Wenn beim Dämmen aufgrund Wintereinbruchs Bauschäden auftreten; Wann bemerkt man diese und was beinhaltet die Gewährleistung der Fachfirma?

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2 Antworten

Moin.

Also erstmal, solange das frostfrei bleibt ist nichts zu befürchten. Auch nicht bei Temperaturen die knapp über null liegen.

Frisch geklebte Dämmung macht sogar leichte Nachtfröste mit, wenn die Arbeit an den notwendigen Stellen entsprechend geschützt wird. Bei Armierung und Putz wird es da schon deutlich schwieriger.

Du kannst auch ein Bautagebuch führen, welches zwar im privaten Bereich in der Regel keine rechtliche Bedeutung hat, aber als Dokumentation des Bauablaufs durchaus hilfreich sein kann. Ein eventuell nötiger Gutachter wird eins und eins zusammen zählen, wenn er das Tagebuch durchgesehen hat und Frostschäden beurteilen soll. Schaden kann das keinesfalls und vergiss nicht das Tagebuch vom Ausführenden unterschreiben zu lassen.

Und letztlich hast du als Bauherr durchaus das Recht, bei berechtigten Bedenken bezüglich der Witterung ( z.B. Minusgrade ), ein Baustopp auszusprechen. 

P.S. Kommt es zu Frostschäden, die nachweislich durch unsachgemäße Ausführung entstanden sind, so steht der ausführende Unternehmer in voll umfänglicher Gewährleistung. 

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Geh auf Nummer sicher und hol dir einen Sachverständigen, der kann das am besten beurteilen. Das wäre es mir wert.

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