzifer) wird als Geschöpf Gottes beschrieben, der seinen freien Willen dazu missbrauchte, gegen Gott zu rebellieren und der viele Engel und Menschen aus seinem Hochmut und Hass verführt und ins Verderben führt.

Satan hat überhaupt keine Macht, wenn es um das Gericht und die Zeit nach dem Tod geht. In dieser Zeit darf er noch in bestimmten Bereichen wirken. Doch sein Ende ist vorgezeichnet: "Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Offenbarung 20,10).

Jesus hat über ihn gesagt: "Der Teufel war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben" (Johannes 8,44). Wer dem Teufel folgt, wird ins Verderben geführt und mit in den Abgrund gerissen. Darüber scheint Satan sich zu freuen, weil er das hasst, was Gott liebt - uns Menschen (vgl. Johannes 3,16).

Antwort
von sparkydog, 4

Der Teufel bestraft die Bösen ja gar nicht - es ist schon Strafe genug, bei dem zu sein....

Die Strafe ist es, dorthin zu kommen - zumindest nach der Theorie der Katholen, usw....

ABER andererseits braucht sich keiner fürchten dort zu landen, denn in anderen Quellen heißt es ohnehin, dass Gott alle Sünden vergibt - man brauche nur darum zu bitten.... 

Antwort
von Sylhouette, 11

Es gibt keine Hölle, demnach auch keinen Teufel.

Antwort
von Ichthys1009, 32

Der Teufel straft niemanden. Der Teufel will alle auf seine Seite locken. Der Teufel liebt die Hölle. Es ist seine besondere Gnade, dich auch an der Hölle Anteil haben zu lassen.

Aber du kannst eben nur freiwillig in die Hölle gehen. Weder der Teufel noch Gott schickt dort jemanden hin. Jeder, der in der Hölle ist, wollte dort von sich aus sein.

Strafen gibt es nicht vom Teufel, sondern Gott lässt Strafen zu.

Strafen werden zugelassen, weil sie in der Natur einer Sache selber liegen (z.B. wenn man zu viel isst, bekommt man Bauchschmerzen) oder damit wir uns bessern (z.B. wir spüren Schmerzen, damit wir damit zum Arzt gehen und uns behandeln lassen).

Kommentar von Ryuuk ,

Und jemand der weder Himmel noch Hölle will? Wo kommt der hin?

Kommentar von Ichthys1009 ,

... der darf dann Streichhölzchen ziehen. Beim Kurzen geht´s in die Hölle.

Antwort
von stine2412, 59

Jasmin, wenn dich das wirklich interessiert, dann versuche die Bibel etwas besser kennenzulernen. Denn da steht nicht, dass böse Menschen in die Hölle kommen, sondern, dass "der Lohn der Sünde der Tod ist" und "denn wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen." (Römer 6:23 + 7)

In der Offenbarung wird von einem Feuersee gesprochen, der nur ein Sinnbild für die ewige Vernichtung ist, er steht auch  für Nichtexistenz und völlige Untätigkeit. Hier einige Beispiele:

In den Feuersee geworfen werden:
Der Teufel (Offenbarung 20:10). Da der Teufel ein Geistwesen ist, könnte ihm buchstäbliches Feuer nichts anhaben (2. Mose 3:2; Richter 13:20).

Der Tod (Offenbarung 20:14). Der Tod ist nichts buchstäblich Greifbares, das man verbrennen könnte. Er steht für den Zustand der Nichtexistenz, einen Zustand ohne jegliches Leben.

Wenn du die Bibel etwas besser kennenlernen möchtest und auch über dieses Thema biblischen Aufschluß haben möchtest, dann googel doch  nach dem Buch Was lehrt die Bibel wirklich, das Kapitel "Wo sind die Toten". Schon so lange steht die Antwort dort und trotzdem wissen die meisten Menschen nichts davon.



Kommentar von Ryuuk ,

Also, wer nicht in den Himmel kommt hört einfach auf zu existieren?

Kommentar von stine2412 ,

Ryuuk, Gott hat uns Menschen nicht für den Himmel erschaffen, dort hat er schon seine himmlische Familie, die Engel. Er braucht keine neuen Engel, schon gar nicht kleine Kinder, die er in dem Fall seinen Eltern weggenommen hätte. Was wäre das für ein grausamer Gott?!

Gottes Vorsatz war, dass wir für immer auf der Erde leben. Aus bekannten Gründen stehen wir aber alle unter dem Todesurteil - deshalb sind wir ja mit dem Tod auch von der Sünde freigesprochen, aber leider eben tot! Und gerade das ist der Grund, warum er seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde schickte, damit wir leben können.

Die Toten, von denen in der Bibel berichtet wird, dass sie auferweckt wurden, sind wieder gestorben. Das waren nur Kostproben, wie auch andere Wunder Jesu. Während seiner Königreichsherrschaft werden das keine Kostproben mehr sein, sondern dann wird das Versprechen Gottes Wahrheit - die Auferstehung, Joh.5:28 Wundert euch nicht darüber! Der Tag wird kommen, an dem die Toten in ihren Gräbern die Stimme des Sohnes hören werden.

Ja Ryuuk, bis dahin sind wir nur im Gedächtnis Gottes existent, aber er wird sich an uns erinnern, er wird uns rufen! Es wird sein wie "in einem Nu".  Von der Zeit des Todes merken wir nichts.

Kommentar von Ryuuk ,

Müsste dann ziemlich überfüllt sein auf der Erde, aber von allen Zukunfstversprechungen die mir Religionen gemacht haben, könnte ich mich mit der noch am ehesten abfinden, wenn es denn stimmt.

Kommentar von stine2412 ,

Na Ryuuk, erstens sagte Gott: "Füllet die Erde" - er sprach nicht vom Überfüllen. Und zweitens - schau dir mal den Globus an und wenn dann das Versprechen Gottes auch noch in Erfüllung geht, dass "die Wüsten blühen werden!?" Das ist ein riesiges Areal, das Menschen bewohnen können.

Dann wäre vielleicht noch ein Drittens zu beachten: "Aber die, die die Erde zugrunde richten, werden nun selbst zugrunde gerichtet werden.«Off.11:18. Na ja, ich bin nicht der große Richter, aber wenige scheinen es nicht zu sein, die sich  die Taschen vollstopfen, ohne Rücksicht auf die Umwelt und ihre Mitmenschen. Berichte in den Medien sind weltweit voll davon.

Wie das alles sein wird, kann man nur erahnen. Aber Gott wird nichts Böses mit uns vorhaben. Ich habe da ein großes Vertrauen.


Kommentar von Ryuuk ,

Na ich weiß ja nicht, wenn es nicht nur Christen sind, reden wir über weiß Gott (he he) wie viele Milliarden. Eine grobe Nummer die ich in einem Artikel gelesen hab, gibt ungefähr 100 Milliarden Menschen an.

Und dann noch all die, in in Zwischenzeit noch sterben werden. Je nachdem wie lange Gott auf sich warten lässt, wird sich diese Nummer gern noch verdoppeln und verdreifachen.

Wenn wir auch noch unter Wasser leben werden können, wäre ich schon optimistischer.

Ja, aber wer gilt alles als einer der "die Erde zugrunde richtet"? Die Vorsitzenden der Industriekonzerne? Ihre Handlanger? Der Otto Normalverbraucher der seinen Müll nicht gut entsorgt? Wo wird die Linie gezogen?

Ich nicht. Gott ist mir zu fremd und nebulös um ein Vertrauensverhältnis zu schaffen. Er redet ja nicht mal mit mir wenn ich ihn über diese Dinge frage. Wie soll ich jemandem vertrauen der mich nur anschweigt?

Kommentar von Abundumzu ,

Hallo  Ryuuk

entschuldige bitte, wenn ich mich hier einmische, aber auf Deine Einwände möchte ich doch gern, wenn auch nur im Telegrammstil eingehen:

Wenn einer mit uns redet, dann ist es unser himmlischer Vater  - und das seit Jahrtausenden. Öffne bitte Deine Augen und Dein gesamtes Wahrnehmungsvermögen, 

". . . .  weil das, was man von Gott erkennen kann, unter ihnen [den Menschen] offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbar gemacht. Denn seine unsichtbaren Eigenschaften werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so dass sie unentschuldbar sind . . . " (Die Bibel in Römer 1:18-20)

Gottes Wort, die heilige Schrift ist das mit deutlichem Abstand am weitesten verbreitete und am häufigsten übersetzte  Buch der Menschheitsgeschichte.  Es ist buchstäblich jeder Famlie auf unserem Globus zugänglich  -  und Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht?

Soweit es Deine weiteren Bedenken betrifft, achte bitte auf das, was der Sohn über seinen Vater sagt, der ihn immerhin besser kennt, als sonst irgendjemand:

"Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich . . ."    (Matthäus 19:26)

Und nicht zuletzt ist dieser allmächtige Gott Herr  über endlosen  (in Worten: endlosen) Raum . . .!!!!!!

Vielleicht findest Du hier ein paar Denkanstöße:

https://www.gutefrage.net/frage/hat-gott-einen-plan-was-er-mit-den-menschen-auf-...

Alles Gute

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Kommentar von Ryuuk ,

Bei reden meine ich direkt mit mir zu reden. Wie er es mit Abraham und Moses gemacht hat.

Die "Heilige Schrift" ist mir zu suspekt. Das Buch ist Jahrtausende alt und der Hauptvertreiber ist eine Organisation, mit einer Geschichte von derart lächerlicher Korruption, das ich denen sammt und sonders nicht über den Weg traue.

Ich glaub jedenfalls nicht einfach das was Gott angeblich gesagt hat, bis er es mir selbst bestätigt. Er solls ja können.

Kommentar von Abundumzu ,

Mein lieber Ryuuk,

darf ich mal versuchen, Dich ein wenig auf den Boden der Realität zurückzuholen und etwas mehr Unterscheidungsvermögen walten zu lassen?

Das, was Du hier über Gottes Wort und dessen vermuteten
"Hauptvertreiber"  verlauten lässt, verrät schon auf den ersten Blick, dass Du weder die Bibel noch deren Entstehungsgeschichte und schon gar nicht ihren Inhalt kennst geschweige denn verstanden hast. 
Das an sich ist nicht weiter schlimm, denn das ist keine
Geheimwissenschaft und lässt sich daher  nachholen   -  aber
solange das so ist wie es ist,  macht man einen besseren Eindruck, wenn man sich etwas zurückhält -  oder?

Was ich Dir dazu anbieten kann ist etwas Hintergrund zur
Bibel  -  relativ kurzgefasst  -  den  ich hier mal zusammengetragen habe:

https://www.gutefrage.net/frage/an-die-christen--bibel-wurde-von-menschenhand-ge...

Und nun weiter zu Deinem Kommentar:

Dass Du  „nicht einfach“ an das glaubst, was unser Schöpfer gesagt haben soll ist völlig in Ordnung und spricht für Dich.  Genaues Hinschauen,  unvoreingenommenes Hinterfragen  und  wohlüberlegtes Prüfen auf  Plausibilität sind in der Tat seriöse
Schritte zur Wahrheitsfindung.  Dagegen ist allerdings ein generelles Misstrauen und das pauschale  Anzweifeln  aller Anregungen, die nicht mit der eigenen Vorstellung übereinstimmen  nicht zielführend,
denn dadurch  versperrt man sich  den eigenen Blick auf Realitäten  -  auch auf unsichtbare Realitäten. Schlussendlich  desinformiert Dich solche Abschottung mehr,  als sie Dir helfen würde.

Es wird Dich deshalb möglicherweise  begeistern, wenn Du erfährst,  wie die Bibel „Glauben“ definiert  -  und zwar die Art von Glauben, wie sie unser Schöpfer von den „wahren Anbetern“ unter seinen Geschöpfen erwartet.    Du findest die Erklärung im Hebräer 11:1 und lautet:   „ . . .Der Glaube ist die gesicherte
Erwartung erhoffter Dinge,
der offenkundige Erweis von  Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht.“ 

Mit anderen Worten: Dein Schöpfer erwartet von Dir keinen blinden Glauben.  Deshalb hat er sowohl sein Wort als auch seine materielle Schöpfung mit einer derartigen Fülle von Beweisen seiner Existenz und deutlichen Hinweisen auf seine Denkweise ausgestattet, dass man umso mehr ins Staunen gerät, je tiefer man in die Materie eindringt.   (Zu den „wahren Anbetern“ findet man übrigens
 mehr in Johannes 4:23 und umzu)

Mit einigen Anregungen  möchte ich Dir  in den folgenden Zeilen einige Beispiele dafür liefern.  Dabei beziehe ich mich auf Deinen vorausgegangenen Kommentar:

Stichwort:  Mit Gott reden.

Würdest Du jemals ernsthaft erwägen, Dich mit der Sonne „von
Angesicht zu Angesicht“  -  gleichsam in „privater Runde“  also  -   zu  unterhalten?

Ich würde Dir angesichts der Temperaturen davon abraten,  aber ich will Dir auch sagen,  warum ich danach frage:

„Unsere“  Sonne und ihr ganzes Sonnensystem ist nur eines der relativ kleineren Schöpfungswerke unseres himmlischen Vaters. Und für alle vernunftbegabten Geschöpfe, die aus dieser Erkenntnis Schlüsse ziehen möchten, hat er vorsorglich in seinem Wort (schon vor rund zweitausendfünfhundert Jahren)  aufschreiben lassen:  

„Hebt eure Augen [zum Sternenhimmel]  in die Höhe und seht. Wer hat diese Dinge erschaffen? Er ist es, der ihr Heer selbst der Zahl nach herausführt, der sie alle sogar mit Namen ruft. Wegen der
Fülle dynamischer Kraft
, da er an Macht auch kraftvoll ist, fehlt nicht eines davon“  (Jesaja 40:26).

Und weil das so ist, ließ er schon seinem Diener Mose übermitteln  „Du vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben.“  (2. Mose
33:20)  Als dann über tausend Jahre später  Gottes Sohn, Jesus Christus, hier  auf der Erde weilte, bestätigte er diese Unmöglichkeit in Johannes 1:18  „ . . Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen. . .“

Wahrscheinlich wirst Du jetzt einwenden,  in der Bibel gelesen zu haben, dass Moses  (und auch andere) „den Gott Israels . . . zu sehen bekamen“,  obwohl Gott ihm das oben Zitierte gesagt hatte. Die Erklärung findest Du im Kontext, in 2. Mose 24:11, wo es heißt: „Er [Jehova] streckte seine Hand nicht gegen die Vornehmen der Söhne Israels aus, sondern sie erhielten eine Vision von dem wahren Gott und aßen und tranken.“  Demnach erblickten Moses und die anderen die Erscheinung Gottes in einer Vision. 

Und in ähnlicher Art und Weise, nämlich durch Boten oder Visionen  verliefen auch alle anderen Kontakte zwischen dem „sterblichen Erdenmenschen“ und seinem allmächtigen Gott und Schöpfer  -  und zwar im Interesse der Geschöpfe, denn (noch einmal)  „kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben“  - wie oben schon zitiert.

Noch auf ein weiteres von vielen ähnlichen Beispielen  . . . .

Kommentar von Abundumzu ,

Noch auf ein weiteres von vielen ähnlichen Beispielen möchte ich Dich aufmerksam machen:   

Darin geht es um die Eltern Simsons, nämlich  Manoach und seiner Frau. In dem Bibelbericht wird, wie in anderen Fällen auch,  der als Bote dienende Engel  als „Jehovas Engel“ und als „Engel des wahren Gottes“ bezeichnet (Richter 13:2-18).  Im Vers 22 sagte Manoach dann zu seiner Frau: „Wir werden bestimmt sterben, denn es ist Gott, den wir gesehen haben.“  Manoach hatte dieses Empfinden, obwohl er in Wirklichkeit nicht Jehova Gott, sondern
nur den materialisierten persönlichen Sprecher Gottes gesehen hatte.

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Du siehst also Ryuuk,  es hatte schon seine Berechtigung, Dich in meinem vorangegangen Kommentar auf eine realistische Zugangsmöglichkeit zu Deinem Schöpfer  aufmerksam zu machen;  Du erinnerst Dich?   ". . . .  weil das, was man von Gott erkennen kann, unter ihnen [den Menschen] offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbar gemacht. Denn seine unsichtbaren Eigenschaften werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so dass sie  [Du und ich] unentschuldbar sind . . . " (Die Bibel in Römer 1:18-20)

Man müsste nur etwas genauer  hinschauen.  Auch Unvoreingenommenheit könnte dabei helfen, besonders wenn wir uns   -  verglichen mit der Größe  unseres Gottes  -  unserer eigenen  Bedeutungslosigkeit bewusst werden möchten.  

Deshalb abschließend einen weiteren solcher Größenvergleiche, er steht übrigens in Jesaja 40:15:  „. . .Siehe! Die Nationen sind wie ein Tropfen von einem Eimer; und wie der Staubbelag auf den Waagschalen sind sie geachtet worden . . .“

Vielleicht klingt es jetzt ein wenig verständlicher in Deinen Ohren, wenn uns unser Schöpfer über die Zugangswege zu ihm das Folgende übermitteln ließ:   „ . . . Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen, denn wer sich Gott naht, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn ernstlich suchen, ein Belohner wird“  (Hebräer 11:6).

Und zu  dem Stichwort Belohner ist die in meinem vorigen Kommentar verlinkte Antwort auf die Frage „Hat
Gott einen Plan was er mit den Menschen auf der Erde erreichen möchte?“
  eine weitere Anregung, sich mit dem Worte Gottes zu beschäftigen  -  ernsthaft zu beschäftigen . . . 

Versuche es mal  . . .

Viel Erfolg und alles Gute

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Kommentar von Ryuuk ,

Das, was Du hier über Gottes Wort und dessen vermuteten "Hauptvertreiber" verlauten lässt, verrät schon auf den ersten Blick, dass Du weder die Bibel noch deren Entstehungsgeschichte und schon gar nicht ihren Inhalt kennst geschweige denn verstanden hast.

Zu deiner Information. Ich kenne die Bibel, ihre Geschichte und ihren Inhalt.

Komisch, das Christen sofort von oben herab behandeln, wenn man sie in Frage stellt.

Als könnten nur die Dummen und Ignoranten nicht mit ihnen einer Meinung sein.

Was ich Dir dazu anbieten kann ist etwas Hintergrund zur Bibel - relativ kurzgefasst - den ich hier mal zusammengetragen habe:

Informativ aber nicht überzeugend. Deine Begründung warum die Bibel ein Göttliches Produkt ist, macht vielleicht Sinn aus deiner Perspektive, aber ich habe etwas höhere Standarts für das Wort eines Gottes.

Deine Argumente sind:

Es ist alle möglichen Sprachen übersetzt

Es ist sehr weit verbreitet.

Es gibt genug Kopien für alle

Es hat lange gebraucht um geschrieben zu werden

Es wurde abgestimmt welche Teile hinein gehören

Die Teile stimmen einander zu

Die Autoren bestätigen das Buch

Es zeigt einen Roten Faden


Das ist alles nichts, was nicht auch durch Menschenhand hätte enstehen können.

Das Wort des Höchsten Wesens allerdings, würde alles in den Schatten stellen. Es gäbe nur eines seiner Art, ein Buch Gottes. Es wäre das dominante Werk überall auf der Welt, ohne Vorgänger, Parallelen oder Alternativen, weil nichts was von Menschenhand geschrieben würde dagegen ankommen könnte.

Und es würde jeglicher Untersuchung standhalten, da alles darin demonstrativ wahr und von unleugbaren Fakten gestützt wäre. Es würde Antworten auf alle Fragen der Menschheit geben, die jeden Menschen restlos zufrieden stellen würden.

Es würde in allen, die es lesen, einen einzigen geeinten Glauben inspirieren und ihnen tiefschürfende Moral und zeitlose Weisheit lehren.

Das Wort eines vollkommenen Wesens wäre nicht weniger als vollkommen.

Das sehe ich nicht in der Bibel. Glauben hat es mir nicht inspiriert, also wie kann es offensichtlich das Wort Gottes sein? Und der Glaube selbst ist zersplittert. Es gibt dutzende von Religionen mit Hunderten von Untergruppierungen

Mit einigen Anregungen  möchte ich Dir  in den folgenden Zeilen einige Beispiele dafür liefern.

Du gibst mir Passagen aus der Bibel. Aber Beispiele dafür wie Gott beweise seiner Existens in der Welt hinterlassen hat, gibst du keine. Selbst die Bibelverse sagen nichts wirklich darüber aus.

Würdest Du jemals ernsthaft erwägen, Dich mit der Sonne „von Angesicht zu Angesicht“ - gleichsam in „privater Runde“ also - zu unterhalten?

Ja, das würde ich. Die Wahrheit ist ein bisschen Beschwerlichkeit allemal wert.

und zwar im Interesse der Geschöpfe, denn (noch einmal) „kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben“ - wie oben schon zitiert.

Wir reden hier über Gott. Das vollkommene, allmächtige Wesen. Ich würde sagen, so jemand würde es hinbekommen, das man ihn sehen und trotzdem leben kann.

Vielleicht klingt es jetzt ein wenig verständlicher in Deinen Ohren, wenn uns unser Schöpfer über die Zugangswege zu ihm das Folgende übermitteln ließ:   „ . . . Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen, denn wer sich Gott naht, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn ernstlich suchen, ein Belohner wird

Das macht eigentlich nur noch weniger Sinn.

Wenn ich an Gott glaube, muss ich ihn nicht mehr finden. Und wenn ich nicht an ihn glaube, habe ich also keine Möglichkeit ihn zu finden?

Kommentar von stine2412 ,

Ryuuk, mir ist nicht ganz klar, was du mit deinen Worten bezweckst. Sollte Gott in Worten zu uns Menschen sprechen, die wir nicht verstehen, (denn nicht alle von uns sind Akademiker) und lieber deinem Standard anpassen? Das wäre ungerecht. Gott hätte seine Engel schicken können und ein Buch schreiben lassen, das von vorne bis hinten ein "heiliges Geheimnis" ist, da Engel nun mal keine Menschen sind.

Wenn du an Gott glaubst, dann hast du ihn noch lange nicht gefunden. Und wenn du nicht glaubst, kannst du ihn immer finden, sofern du ihn überhaupt finden willst.

Was heißt überhaupt "finden"? Jedem anderen als dir würde ich den Rat geben, sich mit der Botschaft der Bibel auseinander zu setzen. Dir kann ich das leider nicht raten, da du von Gott ein neues Buch verlangst. Doch - einen Rat möchte ich dir doch noch geben! Lies mal das "Vater unser" (Matth. 6) und denke über jede Bitte gründlich nach.

Kommentar von Ryuuk ,

Wie gesagt, nach meinem Standart würde das Buch Gottes jedem einleuchten und alle ihre Fragen restlos beantworten. Es wäre ein vollkommenes Buch.

Gott hätte es selbst schreiben und von den Engeln runterschicken lassen können. Er ist Gott. Er kann alles. Per Definition. Warum sollte er nicht alle Fragen der Welt in einer Form beantworten können, die jeden Zufrieden stellt? Oder glaubst du das Gott in dieser Hinsicht irgendwie beschränkt ist?

Ich dachte das wäre der Punkt. Du fängst an zu glauben, wenn du ihn gefunden hast. Warum solltest du glauben, wenn du ihn nicht gefunden hast?

Ein neues Buch. Ein besseres Buch. Ein Buch das wirklich einem vollkommenen Wesen würdig ist.

Ich werds mir mal anschauen.

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